Abteilung Tischtennis

Unsere Abteilung Tischtennis

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Spielern; egal welchen Alters! Bei Fragen zu einem Probetraining bitte Verbindung mit Erich Frei, Tel. 08146/7397 aufnehmen.

Trainingszeiten:

Mehrzweckhalle Grundschule Ammerseestr. 6

Montag   18 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (1/3 Halle)

Mittwoch 18 Uhr – 20 Uhr Jugend (Trainer Helmut Ungar)               20 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (ganze Halle)

Freitag    20 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (1/3 Halle)

Hier geht es zum Terminkalender der Mehrzweckhalle

TSV Halle Jahnstr. 18

Montag        10 Uhr – 15 Uhr

Dienstag      10 Uhr – 18 Uhr

Mittwoch     10 Uhr – 18 Uhr

Donnerstag  10 Uhr – 16 Uhr

Freitag         10 Uhr – 17 Uhr und 18:30 Uhr – 22 Uhr

Für die TSV Halle ist ein Eintrag im Hallenplaner erforderlich !!!  HIER EINTRAGEN

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Aktuelles der Abteilung Tischtennis

Mannschaften

Hier finden Sie die Mannschaftsaufstellungen mit Tabellen und Bilanzen, sowie den GESAMTSPIELPLAN der aktuellen Saison.

Tabelle Herren Bezirksklasse B Gruppe 1 Nordwest Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 1.1
Richard L.
Rangliste 1.2
Stefan B.
Rangliste 1.3
Erich (MF)
Rangliste 1.4
Stefan H.

Tabelle Herren Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 2.1
Rüdiger (MF)
Rangliste 2.2
Martin T.
Rangliste 2.3
Florian
Rangliste 2.4
Petra

Tabelle Herren Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 3.1
Adrian B.
Rangliste 3.2
Helmut S. (MF)
Rangliste 3.3
Helmut U.
Rangliste 3.4
Daniel

Tabelle Herren Bezirksklasse D Gruppe 3 Nordost-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 4.1
Burkhard
Rangliste 4.2
Volker
Rangliste 4.3
Franz (MF)
Rangliste 4.4
Johann S.

Tabelle Herren Bezirksklasse D Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 5.1
Manfred
Rangliste 5.2
Felix T.
Rangliste 5.3
Robert
Rangliste 5.4
Wolfgang K. (MF)
Rangliste 5.5
Frank
Rangliste 5.6
Kilian H.
Rangliste 5.7
Kilian T.
Rangliste 5.8
Kai
Rangliste 5.9
Marvin
Rangliste 5.10
Lucille
Rangliste 5.11
Barbara

Tabelle Jugend 19 Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordost Nord(3er)

Bilanzen

Rangliste 1.1
Kilian T.
Rangliste 1.2
Marvin
Rangliste 1.3
Simon

Tabelle Jugend 19 Bezirksklasse D Gruppe 1 Nordost Nord(3er)

Bilanzen

Rangliste 2.1
Katharina
Rangliste 2.2
Amelie
Rangliste 2.3
Emma
Rangliste 2.4
Lukas
Rangliste 2.5
Josepha
Rangliste 2.6
Quirin
Rangliste 2.7
Louis

Spielberichte

Zum letzten Punktspiel der Saison gegen die FT Jahn Landsberg II traten wir mit folgender Besetzung an: Richard Leib, Thomas Piecha, Erich Frei und Florian Burg, der den erkrankten Stefan Berkmann ersetzte. Die Gäste spielten mit den Herren Andreas Berndorfer, Michael Kistner, Siegfried Schrottenbaum und Simon Weber.

Nach den Doppeln stand es 1:1. Frei/Burg waren gegen Schrottenbaum/Weber auf verlorenem Posten. Schrottenbaum überzeugte einmal mehr mit seinen gefährlichen Angriffsbällen und Weber war mit sicherem Konterspiel zur Stelle. So reichte es für uns zu keinem Satzgewinn (-8, -7, -12).
Eine positive Überraschung hingegen produzierten Piecha/Leib, die mit 3:0 Sätzen (+ 9, +6, +10) das Landsberger Spitzendoppel Berndorfer/Kistner in Schach hielten. Ausschlaggebend dafür waren gute Angriffsbälle von Tom Piecha und das relativ sichere Blockspiel von Richard Leib.

In den Einzelnen bekam es Richard Leib dann mit Kistner zu tun. Überraschenderweise kam unser Oldie mit den langen Störnoppen des Landsbergers gut zurecht und zwang ihn immer wieder zu Fehlern. Er gewann mit 3:1 Sätzen (+6, +6, -8, +5). Nur im 3. Satz war der Abteilungsleiter – von einigen Nichtzuschauern in der Halle gestört – nicht ganz bei der Sache.
Tom Piecha spielte bei seinem ersten Einzel gegen den Angriffsspieler Berndorfer nicht schlecht, und war auch oft bei schönen Ballwechseln erfolgreich. Aber ihm fehlt einfach wegen des geringen Trainings die Sicherheit um auch in knappen und engen Spielsituationen die Oberhand zu behalten. Den Eingangs- und den Schlusssatz gab Tom jeweils erst in der Verlängerung ab! (-10, -7, +4, -11).

Gegen Simon Weber, die Allzweckwaffe der FT Jahn Landsberg, die sehr häufig spielt und schon 27 Einsätze in dieser Saison zu verzeichnen hat, lief für unseren Mannschaftsführer Erich Frei in den ersten beiden Sätzen wenig (-4, -6). Dann aber kam Erich besser ins Spiel und überzeugte mit schönem Angriffsspiel (+11). Beim Chronisten keimte Hoffnung auf, die aber von Weber im 4. Satz sehr konsequent mit überzeugenden Block- und Konterbällen im Keim erstickt wurde (-6).
Florian Burg und Siegfried Schrottenbaum zeigten in ihrem Spiel das konsequente Vermeiden von Sicherheitsspiel. Beide suchten im Angriff ihr Heil und hier hatte Schrottenbaum – nicht zuletzt auch wegen des um mehr als 250 Punkte besseren TTR-Wertes – dann die Nase vorne und gewann mit 3:0 Sätzen (-7, -10, -6). Der Zwischenstand war damit 4:2 für die Lechstädter.

Im Duell der beiden Einser konnte Leib – etwas überraschend – die Oberhand behalten. Im Eingangssatz, den Berndorfer mit 11:5 gewann, war der Gast eindeutig der bessere Mann. Richard konnte dem Angriffswirbel nichts entgegensetzen. Auch im 2. Satz war es bis zum Stand von 5:4 ein ausgeglichenes Spiel. Dann aber gelang unserem Mann in einem Superballwechsel ein bemerkenswerter Punkt und er holte sich diesen Satz tatsächlich mit +4. Danach lief beim Landsberger Spitzenmann wenig zusammen, die Angriffsbälle gingen öfter ins Aus und ein konzentriert spielender Leib gewann die nächsten beiden Sätze mit +2 und +6.
Tom Piecha spielte mit Kistner wieder mal eine „enge Kiste“, verlor aber mit 1:3 Sätzen (-9, +13, -11, -7). In den längeren Ballwechseln, hatte der Landsberger gewisse Vorteile, weil es unserem Tom nicht mehr gelang, auch den fünften oder sechsten Angriffsball in Serie gut zu platzieren; es schlichen sich dann Fehler ein und Kistner ging als Sieger aus der Box.

Im Duell der „alten Bekannten“, Frei und Schrottenbaum wurde wieder sehr flott angegriffen; in 3 Sätzen war der Mann vom Lech jeweils mit 11:8 der Gewinner. Er versuchte aus allen Lagen seine gefährlichen Top-Spins einzusetzen und war auch meistens erfolgreich. Erich gelang es nur bedingt diese Bälle zu retournieren, oder selbst einen erfolgreichen Gegenspin zu ziehen
Bei seinem Spiel gegen Simon Weber ging Florian Burg als Außenseiter in das Match. Das Ergebnis von (-7, -5, -9) bestätigte die Prognose auch, wobei Flo in einigen Passagen aber sehr sehenswerte Schläge zeigte, die er jedoch nicht über die gesamte Dauer des Matches abrufen konnte.
Siegfried Schrottenbaum hat an diesem Abend in Moorenweis keinen Satz abgegeben!!

Den Siegpunkt für Landsberg holte dann Andreas Berndorfer, der Erich Frei mit 3:1 Sätzen bezwang. Hier war eindeutig der sicherere Angreifer „Chef im Ring“, dem es vor allem gelang, mit schnellen Platzierungswechseln in Erichs Rück-bzw. Vorhand gute Punkte zu holen.

Damit ist nun diese Saison beendet, unsere Mannschaft hat also tatsächlich in der Rückrunde alle Spiele verloren. Schade.
Nachdem wegen Urlaub und Krankheit auf die Relegation verzichtet wird, findet sich Moorenweis I im nächsten Jahr in der Bezirksklasse B wieder.          (R.L.)

Das wichtige Abstiegsduell gegen den Nachbarverein aus Wildenroth bestritten wir mit Richard Leib, Thomas Piecha, Erich Frei und Florian Burg, der den weiterhin erkrankten Stefan Berkmann vertrat. Die Gäste hingegen konnten in Bestbesetzung mit Andreas Kerscher, Thomas Adam, Stefan Schäffer und Jörg Kunz antreten.
Das Spiel wurde kurzfristig in die TSV-Halle an der Jahnstraße verlegt, wo auch nach Ansicht der Gäste sehr gute Spielverhältnisse (Licht, Boden) herrschten und eine zweistellige Zuschauerzahl die Partie verfolgte.

Nach den Doppeln stand es 1:1, eine kleine positive Überraschung aus Moorenweiser Sicht! Frei/Burg waren zu wenig miteinander eingespielt, um Schäffer/Kunz gefährden zu können. Die Wildenrother gewannen die Partie mit 3:0 Sätzen (-6, -9, -2), für unser Doppel bestand nur im 2. Satz die Chance zu einem Teilerfolg.
Aber Piecha/Leib überraschten gegen das Wildenrother Spitzendoppel Kerscher/Adam mit einer gelungenen, kämpferischen Partie. Nach 0:2 Satzrückstand (-8, -9) drehten sie das Match und konnten dem sehr guten Angriffsspiel der Wildenrother Paroli bieten. Die Sätze drei und vier verliefen sehr spannend (jeweils +9) und der Entscheidungssatz wurde mit +6 gewonnen!

Der Abteilungsleiter Leib musste dann gegen Thomas Adam an den Tisch. Er gewann den Eingangssatz (möglicherweise viel zu leicht) mit +1. Denn in den beiden folgenden Sätzen fand er keine Einstellung zum Angriffsspiel des Gastes (-5, -7). Im 4. Satz war unser Oldie wieder gut dabei und blockte sicher (+4). Im Schlusssatz aber bot Richard wieder wenig und er musste mit -6 chancenlos gratulieren.
Besser machte es da Thomas Piecha, der gegen den Spitzenmann der Wildenrother mit 3:1 gewann. Schöne Angriffsbälle und hochkonzentriertes Spiel von Tom zwangen Kerscher immer wieder in die Defensive. Der Chronist meint, dass Tom in diesem Match seine bisher beste Partie in dieser Saison spielte. (-7, +8, +9, +7) war der verdiente Lohn für diesen Sieg, der von den Zuschauern sehr gut honoriert wurde. Zwischenstand: 2:2

Moorenweis hätte danach bei der zwischenzeitlichen 2:0 Satzführung (+9, +11) von Erich Frei gegen Jörg Kunz eventuell wieder in Führung gehen können. Aber leider schnappte bei Erich die 2:0-Falle wieder mal zu. Der Moorenweiser Mannschaftsführer wurde in seinen Angriffsbemühungen unsicherer und hatte im sehr knappen 4. Satz nicht das notwendige Quäntchen Glück um die Partie für sich zu entscheiden (-9!!!). Der Entscheidungssatz war dann eindeutig eine Sache für den Wildenrother Mannschaftsführer (-4).
Gegen den Routinier Stefan Schäffer tat sich Florian Burg erwartungsgemäß schwer. Flo gelangen zwar einige schöne Angriffspunkte, aber am Ende hatte der Gast immer das bessere Ende für sich und kam mit seinen unorthodoxen Angriffsbällen zum Gesamterfolg (-8, -9, -8).

Unserem Oldie Richard Leib gelang dann gegen Kerscher doch noch ein Erfolg in den Einzeln. Man muss den kämpferischen Einsatz von Richard loben, spieltechnisch war er dem weitaus jüngeren Gegner klar unterlegen. Der hatte aber möglicherweise in einigen Phasen des Matches seine Nerven nicht ganz im Griff und vergab so gute Chancen. Kerscher erzielte zwar mehr Punkte als Richard, verlor aber dennoch die Partie mit 1:3 Sätzen (+10, +9, -2, +8).
Dass Thomas Adam einen guten Tag an diesem Abend in Moorenweis erwischt hat, das musste auch Thomas Piecha feststellen. Der Angriff des Spielers von der Amper funktionierte wieder gut und er ließ sich das Heft nie aus der Hand nehmen. In 3 Sätzen (-9, -5, -8) holte sich Adam – doch relativ ungefährdet – den verdienten Sieg und brachte sein Team erstmals mit 2 Punkten Unterschied (5:3) in Führung.

Diese Führung baute dann Stefan Schäffer ohne Gnade gegen Erich Frei auf 6:3 aus. Die Konterduelle endeten in der Mehrzahl zu Gunsten des Gastes, der auch, wenn das Spiel langsamer verlief, einen sicheren Eindruck hinterließ. Die Moorenweiser Hoffnungen, dass nach dem Zwischenstand von 1:1 in den Sätzen Erich noch als Sieger den Tisch verlassen könnte, erfüllten sich leider nicht.
(-5, +5, -5, -7).
Jörg Kunz ging – nicht zuletzt von den TTR-Werten her – als klarer Favorit in die nächste Partie gegen Florian Burg.  Der Wildenrother kam mit seinem 8eckigen Schläger immer wieder zu klaren Punkten, weil er das sichere Block- und Konterspiel zeigte. Florian kam zwar mehrmals zu guten Angriffsbällen mit der Vorhand, aber am Ende reichte es zu keinem Satzgewinn. (-10, -5, -8).

Den achten Punkt, und damit den Siegpunkt für die SpVgg Wildenroth, holte Andreas Kerscher gegen Erich Frei. Er zeigte bei diesem Sieg wieder einige seiner spektakulären Vorhandbälle, was vom Publikum teilweise mit einem erstaunten Raunen quittiert wurde. Erich konnte, vor allem im 3. Satz, mit einigen guten Rückhandschüssen dagegenhalten – zum Satzgewinn reichte es aber nicht (-7, -4, -9).

Aus eigener Kraft können wir die Abstiegs-Relegation nicht mehr vermeiden; da benötigen wir die Unterstützung vom TSV Oberalting, der in Kaufering gewinnen muss und vor allem müssen dann wir am Fr. 12.4. gegen Landsberg II den ersten Sieg in der Rückrunde schaffen.          (R.L.)

Gegen Prittriching II gingen wir in folgender Besetzung an den Start: Richard Leib, Thomas Piecha, Erich Frei und Martin Thoma, der für den erkrankten Stefan Berkmann einsprang. Die Gäste spielten mit Gerhard Knerr, Sven Nöldner, Daniela Mühlberger und Gerald Zeisberger.

In den Doppeln gelang der Kombination Frei/Thoma ein schöner Sieg gegen die beiden Spitzenspieler der Prittrichinger, Knerr/Nöldner.  In den ersten beiden Sätzen lief bei den Gästen wenig zusammen (jeweils +4 aus unserer Sicht), danach waren die Angriffsbemühungen der Spieler vom Lechrain erfolgreicher (-7, -7). Aber im Entscheidungssatz bewahrten unsere beiden Spieler die Ruhe und gewannen mit +8.
Weniger gut agierten Leib/Piecha gegen Mühlberger/Zeisberger. Nach deutlich gewonnenem 1. Satz (+3) schwächelten sie in den folgenden beiden Sätzen (-7, -4) arg. Danach kam auch noch ein gewisses Nervenflattern dazu, was sich in vergebenen Angriffsbällen im 4. Satz (-11) niederschlug.

In den Einzeln verspielte Leib gegen Nöldner in den beiden Eingangssätzen hohe und sehr hohe Führungen und verlor jeweils mit -10.  Im 3. Satz musste er sogar 3 Matchbälle abwehren um am Ende mit +10 die Oberhand zu behalten. Danach hatte er sich etwas beruhigt und Nöldner ärgerte sich vielleicht über die vergebenen Chancen. Die Sätze 4 und 5 gingen dann mit (+4, +3) an unseren Abteilungsleiter.
Thomas Piecha war gegen den Prittrichinger Routinier Gerhard Knerr zwar oft auf Augenhöhe, aber es reichte nicht zum Satzgewinn. Der Gast legte in allen Sätze immer wieder eine „Schippe drauf“ und gewann mit 3:0 (-10, -8, -9).

Erich Frei konnte anschließend Gerald Zeisberger nicht „bändigen“. Der Angriff des Gastes war einfach zu sicher und „Zeisi“ war ein ums andere Mal erfolgreich; vor allem seine Rückhand war eine giftige Waffe. So reichte es für Erich nur zum Gewinn des 2. Satzes (+8), die anderen 3 Sätze gingen nach Prittriching (-4, -9, -6).
Für Martin Thoma gab es gegen Daniela Mühlberger, die mit ihrem schnellen und geraden Spiel überzeugte, wenig zu holen. Martin konnte diesem kompromisslosen Offensivspiel nur manchmal gute Block- bzw. Konterbälle entgegensetzen, aber es reichte nicht aus, um die junge Dame ernsthaft zu gefährden, die sich mit ihren Aufschlägen oftmals schon in gute Angriffspositionen brachte. Es galt einen 3:0 -Erfolg für Prittriching (-9, -7, -7) zu notieren. Damit war der Zwischenstand 4:2 für die Gäste.
Im Duell der beiden Oldies folgte dann für Moorenweis die nächste Niederlage. Knerr war mit seinem Angriff besser als Leib mit seiner Blockabwehr. Unser Mann kam viel zu selten zu gewinnbringenden Angriffsbällen. Leib führte zwar noch im Entscheidungssatz mit 4:3, vergab aber dann 2 Punkte sehr leichtfertig und Gerhard Knerr ließ sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Mit -7 gewann der Gast deutlich den 5. Satz.
Im nächsten Match waren die Angriffsbemühungen von Tom Piecha gegen Sven Nöldner nicht von Erfolg gekrönt. Zu viele Bälle gingen ins Aus und wenn der Prittrichinger eine gute Angriffschance für sich sah, dann nutzte er sie auch konsequent. Die Satzergebnisse von (-5, -11, -6) aus Moorenweiser Sicht untermauern dieses Faktum deutlich.

Sehr schöne Ballwechsel bot dann die Partie Frei gegen Mühlberger. Beide Akteure suchten den Angriff und dabei entwickelte sich ein flottes Duell mit durchaus spektakulären Ballwechseln. Erich überzeugte mit einer sicheren Vorhand und gut getimten Rückhandbällen. Es ging immer knapp hin und her (-12, +8, +7, -8, +8), doch am Ende stand ein glücklicher und etwas erschöpfter Sieger Erich Frei in der Box!

Martin Thoma wehrte sich anschließend mit besten Kräften gegen den Angriffswirbel von Gerald Zeisberger, aber die rund 100 Punkte in der TTR-Differenz machten sich doch bemerkbar. Mit -5, -6, -7, fiel der Sieg deutlich aus; dennoch gelangen Martin  mitunter schöne Ballwechsel, die auch verdienten Beifall von seinen Mannschaftskameraden fanden.
Den Schlusspunkt in diesem Punktspiel setzte dann Gerhard Knerr für Prittriching II, der den Moorenweiser Mannschaftsführer Erich Frei mit 3:1 Sätzen in Schach hielt. Erich gelang im 3. Satz ein bemerkenswerter Teilerfolg (+9) aber in den anderen 3 Sätzen (-7,-7, -5) setzte sich der „alte Fuchs“ vom Nachbarverein relativ ungefährdet durch.

Für uns stehen jetzt noch 2 Punktspiele auf dem Terminplan. Das Nahziel, den Weg in die Abstiegsrelegation zu vermeiden, wird sehr schwer zu erreichen sein, aber wer weiß…….          (R.L.)

Zum Tabellenletzten fuhren wir mit folgender Aufstellung: Richard Leib, Thomas Piecha, Erich Frei und Martin Thoma. Die Gastgeber stellten folgendes Team: Hendryk Braun, Ralf Heiliger, Andreas Heitmayr und Daniel Kotzor.

Leider gingen erneut beide Doppel für uns verloren. Frei/Thoma gewannen zwar den Eingangssatz gegen Heitmayr/Kotzor (+7) und hatten auch in den folgenden beiden Sätzen durchaus ihre Gewinnchancen (-9, -10), aber es reichte schlussendlich nicht zu einem weiteren Satzgewinn. Der 4. Satz wurde eine klare Angelegenheit für die beiden Oberaltinger (-4).

Piecha/Leib lagen im ersten Satz mit 4:0 in Führung, dann aber riss der Faden in diesem Doppel total. Der Satz ging noch mit -9 verloren. In der Folge wurden Braun/Heiliger immer sicherer. Sie konterten und schossen unser Doppel, das keine Einstellung zum Spiel fand, deutlich mit -6 und -3 in den beiden Sätzen danach vom Tisch.

In den Einzeln begann Tom Piecha gegen den Abteilungsleiter der Gastgeber. Es wurde eine knappe Partie, bei der beide Spieler am Anfang ihr Heil im Angriff suchten. Nach 3 Sätzen lag Braun mit 2:1 in Führung. Dann gestaltete Tom das Spiel etwas differenzierter und holte sich Satz 4 mit +9. Im Entscheidungssatz musste unser Mann einen Rückstand aufholen, er schaffte auch tatsächlich den 9:9-Ausgleich! Doch dann leistete er sich in diesem Nervenkrimi einen Fehlaufschlag und verlor schlussendlich diesen wichtigen Entscheidungssatz mit -9.
Unser Oldie Richard Leib traf in seinem ersten Match auf Heiliger. Die ersten beiden Sätze konnte er mit konzentriertem Blockspiel und sehr vereinzelten Angriffsbällen für sich gestalten (+6, +8). Der
3. Satz allerdings wurde eine klare Beute von Heiliger (+4!!). Rauscht Leib wieder mal in die 2:0-Falle? Nein! Denn im 4. Satz war er von Beginn an präsent und zwang Heiliger, der ungestüm sein Heil im Angriff suchte, in die Knie. Der Zwischenstand war somit 3:1 für die Gastgeber.

Beim Spiel Heitmayr gegen Thoma wäre für uns in diesem wichtigen Spiel gegen den Abstieg ein weiterer Sieg möglich gewesen. Martin gewann die ersten beiden Sätze (+2, +9). In den beiden folgenden Sätzen hatte er jeweils Matchbälle, insgesamt glaubt der Chronist 5, aber leider brachte er keinen nach Hause und der enorme Kampfgeist von Heitmayr wurde jeweils mit 13:11 belohnt! Den Entscheidungssatz brachte der Oberaltinger Mannschaftsführer dann mit 11:8 nach Hause.

Dass es für Erich Frei gegen Daniel Kotzor schwer werden würde, wussten wir aus der Vorrunde, denn da gewann der Mann vom Pilsensee mit 3:1 Sätzen. Das wiederholte sich auch in diesem Spiel, wobei aber Erich oftmals gut mithalten konnte und sich Führungen erarbeitete. Aber es reichte am Ende nicht und es blieb bei einem Satzgewinn.

Unser Abteilungsleiter verkürzte dann gegen Braun auf 5:2. Richard spielte ziemlich konzentriert und war mit +9, +7, +5 ohne Satzverlust erfolgreich.
Anschließend gewann Ralf Heiliger gegen Tom Piecha ebenfalls 3:0, aber erheblich knapper in den Sätzen (-8, -10, -9). Gute und weniger gute Bälle wechselten sich bei Tom ab – der Trainingsrückstand ist einfach unverkennbar.

Danach ging Erich Frei gegen Heitmayr an den Tisch. Die ersten beiden Sätze wurden eine Beute für Erich (+7, +8). Gute Top-Spin-Bälle und treffsichere Schmetterbälle waren die Grundlage dafür. Danach aber wendete sich das Blatt; Erich war weniger geduldig und verlor die nächsten beiden Sätze (-7, -4). Schnappt die 2:0-Falle wieder zu? Nein! Den Entscheidungssatz holte sich Erich mit +7!!

Wenige Chancen hatte Martin Thoma in seinem Match gegen Kotzor. Der Oberaltinger überzeugte mit guten Angriffsbällen, die Martin nur bedingt blocken oder sonst irgendwie retournieren konnte. Im Eingangssatz vergab unser Mann noch eine kleine Führung, dann aber war sein Gegner sehr konsequent in seinem Spiel. Aus unserer Sicht waren die Satzergebnisse -10, -7, -4.  Die Gastgeber führten damit 7:3.
Richard Leib holte dann einen Punkt gegen Heitmayr. Die langen Noppen seines Gegners bekam unser Abteilungsleiter zwar nur phasenweise in den Griff, am Ende reichte es aber doch zu einem 3:0 Erfolg.
Knapper verlief die nächste Partie zwischen Braun und Erich Frei. Erich gewann die ersten beiden Sätze knapp (+11, +9), wobei er es immer spannend machte nach hohen Führungen sich die Sätze nur knapp sicherte. Die Sätze 3 und 4 gingen danach relativ glatt an den Mann vom Pilsensee (-4, -6). Somit kam es zum Entscheidungssatz! Und leider schnappte die 2:0-Falle gegen Erich zu. Er musste sich denkbar unglücklich mit 9:11 seinem Schicksal fügen und verlor den Satz und das Spiel. Schade.

Nun müssen wir uns nun nach dieser Niederlage tatsächlich mit dem Gedanken vertraut machen, dass uns die Abstiegs-Relegation droht, wenn sich das Team in den letzten 3 Spielen der Saison nicht noch zu einer unerwarteten Energieleistung aufschwingt.          (R.L.)

Das extrem wichtige Spiel, um der Abstiegsrelegation aus dem Wege zu gehen, spielten wir mit folgender Besetzung: Richard Leib, Stefan Berkmann, Tom Piecha und Rüdiger Brundaler, der den erkrankten Erich Frei ersetzte. Die Gastgeber waren in Bestbesetzung und brachten Martin Danner, Günter Schlenz, Gerhard Abe-Graf und Michael Radtke zum Einsatz.

Die beiden Eingangsdoppel gingen für uns verloren. Berkmann/Brundaler gewannen gegen Schlenz/Radtke nur den Eingangssatz (+12). Danach waren sie nicht sicher genug um ihren Gegnern vom Lech Paroli bieten zu können. Die nächsten 3 Sätze (-7, -7. -6) gingen an Kaufering, Schlenz hatte mit solidem Angriffsspiel den Hauptanteil am Sieg.

Piecha/Leib waren in den ersten beiden Sätzen (-5, -7) gegen Danner/Abe-Graf chancenlos. Danner war im Angriff überzeugend und auch seinem Partner gelangen aus der Distanz gute Bälle. Im 3. Satz traf Leib dann einige Schmetterbälle auf die Abwehrschläge von Abe-Graf (+5) und auch der 4. Satz ging an Moorenweis (+6). Im Entscheidungssatz aber übernahm Martin Danner wieder die Initiative und schoss die Moorenweiser vom Tisch (-5).

Im ersten Einzel lag Stefan Berkmann gegen Danner bereits mit 0:2 Sätzen zurück (-7, -11) ehe er den Kauferinger durch langsameres Spiel in den Griff bekam. So gingen die nächsten beiden Sätze (+6, +4) klar an Stefan. Der Entscheidungssatz war eine sehr enge Kiste. Stefan führte, musste aber am Ende seinem Gegner bei 8:10 Matchbälle zugestehen. Doch mit einer Portion Glück konnte unser Youngster die Situation überstehen und sich mit einem Netzroller einen eigenen Matchball sichern, den er am Ende auch zum 12:10 Satz- und Matchgewinn nutzte.
Unser Oldie Richard Leib tat sich gegen den Kauferinger Oldie Günter Schlenz erwartet schwer. Am Ende war wichtig, wer das bessere Ende bei den Schupfduellen für sich hatte und ob es Leib gelingt, die Top-Spin-Bälle des Linkshänders vom Lech wenigstens manchmal zu blocken. Insgesamt hatte Richard sehr knapp das bessere Ende (+7, -7, +11, +9).

Danach ging Rüdiger Brundaler gegen Abe-Graf an den Tisch. Mit den Aufschlägen kam Rüdiger ganz schlecht zurecht und auch die höher zurückgespielten Abwehrbälle seines Gegners konnte er nur manchmal in Punktgewinne verwandeln. So gab es für ihn eine glatte 0:3 Niederlage (-6, -8, -3) gegen die Nr. 3 der Gastgeber.
Tom Piecha konnte dann gegen Michael Radtke, der mit einer Saison-Bilanz von 3:19 in dieses Punktspiel ging, zum 3:3 ausgleichen. In vielen Passagen traf Tom seine Angriffsbälle und konnte dadurch einen 3:1 Sieg (-8, +8, +10, +6) verbuchen.
Ein unerwartetes Ende nahm das Spiel zwischen Danner und Leib. Der Kauferinger zeigte teilweise sehr gute Angriffsbälle und dominierte das Spielgeschehen. Aber Leib gelang es doch immer wieder mit Blockbällen zum Erfolg zu kommen. Der Moorenweiser vermied auch die gefährliche Vorhand seines Gegners und kam dann mit Glück zu einem überraschenden, aber extrem knappen, Sieg
(-12, +12, +9, -8, +9).
Der Chronist hoffte insgeheim beim nächsten Spiel auf einen Sieg für Moorenweis. Aber leider war Stefan Berkmann in seinem Angriffsspiel nicht aktiv genug, deshalb kam Günter Schlenz selbst mehrfach zu wichtigen Punkten, die ihm Selbstvertrauen gaben. (-9, -8, -9) waren die sehr knappen Sätze. Eine bittere Niederlage, nachdem Stefan zuvor gegen Danner so überzeugt hatte!

Was macht bei einem Zwischenstand von 4:4 nun das hintere Moorenweiser Paarkreuz? Der gesundheitlich angeschlagene Tom Piecha spielte gegen Gerhard Abe-Graf. Die letzten beiden Partien hat Tom mit 3:0 bzw. 3:2 gewonnen. Aber leider lief es diesmal schlecht für Tom. Er kam mit dem Abwehrspiel des Kauferingers nicht zurecht und konnte sicher geglaubte Angriffsbälle nicht verwandeln. Dabei wurde es manchmal auch emotional und Tom musste seinen Frust ablassen. Aber es half nichts! Abe-Graf gewann 3:0 (-6, -12, -7). Eine bittere Niederlage für uns.
Kann Rüdiger Brundaler die Wende einleiten? Es sah nach dem 3. Satz gut für Moorenweis aus!
2:1 Satzführung für uns (-9, +4, +7). Dann aber ging der nächste Satz verloren; Rüdiger war bei seinen Angriffsbällen nicht sicher genug (-7). Und im Entscheidungssatz hatte der Kauferinger die Routine und Souveränität, um mit wirklich sicherheitsorientiertem Angriffsspiel die Partie nach Hause zu bringen (-6). Radtke kam zu seinem 4. Sieg in dieser Saison und der Zwischenstand war 6:4 für Kaufering, das sah nicht gut aus für uns.
Der Abteilungsleiter konnte dann noch auf 6:5 gegen Abe-Graf verkürzen. Er scheute sich nicht, auch längere Schupfduelle einzugehen. Er kam im Verlauf des Matches immer besser mit den Abwehrbällen zurecht und konnte – vor allem im 3. Satz –  mit Geduld dann die für ihn geeigneten Returns seines Gegners in Siegpunkte umwandeln  (+9, +7, +1).
Tom Piecha hatte nun die schwere Aufgabe, gegen Martin Danner zu spielen. Der Kauferinger Spitzenmann überzeugte in dieser Partie mit konsequentem Angriff, meist mit der Vorhand, aber bei Bedarf auch über die Rückhandseite. Er erstickte die Angriffsbemühungen von Tom im Keime und war deutlich überlegen. Unser Mann musste sich 0:3 geschlagen geben (-8, -5, -7).
Auch das letzte Spiel der Wertung endete 3:0 (-9, -8, -7) für Kaufering. Günter Schlenz gewann vor allem mit seinem Angriffsspiel, denn Rüdiger setzte viele seiner sehr hart retournierten Schläge ins Aus.

Jetzt stehen wir wieder voll im Abstiegskampf, da die letzten 6 Spiele alle verloren wurden. Einen besonderen Charakter hat deshalb das nächste Spiel gegen Oberalting II, dem Schlusslicht der Tabelle, das aber keinesfalls unterschätzt werden sollte.          (R.L.)

In Igling spielten wir mit folgender Besetzung: Richard Leib, Stefan Berkmann, Erich Frei und Martin Thoma. Die Gastgeber waren komplett und brachten Christian Possmann, Thomas Söldner, Bernd Storhas und Michael Pecka an die Tische.

Leib/Thoma gingen gegen Possmann/Storhas als klare Außenseiter ins Rennen. Ein groß aufspielender Possmann, der rigoros sein Heil im Angriff suchte, bestimmte die Partie. Mit (-5, -8, -3) bestand für unser Doppel nie eine Siegchance.
Auch Berkmann/Frei mussten die Überlegenheit von Söldner/Pecka anerkennen. Zwar holten sie sich noch den 1. Satz (+5), die nächsten 3 Sätze gingen aber mit -8, -5, -5 klar nach Igling.

In seinem Einzel gegen Possmann wehrte sich unser Youngster Stefan zwar tapfer und blockte auch oftmals spektakulär. Am Ende jedes Satzes war aber „Possi“ durch sein ziemlich aggressives Angriffsspiel im Vorteil und gewann (-8, -9, -5).
Der Moorenweiser Abteilungsleiter kam gegen Söldner nur schwer in Fahrt. Die ersten beiden Sätze gingen nach Igling (-6, -9), weil Leib zu unsicher war und auch das Tempo von Söldner nicht mitgehen konnte. Danach allerdings gelangen ihm doch einige Blockbälle und Söldner traf im Angriff nicht mehr so präzise. Mit gutem Kampf konnte Richard die nächsten 3 Sätze für sich entscheiden (+5, +4, +5).

Einen weiteren Punkt für unser Team sicherte dann Martin Thoma gegen Bernd Storhas. Von den TTR-Werten her (1474 vs. 1298) war Martin klarer Außenseiter, aber er lieferte eine grandiose Partie gegen den Iglinger Routinier. Mit seiner Rückhand kam er immer wieder zum Erfolg und konnte so tatsächlich den Sieg in 5 umkämpften Sätzen (-5, +9, +9, -6, +8) für sich verbuchen. Höchsten Respekt!!
Erich Frei war gegen Pecka mit seinem Angriffsspiel nur im Eingangssatz erfolgreich (+8). Danach war für Erich wenig zu holen, denn der Spieler der Gastgeber setzte ihn mit seinen schnellen Bällen enorm unter Druck. Die nächsten 3 Sätze gewann Pecka und Igling führte mit 4:2.

Im Spiel der beiden Einser konnte Leib gegen Possmann den Eingangssatz mit +7 überraschend gewinnen. Und unser Oldie führte auch im 2. Satz und hatte Satzbälle. Aber leider vergab er sie, bzw. Possmann holte sich mit scharfem Angriff noch den Satz denkbar knapp (-10). Damit war der Widerstand von Richard gebrochen und Possmann hatte danach 2 leichte Sätze, die er jeweils mit -3 gewann.
Stefan Berkmann machte es gegen Söldner wieder spannend. Seine Mannschaftskollegen hätten sich vielleicht einen noch beherzteren Angriff gewünscht, denn Söldner war auf seiner Rückhandseite manchmal durchaus verwundbar. Wie knapp es war, unterstreichen die Satzergebnisse von
(-9, +8,-7, +9, -10) aus der Sicht von Stefan Berkmann. Da fehlte wirklich ganz wenig zum Sieg! Schade.

Auch Erich Frei war gegen Storhas anschließend nicht total chancenlos (-5, -9, -10). Er hielt den Ball zeitweise sehr gut im Spiel und konnte auch bemerkenswerte Angriffsbälle verzeichnen. Aber schlussendlich unterliefen ihm doch manchmal auch leichtere Fehler, die seinem Gegner über die gesamte Partie hinweg, den Sieg brachten.
Den Schlusspunkt in diesem Punktspiel setzte dann Pecka gegen Martin Thoma. Martin gelang es zwar, sich den 3. Satz mit +9 zu holen. Dann aber drehte der Iglinger nochmals „voll auf“ und gewann mit seinem schnellen und kompromisslosen Angriff den 4. Satz mit -2, nachdem er sich schon die Eingangssätze mit jeweils -7 – mit der gleichen Taktik – geholt hatte.          (R.L.)

Gegen die Lechstädter spielten wir erstmals in der Rückrunde mit den ersten Vier der Rangliste: Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha und Erich Frei. Die Gäste spielten mit Simon Weber, Alexander Förg, Peter Merkt und Tom Linder.

Schon die Doppel endeten gegen den Tabellenvorletzten enttäuschend. Beide Male gewannen die Landsberger. Piecha/Leib verloren 2:3 gegen Weber/Linder, zwar in 5 Sätzen, aber beide Moorenweiser konnten den Angriffsbällen ihrer Gegner keine adäquaten Mittel gegenüberstellen, vor allem im 5. Satz (-5) sahen sie recht schwach aus.
Berkmann/Frei hatten mit den Noppen des Landsberger Abteilungsleiters, Merkt, so ihre liebe Not. Die Angriffsbälle fanden nur selten das Ziel, deshalb geht die Niederlage (-6, +8, -4, -6) auch voll in Ordnung.

Etwas besser lief es dann für das vordere Paarkreuz bei Moorenweis. Leib kam – gewarnt von der Niederlage in der Vorrunde – mit seinem Schupfspiel gegen Förg zu einem 3:0 Erfolg (+7, +5, +8).
Auch Stefan Berkmann gelang es, Simon Weber zu bezwingen. Zwar verlor er noch den Eingangssatz
(-6), danach aber war er mit seinem Angriff erfolgreicher und konnte zudem auch wichtige Blockpunkte erzielen (+7, +9, +5).

Tom Piecha verlor dann leider gegen seinen Namensvetter Linder knapp die Sätze 3 und 4 jeweils mit -9; aber der junge Mann vom Lech war in den Angriffsduellen immer schnell und sicher am Ball. Man merkte unserem Tom den Trainingsrückstand an, weil die Sicherheit im Angriff nicht immer 100%ig gegeben war.
Erich Frei wehrte sich gegen die unangenehmen Noppen von Merkt in den ersten 4 Sätzen gut und konnte die Partie immer offen gestalten (-6, +10, -6, +15). Vielleicht war der lange 4. Satz ein Grund, dass der Moorenweiser Mannschaftsführer im 5. Satz nur noch wenig Gegenwehr zeigte. Denn hier war der Mann vom Lech mit 11:2 erfolgreich und recht ungefährdet.

Kann nun das vordere Paarkreuz punkten? Leider nein! Nicht einmal ein Satzgewinn war zu verzeichnen. Unser Oldie Richard Leib wurde von Simon Weber mit -7, -8, -8 abgefertigt und auch Stefan Berkmann verlor -9, -8, -9 gegen den Angriffsspieler Förg. In der Vorrunde (1.12.23) wurden diese beiden Einzel auswärts noch von Moorenweis gewonnen! Ziemlich konsterniert schaute man von Moorenweiser Seite auf den Zwischenstand; 2:6!!

In einem recht knappen Match (-8, +7, +6, -13, +9) verbuchte Tom Piecha dann doch noch einen weiteren Punkt für die Gastgeber. Er war mit seinem Angriff erfolgreich, wobei sich Merkt aber gut wehrte und oft mit seiner Abwehr erfolgreich agierte. Tom hatte aber das bessere Ende für sich.
Erich Frei lag gegen Linder in der nächsten Partie schon 0:2 nach Sätzen zurück (-6, -7). Aber plötzlich gelangen im 3. und 4. Satz hervorragende Rückhandschüsse und gute Angriffsbälle. Er erzwang einen Entscheidungssatz (+8, +5)! Aber erneut war im 5. Satz der Faden bei Erich gerissen! Leider war er ohne Chance und musste seinem Gegner mit -4 zum Sieg gratulieren.

Den 8. Punkte holte dann für die Landsberger Simon Weber in einem Sahnespiel. Er blockte, konterte und schoss aus allen Rohren extrem hochklassig. Für Tom Piecha, der sehr gutes Tischtennis bot, gab es leider in diesen drei sehr engen Sätzen (-12, -8, -11) kein happy end.  Die 3:8 Niederlage war besiegelt.

Dies war nun die 4. Niederlage für uns in Folge. Bei dem engen Tabellenstand und dem Restprogramm heißt es für uns nun den Abstieg bzw. die Relegationsrunde zu vermeiden. Das nächste Spiel in Igling wird entsprechend schwer werden!          (R.L.)

Nach Oberalting-Seefeld fuhren wir in folgender Besetzung: Richard Leib, Stefan Berkmann, Erich Frei und Rüdiger Brundaler. Die Gastgeber boten die Spieler Markus Dilg, Christian Herold, Andreas Horn und Hendryk Braun auf.

Nach den Doppeln stand es 1:1. Leib/Brundaler waren gegen das Spitzendoppel der Leute vom Pilsensee deutlich im Nachteil, sie konnten dem Angriffswirbel von Dilg/Herold nicht standhalten und verloren mit -7, -4, -7.
Besser lief es bei Berkmann/Frei gegen Horn/Braun. Sie holten sogar einen 0:2 Satzrückstand (-4, -9) auf und kämpften sich dann in 3 knappen Sätzen (+9, +9, +10) noch zum umjubelten Sieg. Wichtig waren dabei einige gute Angriffsbälle, die in diesem „Nervenspiel“ wichtige Punkte markierten.

In den Einzeln hatte Stefan Berkmann mit dem kompromisslosen Angriff von Dilg Probleme. Vielleicht hätte unser Youngster selbst noch mehr die Initiative zur Attacke ergreifen sollen. So reichte es nur zu einem 1:1 Satzausgleich, danach war der Spitzenspieler der Gastgeber „Chef am Tisch“.
Richard Leib gewann überraschend – nach einem chancenlosen Eingangssatz – den 2. Satz (+13) und kam gegen Herold besser ins Spiel. Er konnte dann sogar einige Top-Spins blocken und hatte im 4. Satz 3 Matchbälle. Die allerdings vergab unser Oldie (-12); im 5. Satz drehte Herold nochmals auf und sorgte für die 3:1-Führung seines Teams.
In dieser Saison kam Rüdiger Brundaler in Oberalting zu seinem  ersten Einsatz in der Bezirksklasse A und gewann auch gleich den 1. Satz (+8). Dabei blieb es aber, denn nun spielte sein Gegner Horn groß auf und überzeugte mit schnellem Angriffsspiel. Rüdiger konnte da nur bedingt mithalten und musste sich am Ende geschlagen geben (-7, -6, -4).
Im nächsten Match führte Erich Frei gegen den Abteilungsleiter der Gastgeber Hendryk Braun schon mit 2:0-Saätzen (+8, +13) und auch im 3. Satz war er mit 4 Punkten in Führung. Aber leider ging der Satz verloren (-8). Als Erich im 4. Satz 8:4 führte dachte der Chronist, dass nun der 2. Punkt für uns sicher ist; leider eine Fehleinschätzung! (-12). Und zu guter Letzt vergab Erich auch im 5. Durchgang eine hohe Führung und musste den Satz abgeben (-10). Da hat die 2:0 Falle wieder mal sehr böse gegen Moorenweis zugeschnappt.

Ein gänzlich unerwarteter Sieg gelang anschließend dem Abteilungsleiter. Nach einem chancenlosen (-2) im Eingangssatz erkämpfte er sich den 2. Satz mit +11. Dilg griff beidseitig an und Leib versuchte so gut es ging zu blocken. Satz 3 ging wieder klar an Dilg und Leib war etwas verzweifelt. Dann schlichen sich aber doch einige Ungenauigkeiten bei dem Oberaltinger ein und Richard konnte unerwartet die Sätze 4 und 5 jeweils mit +8 „klauen“. 
Stefan Berkmann bekam es dann mit dem wieder ungestüm angreifenden Herold zu tun. Unser Mann wehrte sich nach Kräften, musste aber am Ende anerkennen, dass Herold heute für das vordere Paarkreuz von Moorenweis zu stark war (-7, +10, -4,-7).

Das Duell Horn gegen Frei brachte sehr schnelles Tischtennisspiel für die Zuschauer. Beide Spieler zögerten nicht, sofort auf Angriff umzuschalten. Den 1. Satz holte sich Erich noch mit +10, dann aber legte Horn erst richtig los. Er lieferte ein erstklassiges Spiel ab und gewann die nächsten 3 Sätze überlegen (-6, -6, -4).
Den Siegpunkt für Oberalting zum 8:2 holte dann Braun gegen Rüdiger Brundaler. Auch Braun griff relativ kompromisslos an und drängte Rüdiger immer wieder weit vom Tisch. Manchmal gelangen aus dieser Gemengelage Brundaler schöne Punkte, aber es reichte – auch im 3. Satz – zu keinem Teilerfolg für unsere Nummer 4 (-7, -5, -9). 

Vielleicht geht es im nächsten Spiel – dieses Mal komplett –  gegen Jahn Landsberg etwas besser und wir können vielleicht unser Punktekonto aufbessern.          (R.L.)

Das erste Spiel der Rückrunde brachte uns den Gegner des letzten Spiels der Vorrunde als Gast nach Moorenweis: Den Tabellenführer TSV Herrsching!  Während die Gäste im Vergleich zur Vorrunde die gleiche Aufstellung präsentierten: Struß, Weischenberg, Sepperl und Rölz, ersetzte bei uns Stefan Held den verhinderten Tom Piecha. Die anderen 3 Mitstreiter waren Richard Leib, Stefan Berkmann und Erich Frei.

Die Doppel brachten ein nicht erwartetes Ergebnis: 2 Siege für Moorenweis! Berkmann/Frei gewannen 3:0 gegen Weischenberg/Rölz, mit ihrem Angriffsspiel konnten die beiden Moorenweiser das Spiel eindeutig zu ihren Gunsten bestimmen. Dass aber Leib/Held gegen das Herrschinger Spitzendoppel gewinnen, hatte niemand erwartet. Mit frechen Bällen überrasche Stefan Held die Gäste immer wieder und Leib konnte auch einige Top-Spins blocken. Am Ende war es ein umjubeltes 11:9 im 5. Satz für die Spieler vom Maisachwinkel.

In den Einzeln lief es aber nicht so gut für uns weiter. Leib wurde in den beiden Eingangssätzen von Weischenberg mit -6 vom Tisch geschossen, im 3. Satz zeigte unser Oldie mehr Gegenwehr, hatte aber wieder mit den Aufschlägen seines Gegners arge Probleme und unterlag mit -10.
Stefan Berkmann musste Alexander Struß ebenfalls zum Sieg gratulieren. Es reichte aber wenigstens im dritten Durchgang zu einem Satzgewinn für Stefan (+9), aber ansonsten war der Mannschaftsführer der Herrschinger in seinem Angriff sicherer und hatte die Nase vorn.

Wie schon in der Vorrunde konnte Erich Frei den Herrschinger Oldie, Rudi Rölz, mit seinem pointierten Angriffsspiel aus der Reserve locken und in den entscheidenden Momenten die Abwehr des Ammerseeers „durchschießen“. Moorenweis führte wieder 3:2!
Stefan Held spielte dann gegen Jonas Sepperl eine wunderbare Konter- und Blockpartie, brachte aber seine Angriffsbälle zu selten ins Ziel. Es ging über 5 knappe Sätze; aber leider reichte es für unseren wirklich gut agierenden Stefan Held nicht zum Sieg.

Im vorderen Paarkreuz kam es dann zu einer unerwarteten Überraschung. Leib gewann gegen den in der bisherigen Saison ungeschlagenen Struß 3:0! (+5, +8, +7). Was der genaue Grund war, ist nicht bekannt, auf jeden Fall spielte der Herrschinger Spitzenmann unter seinem Normalniveau.
Die Herrschinger Nummer 2 hingegen brachte seine Normalform gegen Stefan Berkmann an den Tisch. Stefan war aber nicht chancenlos! Er gewann den 2. Satz und hatte mit seinem Blockspiel auch im 4. Satz gute Möglichkeiten, einen Entscheidungssatz zu erzwingen, aber leider vergab er Satzbälle und der Gast nutze seine Chance beim ersten Matchball.

Erich Frei war anschließend gegen Sepperl, der sehr souverän die Top-Spins abblockte, eigentlich ohne Chance. Zu platziert spielte der Herrschinger, sodass mit 0:3 Sätzen der Sieg nach Herrsching fiel.
Auch das 2. Spiel von Stefan Held ging über 5 Sätze. Gegen Rölz holte er sich mit +2 ganz überlegen und problemlos den 4. Satz und konnte so einen Entscheidungssatz erzwingen. Die Moorenweiser Fans waren da guter Hoffnung, aber leider ging der 5. Satz mit -2 für Stefan Held verloren. Also Licht und Schatten für unseren Mann innerhalb kürzester Zeit.
Dann musste Erich Frei gegen die Herrschinger Nummer 1 an den Tisch. Erich traf wunderbare Bälle und zeigte hervorragende Spielzüge! Er hielt das Spiel offen und konnte einen Entscheidungssatz erzwingen. Da aber war dann Struß mit seinen Top-Spins eindeutig stärker und auch schneller. Er gewann mit +5 und holte den 7. Punkt für Herrsching.

Den 8. Punkt sicherte dann Sepperl gegen den Moorenweiser Abteilungsleiter, der mit dem schnellen Blockspiel seines Gegners überhaupt nicht zurechtkam. Ein ums andere Mal ließ der junge Herrschinger den alten Moorenweiser ins Leere laufen und erteilte ihm so eine deutliche Lektion.

Insgesamt ein verdienter Sieg für den weiterhin unbesiegten Tabellenführer Herrsching.          (R.L.)

Das letzte Spiel der Vorrunde bestritten wir in Herrsching beim Tabellenführer. Wir brachten – wie bei allen Spielen dieser Halbserie –  unsere Stammbesetzung zum Einsatz: Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha und Erich Frei. Auch die Gastgeber hatten ihre nominell stärkste Mannschaft am Start: Alex Struß, Ralf Weischenberg, Jonas Sepperl und Rudolf Rölz.

Die Doppel begannen mit der Partie Berkmann/Frei gegen Struß/Sepperl. Die jungen Herrschinger hatten Dank des sehr souveränen Spitzenmannes Struß das bessere Ende für sich. Es war zwar manchmal knapp und eng, aber schlussendlich reichte es für unser Doppel nicht einmal zu einem Satzgewinn (-7, -10, -10).
Piecha/Leib kamen in den ersten beiden Sätzen gegen Weischenberg/Rölz schlecht in das Match
(-9, -2). Nach einer etwas veränderten Taktik lief es dann allerdings in den nächsten beiden Sätzen deutlich besser (+6, +6) und Hoffnungen keimten auf. Aber im Entscheidungssatz übernahmen die Ammerseeer selbst die Initiative und ließen sich mit +6 nicht die Butter vom Brot nehmen.

Das vordere Paarkreuz des TSV Moorenweis konnte anschließend auch keinen Sieg beisteuern. Stefan Berkmann nahm dem in dieser Saison bisher ungeschlagenen Herrschinger Spitzenmann nur den 2. Satz ab (+5), in den anderen 3 Sätzen überzeugte Struß mit schnellen Beinen und einer sicheren Vorhand, die sowohl mit harten Schmetterbällen, als auch hervorragenden Top-Spins eine erstklassige „Waffe“ war.
Richard Leib kam mit den Aufschlägen von Weischenberg praktisch während des gesamten Spiels nicht zurecht. So konnte der Herrschinger mit seiner guten Rückhand meist erfolgreich punkten und bei Bedarf dann auch noch Vorhand-Schmetterbälle verwandeln. Lediglich der 3. Satz (+8) ging an unseren Oldie, der Rest war eine klare Beute von Weischenberg (-6, -8, -5).

Und als Erich Frei gegen Jonas Sepperl mit 0:3 (-3, -6, -6) auf verlorenem Posten stand, weil das Blockspiel des Gastgebers einfach zu sicher war, stand es 5:0 für den TSV Herrsching!!
Es blieb dann Tom Piecha vorbehalten in einem harten 5-Satz-Match gegen Rölz den ersten Zähler für uns zu verbuchen. Der Ex-Inninger retournierte viele Angriffsbälle gut und kam so mit seinen giftigen Abwehrbällen gegen Piecha zum Erfolg. Aber am Ende brachte differenzierteres Angriffsspiel von Tom den Durchbruch und den Sieg (-9, +4, +6, -9, +5).

Gegen Struß konnte Leib dann im nächsten Spiel wenigstens in den ersten beiden Sätzen (-10, -12) durch langsames Spiel auf die Rückhandseite seines Gegners einigermaßen mithalten. Im dritten Satz aber legte der Mannschaftsführer der Gastgeber dann etwas zu und zeigte seine Überlegenheit deutlicher (-6).
Auch Stefan Berkmann blieb gegen Weischenberg ohne Satzerfolg (-11, -6, -13). Wieder erwiesen sich die Angaben des Herrschingers als Knackpunkt im Match. Wenn der Ball mal im Spiel war, konnte Stefan durchaus punkten, aber in wichtigen Situationen und bei knappen Punktständen packte der Herrschinger wieder eine neue Servicevariante aus…

Den 2. Punkt für uns erkämpfte – wieder über die volle Distanz – Tom gegen Jonas Sepperl. Es war, wie Tom hinterher formulierte „ein enormes Auf und Ab der Leistungen in den jeweiligen Sätzen“ zu verzeichnen. Die Ergebnisse (+6, -5, +6, -4, +5) verdeutlichen die Aussage unseres Siegers. Am Ende war wohl Nervenstärke und Konstanz im Spiel der ausschlaggebende Faktor für Tom´s Erfolg.
Erich Frei überzeugte dann gegen den Herrschinger Oldie Rölz mit schönem Angriffsspiel. Sichere und gefühlvolle Top-Spins waren in dieser extrem knappen Partie (+9, -10, +10, +9) die Basis für den Gewinn des Matches. Eine sehr gute Leistung von Erich bei diesem Spiel gegen den Herbstmeister! Unser Mannschaftsführer kann insgesamt mit seinen Ergebnissen aus der Vorrunde zufrieden sein, der TTR-Wert von über 1400 dokumentiert es auch.

Einen 4. Punkte für die Gäste holte dann der Moorenweiser Abteilungsleiter gegen Sepperl. Nur durch Verlangsamung des Spiels und „Schupfduelle“ gelang es Richard die Partie in 3 Sätzen
(+8, +9, +7) zu gewinnen, bei Konterduellen oder schnellem Spiel war er eindeutig im Nachteil.

Den Schlusspunkt – im schönsten Spiel des Abends – setzte dann Alex Struß durch einen Sieg gegen Tom Piecha. Aber unser Spieler zeigte hier erstklassiges Angriffsspiel, gewann den 1. Satz (+6) und konnte voll überzeugen. Wenn der 3. Satz (-12) von Tom gewonnen worden wäre, hätte man vielleicht sogar von einer Sensation träumen können. Aber Struß erwies sich als zu schnell mit seiner Vorhand und routiniert im Stellungsspiel. So konnte er seine weiße Weste in der Vorrunde behalten.

Mit dem 2. Platz sind wir sehr zufrieden, Herrsching ist momentan klar die stärkste Mannschaft der Liga, die nun mit 5 Punkten Vorsprung ungeschlagen an der Spitze steht. Gratulation zum Herbstmeister!          (R.L.)

Nachdem wir vor 2 Wochen gegen die 3. Mannschaft von Jahn Landsberg nur mit erheblichen Problemen gewonnen hatten, fuhren wir mit recht gemischten Gefühlen zur Partie gegen Jahn Landsberg II. Bei diesem Match ging es um den 2. Platz in der Vorrunde. Wir spielten in der Stammbesetzung Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha und Erich Frei. Die Gastgeber stellten das Team Erwin Jahn, Andreas Berndorfer, Siegfried Schrottenbaum und Alexander Förg an die Tische.

Die Doppel brachten für uns eine nicht ganz erwartete 2:0 Führung. Berkmann/Frei gewannen gegen Jahn/Schrottenbaum mit 3:1 Sätzen. Es gelang ihnen, die gefährlichen Angriffsbälle von „Schrotti“ in einigen Situationen zu entschärfen. Das brachte die nötige Sicherheit ins Spiel und am Ende konnten Stefan und Erich 3 Sätze knapp für sich siegreich gestalten.
Leib/Piecha bekamen es mit Berndorfer/Förg zu tun. Die beiden jungen Landsberger Angreifer kamen aber nicht immer mit ihren stürmischen Attacken zum Erfolg, einige Bälle gingen doch ins Aus. Gegen Ende der Partie konnte dann auch Tom noch gute Top-Spins spielen und so stand es überraschend 2:0 für Moorenweis.

Ein sehr enges Spiel war die Partie Erwin Jahn gegen Stefan Berkmann. Alle 4 Sätze endeten 11:9! Stefan spielte geduldig und konnte die gelegentlichen Angriffsbälle des Landsbergers blocken. Und selbst holte Stefan auch mehrfach wichtige Punkte im Angriff. So war es am Ende auch eine Frage der besseren Nerven und die hatte wohl unser Youngster, weil er nur den Eingangssatz abgab, dann aber 3 mal das bessere Ende für sich hatte.
Mit Andreas Berndorfer kam unser Oldie Richard im Eingangssatz überhaupt nicht zurecht. Ehe er sich umgesehen hatte, wurde er von einem Angriffswirbel überrollt und sah nach im 1. Satz sehr schlecht aus (-6). Im 2. Satz allerdings konnte unser Mann einige Top-Spins blocken, was Berndorfer unter Druck setzte. Richard gewann mit +4. Danach war es ein sehr enges Spiel, bei dem Leib dem schnellen Spiel aus dem Weg ging und mit großem Kampfeswillen die beiden Sätze jeweils mit +8 nach Hause brachte.

Im hinteren Paarkreuz erwies sich Siegfried Schrottenbaum als „Mann des Tages“. Gegen Erich Frei verlor er zwar den Eingangssatz mit 10:12, dann allerdings zeigte er seine Schokoladenseite. Mit bedingungslosem Angriff aus allen Lagen holte er sich die nächsten 3 Sätze, wobei Erich sicherlich keine schwache Leistung bot, aber es reichte nicht dem Landsberger Wirbelwind zu widerstehen (-9, -6, -4).
Tom Piecha spielte anschließend seine Routine gegen Förg aus. Mit dosiertem Angriffsspiel erwischte er den jungen Mann vom Lech immer wieder mal auf dem falschen Fuß. Und so konnte Tom sich 3 Sätze holen, zwar jeweils nur mit 2 Punkten Differenz, aber das reicht ja auch, um als Sieger vom Tisch zu gehen. Bei einem Zwischenstand von 5:1 für Moorenweis sah es ja ganz gut für uns aus.

Im Match Jahn gegen Leib musste der Landsberger die ersten beiden Sätze erneut denkbar knapp mit 9:11 abgeben. Trotz hoher Führungen konnte unser Abteilungsleiter die Nervosität nicht ablegen und ermöglichte so seinem Gegner durchaus Chancen zum Satzgewinn. Schlussendlich brachten Schupfduelle die Siegpunkte. Nur im 3. Satz gelangen Leib einige Angriffsbälle und er gewann dann – sichtlich weniger nervös –  mit +3 den Satz und das Match.
Gegen Berndorfer zeigte Stefan Berkmann eine einwandfreie Leistung. Er parierte den Angriff des Landsbergers hervorragend und setzte mit eigenen Schüssen einige Ausrufezeichen. Mit
+3, +7, +3  gelang Stefan wirklich ein bemerkenswerter Sieg, mit dem er den Zwischenstand auf 7:1 für sein Team stellte.

Würde Tom Piecha gegen Schrottenbaum nun „den Sack zumachen“? Im spektakulärsten Spiel des Abends zeigten beiden Kontrahenten die volle Bandbreite des Angriffsspiels, Schrottenbaum konnte nicht einmal von der Bande gebremst werden. Wie gegen Erich Frei schuftete und kämpfte der Landsberger hinter dem Tisch und brachte auch „unmögliche“ Bälle ins Ziel. Thomas Piecha konnte da in den ersten beiden Sätzen (-4, -13) manchmal nur stauen. Den 3. Satz gewann dann Tom mit +7, wobei er schöne Angriffsbälle brachte und „Schrotti“ den Wind aus den Segeln nahm. Der 4. Satz wurde dann nochmal sehr spannend mit überragenden Bällen von beiden Seiten, aber dem glücklicheren Ende für den Gastgeber (-9).

Somit war es an Erich Frei „den Sack zuzumachen“. Und er erledigte das in sehr routinierter Manier. Von Beginn an sorgte er mit seinem Spiel dafür, dass Förg überhaupt nicht in seinen gefährlichen Angriffsmodus kam. Mit gut platzierten Rückhandbällen beschäftigte Erich die schwächere Seite seines Gegners. Wir Moorenweiser freuten uns über diesen 3:0 Sieg (+8, +5, +8) und waren uns nun sicher den 2. Platz nach der Vorrunde erreicht zu haben. Niemand hätte zu Saisonbeginn damit gerechnet….          (R.L.)

Das Spiel fand in Erpfting statt, weil die Arena von Jahn Landsberg noch immer renoviert wird. Es war der Abend, an dem das große Schneechaos in Südbayern begann. Deshalb spielten wir nicht in der regulären Spielreihenfolge, der Chronist hält sich aber in seiner Berichterstattung an die Spielfolge, die auch auf dem Berichtsbogen steht. Die Gastgeber spielten mit Förg, Weber, Linder und Wohlfahrt, Moorenweis mit der Stammbesetzung Leib, Berkmann, Piecha und Frei.

Im Spiel der beiden Spitzendoppel waren auf Landsberger Seite Weber/Linder gegen Berkmann/Frei mit 3:0 erfolgreich. Bei unseren beiden Vertretern lief in dieser Partie wenig zusammen, die einzelnen Sätze endeten (-4, -9, -2) insgesamt doch deutlich für die Landsberger. Im anderen Doppel konnten Piecha/Leib einen knappen 3:2 Sieg holen. Der Eingangssatz (+1) war überaus deutlich für Moorenweis, dann allerdings wurde es ein Nervenspiel, bei dem unsere Vertreter mit +10 im Entscheidungssatz ganz knapp das bessere Ende für sich hatten. Ein Sieg für die Gastgeber lag aber durchaus im Bereich des Möglichen, am Ende retteten die weich gezogenen Top-Spins von Tom das Match, weil Wohlfahrt hier im Blockspiel manchmal Schwächen offenbarte.

Den ersten Sieg in den Einzeln sicherte uns dann Stefan Berkmann gegen Förg mit 3:0 (+3, +8, +12). Stefan erwies sich als sicherer Schupfer und in der Schlussphase des 3. Satzes war er vom Glück etwas begünstigt, insgesamt geht der Sieg aber in Ordnung.
Richard Leib gewann gegen Simon Weber mit 3:1 Sätzen, wobei er zwei Mal erst in der Verlängerung Sätze für sich entschied. In den Konterduellen war unser Abteilungsleiter klar schwächer, aber bei den „Schupfduellen“ erwies sich jedoch unser Oldie als sicherer. Das führte dann auch zum Erfolg.

Den nächsten Punkt holte Erich Frei mit einem knappen 3:2 Sieg gegen Tom Linder. Er kam mit den unangenehmen Aufschlägen seines Gegners vom Lech gut zurecht und war auch mit seinem Angriffsspiel sehr erfolgreich. Zudem bewies Erich Nervenstärke, die Sätze 3 und 5 gewann unser Kapitän nämlich jeweils mit +10, also durchaus ein enges Match!
Über 5 Sätze ging auch Tom Piecha gegen Luis Wohlfahrt. Wie schon im Doppel, war hier wieder der Vorhand-Topspin von Tom der siegbringende Schlag. Denn sein Gegner, der in der Tat über ein sehr starkes Vorhandspiel verfügt, traf seine Gegen-Topspins bzw. -schüsse nur phasenweise. Das reichte am Ende aber nicht zum Sieg. Die einzelnen Satzergebnisse (-5, +3, +4, -9, +7) zeigen auch, dass sich in diesem Spiel Licht und Schatten bei den beiden Kontrahenten oft abwechselten.

Unser Abteilungsleiter zeigte beim Spiel gegen Förg ein schlechtes Nervenkostüm. Er war viel zu unbeweglich und konnte nur das Spiel langsam machen. Seine Angriffsversuche endeten meist kläglich. Da hatte der junge Landsberger leichtes Spiel und gewann am Ende verdient mit 3:1 Sätzen.
Stefan Berkmann machte danach mit 3:0 seine Sache gegen Weber weitaus besser. Er griff mit der nötigen Konsequenz und Zielstrebigkeit an und ließ seinem Gegner nur wenige Möglichkeiten zur Entfaltung seines Angriffsspiels. Stefan war in diesem Match eigentlich ungefährdet (+6, +6, +5).

Sehr schwer tat sich im Duell der „Toms“ Piecha mit Linder. Die unangenehmen Aufschläge des Landsbergers brachten unseren Tom oftmals aus seinem Angriffskonzept. Er lag überwiegend im Rückstand und sah sich zudem mit schönen und aggressiven Blockbällen von Linder konfrontiert. Da gab es für Piecha – außer einem knappen 3. Satz (+10) wenig zu holen und er musste zum Sieg gratulieren.

Erich Frei konnte im nächsten Match durch sehr konsequentes Vermeiden der gegnerischen Vorhand die Partie gegen Wohlfahrt für sich positiv steuern. Zudem zauberte er mit einigen „Schlangen“ Bälle auf den Tisch, die sein Gegner – trotz einer enorm schnellen Vorhand – nicht auf dem Tisch platzieren konnte. Ein verdienter und schöner Sieg für Erich; sein Gegner deutete in dieser Partie allerdings an, dass man von ihm in der Zukunft durchaus noch Einiges erwarten kann.

Den Schlusspunkt zum 8:3–Erfolg setzte dann Leib gegen Linder. Richard gelangen tatsächlich mehrere Blockbälle und sein jüngerer Gegner war mit seinen Angriffsbemühungen nur bedingt erfolgreich.
Am Ende war man auf Moorenweiser Seite über den Sieg froh. Es sah während des Abends nicht immer nach einem so deutlichen Erfolg aus, denn alle 5-Satz-Matche fielen an Moorenweis! Wenn diese Partien an die Gastgeber gefallen wären ……          (R.L.)

 

Die Gästemannschaft trat in folgender Besetzung an: Christian Herold, Markus Dilg, Mark Winter (Vater der Nationalspielerin Sabine Winter), Hendryk Braun. Moorenweis hat die Stammbesetzung aufgeboten: Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha, Erich Frei.

Die Eingangsdoppel brachten für jedes Team einen Sieg. Für Oberalting gewann das Spitzendoppel Herold/Dilg, für Moorenweis Piecha/Leib. Berkmann/Frei gewannen den 1. Satz und waren auch in den folgenden 3 Sätzen (-10, -7, -8) oftmals gut im Spiel, aber schlussendlich war die Oberaltinger Kombination Herold/Dilg mit ihren Angriffsschlägen doch sicherer.
Piecha/Leib kamen, nach einem völlig verkorksten 1. Satz von Richard (-6), besser ins Spiel und konnten die nächsten 3 Sätze (+6, +7, +9) mit teilweise abwartendem Spiel für sich entscheiden.

In den Einzeln eröffnete Richard gegen Markus Dilg. In den beiden Eingangssätzen traf der Gast wenig und gab sie ab (+6, +4). Auch im 3. Satz führte unser Oldie und hatte bei 10:8 Matchbälle! Aber leider vergab er sie. Dilg gelangen einige gute Angriffsbälle und der Satz war weg (-12)! Auch in den beiden folgenden Sätzen war Dilg erfolgreicher und gewann jeweils mit 2 Punkten Differenz (-9, -10). Die berühmte „2:0-Falle“ hatte bei Richard wieder mal zugeschnappt.

Stefan Berkmann fand gegen den Angriff von Christian Herold, der mit einem geliehenen Schläger spielte, weil er sein Originalspielgerät bei der Anfahrt irgendwo verloren hatte, kein Rezept. Es wurden 3 relativ deutliche Sätze (-3, -7, -10), in denen Stefan immer unter Druck stand und praktisch nie die Initiative ergreifen konnte.

Thomas Piecha hingegen ergriff gegen Braun sofort die Initiative und suchte im Angriff sein Heil. Das funktionierte recht gut, weil sein Gegner dadurch eher in die Abwehr gedrückt wurde und selbst kaum erfolgreiche Attacken starten konnte. (+9, +7, +6) waren die Satzergebnisse für Tom bei diesem erfolgreich gestaltetem Match.
Erich Frei kam mit dem Spielsystem von Mark Winter nicht gut zurecht. Sein Gegner blockte ziemlich sicher und hatte auch viele Schnittvarianten in petto. Da flogen einige Angriffsbälle von Erich über den Tisch hinaus und er musste mit 0:3 Sätzen (-8, -7, -6) seinem Gegner gratulieren.

Dann versuchte sich Leib an Herold. Richard konnte nur wenige Vorhandtopspins seines Gegners blocken, meistens führten diese Schläge zu einem direkten Punktgewinn für den Mann vom Pilsensee. Da war es dann schon überraschend, dass es tatsächlich einen Entscheidungssatz gab. Der aber ging ganz klar (-3) an Herold. Somit führte Oberalting bereits 5:2.

Stefan Berkmann lieferte gegen Markus Dilg eine einwandfreie Leistung ab. Er konnte die Angriffsbälle seines Gegners gut parieren und ergriff auch selbst die Initiative zu Vorhand-Topspins. Da entwickelten sich spannende und hochklassige Spielzüge. Die Partie war stark umkämpft und unser Youngster zeigte Nervenstärke! Alle 3 Sätze endeten mit 2 Punkten Differenz zu seinen Gunsten (+9, +9, +10).

Leider lief es anschließend bei der Partie Piecha gegen Winter nicht so gut für uns. Der Chronist sah Tom eigentlich als Favorit, aber der Oberaltinger hatte bei den langen Ballwechseln oft das bessere Ende für sich, weil Tom nicht sicher genug war und manche Bälle mit seiner Schlägerkante traf oder sie direkt ins Aus gingen. (-7, -12,-10) endete das Match. Daraus kann man aber auch erkennen, dass ein positives Ergebnis für uns nicht unmöglich gewesen wäre.

Erich Frei holte für Moorenweis gegen Braun den nächsten Punkt. Bei seinem 3:1-Erfolg (+10, -8, +8, +11) überzeugte er mit seinen Bällen aus der Halbdistanz und guten Rückhandbällen, die Braun vom Tisch weghielten und ihn in die Abwehr zwangen. So konnte der Oberaltinger Abteilungsleiter seine gefährliche Vorhand nur selten erfolgreich einsetzen. Eine einwandfreie Partie von Erich! Der Zwischenstand war nun 6:4 für das Team der Gäste.

Nun folgte das schönste Spiel des Abends! Piecha gegen Herold! Im ersten Satz überrollte Tom mit seinem Angriff den Gast problemlos (+4). Er agierte nahezu fehlerfrei. Auch im 2. Satz ging es anfangs so weiter, Tom beherrschte seinen Gegner und hatte Satzbälle. Aber leider reichte es mehrmals in der Verlängerung des 2. Satzes nicht zum Siegpunkt und Satzgewinn (-14). Dies ließ Herold wieder Mut fassen und er wurde sicherer, bei Tom schlichen sich einige Ungenauigkeiten bei diesen rasanten Ballwechseln ein. So holte sich Herold den 3. Satz (-7) und übernahm auch im 4. Satz sofort die Initiative. Für Tom reichte es leider nicht, obwohl er immer wieder spektakulär
punktete (-8).

Leib spielte nachfolgend gegen Winter. Die Top-Spins des Seefelders stellten für unseren Abteilungsleiter ein Problem dar. Nur selten konnte er sie erfolgreich blocken. Leib fand mit schnellen Konterduellen eher erfolgreiche Abschlüsse. Aber am Ende ging es in den 5. Satz, den unser Mann, trotz einiger „Tricks“ seines Gegners (Aufschläge mit der Schlägerkante bzw. dem Schlägergriff) dann nach Hause brachte (+5).

In der Partie Stefan Berkmann gegen Braun setzte der Chronist auf einen Sieg des Moorenweisers; hatte der doch erst vor einigen Wochen im Match gegen Oberalting II mit (+7, +5, +1) sehr überzeugend gewonnen. Den 1. Satz erkämpfte sich Stefan mit +9 auch noch knapp. Dann aber ergriff sein Gegner die Initiative und spielte immer im Angriffsmodus. Stefan war relativ statisch und spielte fast nur Rückhandbälle; seine gefährlichen Vorhandbälle zeigte er im 2. und 3. Satz praktisch nicht. Deshalb gingen die Sätze für ihn auch verloren (-10, -9). Und im 4. Satz fand er auch nicht in sein Angriffsspiel. Erst als 5 Matchbälle für Braun auf dem Zählgerät standen zeigt Stefan seine guten Vorhandbälle. Doch zum 10:10 reichte es nicht mehr, Braun macht mit 11:9 „den Sack zu“ und sicherte seinem Team den 8:5 Sieg.          (R.L.)

 

 

 

Bei diesem Punktspiel kamen die Gäste in der Besetzung Christian Possmann, Thomas Söldner, Bernd Storhas und Christian Orr nach Moorenweis. Wir hatten unsere Stammbesetzung Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha und Erich Frei am Start.

Nach dem Doppel-Debakel in Prittriching stellten wir die gleichen Kombinationen, aber in anderer Reihenfolge auf, also Berkmann/Frei als Doppel 1 und Piecha/Leib als Doppel 2. Damit konnten wir wenigsten einen Punkt in den Doppeln holen.
Berkmann/Frei standen gegen Possmann/Storhas vor einer sehr schweren Aufgabe, die sie auch nicht lösen konnten. In 3 Sätzen (-8, -7, -5) waren die Iglinger klar überlegen und zogen recht routiniert ihr Angriffsspiel durch.
Piecha/Leib holten dagegen einen Punkt gegen Söldner/Orr, weil es ihnen gelang, das Angriffsspiel von Söldner zeitweise zu stören. Der 3:0 Sieg sah klarer aus als er war, zweimal ging es nämlich ziemlich knapp (+10, +5, +9) zu, weil auch Orr nicht bei jedem Angriffsball erfolgreich war.

In den Einzeln begann Leib gegen Söldner. Leib musste das Spiel langsam machen, denn bei Konterduellen war Söldner klar besser und schoss unseren Oldie dabei vom Tisch. Aber die Schupfbälle halfen Richard oft und er erzitterte sich den 1. Satz mit +9. Der 2. Satz fiel jedoch mit der gleichen Punktedifferenz nach Igling (-9). Im vorentscheidenden 3. Satz brachte Leib einen Vorsprung denkbar knapp (+9) ins Ziel, wobei das Glück auf seiner Seite war. Der 4. Satz ging Richard dann lockerer von der Hand, weil er selbst 2 Angriffsbälle ins Ziel brachte (+6).
In seinem ersten Einzel hatte Stefan Berkmann gegen Christian Possmann wenig Chancen. Der sehr bewegliche und agile Mannschaftsführer der Gäste überrannte Stefan in den beiden Eingangssätzen
(-4, -5) mit einem souveränen Angriffswirbel. Im 3. Satz kam Stefan besser ins Spiel und konnte gut mithalten. Ein Satzgewinn wäre im Bereich des Möglichen gewesen, aber gegen Ende legte „Possi“ nochmals „einen Zahn zu“ und gewann mit +9.

Im hinteren Paarkreuz holte Tom Piecha den 3. Punkt für uns. Gegen Christian Orr gelangen ihm gute Angriffsbälle, sowohl aus der Vorhandseite, aber auch mit der Rückhand. Der Iglinger blockte zwar gut, musste aber die beiden Eröffnungssätze knapp mit +10 bzw. +9 an Tom abgeben. Im 3. Satz allerdings war Tom nicht konzentriert genug und verlor (-8). Im 4. Satz legte Piecha Wert auf sicherere und nicht zu schwierige Angriffsbälle. Das zahlte sich aus, denn Tom lag von Beginn an in Führung und spielte den Satz mit +7 locker nach Hause.
Eine sehr schwierige Aufgabe kam auf Erich Frei gegen Bernd Storhas zu. Sein Gegner, der eine Mauer beim Blockspiel ist und auch noch hervorragend im Angriff platziert, gewann den 1. Satz mit
-3 und ließ im folgenden Durchgang mit -1 Erich praktisch keine Chance. Im 3. Satz griff Erich aus der Halbdistanz resolut an, er hatte ja „Nichts“ mehr zu verlieren. Und so ging dieser Satz tatsächlich in die Verlängerung, aber Storhas hatte mit 12:10 das bessere Ende für sich. Der Zwischenstand war somit 4:4!! Spannung war geboten.
Im Duell der Abteilungsleiter Leib und Possmann wurde der Gast seiner Favoritenrolle gerecht. Den Eingangssatz holte sich Possmann klar mit -6. Danach versuchte Leib wieder das Spiel zu verlangsamen, was ihm zweitweise gelang, er führte auch 10:7. Aber den Satzausgleich schaffte der Moorenweiser nicht, denn die nächsten 5 Punkte gingen alle nach Igling. Den 3. Satz gab ein wenig konzentrierter Possmann überraschend deutlich ab (+3). Im 4. Satz führte Leib zwischenzeitlich 5:1. Aber dann rollte wieder der Angriff von „Possi“ und unser Abteilungsleiter war ohne Chance (-8).
Stefan Berkmann konnte gegen Söldner wieder den Gleichstand (5:5) herstellen, weil er seinen Gegner gut im Griff hatte. Das schnelle Spiel lag Stefan besser, ihm unterliefen bei den entscheidenden Rallys weniger Fehler. Mit guten Blockbällen aus der Rückhand verschaffte sich der Moorenweiser Youngster zudem immer wieder Vorteile. Alle 3 Sätze endeten mit +8 zu unseren Gunsten! Eine feine Leistung von Stefan!!
Den gewohnt heißen Kampf lieferten sich im nächsten Match Thomas Piecha und Bernd Storhas. Tom im Angriffsmodus und Storhas mit Blockabwehr und gelegentlichen messerscharfen Angriffsbällen. Lange Ballwechsel waren typisch für diese Partie. Tom holte sich die ersten beiden Sätze kämpferisch (+9, +7). Im 3. Satz allerdings kam er mit seinem Angriff nicht immer ans Ziel und Storhas übernahm das Ruder (-7). Nun stellte Tom seine Taktik um und ging etwas langsamer ans Werk. Das half, weil es manchmal Überraschungsmomente kreierte, die Tom zu seinen Gunsten und dem Matchgewinn nutzte (+6).
Das Match Erich Frei gegen Christian Orr war ein wahrer Krimi. (-10, +10, +10) endeten aus Moorenweiser Sicht die ersten 3 Sätze. Beide Herren suchten das Angriffsspiel und spielten aggressive Bälle; Erich hatte dabei die härteren Schläge, sein Iglinger Gegner war vermutlich in der Platzierung etwas konsequenter. Die Moorenweiser Bank hoffte auch auf ein positives Ende des 4. Satzes – aber daraus wurde nichts (-6). So musste im Entscheidungssatz der Sieger festgestellt werden. Erich führte von Beginn an, er erhielt starke Rückendeckung durch die Kollegen und den einzigen Zuschauer. Bei 5:3 war Seitenwechsel und unserem Mann gelangen wieder gute Angriffsbälle. Er hielt den Vorsprung. 10:8 war der Zwischenstand. 2 Matchbälle für Erich! Und gleich der erste wurde verwandelt. Bravo Erich! Damit stand es vor dem „letzten Drittel“ bei den Einzeln 6:4 für Moorenweis.

Dass Christian Possmann an diesem Abend eindeutig der beste Spieler in der Halle war, bewies er auch bei seinem glatten 3:0 Erfolg (-3, -8, -8) gegen Thomas Piecha. Der Moorenweiser konstatierte nach dem Match, dass er gegen die schnellen Bälle des Iglinger Mannschaftsführers „definitiv ohne Chance“ war.
Dann spielten die beiden „Seniors“ der Teams gegeneinander. Im 1. Satz kam Leib – aus welchen Gründen auch immer – zu einem Sieg (+5). Danach allerdings ging es stark bergab bei Richard. Bernd Storhas konterte und blockte ihn in den nächsten beiden Sätzen erbarmungslos vom Tisch (-5, -2). Nun stellte der Moorenweiser auf Schupfen um und hielt Storhas nur noch auf der Rückhand. Der Iglinger brachte seinen Angriff sehr selten ins Ziel und im Schupfen unterliefen ihm auch einige Fehler. Leib gewann den 4. Satz mit +6 und hatte auch im 5. Satz beim Seitenwechsel die Nase deutlich vorne. Am Ende spürte man die Erleichterung über den Satzgewinn beim Moorenweiser Senior sehr deutlich. 7:5 für Moorenweis war der Zwischenstand.
Kann Stefan Berkmann den Moorenweiser Sieg gegen Christian Orr sichern? Nach den ersten beiden Sätzen (+6, +3) sah es ganz danach aus. Aber dann wendete sich das Blatt. Stefan war plötzlich weniger mutig und griff mit seiner Vorhand nicht mehr an. Christian Orr kam besser ins Spiel und konnte initiativ werden. Infolgedessen gewann er den 3. Satz (-8). Auch im 4. Satz wagte Stefan fast keine Angriffsaktionen, er stand dafür oftmals weit hinter dem Tisch, spielte Ballonabwehr und Orr konnte angreifen. Und so ging auch der 4. Satz mit -9 nach Igling. Entscheidungssatz! Stefan war weiterhin passiv unterwegs und spielte 97 % der Bälle mit seiner Rückhand. Aber auch Christian Orr wurde unsicher und traf nur einige Angriffsbälle. So „zitterten“ sich die beiden Spieler in die Endphase des Satzes. Der Chronist kann sich genau an einen (den einzigen!) vorentscheidenden Vorhandschmetterball zum 8:6 für Stefan Berkmann erinnern. Sein Gegner ließ dann in der Endphase noch einen „haushohen Elfmeter“ liegen und schließlich wurde das nervenaufreibende Spiel mit +9 im Entscheidungssatz für Stefan glücklich beendet.
Auch unserm Schiedsrichter, Manfred Michael, der an diesem Abend wieder alle Matches für den TSV Moorenweis gezählt hatte und somit seinen Vereinskameraden dankenswerterweise wichtige Entspannungsphasen ermöglichte, fielen hörbar einige Steine vom Herzen.

Nach dem Match saßen die beiden Teams noch im Sportheim des TSV zusammen und diskutierten in netter, geselliger Runde bei einem Kaltgetränk das Spiel und andere wichtige Dinge im Leben.     (R.L.)

Die 3. Fahrt in dieser Saison im Pokalwettbewerb nach Gröbenzell! Diesmal gegen die 2. Mannschaft, die in der Besetzung Werner Bergmann, Stephan Rotter und Rudolf Füchsl antrat. Wir spielten mit Richard Leib, Stefan Berkmann und Erich Frei.

Es eröffneten die beiden „männer“: Berg- und Berk-. Unser Mann kam im ersten Satz mit dem Angriff des Gröbenzellers nicht zurecht und musste ihn mit -5 abgeben. Danach ging es besser und Stefan konnte das Spiel ausgeglichen gestalten, oftmals entschieden nur kleine Nuancen über positive oder negative Punkte. Der 2. Satz endete leider -10 für Stefan. Dafür lief es dann im 3. Satz besser und er endete +10 für Moorenweis. Im 4. Satz zögerte Stefan manchmal mit seinen Angriffsbällen und deshalb übernahm Bergmann die Initiative. Hauchdünn gewann Bergmann den 4. Satz (-9) und Gröbenzell führte 1:0.

Richard Leib bekam es dann mit Stephan Rotter zu tun, gegen seine Noppen tat er sich wie immer schwer; (die letzten beiden Einzel hatte unser AL auch verloren). Den ersten Satz gewann er nur knapp (+11). Im 2. Satz zeigte unser Oldie Schwächen bei der Aufschlagannahme und verlor (-12). Die Nerven lagen dann im 3. Satz bei einer 7:4-Führung von Rotter bei Richard blank. Aber plötzlich lief es besser und er erkämpfte sich diesen Satz noch mit +7. Im 4. Satz ging es überraschend schnell. Unser Mann führte bald mit 5:0 und gewann am Ende den 4. Satz mit +1 – eine nicht erwartete Wendung!

Im Duell der beiden Dreier hatte Füchsl gegen Erich in den ersten beiden Sätzen die Nase vorn (-10, -6). Im 3. Satz allerdings kam Erich mit seinen Halbdistanzbällen sehr gut zurecht und lang von Anfang an in Führung. Der Gröbenzeller Mannschaftsführer wehrte sich zwar kräftig, aber Erich behielt das Heft in der Hand und gewann +8. Hoffnung keimte auf Moorenweiser Seite – schafft Erich die Wende? Aber Füchsl holte sich zu Beginn des 4. Satzes gleich einige wichtige Punkte und Erich kam nur gegen Ende des Satzes nochmals stark mit Vorhandschüssen auf, aber es reichte nicht mehr (-8). Das Gröbenzeller Team führte nun 2:1.

Das Doppel – Bergmann/Rotter auf Gröbenzeller Seite gegen Berkmann/Leib – war somit bereits für uns vorentscheidend. Es ging immer hin und her, gegen Ende war es sehr spannend. Der Reihe nach: Nach schlechtem Start holten sich unsere beiden Spieler noch den 1. Satz mit +7; dafür lief es aber im darauffolgenden gar nicht und sie hatten keine Gewinnchance (-5). Und zu allem Übel ging auch der 3. Satz mit -9 nach Gröbenzell. Im 4. Satz allerdings gelangen Stefan gute Angriffsbälle und der 2:2 Satzausgleich war erreicht. Im Entscheidungssatz wurden bei 5:3 für Moorenweis die Seiten gewechselt. Aber einen klareren Vorsprung erkämpften sich Stefan und Richard nicht. Einige schöne Ballwechsel in der Schlussphase des Matches brachten dann 2 Matchbälle für uns – und der zweite wurde zum knappen 11:9 Satzgewinn verwertet! 2:2 war der neue Zwischenstand.

Dann spielten Stefan (gegen Füchsl) und Richard (gegen Bergmann) gleichzeitig. Stefan war gegen Füchsl nur im 1. Satz nicht klar überlegen, es ging in die Verlängerung und die gewann er dann mit 13:11. In den nächsten beiden Sätzen überzeugte Stefan allerdings mit tadellosem Angriffsspiel und gewann locker und problemlos (+5, +3). Der 3. Punkt war für Moorenweis gesichert.

Was macht nun im Parallelspiel der AL gegen Bergmann? Er gewinnt den 1. Satz mit +6, weil das Blockspiel klappte, im 2. Satz attackierte der Gastgeber mehr, aber Richard holte sich auch diesen mit +8. Im 3. Satz lag Richard meist in Führung und führte 10:8!! 2 Matchbälle und der Gesamtsieg des Teams wäre gesichert. Aber was war von da an im Kopf des AL los? 4 Fehler in Serie und der Satz war weg (-10). Im Hintergrund tauchte bereits wieder die berühmte „2:0-Falle“ auf. Die Nervosität war bei Richard nun unverkennbar. Scheinbar sichere Blockbälle gingen ins Aus und Bergmann lief zu großer Form auf. Er holte sich den 4. Satz mit 11:9 und danach wirkte unser Oldie sehr statisch und gelähmt. Bergmann punktete sicher und holte sich einen Vorsprung heraus, den er auch relativ sicher mit 11:8 ins Ziel brachte. Die 2:0-Falle hat zugeschnappt! Wäre in diesem Match für Moorenweis mehr „drin gewesen“?

Dann musste im letzten Spiel Rotter gegen Frei die Entscheidung fallen. Und Erich holte sich auch gleich mit guten Blockbällen und Schmetterbällen aus der Rückhand den 1. Satz. (+8). Im nächsten Satz war aber Rotter „Chef im Ring“ und ließ Erich mit -2 keine Gewinnchance. Sehr umkämpft war dann wieder der 3. Satz, beide Herren suchten im Angriffsspiel ihr Heil. Wenn ein oder zwei knappe Schmetterbälle von Erich auf dem Tisch gelandet wären, hätte es möglicherweise für uns gereicht – aber der Satz ging mit -9 ganz knapp an Rotter. Und auch im 4. Satz war Rotter von Beginn an in Führung. Erich holte dann noch einige gute Punkte mit Angriffsbällen, aber am Ende reichte es nicht und der Gröbenzeller Linkshänder ging mit +8 im 4. Satz als Sieger vom Tisch.

Somit war der 4:3-Sieg für Gröbenzell II besiegelt und Moorenweis I kann sich nun voll auf den Abstiegskampf in der Liga konzentrieren.          (R.L.) 

In Prittriching gingen wir mit Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha und Erich Frei komplett an den Start, während die Gastgeber auf Süßmair und Knerr verzichteten. Mit Gerald Schneider war nur ein Spieler der Stamm-Vier vertreten; Mannschaftskapitän Sven Nöldner ist weiterhin verletzt und war als Non-playing Kapitän im Einsatz. Aus der 3. Mannschaft rückten dann Gerald Zeisberger, Markus Schmider und Sasa Kapetanovic bei den Gastgebern auf.

Die Doppel brachten eine gewisse Enttäuschung auf unserer Seite. Das in dieser Saison noch ungeschlagene Doppel Piecha/Leib gewann den 1. Satz gegen Schneider/Kapetanovic noch glatt mit 11:5, danach aber liefen die beiden Prittrichinger groß auf und kamen mit ihren Vorhandbällen immer wieder zu guten Punkten. Tom und Richard konnten dem Angriffswirbel nicht standhalten und verloren die nächsten 3 Sätze (-5, -9, -7).
Auch Berkmann/Frei verloren ihr Doppel, allerdings sehr knapp im 5. Satz mit 9:11. Dabei führten sie schon nach Sätzen 2:1, aber die langen Noppen von Schmider sorgten immer wieder für unangenehme Situationen bei unseren Spielern. Zudem gelangen Zeisberger in wichtigen Phasen der Partie auch gute Schmetterbälle. Fazit: 0:2 nach den Doppeln, das war nicht ganz erwartet.

Im ersten Einzel traf Stefan Berkmann auf Gerald Schneider. Der Prittrichinger Linkshänder griff – wie schon im Doppel – meist beherzt an. Stefan traute sich allerdings nicht, ebenso beherzt dagegenzuhalten. Er agierte eher passiv und versuchte mit Blockbällen sein Glück. Das reichte aber nicht, denn Schneider traf gut und brachte mit 3:1 Sätzen den Sieg nach Hause.
Richard Leib war gegen Zeisberger nur im Eingangssatz sicher (+4). Den 2. Satz gewann er – nach deutlichem Rückstand – nur ganz knapp mit +9. Und im 3. Satz zeigte unser Abteilungsleiter Nerven. Zeisberger kam mit seiner Rückhand immer wieder ins Ziel und gewann 11:9!! Die Anfangsphase des 4. Satzes lief absolut klar für Zeisberger und Leib drohte nun in die „2:0-Falle“ zu fallen. Dann stellte er sein Spiel konsequent auf kurze Schupfbälle um. So gelang es ihm die Rückhand seines Gegners zu entschärfen und er brachte – auch mit viel Kampf –  den ersten Punkt für Moorenweis unter Dach und Fach (+7).

Im hinteren Paarkreuz eröffnete Erich Frei für Moorenweis. Gegen Markus Schmider (lange Noppen!!) tat er sich aber sehr hart. Er verlor mit 0:3 Sätzen (-7, -8, -8). Bis in die jeweiligen Satzmitten konnte Erich gut mithalten, aber am Ende brachten die sehr unterschiedlichen Beläge, zusätzlich noch mit Schlägerdrehungen, dem Gastgeber die entscheidenden Vorteile.
Tom Piecha musste im nächsten Match gegen Kapetanovic ran. Von den TTR-Werten her (Kapetanovic 1325 – Piecha 1522) sah es nach einem klaren Sieg für Tom aus. Aber mit einer starken Vorhand drängte der Prittrichinger Piecha in den ersten beiden Sätzen mit schnellen Bällen immer wieder vom Tisch weg. Aus der Bedrängnis traf Tom oftmals seine Top-Spins mit der Schlägerkante und verlor mit -5, -9. Der 3. Satz war dann eine glatte Sache für Tom (+1). War das die Wende? Auch der 4. Satz war wieder heiß umkämpft und Tom gewann ganz knapp (+9). Wird es im 5. Satz zum Sieg für Tom reichen? Nein! Kapetanovic traf seine Angriffsbälle gut, Tom hingegen unterliefen manchmal im Angriffsspiel Fehler. So hatte der Prittrichinger mit 11:8 am Ende das bessere Ende für sich und der Zwischenstand war nun 5:1 für die Gastgeber.

Im Duell der beiden Einser ging Leib gegen Schneider sehr konsequent vor. Er mied die gefährliche Vorhand seines Gegners und schupfte oftmals in die Rückhand. So endete die Partie überraschend deutlich für den Moorenweiser Oldie (-7, -5, -8) weil ihm dazu noch einige gute Blockbälle gelangen.
Stefan Berkmann brauchte einen langen ersten Satz, um sich an das Spiel von Zeisberger zu gewöhnen (+15). Dann aber ging es schnell, weil unser Youngster aggressiver spielte und konsequent sein Heil mit Vorhandbällen suchte. Die nächsten beiden Sätze endeten mit +4 und +7 für Stefan.

Auch das nächste Spiel fiel mit 3:0 Sätzen nach Moorenweis. Tom Piecha konnte das auf Störung ausgerichtete Spiel von Markus Schmider klar „lesen“ und hatte keine Probleme mit dem Schnittwechsel. Mit (+7, +6, +7) endete die Partie eindeutig für Tom und es stand nur noch 6:5 für Prittriching.
Kann Erich Frei den Ausgleich schaffen? Kapetanovic erwies sich als der sehr harte Brocken. Der Prittrichinger griff mit seiner Vorhand wieder sehr präzise an und Erich konnte aus der Halbdistanz nur bedingt dagegenhalten. Sasa Kapetanovic war schlussendlich sicherer mit seinem Angriff und gewann in 3 Sätzen (-5, -7, -7).

Der Abteilungsleiter verkürzte dann gegen Schmider mit geduldigem Sicherheitsspiel und platzierten Blockbällen in 3 Sätzen auf 6:5 (+8, +3, +5).
Danach wurde es sehr turbulent und spannend in der Partie Schneider gegen Piecha. In den ersten beiden Sätzen hatte Schneider die Nase vorne (-11, -8) wobei hier schon sehr spektakuläre Ballwechsel gezeigt wurden. Dann aber lief Tom Piecha zu Hochform auf, die Rallys wurde noch länger und hochklassiger. Jeder Punkt wurde beklatscht und Tom gelang der 2:2 Satzausgleich (+8, +9). Und auch im 5. Satz war unser Mann mit hervorragenden Angriffsbällen „Chef im Ring“ und führte. Zwischenzeitlich stand es 10:7 für Tom. 3 Matchbälle!!! Die aber vergab er; sein Gegner hielt mit Angriff dagegen. Auch die 11:10 Führung konnte Tom nicht ins Ziel bringen, am Ende war Schneider mit +12 der glückliche Gewinner des besten Spiels an diesem Abend.

So bekam die Partie Zeisberger gegen Frei vorentscheidenden Charakter. Erich aus der Halbdistanz, Zeisberger am Tisch, so war in der Regel die Spielkonstellation. Im 1. Satz kam Erich zu einem knappen, aber doch verdienten +11-Satzgewinn. Der nächste Satz lief noch besser +6!! Aber dann schlichen sich Ungenauigkeiten bei Erich ein bzw. Zeisberger traf seine Angriffsbälle. Der Prittrichinger gewann (-5, -6). Droht hier die „2:0-Falle“? Möglicherweise ja, denn Zeisberger führte, so meint jedenfalls der Chronist, 10:9 im 5. Satz. Aber Erich glich aus und sicherte mit 12:10 den 5. Satz und einen ganz, ganz wichtigen Punkt für sein Team.
Den Schlusspunkt setzte dann Stefan Berkmann gegen Kapetanovic. Stefan spielte saubere, sichere und konsequente Angriffsbälle, die seinen Gegner oftmals an seine Grenzen brachten. Er vermied die Vorhand von Kapetanovic, sodass dieser mehrmals mit der Rückhand seinen Angriff startete, was aber nur bedingt zu Erfolgen führte. Insgesamt eine runde Sache für Stefan (+4, -8, +5, +5). So war aus einem anfänglichen 1:5 noch ein versöhnliches 7:7 für unsere Mannschaft geworden.

Ein Punkt mehr gegen den Abstieg ist nun auf unserem Konto!          (R.L.)

Zum Lokalderby bei der SpVgg Wildenroth, gegen die es am letzten Spieltag der vergangenen Saison noch ein 7:9 Heimniederlage gegeben hatte, traten wir in Bestbesetzung an, also mit Richard Leib, Stefan Berkmann, Tom Piecha und Erich Frei.

Piecha/Leib konnten nach Anlaufschwierigkeiten im 1. Satz (-5) das erste Eingangsdoppel gegen Kunz/Schäffer für sich entscheiden. Sie gewannen die nächsten 3 Sätze mit +2, +6, +6. Wichtig dabei war, dass es ihnen gelang, Angriffsbälle der Gastgeber zu parieren und so das Spielgeschehen auch zu bestimmen. Tom traf auch mitunter schöne Vorhandbälle.
Berkmann/Frei hingegen konnten dem Angriffswirbel von Adam/Drebes nur bedingt standhalten. Schlussendlich waren die Spieler von der Amper konstanter im Angriff und brachten die Partie mit 3:0 Sätzen nach Hause.

In den folgenden Einzeln begann Stefan Berkmann gegen Thomas Adam. Gegen den Angriff von Adam wusste sich unser Youngster wohl zu wehren und blockte und attackierte selbst auch gut. So kam es zu einem 5. Satz, der zudem noch in die Verlängerung ging. Stefan hatte in dieser Phase einen Matchball, nutzte ihn leider aber nicht und musste sich am Ende mit -11 geschlagen geben. Schade!
Der Abteilungsleiter Richard Leib kreuzte mit Jörg Kunz die Klingen und verlor hochnervös gleich den 1. Satz mit -11. Der 2. Satz lief dann mit +4 besser für ihn und er hätte eigentlich die Nervosität ablegen können. Aber dem war nicht so. Er gewann zwar die nächsten beiden Sätze mit +7 und +8, machte aber immer wieder unnötige Fehler, vor allem bei Aufschlag seines Gegners.

Im hinteren Paarkreuz musste Erich Frei gegen Schäffer dann an den Tisch. Es wurde eine sehr spannende Partie, bei der Erich mit guten Angriffsbällen zu überzeugen wusste. Aber auch sein Gegner ließ sich in vielen Passagen des Matches nicht lumpen. Nachdem die ersten beiden Sätze -8 und +6 für Erich endeten, hatte er im 3. Durchgang mehrere Satzbälle, verlor aber den Satz mit -13. Das hätte eine Vorentscheidung sein können! Erich gewann zwar noch den 4. Satz (+8), aber im 5. Satz war Schäffer von Beginn an in Front und holte sich mit +7 den Sieg.
Tom Piecha und der Ex-Moorenweiser Kai Drebes lieferten sich dann ein kompromissloses Angriffsduell. Jeder der beiden versuchte mit Angriffsbällen zum Ziel zu kommen. Das wurde ein richtiges Kampfspiel mit extrem viel Spannung in der Luft. Bis auf den 1. Satz (+5 für Tom) endeten die alle 3 anderen Sätze jeweils mit 11:9. Einmal hatte Kai Drebes die Nase vorn, aber 2 Mal war Tom der Sieger und konnte damit wieder den 3:3 Ausgleich herstellen.

Anschließend schaffte dann der TSV einen „Break“. Berkmann und Leib gewannen im vorderen Paarkreuz beiden Partien. Stefan hatte mit Kunz überhaupt keine Problem, gewann glatt 3:0 (+5, +1, +4) und zeigte sich sehr routiniert, abgebrüht und sicher.
Schwieriger wurde es hingegen für den Moorenweiser Oldie. Gegen Adam blockte er immer wieder ins Aus, zeigte jedoch in den ersten beiden Sätzen guten Kampfgeist und konnte mit Glück und einigen Roll-Aufschlägen mit +13 und +10 die Sätze für sich entscheiden. Im 3. Satz legte der Wildenrother noch eine „Schippe drauf“ und überzeugte mit +12. Da musste Richard im 4. Satz mehr zeigen. Das gelang ihm auch, weil er sich mehr bewegte und deshalb besser den Angriff von Adam kontrollieren konnte (+3).

Im hinteren Paarkreuz lieferte sich Tom Piecha wieder einen extrem spannenden Kampf, diesmal mit Schäffer. Tom führte auch schon mit 2:1 nach Sätzen, weil er präzise und moderat seinen Angriff einsetzen konnte. In den nächsten beiden Sätzen schlichen sich aber leichte Unsicherheiten bei ihm ein und der Angriff lief nicht mehr so gut. Schäffer gewann den 4. Satz mit +10 und im 5. Satz wurde die Spannung fast ins Unerträgliche getrieben. Mehrmals traf Tom seine Top-Spins nur mit der Schlägerkante und der Wildenrother hatte mit 15:13 am Ende das glücklichere Ende für sich.
Dafür aber holte Erich Frei gegen Kai Drebes einen sehr wichtigen Sieg. Im 1. Satz führte unser Mann hoch und kam dann am Ende mit +9 noch zum Erfolg. Im 2. Satz war der Zwischenstand 8:2 für Erich, aber dann riss plötzlich der Faden und Drebes gewann noch mit +9. Sehr schade. Aber Erich hielt in den folgenden beiden Sätzen sehr gut dagegen, konnte die Angriffsbälle exzellent blocken und traf selbst auch mit der Rückhand. Unter großem Beifall seines Teams brachte er den Sieg mit +6 und +8 unter Dach und Fach. 6:4 für Moorenweis!

Anschließend gewann Leib gegen Schäffer die ersten beiden Sätze mit +1 und +5 leicht (zu leicht??). Denn im 3. Satz legte der Gast los wie die Feuerwehr und schoss Leib vom Tisch. Unser Mann war ohne Chance. Und so ging es auch in der Anfangsphase des 4. Satzes weiter. Im Kopf hatte Leib schon wieder seine „2:0 Führungsfalle“. Aber er kam dann besser zurück und machte das Spiel langsam. Damit reichte es dann zu einem hauchdünnen 11:9 im 4. Satz und dem Matchgewinn.
Erwartet schwer hatte es dann Tom Piecha gegen Thomas Adam. Der Wildenrother Spitzenmann drängte Tom immer wieder weit hinter die Platte und da merkte man einfach, dass unser Mann nicht so viel trainieren kann; ihm fehlte in einigen Situationen die Präzision. So gewann Adam knapp, aber mit 3:0 (-9, -8, -10).
Im Duell der Mannschaftsführer Kunz und Erich Frei gewann der Moorenweiser MF den ersten Satz (+7). Dann aber traf Kunz mit seinem achteckigen Schläger mit der Vorhand überdurchschnittlich gut und Erich gingen einige Blockbälle ins Aus. Der Wildenrother beherrschte so die Partie und gewann die nächsten 3 Sätze relativ sicher mit -6, -7, -5 aus Moorenweiser Sicht.
Somit war unsere Nr. 2, Stefan Berkmann nochmals entscheidend gegen Drebes gefordert. Der erste Satz war heiß umkämpft aber am Ende konnte sich Stefan mit einem Ballonball, der sehr ungewöhnlich auf das Netzgestänge, und danach auf den Tisch fiel, mit +9 den ersten Teilerfolg sichern. Der 2. Satz ging glatt mit + 3 an Stefan. Im 3. Satz allerdings wusste Kai Drebes mit gutem Angriff zu überzeugen. Stefan meinte hinterher, dass er in dieser Phase etwas müde war.
Im 4. Satz holte dann unser Mann nochmals alle Energie aus seinem Körper und blockte gut. Sein Gegner spielte riskante Bälle, die nicht immer erfolgreich waren. So konnte Stefan den Sieg für das Team sichern! Und er erreichte damit wieder seinen TTR-Höchstwert. Gratulation!!

Ein besonderer Dank geht auch an Manfred Michael, der bei diesem Match alle (!!) Spiele für uns zählte. Und was besonders wichtig war: Mit Manni als Schiedsrichter haben wir keine Partie verloren!

Somit haben wir nun 4 Punkte gegen den Abstieg auf unserem Konto – am Freitag 20.10. gegen Oberalting II könnte evtl. noch ein Punkt dazukommen!     (R.L.)

Der Saisonstart 23/24 (erstmals mit 4-er Mannschaften im Werner-Scheffler System) erfolgte für uns gegen den VfL Kaufering. Wir spielten in kompletter Besetzung, also Richard Leib, Stefan Berkmann, Thomas Piecha und Erich Frei. Auch die Gäste traten in Bestbesetzung an: Danner, Schlenz, Radtke und Abe-Graf.

Piecha/Leib konnten nach Anlaufschwierigkeiten im 1. Satz (-8) das erste Eingangsdoppel für sich entscheiden. Sie gewannen die nächsten 3 Sätze mit +6, +8, +9. Arge Probleme bereitete ihnen aber das Angriffsspiel von Schlenz, der immer wieder mit seiner gefährlichen Vorhand gut blockte, aber auch hervorragend schmetterte. Im 4. Satz ging es extrem spannend zu, aber ein Kauferinger Fehlaufschlag als Schlusspunkt sicherte den beiden Moorenweisern den Sieg.
Das andere Doppel fiel trotz einer 2:0 Satzführung von Berkmann/Frei noch an die Gäste vom Lech.
Auch im 3. Satz sah es noch gut für unsere beiden Spieler aus, der Angriff lief ordentlich und in der Verlängerung wären auch Matchbälle zu verwerten gewesen. Aber Danner und Abe-Graf kamen immer wieder zurück und „stahlen“ sich den Satz mit 15:13. Da war der Faden bei Stefan und Erich gerissen, der 4. Satz ging mit -6 verloren und im Entscheidungssatz lief mit -2 ganz wenig.

Dann ging es an die Einzel. Vom Doppel her gewarnt, ging Leib sehr konzentriert in das Match mit Schlenz. Der Eingangssatz lief prima, er konnte die Angriffsbälle gut blocken (+5). Im nächsten Satz schlichen sich allerdings nach einer 7:4-Führung Nachlässigkeiten in das Spiel des Abteilungsleiters ein – und schon war der Satz weg (-9). Das ärgerte Richard und so war er im 3. Satz von Anfang engagiert dabei, mit schnellem Konterspiel verschaffte er sich Vorteile und gewann (+3). Der 4. Satz hingegen war wieder ein „knappes Ding“. Schlenz griff mehr und auch erfolgreich an und unser Oldie war sichtlich nervös. Am Ende konnte er aber hauchdünn mit +9 den Sieg eintüten, einige gute Blockbälle waren dafür die Basis.
Stefan Berkmann zeigte in seiner Partie gegen den Spitzenmann der Gäste, Martin Danner, eine hervorragende Leistung. In den ersten beiden Sätzen bewegte er sich sehr gut und übernahm die Initiative zum Angriff. Seine Vorhandbälle schlugen oftmals traumhaft sicher ein und schnell stand es 2:0 nach Sätzen für Stefan (+5, +6). Dann allerdings attackierte der Gästespieler mehr und war seinerseits mit seinem Angriff im 3. Satz erfolgreich (+5). Diese Taktik behielt der auch im 4. Satz bei. Aber Stefan gelang es, den Kauferinger mehr auf der Rückhandseite zu beschäftigen und beim Umlaufen dieser Bälle, um mit der Vorhand zu ziehen, unterliefen ihm Fehler oder unser Youngster überzeugte mit erstklassig platzierten Blockbällen. Am Ende fiel der Satz mit 11:9 wieder hauchdünn auf die Moorenweiser Seite.

Tom Piecha begann seine Partie gegen Abe-Graf in den ersten beiden Sätzen mit einem exklusiven beidseitigen Angriffsfeuerwerk. Sein Gegner brachte zwar ziemlich viel zurück, dennoch waren mit +3,+9 die Eingangssätze seine Beute. Aber anschließend traf Tom bedeutend schlechter und oftmals die Bälle nur mit seiner Schlägerkante. Demzufolge ginge die Sätze auch mit -8, -3, deutlich verloren. Also musste Tom im Entscheidungssatz etwas umstellen. Und das machte er gut, indem er das Spiel langsamer machte und abwartender spielte. Das führte zu klar weniger Eigenfehlern und er konnte permanent mit einer relativ sicheren Führung im Rücken den Sieg nach Haus spielen (+6).
Erich Frei hatte es dann in einem sehr abwechslungsreichen Spiel mit Michael Radtke zu tun. Hier wurde von beiden Kontrahenten bedingungslos angegriffen und die schnelle Entscheidung gesucht. Die ersten 4 Sätze gestalteten beide mit einem Zwischenstand von 2:2 sehr ausgeglichen (-8, +8, -5, +5). So musste auch hier wieder ein Entscheidungssatz gespielt werden. Und der lief vom Start weg gut für Radtke – er führte hoch. Der Berichterstatter meint, dass es auf jeden Fall mehr als 5 Punkte waren, die Erich im Rückstand lag. Aber Erich kam zurück und konnte die Verlängerung erzwingen. Und die endete am Ende 14:12 für unseren Mannschaftskapitän! Großer Jubel beim Team!
Bei einem Zwischenstand von 5:1 sah die Welt ganz gut für uns aus.

Im Duell der beiden Einser wusste Leib, dass gegen Danner absolute Konzentration notwendig ist um bestehen zu können. Das machte er auch im Eingangssatz und erkämpfte sich 2 Satzbälle. Die vergab er allerdings und dann auch noch die nächsten beiden Punkte und schon war der Satz verloren (-10). Die Berater forderten in der Satzpause noch mehr Bewegung vom Oldie und konsequentere Rückhandbälle. Richard setzte das um und kam mit Blockbällen gut ins Spiel. So holte er sich die nächsten beiden Sätze (+6, +8). Martin Danner legte aber im 4. Satz noch einen drauf und spielte wieder einen guten Angriff. Irgendwie kam aber unser Oldie mit Kampf in eine kurze Frühlingsphase und retournierte erstaunlich. Bei der 8:6-Führung endete dann ein guter Ballwechsel für Richard und nun schien der Sieg tatsächlich möglich. Und wirklich: Der Abteilungsleiter holte mit 11:8 den 3. Gewinnsatz zum Sieg.
Stefan Berkmann knüpfte an seine gute Leistung gegen Danner auch im Match mit Günter Schlenz an. Im Eröffnungssatz musste er sich noch mit dem Spiel seines Gegners etwas „anfreunden“, vor allem die Schnittbälle des Kauferinger Kapitäns erwiesen sich als gewisses Problem. Nach einer guten Beratung machte Stefan das Spiel allerdings schneller und versuchte dabei immer wieder auf die Körpermitte seines Gegners zu platzieren. Auf diese Bälle konnte sich Schlenz weniger gut einstellen und Stefan bestimmte den Spielrhythmus nun fast nach Belieben. Er konnte die Vorhand gewinnbringend durchziehen und gewann die nächsten 3 Sätze mit +4, +6, +8.

Den 8. Punkt, und somit den Schlusspunkt holte dann Tom Piecha gegen Radtke ziemlich locker und ungefährdet in 3 Sätzen mit +3, +5, +5. Er selbst war über die Leichtigkeit des Sieges überrascht.
Überrascht war eigentlich das gesamte Team, dass das Auftaktspiel für diese Saison so deutlich gewonnen wurde. Insgesamt gesehen war aus Sicht des Rezensenten der Sieg etwas zu hoch ausgefallen, aber das Glück war heute eher auf der Seite der Gastgeber.
Die ersten beiden Punkte gegen den Abstieg sind geholt!          (R.L.)

Beim letzten Punktspiel dieser Runde boten wir folgendes Team auf: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei, Stefan Held. Die Doppel bildeten Piecha/Leib, Josties/Berkmann und Frei/Held.

Die 3 Eingangsdoppel brachten 3 Niederlagen für Moorenweis! Das war etwas unerwartet. Unser Doppel 1 kam mit den Angriffsbällen der Wildenrother überhaupt nicht zurecht; trotz eines gehandicapten Jörg Kunz gewannen die Gäste 3:0, wobei Stefan Schäffer einige sehr gute Angriffsbälle platzierte!
Auch Sebastian Josties und Stefan Berkmann fanden gegen Adam/Drebes kein Rezept, um die Angriffsbälle ihrer Gegner zu unterbinden. Den 3. Satz konnten sie zwar gewinnen (+8), aber leider blieb es bei diesem Teilerfolg.
Erich Frei und Stefan Held wurden im Doppel 3 vom unkonventionellen Spiel von Janos Jung praktisch „erdrückt“. -1, -6, -3 endeten die einzelnen Sätze. In keiner Phase dieses Matches bestand für unsere Spieler eine Siegchance, zumal auch Stephan Fimpel-Eichler gute Angriffsbälle auf den Tisch brachte.

Im vorderen Paarkreuz kamen dann die ersten beiden Punkte für uns. Der Mannschaftsführer gewann gegen den körperlich angeschlagenen Kunz die beiden Eingangssätze mit +6, den 3. Satz gab der Wildenrother dann kampflos ab.
Sebastian Josties überzeugte gegen Adam mit einem 3:1 Erfolg. Die teilweise stürmischen Angriffsbälle des Gastes parierte unser Youngster souverän. Nur im 3. Satz war Adam mit 11:5 erfolgreich, ansonsten war das Spiel eine relativ sichere Angelegenheit für Sebastian (+4, +8, +4).

Im mittleren Paarkreuz wurde es dann spannender. Tom Piecha ging mit dem Ex-Moorenweiser Kai Drebes über 5 Sätze. Beide suchten im kompromisslosen Angriffsspiel ihr Heil. Tom konnte nach einem 1:2 Satzrückstand (-7, +7, -2) den 4. Satz mit +10 noch knapp herumbiegen, war aber leider im Entscheidungssatz immer unter Druck, da Drebes seine Vorhandbälle gut traf. Am Ende fiel der Satz mit -8 nach Wildenroth und die Gäste führten 4:2.
Stefan Berkmann gewann hingegen gegen Schäffer glatt 3:0, wobei man Schäffer deutlich anmerkte, dass er nicht sein volles Potential ausspielen konnte, weil er noch krankheitsbedingt geschwächt war.

Erich Frei musste sich dann im Einzel mit dem Spiel von Janos Jung „herumärgern“. Es war zu erwarten, dass Erich sein normales Spiel nicht problemlos aufziehen konnte. Und so kam es auch. Der Wildenrother konnte die Angriffsbälle gut „abstechen“ und war somit oftmals im Vorteil. Erich traf zwar manchmal „direkt“, aber es reichte zu keinem Satzgewinn (-10, -9, -8).
Stefan Held lieferte sich mit Fimpel-Eichler ein schönes Konterduell mit klaren und glatten Angriffsbällen. Der Gast erwies sich aber als sicherer, nur der 3. Satz (+8) wurde eine Beute des Moorenweiser Naturfreundes. In den anderen Sätzen (-6, -4, -6) war Fimpel-Eichler routinierter und bestimmte das Geschehen mit seinem Angriff eindeutig. Somit stand es 6:3 zur „Halbzeit“ für Wildenroth.

Im Duell der Einser blockte Richard Leib dann relativ sicher, Thomas Adam war mit seinen Angriffsbemühungen nicht erfolgreich genug, konsequenterweise blieb Leib bei dieser Taktik und sicherte sich einen 3:0 Erfolg (+8, +8, +6).
Sebastian Josties kam danach zu einem kampflosen 3:0 Sieg da Jörg Kunz nicht antrat.

Und Thomas Piecha gelang der 6:6 Ausgleich durch einen 3:0 Sieg über Stefan Schäffer, der auch in diesem Match wenig Gegenwehr leistete und nicht sein volles Können aufzeigen konnte. (+5, +1, +9).
Spannender ging es dann wieder im nächsten Match zwischen Stefan Berkmann und Kai Drebes zu. Schöne Angriffsbälle, aber auch gute Blockaktionen brachten Stefan mit 2:1 Sätzen in Führung. Aber Kai Drebes kam unter „Familienbeobachtung“ nochmals gut zurück und „erkämpfte“ sich im wahrsten Sinn des Wortes den 4. Satz. Aber im 5. Satz war Stefan eindeutig – auch mit lautstarker Unterstützung seiner Fans – „Chef am Tisch“. 11:5 endete der Entscheidungssatz und Moorenweis führte mit 7:6 erstmals in diesem Punktspiel.

Das Spiel zwischen Erich Frei und Stephan Fimpel-Eichler ging ebenfalls über 5 Sätze, aber leider gegen uns. Es wurde relativ kompromisslos von beiden Seiten angegriffen und die Zuschauer bekamen auch spektakuläre Schläge zu sehen. Der 3. Satz lief schon mit -9 ganz knapp gegen Erich und im Entscheidungssatz war die Spannung noch höher. Am Ende verlor Erich erneut mit nur 2 Punkten Differenz (-9), aber den Wildenrothern gelang somit der 7:7 Ausgleich. Schade!
Dass Stefan Held gegen die Spielweise von Janos Jung sich sehr schwer tun würde war klar. Unser Mann hat noch zu wenig Erfahrung mit Gegnern, die Störbeläge mit langen Noppen spielen. Und die Trainingsmöglichkeiten sind bei uns dafür überhaupt nicht vorhanden. Ein deutliches (-6, -3, -5) war die Folge.

Jetzt hofften wir wenigstens auf ein Unentschieden durch einen Sieg im Schlussdoppel. Aber auch daraus wurde nichts. Richard Leib ist mit seinem abwartenden Spiel im Doppel eher ein Hemmschuh. So konnten Adam/Drebes ihr Angriffsspiel problemlos aufziehen und oftmals erfolgreich punkten. Wenn dann Tom Piecha im Gegenzug seine Angriffsbälle nicht konsequent verwandeln kann, sieht es für die beiden Moorenweiser trübe aus. Und das war dann auch am Ende in diesem Doppel so, der 5. Satz wurde 7:11 verloren und Wildenroth kam zu einem 9:7 Gesamterfolg.

Nun muss der Abstieg in der Relegation verhindert werden!          (R.L.)

Beim wichtigen Punktspiel im Abstiegskampf gegen den TV Prittriching II traten wir mit Richard Leib, Sebastian Josties, Erich Frei, Stefan Held, Rüdiger Brundaler und Martin Thoma an. Die jeweiligen Paarkreuze bildeten auch die Doppel.

Somit mussten zu Beginn Frei/Held gegen das Spitzendoppel der Gastgeber an den Tisch. Knerr/Nöldner erwiesen sich als zu harte Nuss für Erich und Stefan. Die Prittrichinger waren im Angriff erfolgreich und ließen wenig Gegenwehr zu. Das Ergebnis von (-4, -5, -4) drückt dieses Faktum auch in Zahlen aus.
Unser Spitzendoppel Josties/Leib musste sich mit Schneider/Schmider auseinandersetzen. Der unangenehme Noppenbelag von Schmider war der Knackpunkt dabei. Glücklicherweise trafen die Spieler vom Lech am Anfang wenig und so gewannen Sebastian und Richard den Eingangssatz mit +10. Der 2. Satz wurde eine klare Beute der Gastgeber. Danach aber kamen unsere beiden Spieler besser zurecht und konnten die Gastgeber im Zaum halten. Die Noppen von Schmider waren weniger gefährlich und die Angriffsbälle von Schneider wurden geblockt! Zwei sichere Satzgewinne (+6, +7) waren der Lohn.
Das 3. Doppel fiel wieder mit 3:0 Sätzen an die Gastgeber. Daniela Mühlberger und Gerald Zeisberger waren zu sicher in ihrem Angriffsspiel. Nur im 3. Satz waren Rüdiger Brundaler und Martin Thoma von Beginn an gut dabei und hatten auch Siegchancen, aber leider waren die beiden Prittrichinger in der Endphase nervenstärker und verwandelten ihren ersten Satz- bzw. Matchball (-10) sofort, während unsere Kämpfer Satzbälle leider vergaben.

Nach diesem 1:2 Rückstand sorgte aber das vordere Paarkreuz postwendend für eine 3:2-Führung. Sebastian Josties konnte Gerhard Knerr mit 3:1 niederhalten, das Match war umkämpft. Die beiden Eingangssätze (+9, -13) zeigen dies auch im Ergebnis. Sebastian musste seinen Angriff konzentriert und wohlüberlegt gestalten, um erfolgreich zu sein. In den beiden folgenden Sätzen (+7, +9) haderte Knerr manchmal mit seinem Spiel, wodurch sich Ungenauigkeiten einschlichen, die Sebastian schlussendlich zu seinem Sieg umwandelte.
Richard Leib konnte im Eingangssatz die stürmischen Angriffe von Schneider nur bedingt parieren. Viele Blockbälle gingen ins Aus, erst in der Verlängerung (+12) zeigte Leib mehr Sicherheit. Die nächsten beiden Sätze liefen dann besser, weil unser Altmeister seinen Block mit mehr Aggressivität spielte und den Druck auf seinen Gegner stark erhöhte. Mit +7 und +4 gingen die Sätze dann nach Moorenweis.

Im ungewohnten mittleren Paarkreuz war Stefan Held bei seinem ersten Einzel schwer gefordert, denn Sven Nöldner griff praktisch immer an. Stefan sah sich permanent unter Druck und konnte nur bedingt dem Angriffswirbel mit Konter- und Blockbällen Widerstand bieten. Die Sätze endeten -5, -8, -6 für Nöldner.
Wenig Chancen hatte auch Erich Frei gegen Daniela Mühlberger. Das saubere und unverschnörkelte Konterspiel ist die Stärke der Prittrichinger Dame. Und genau diese Spielweise konnte sie den Zuschauern in dem Match gegen Erich in Vollendung zeigen. Die flotten Ballwechsel endeten fast immer mit Vorteil für Prittriching. So musste Erich eine deutliche 0:3-Niederlage (-6, -2, -3) einstecken.

Im hinteren Paarkreuz begann Martin Thoma gegen Zeisberger. Martin gewöhnte sich schnell ein und gestaltete das Spiel in den ersten beiden Sätzen offen. Er verlor zwar den Eingangssatz, führte aber mit gutem Angriffsspiel im 2. Satz deutlich. Er vergab dabei dann allerdings Satzbälle und verlor in der Verlängerung (-13). Den 3. Satz holte er sich jedoch überzeugend! Hätte er auch den 2. Satz gewonnen, dann ……
Aber so legte sein Gegner im 4. Satz einen Zahn zu und Martin traf leider wenige seiner Angriffsbälle.
Satz, Sieg und Punkt für Prittriching!
Rüdiger Brundaler musste dann die unangenehmen Noppen von Schmider „bearbeiten“. Manchmal gelang es sehr gut, manchmal überhaupt nicht. Das Spiel war wirklich eine „Wundertüte“. Am Ende erwies sich der Gastgeber aber als geschickter, weil er viele Schnittvarianten präsentieren konnte. Rüdiger wusste oftmals nicht, welcher Art von Drall nun im Ball ist, und so gab es eine 0:3 Niederlage (-8, -9, -6). Der Halbzeitstand war somit 6:3 für Prittriching.

Das vordere Paarkreuz punktete dann wieder doppelt. Leib ging – eingedenk der Vorrundenniederlage – gegen Knerr sehr konzentriert ans Werk. Er blockte sicher und spielte meist über die Rückhand seines Kontrahenten. Das klappte ganz gut, ein 3:0 (+7, +5, +6) war der verdiente Lohn.
Auch Sebastian Josties gewann sein Spiel gegen Schneider mit 3:0. Unser Youngster zeigte gute Angriffsbälle und nahm so seinem Gegner den Mut, der mit seinem Angriffsspiel nur mäßig erfolgreich war. Zusätzlich raubten dann noch gute Blockbälle von Sebastian dem Prittrichinger den Nerv und es stand nur noch 6:5 für die Gastgeber.

Den 6:6-Ausgleich sicherte dann Erich Frei in 5 extrem spannenden Sätzen gegen Sven Nöldner. Top-Spins aus der Halbdistanz, von beiden Spielern, mit entsprechenden Gegenziehern kennzeichneten dieses hochklassige Match. Nach einem 1:2 Satzrückstand glich Erich mit +9 zum 2:2 aus. Und der Entscheidungssatz „knisterte“ wirklich! Mit 12:10 ging Erich als verdienter Sieger dieses „Edelmatches“ vom Tisch. Bravo!!
Und Stefan Held konnte gegen Daniela Mühlberger ebenfalls sehr gut mithalten. Beeindruckend schnelle Konterduelle gingen hier über den Tisch. Sicher eines der besten Spiele von Stefan in seiner Laufbahn!! Aber leider setzte sich die weibliche Routine gegen den männlichen Fleiß durch. Am Ende erwies sich die Dame mit Spielerfahrung aus der Bayernliga als zu sicher und zu stark (-8, -8, -6).

Somit fehlten den Gastgebern nur noch 2 Einzelpunkte zum Gesamtsieg. Die holten sie sich dann im hinteren Paarkreuz mit jeweils 3:0. Gerald Zeisberger holte den Sieg gegen Rüdiger Brundaler, der zwar oftmals angriff, aber leider nicht sicher genug war. Zu viele seiner Bälle gingen ins Aus.
Und Martin Thoma musste ebenfalls den Noppen von Schmider Tribut zollen. Er versuchte sie zwar zu umgehen, aber das gelang nur bedingt. So kam der Lechrainer immer wieder zu sogenannten „leichten“ Punkten, weil der Drall vieler seiner Bälle schlecht einzuschätzen war.

Damit ist es wohl sicher, dass wir in die Relegation müssen. Somit heißt es weiterhin im Saft zu bleiben!!     (R.L.)

Beim Punktspiel gegen den Aufstiegsaspiranten in Finning stellten wir folgendes Team: Richard Leib, Tom Piecha, Erich Frei, Stefan Held, Rüdiger Brundaler, Martin Thoma. Die einzelnen Paarkreuze spielten auch zusammen die Doppel. Die Gastgeber waren klar favorisiert.

Nach den Eingangsdoppeln stand es 2:1 für den TSV Finning. Frei/Held mussten sich mit dem Spitzenpaarkreuz Neugebauer/Thomas Boos auseinandersetzen. Erich und Stefan schlugen sich nicht schlecht, den ersten Satz verloren sie nur knapp mit -11, der 2. Satz wurde gewonnen (+8). Auch der 3. Satz war umkämpft und bot für unsere beiden Recken durchaus Möglichkeiten, aber er ging mit -8 dann doch verloren. Im 4. Satz spielten dann die beiden jungen Gastgeber voll auf und gewannen mit 11:3.
Piecha/Leib bekamen es mit Geiger/Eckhart zu tun. Die gewohnte Anfangsschwäche unseres Doppels trat wieder zu Tage und schon war der Eingangssatz verloren (-8). Die nächsten beiden Sätze liefen besser (+3, +8), Richard konnte mit Schnittbällen die Angriffe von Eckhart neutralisieren und Tom traf seine Angriffsbälle. Im 4. Satz jedoch waren Ungenauigkeiten im Moorenweiser Spiel und der Satz fiel locker nach Finning (-6). Der Entscheidungssatz wurde dann zu einem „Drama“. Hohe Rückstände von Tom und Richard waren prägend! 6:1 und 10:6 führten die Finninger! Aber unsere Spieler schafften das 10:10! Danach wogten die Matchbälle hin und her. Es gab mehr für die Finninger! Teilweise wurden von beiden Doppeln todsichere Bälle vergeben. Die Nerven lagen blank. Am Ende gewannen Tom und Richard mit 24:22!!
Dass die Kombination Brundaler/Thoma mit Steber/Anna Boos eine schwierige Aufgabe vor sich hatte, war klar. Denn vor allem die junge Dame überraschte mit glasklaren Angriffsbällen Rüdiger und Martin. Die beiden Moorenweiser zeigten zwar gute Gegenwehr, blockten und griffen – vor allem Rüdiger – immer wieder an. Insgesamt reichte es aber nur zum Gewinn des 3. Satzes (+7). In den übrigen 3 Sätzen hatten die beiden Finninger – nicht zuletzt wegen des kompromisslosen Spiels von A. Boos – das bessere Ende für sich.

Das vordere Paarkreuz schaffte ein 1:1 – Richard gewann, Tom verlor. Tom musste gegen den Spitzenmann der Gastgeber, Neugebauer, in die Box. Der Finninger zeigte sich im Angriff besser disponiert, Tom war mit seinem Angriffsspiel nicht sicher genug, ihm unterliefen immer wieder Fehlschläge. Neugebauer hingegen blockte sicher und war auch mit seinem eigenen Angriffsspiel sehr erfolgreich. Aus Sicht von Tom war letztlich mit (-6, -5, -7) wenig zu holen und der Sieg des jungen Finningers geht in Ordnung.
Leib kreuzte mit Thomas Boos die Klingen. Unser Oldie lag im Eingangssatz bis 10 immer zurück, weil er enorme Probleme mit dem Service seines Gegners hatte. Das legte sich dann etwas und er konnte sich dann in der Verlängerung den Satz mit +16 „erblocken“. In den folgenden Sätzen spielte Richard meist konsequent auf die Rückhand seines Gegners und verschaffte sich so Vorteile, die er auch in einen nicht erwarteten Sieg ummünzen konnte.

In der Mitte war dann für Stefan Held die schwierige Partie gegen Geiger angesagt. Der Finninger Kapitän spielte sein sicheres, abwartendes Spiel und punktete damit oft. Stefan musste der Sicherheit seines Gegners entsprechend Tribut zollen. Die ersten beiden Sätze liefen aber dennoch relativ gut (-6, -7), nur im 3. Satz (-1) fand unser Mann – im ungewohnten mittleren Paarkreuz – kein Konzept, um ordentlich Paroli bieten zu können.
Erich Frei duellierte sich mit Eckhart. Hier waren 2 Angreifer am Tisch, die nicht lange fackelten, sondern ziemlich konsequent Top-Spins und Schmetterbälle spielten. Eckhart war der erfolgreichere der beiden Spieler und ließ bei Erich keinen Satzgewinn zu, obwohl es manchmal durchaus danach aussah. Mit (-7, -9, -7) musste Erich seinem Gegner, der sein Spiel selbst lautstark unterstützte, zum Sieg gratulieren.

Im hinteren Paarkreuz begann Martin Thoma gegen Steber. Martin spielte sein solides variables Spiel, aber es reichte nicht, um den Finninger zu bezwingen. Der 1. Satz war umkämpft (-11) und er hätte auch durchaus für unseren Radiologen enden können, aber es fehlte vielleicht auch ein Quäntchen Glück. In den nächsten beiden Sätzen jedoch konnte sich der Spieler der gastgebenden Mannschaft dank seines forscheren Angriffsspiels sicher durchsetzen (-7, -6). Dennoch: Martin hat seit seinem Wiedereinstieg ins Tischtennis sehr gute Fortschritte gemacht!
Routinier Rüdiger Brundaler spielte dann gegen Anna Boos, eine junge Dame, die ihm schon im Eingangsdoppel das Leben schwergemacht hatte. Mit den sehr hoch geworfenen Aufschlägen brachte sie Rüdiger immer wieder in Schwierigkeiten, der aber seinerseits mit den kurzen Noppen oftmals punkten konnte. So entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, bei der die Zuschauer immer wieder von den Angriffsbällen der Finningerin überrascht waren. Leider reichte es am Ende für uns nicht (-8, -10, +10, -8), aber Rüdiger zeigte auf jeden Fall aufsteigende Tendenz in seinem Spiel. Der Zwischenstand war damit 7:2 für Finning und es „roch“ schwer nach einem Sieg der Gastgeber.

Auch der Abteilungsleiter konnte anschließend keinen positiven Beitrag zum Moorenweiser Ergebnis leisten. Sein Kampfeswillen gegen Neugebauer war im Match der beiden „Einser“ durchaus vorhanden, aber seine zaghaften Angriffsbemühungen waren viel zu schwach, um den Gegner zu gefährden, meist führten sie sogar zu Fehlern. Zudem war Neugebauer an dem Abend mit seiner Vorhand sehr überzeugend und holte sich alle 3 Sätze (-8, -11, -9) zwar knapp, aber am Ende doch ungefährdet.
Der Schlusspunkt war dann auch schon das Match zwischen Tom Piecha und Thomas Boos. Der Eingangssatz lief super für unseren Mann, er kam mit seinem Angriff zurecht und konnte seinen Gegner gut kontrollieren (+8). Im 2. Satz lag Tom haushoch vorne (8:2), aber irgendwie versuchte er dann mit der Brechstange den Satz im Angriffsmodus zu beenden. Das ging leider schief (-10) und der Finninger fasste neuen Mut. Bei Tom hingegen war der Faden gerissen und er traf nur noch wenige seiner Angriffsbälle. Die nächsten beiden Sätze gingen dann mit -5, -6 relativ leicht nach Finning und damit war auch das gesamte Match mit einem deutlichen Sieg für die Gastgeber beendet.

Nun heißt es im nächsten Spiel gegen Prittriching „volle Konzentration“ – vielleicht ist etwas zu holen! Der Kampf um den Relegationsplatz bleibt weiterhin spannend.     (R.L.)

 

 

Für das Punktspiel in der Halle der Realschule Herrsching gegen den gastgebenden TSV brachten wir folgendes Team zum Einsatz: Richard Leib, Sebastian Josties, Tom Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei und Stefan Held. Die Doppel wurden mit Piecha/Leib, Josties/Berkmann und Held/Frei etwas anders als üblich aufgestellt. Sollten diese Änderungen bei den Doppeln Wirkung zeigen?

Und ob! Das Herrsching Doppel 1 bildeten Struß/Wöhnl. Ihre Gegner waren Josties/Berkmann. Nach einer Eingewöhnungszeit bis zur Mitte des 2. Satzes spielten die beiden Youngsters ein bemerkenswertes Match. Sie holten sich noch knapp den 2. Satz (+9) und hielten auch anschließend gut gegen das Herrschinger Angriffsdoppel mit. Satz 3 wurde relativ sicher gewonnen (+7), im vierten Satz hielten die Nerven dem Druck stand (+9).!   1:0 für Moorenweis.
Piecha/Leib konnten den nächsten Punkt beisteuern. Gegen Rölz/Rellensmann verloren sie zwar den 1. Satz, was nicht zur Beruhigung der Nerven von Richard beitrug. Aber ab dem 2. Satz kamen Tom und Richard etwas besser mit dem unorthodoxen Spiel der Herrschinger zurecht. Richard brachte tatsächlich mehr Bälle auf den Tisch und so fielen die nächsten 3 Sätze nach Moorenweis (+6, +8, +5). Man muss auch konstatieren, dass Rellensmann gegen Ende der Partie weniger erfolgreich mit seinen Angriffsbällen war.
Und dann gab es noch einen 3. Punkt im Doppel für Moorenweis! Eine 3:0 Führung nach den Doppeln hatten wir noch nie in dieser Saison! Erich Frei/Stefan Held bezwangen
Schmidt-Achert/Demirovic nach wirklich hartem Kampf mit 3:2. Sie lagen nach Sätzen bereits mit 1:2 zurück und erkämpften sich – im wahrsten Sinn des Wortes – den 4. Satz mit +10. Erich überzeugte mit Top-Spins und gelegentlichen Schüssen aus der Rückhand. Stefan leistete viel Laufarbeit und platzierte seine Returns meist punktgenau. Im Entscheidungssatz hielten die Nerven dem Druck stand und das ganze Team freute sich über diesen Satzgewinn (+8) und die 3:0-Führung.

Der Herrschinger Spitzenmann Alex Struß – aktuell mit 1664 TTR-Punkten der stärkste Spieler der Liga – eröffnete die Einzel gegen Sebastian Josties. Mit diesem Angriffswirbel konnte Sebastian nur bedingt mithalten; seine Angriffsbemühungen waren nur teilweise von Erfolg gekrönt. Man muss dem jungen Herrschinger auch gute Beinarbeit bescheinigen, denn immer wieder kamen aus der Rückhandseite knallharte Vorhandbälle. Das Ergebnis (-6, -7, -5) war eindeutig und zeigt die Klasse des Spielers vom Ammersee.
Im nächsten Spiel musste dann Leib gegen den für ihn unangenehmen Abwehrspieler Rölz an den Tisch. Die Partie war von langen Schupfduellen gekennzeichnet und Richard war froh, dass er gelegentlich auch mal mit einem Schlag, der nach Angriff aussah, Punkte holen konnte. Nach 4 Sätzen, die alle recht knapp endeten (+8, +9, -11, +8) war der erlösende Schlusspunkt für unseren Mannschaftsführer erreicht.

In der Mitte eröffnete Stefan Berkmann gegen den Leiter der Herrschinger Musikschule, Karl Rellensmann, den Reigen. Aber die ersten beiden Sätze gingen mit jeweils -3 sang- und klanglos weg. Die Musik machte eher der Herrschinger mit seinem unkonventionellen Angriffsspiel. Im 4. Satz allerdings gelangen Stefan bessere Bälle und er gewann knapp (+9). Es keimte nochmals Hoffnung auf Moorenweiser Seite auf, allerdings wurde sie jäh zerstört, weil Rellensmann mit seinen kurzen Noppen deutlich besser traf als Stefan (-6).
Tom Piecha hat anschließend Wöhnl in einem teilweise sehr engen Match bezwungen. Der Herrschinger konnte die Angriffsbälle von Tom schön blocken und dabei auch noch schnelle Platzierungen bewerkstelligen. Da war es für Tom oft schwer, erfolgreich zu agieren. Aber letztlich schaffte unser Mann, auch mit Aufschlagsvarianten sich Vorteile sicherte, den wichtigen Sieg für das Team – 5:2 war mittlerweile der Zwischenstand.

Im hinteren Paarkreuz stand dann Stefan Held gegen Erwin Schmidt-Achert, der lange Noppen auf der Rückhand spielt, vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Der Herrschinger setzte in allen 3 Sätzen konsequent diesen Rückhandbelag ein, den Stefan nie in den Griff bekam. So musste Stefan seinem Gegner zu einem klaren Sieg (-10, -5, -5) gratulieren.
Den 3 Punkteabstand stellte aber dann wieder Erich Frei her, der gegen Demirovic ebenfalls 3:0 gewann. Zwar waren die Sätze alle etwas knapp (+9, +9, +10), aber es gelang Erich immer seinen Gegner unter Druck zu setzen. Er erlaubte ihm kaum sein Angriffsspiel zu entfalten, denn Erich übernahm meist die Initiative am Tisch. Ein schöner Sieg und die 6:3 „Halbzeitführung“ für uns.

Im Duell „Alt gegen Jung“ der beiden Einser war natürlich Struß hoher Favorit. Im ersten Satz (-9) vergab Leib allerdings eine Führung, die Angriffsbälle des Ammerseeers konnte er nur selten erfolgreich blocken. Unser Mann versuchte dann im schnellen Spiel über die Rückhandseite sein Glück. Das gelang in den nächsten Sätzen etwas besser (-8, +9). Danach aber legte Struß noch einen Zahn zu und Leib musste neidlos im 4. Satz (-6) die Überlegenheit des jungen Herrschingers konstatieren!
Sebastian Josties stellte aber anschließend wieder den 3-Punkte-Vorsprung her. Gegen Rölz brauchte er den Eingangssatz um sich an den Abwehrbelag seines Gegners zu gewöhnen. In den nächsten beiden Sätzen gelangen Sebastian aber einige bemerkenswerte Angriffsbälle; sein Gegner konnte wenig Gegenwehr leisten und es sah recht gut für uns aus (+5, +7). Im 4. Satz allerdings machte sich Schlendrian bei Sebastian bemerkbar und ganz schnell war der Satz mit -6 verloren. Dann aber zeigte unser Youngster Körperspannung und Einsatzwillen – der Entscheidungssatz wurde mit +4 deutlich gewonnen!
Tom Piecha bekam es nachfolgend mit „dem alten Bekannten“ Rellensmann zu tun. Das Angriffsspiel von Tom kommt natürlich dem Herrschinger zu pass, er blockte und punktete in den ersten beiden Sätzen erfolgreich die schnellen Bälle unseres Spielers (-14, -6). Danach aber lief es bei Tom besser; langsamere Angriffsbälle mit mehr Rotation bereiteten dem Herrschinger sichtlich Probleme (+7, +4). Der Chronist hoffte, dass sich nun die Waage auf die Moorenweiser Seite legen würde. Aber dem war nicht so, Rellensmann übernahm von Beginn an im Entscheidungssatz die Führung und brachte sie auch ins Ziel (-8). 
Was kann Stefan Berkmann gegen Wöhnl ausrichten? Die ersten beiden Sätze liefen für ihn. Mit seiner Vorhand kam er gut zurecht und holte damit schöne und viele Punkte. Konsequenterweise konnten im Spielbericht die beiden Eingangssätze mit +8 und +5 für Stefan verbucht werden. Der Chronist dachte, dass dies auch so weitergehen wird. Aber irgendwie kam der Herrschinger nun besser ins Spiel und Stefan verlor etwas seine Konzentration. Knapp (-9) ging der 3. Satz an den Herrschinger und auch der 4. Satz war ein „enges Höschen“. Wieder stand mit -9 ein Satzgewinn für Wöhnl. In der Pause zum 5. Satz appellierte dann Sebastian Josties an seinen Mannschaftskollegen „alle Körner zu mobilisieren“. Das tat dann Stefan auch und er erledigte die Sache im Entscheidungssatz mit +6 bravourös. Somit stand es 8:5, das Unentschieden war gesichert!
Es kam aber noch besser! Denn Erich Frei sicherte gegen Schmidt-Achert den Gesamtsieg.  Erich neutralisierte die Rückhand seines Gegners sehr geschickt, ja ihm gelangen dabei sogar noch gute Angriffsbälle, die dem Gastgeber das Leben sehr schwer machten. Mit -8, -6, -5 war dieser Sieg rückblickend ungefährdet und Erich konnte erleichtert den Tisch verlassen! Er blieb heute sowohl im Einzel, als auch im Doppel als einziger Moorenweiser unbesiegt und schaffte somit die Basis für diesen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.     (R.L.)

 

Das Heimspiel gegen den Tabellenführer TSV Utting spielten wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Tom Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei und Stefan Held. Die Doppelaufstellung war: Piecha/Leib, Josties/Frei, Berkmann/Held.

Wie schon eine Woche zuvor, waren zuerst unsere Doppel 2 und 3 am Start. Josties/Frei mussten gegen das Uttinger Spitzendoppel Hofmann/Gratzl antreten. Es gab da wenig zu holen, Gratzl griff gut an und Hofmann retournierte sehr sicher. In allen 3 Sätzen kamen Sebastian und Erich auf  jeweils 4 Punkte, was die Überlegenheit der Gäste vom Ammersee gut ausdrückt.
Besser erging es Berkmann/Held, die gegen Kreiss/Widemann eine 2:1 Satzführung erreichten, weil Stefan gute Angriffsbälle gelangen. Die nächsten beiden Sätze gingen aber deutlich mit -4, -2 an die Ammerseer.
Insgesamt stand es nach den Eingangsdoppeln dann 2:1 für Utting, weil Piecha/Leib gegen die Brüder Schnappinger ein Sieg gelang. Tom konnte einige gute Angriffsbälle landen und Florian Schnappinger war mit seinem Anti-Top-Belag nicht so gefährlich wie erwartet. Einige Angriffsbälle der beiden Brüder waren nicht präzise genug, so kamen Tom und Richard zu einem 3:0 Erfolg.

Im vorderen Paarkreuz musste Leib zuerst gegen Florian Schnappinger an den Tisch. Nach der Niederlage in der Vorrunde musste man Schlimmes befürchten. Aber Richard führte schnell mit 2:0 Sätzen. Dann aber legte der Uttinger zu, gewann die nächsten beiden Sätze und führte auch im 5. Satz. Tappte unser Oldie wieder mal in die obligate 2:0-Satzführungsfalle? Im Prinzip ja, aber irgendwie konnte er aus einem 7:9 Rückstand im Entscheidungssatz noch einen 11:9 Sieg machen. Überraschung gelungen!
Sebastian Josties musste sich mit Matthias Hofmann, dem Spitzenspieler der Uttinger, auseinandersetzen. Im 1. Satz gelang es Sebastian wunderbar, das Spiel an sich zu reißen und Hofmann, der gewohnt abwartend spielte, mit seinem Angriff zu bezwingen. In den nächsten 3 Sätzen ging der Mann vom Ammersee jedoch konsequenter vor, und stellte Sebastian´s Angriff auf schwierige Proben. Leider war unser Youngster nicht mehr so erfolgreich wie zu Beginn und musste sich mit -6, -7, und -9 geschlagen geben.

Danach konnte Tom Piecha wieder zum 3:3 ausgleichen. Gegen Gratzl gelangen ihm oftmals gute Angriffsbälle. Gratzl hingegen war mit seinen Angriffsbemühungen nicht so erfolgreich und vergab manchmal chancenreiche Bälle. Den 3. Satz holte sich zwar der Uttinger mit 11:7, im 4. Satz jedoch drehte Tom den Spieß um und behielt seine weiße Weste in der Rückrunde mit 8:0.
Seine weiße Weste in der Rückrunde verlor hingegen danach Stefan Berkmann gegen Philip Schnappinger. Stefan war immer mit dabei, aber nicht konsequent genug im Abschluss. Alle 3 Sätze verliefen spannend (-11, -8, -9), aber letztlich musste Stefan seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

Erich Frei war im hinteren Paarkreuz mit seinem Angriffsspiel gegen die scharfen Attacken von Widemann erfolgreich. Die stürmischen Angriffsversuche des Gastes parierte Erich sehr schön und war auch seinerseits – vor allem mit der Rückhand – immer wieder erfolgreich. Speziell im 3. und 4. Satz, den Erich jeweils mit +6 gewann, überzeugte unser Spieler. Dass der Uttinger in der Endphase des Matches immer mehr mit sich haderte, wurde registriert, es steigerte seine Leistung nicht.
Stefan Held ging dann gegen Kreiss in das nächste Match. Im 1. Satz, der ultralang war (18:20), vergaben beide Spieler mehrere Satzbälle, leider war Kreiss am Ende der glücklichere Spieler. Nur im 3. Satz trat Stefan überzeugend auf und kam mit seinem schnellen Spiel zu guten Bällen. Doch insgesamt erwies sich der Uttinger als routinierter und brachte seine Mannschaft zur „Halbzeit“ mit 5:4 in Führung.

Im vorderen Paarkreuz versuchte sich Richard Leib einmal mehr an Matthias Hofmann. Aber die Bemühungen unseres Abteilungsleiters waren zu wenig. Es kam zwar zum Entscheidungssatz; hier erwies sich die Abwehr des Uttingers als schwer zu durchbrechendes Bollwerk für den zaghaften Angriff von Leib. Sehr hohe Abwehrbälle von Hofmann bereiteten Richard extreme Schwierigkeiten und trotz einer 5:3 Führung beim Seitenwechsel verlor unser Spieler mit -6!!
Besser machte es dann Sebastian Josties gegen Florian Schnappinger. Sein Angriffsspiel lief besser als im Match zuvor und er holte einen verdienten 3:1 Sieg. Sebastian kam mit dem Abwehrbelag des Uttingers gut zurecht, was möglicherweise die Basis für den sehr erfreulichen Erfolg war.

Wenig erfolgreich verlief für uns dann das Match von Tom Piecha gegen P. Schnappinger. Der Mann vom Ammersee hatte sehr unangenehme Aufschläge, die Tom immer wieder in Bedrängnis brachten.
Schnappinger war dann auch konsequent und nutzte die sich daraus ergebenden Chancen meist zu Gewinnpunkten. Das Ergebnis von -7, -8, -3 zeigt auch, wie deutlich der Busunternehmer aus Utting Tom praktisch „überfuhr“.
Stefan Berkmann ging dann gegen Martin Gratzl an den Tisch. Unter großem Beifall seiner Mannschaftskameraden gelangen Stefan zwei hervorragende Sätze (+5, +8) zu einer 2:0 Führung. Dann aber legte der Gast mächtig zu und holte sich den 3. Satz (-7) und führte auch im 4. Satz. Leider verletzte sich Martin Gratzl dabei aber sehr schwer am Knie und musste das Match aufgeben. An ein Weiterspielen – auch im Schlußdoppel – war nicht zu denken. Wir wünschen gute Besserung!

Beim Zwischenstand von 7:6 für Utting ging nun das hintere Paarkreuz wieder an die Tische. Erich Frei lieferte sich mit Kreiss einen beinharten und knappen Fight. Die ersten beiden Sätze endeten -13 und +9 aus Moorenweiser Sicht. Der 3. Satz ging dann mit -6 deutlicher nach Utting. Aber Erich war im 4. Satz wieder voll dabei und führte auch. Allerdings vergab er dann die Möglichkeiten zum Satzausgleich hauchdünn und Kreiss holte sich mit 12:10 denkbar knapp den 4. Satz und das Match. Schafft Stefan Held gegen Widemann nun einen Sieg, was ja insgesamt ein Unentschieden für uns bedeutet hätte? Die beiden Eingangssätze liefen gut für Stefan (+6, +8), sein Gegner kam mit dem schnellen Spiel von Stefan nicht zurecht und ihm unterliefen Fehler. Allerdings kam Mitte des Matches der Uttinger, auch nach intensiver Beratung durch sein Team, besser ins Spiel und er traf öfter seine Vorhandschüsse. Spielentscheidend war vermutlich auch, dass der Uttinger nun seine Aufschläge veränderte. Stefan hatte damit Schwierigkeiten. Die Sätze 3 und 4 verliefen extrem spannend, aber Stefan konnte Führungen schlussendlich nicht zu Satzgewinnen ummünzen (-9, -11). Dann musste also der 5. Satz die Entscheidung bringen. Aber Widemann war nun im Spiel! Gute Aufschläge und besseres Vorhandspiel brachten ihm von Beginn an Vorteile. Stefan konnte leider nicht mithalten und so ging der Satz mit -7 verloren und auch das gesamte Match wurde vom Tabellenführer mit 9:6 gewonnen.

Der Abstiegskampf wird für uns nun noch intensiver! In 3 Tagen schon geht es in Herrsching weiter.     (R.L.)

Das wichtige Heimspiel im Abstiegskampf gegen den TSV Utting II spielten wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Tom Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei und Rüdiger Brundaler. Die Doppelaufstellung war: Piecha/Leib, Josties/Brundaler, Berkmann/Frei.

Der Doppelstart hätte beinahe zu einem 0:3 Debakel für uns geführt. Es begannen Josties/Brundaler gegen Kreiss/Widemann. Im ersten Satz konnten unsere beiden Spieler mit -10 gut mithalten, allerdings reichte es nicht zum Satzgewinn. Die beiden nächsten Sätze wurden aber eine klare Beute für die Uttinger (-7, -4), das Angriffsspiel von Sebastian und Rüdiger kam nicht ins Rollen.
Und leider konnten auch Stefan Berkmann und Erich Frei gegen Bayer/Reinhart nicht den erhofften Punktgewinn landen. Das Match ging über 5 Sätze und unsere Spieler hatten im 4. Satz die Chance zum Matchgewinn vergeben. Der Entscheidungssatz war mit -5 eine relativ deutliche Angelegenheit für die Gäste vom Ammersee, weil die Angriffsbälle von Stefan und Erich oft ins Aus gingen.
Unser Doppel Eins des TSV, Piecha/Leib, spielte – in geänderter Spielreihenfolge – das 3. Doppel und hatte ebenfalls große Probleme mit der Paarung Hanel/Schneider. Richard kam mit dem Noppenbelag von Hanel überhaupt nicht zurecht und machte immer wieder haarsträubende Fehler. Schneider hingegen traf seine Angriffsbälle gut und so hatten die Spieler vom Ammersee im 4. Satz, der in die Verlängerung ging, mehrere Matchbälle (der Chronist kann sich an 4 Stück erinnern!). Der Entscheidungssatz lief dann aber besser und man hoffte deshalb auf positivere Ergebnisse in den Einzeln. Nur unter extremen Schwierigkeiten und einer Portion Glück konnten Tom und Richard das 0:3 verhindern.

Das vordere Paarkreuz kam dieser Forderung auch nach. Der Abteilungsleiter spielte gegen Widemann die beiden Eingangssätze konzentriert (+3, +2) und blockte recht gut. Im 3. Satz allerdings stellte sich wieder Schlendrian bei Richard ein. Nur mit sehr großer Mühe und einigen direkten Punkten aus dem Service heraus konnte er einen deutlichen Rückstand wettmachen und den Sieg sichern.
Auch Sebastian Josties gewann sein Match gegen Kreiss 3:0, dabei zeigte sich, dass der Angriff unseres Youngsters klar härter und präziser war, als der seines Gegners. Der Sieg war verdient und wenig gefährdet. Sebastian zeigte sich ebenfalls mit seinem Spiel zufrieden.

Nun sollte das mittlere Paarkreuz die Führung ausbauen. Tom Piecha musste gegen den Mannschaftsführer der Gäste, Raphael Schneider, an den Tisch. Beide Kontrahenten suchten im Angriffsspiel ihr Heil. Dabei gelangen ihnen oftmals gute und auch spektakuläre Schläge. Tom lag nach Sätzen jeweils vorne, aber Schäfer konnte immer wieder ausgleichen. So ging es in den 5. Satz, in dem Tom sich eine deutliche Führung in der Anfangsphase sicherte. Die brachte er mit +6 auch sicher ins Ziel. Der Zwischenstand war nun 4:2 für uns.
Gespannt war man, wie Stefan Berkmann die langen Noppen von Hanel „bearbeitet“. Er erledigte dies im 1.Satz recht souverän, er griff sogar mit der Vorhand manche dieser Bälle an und beherrschte das Match. Im 2. Satz stellten sich bei seinem Gegner dann kurzfristig gesundheitliche Probleme ein und Stefan kam deshalb zu zwei weiteren Satzgewinnen.

Nun war die Situation für uns wieder etwas entspannter, auch der Abteilungsleiter schaute nicht mehr so grimmig. Erich Frei sorgte dann mit seinem 3:1 Sieg gegen Martin Reinhart für den nächsten Punkt aus Moorenweiser Sicht. Sein Angriffsspiel klappte – sowohl mit der Vor- als der Rückhand –recht gut und die Abwehrversuche des Spielers vom Ammersee waren nicht immer von Erfolg gekrönt. Nur im 3. Satz gelang es Reinhart, Erich zu bezwingen. Aber konzentrierte Bälle von Erich im 4. Satz garantierten ihm dann den Sieg.
Leider waren Rüdigers Bemühungen gegen Bayer anschließend nicht von Erfolg gekrönt. Die ersten 4 Sätze waren eine sehr spannende Angelegenheit für die Zuschauer (+10, -6, -10, +11). Dabei wechselten sich bei beiden Spielern hervorragende und weniger hervorragende Bälle ab. Die Moorenweiser hofften, dass der Gewinn des 4. Satzes Rüdiger nochmals beflügeln könnte. Aber leider war das Gegenteil der Fall. Bei ihm kam kein gutes Spiel mehr zustande und der Entscheidungssatz ging mit -3 sehr deutlich nach Utting. Der Halbzeitstand von 6:3 für uns war allerdings erfreulich.

Richard Leib konnte dann gegen Kreiss, der im Angriff mit viel Top-Spins sein Heil suchte, den nächsten Sieg einfahren. Einige Blockbälle gelangen unserem Mann wirklich gut. Respekt für diesen 3:0 Erfolg.
Sebastian Josties tat sich hingegen gegen Widemann unerwartet schwer. Einige seiner Angriffsbälle misslangen, weil schlussendlich die allerletzte Präzision nicht immer gegeben war. So musste Sebastian einen 1:2 Satzrückstand ausgleichen, was ihm auch mit +8 gelang. Den Entscheidungssatz ging er aber mit besserer Körperspannung und gutem Stellungsspiel an. So gelangen ihm auch einwandfreie und sicher platzierte Endschläge. Da konnte sein Gegner nicht mehr mithalten und musste sich geschlagen geben (+3).

Den 9. Punkt sicherte uns dann Tom Piecha, für den der Abwehrspieler Hanel natürlich ein „gefundenes Fressen“ war. In jedem Ballwechsel ergriff Tom die Initiative und schmetterte oder zog Top-Spins. Das Spiel ging nur über 3 Sätze, im 2. Satz aber kam Hanel mit seien Noppen öfter zum Erfolg. Tom hatte allerdings auch da den längeren Atem (+13) und punktete zum entscheidenden Matchgewinn.

Somit endete das Match insgesamt noch erfolgreich für uns, nach dem sehr holprigen Start sah es aber nicht danach aus….     (R.L.)

Zum wichtigen Auswärtsspiel im Abstiegskampf beim TSV 1882 Landsberg fuhren wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Stefan Berkmann, Erich Frei, Stefan Held und Martin Thoma. Die jeweiligen Paarkreuze bildeten dieses Mal auch die Doppelpaarungen.

Das Doppel Josties/Leib tat sich gegen Scholle/Gerber sehr schwer. Nachdem der 1. Satz verloren ging, wuchs die Unruhe bei unserem Doppel stark. Beide Lechstädter kamen mit guten Vorhandbällen zum Erfolg. Aber irgendwie gewannen Sebastian und Richard die Sätze 2 und 3 jeweils in der Verlängerung, dennoch ging der 4. Satz leider wieder verloren. So ging es am Ende nur über den Kampf und das reichte dann für unsere Spieler zum Matchgewinn.
Das Doppel Berkmann/Frei musste gegen Akin/Torma antreten und lieferte ihren Gegnern einen spannenden Kampf. Der 1. Satz ging mit Eingewöhnungsproblemen noch verloren, den 2. Satz konnten unsere Spieler mit +11 „stehlen“, nachdem sie bereits im Rückstand lagen. Im 3. Satz waren die Lechstädter wieder ungefährdet (-7), aber im 4. Satz kam unser Doppel erneut zurück. Ein +11 war der verdiente Lohn. Der Entscheidungssatz verlief extrem spannend. Aber leider ging er mit 12:10 an die Landsberger.
Somit führten die Gastgeber nach den Doppeln mit 2:1.

Das vordere Paarkreuz konnte anschließend 2 Mal mit 3:0 Sätzen gewinnen. Zuerst war Sebastian Josties gegen Akin dran. Im Eröffnungssatz traf der Landsberger seine Angriffsbälle oft, aber Sebastian hielt dagegen und erkämpfte sich ein 14:12. Im 2. Satz lief es dann für den werdenden Vater besser und er gewann sicher (+8). Der letzte Satz war dann eindeutig für Sebastian, er hatte leichtes Spiel und machte auch kurzen Prozess mit Akin (+4).
Leib begann gegen Torma, der sofort den 1. Aufschlag monierte, im 1. Satz mit seiner bekannten Nervosität. Er lag auch immer im Rückstand und wehrte Satzbälle ab. Glücklich konnte er sich aber dann doch mit +10 den Satz holen. Ruhiger ging dann unser Abteilungsleiter in den 2. Satz und verschaffte sich mit Rollaufschlägen Vorteile (+6). Der 3. Satz verlief gut für unseren Mann und er gewann mit +2!

Die Mitte eröffnete ihre Spiele mit Scholle gegen Erich Frei. Erich spielte – wie gewohnt – aus der Halbdistanz und bei Bedarf schmetterte er Rückhandbälle diagonal. Sein Gegner griff meist mit der Vorhand an und suchte in der Offensive sein Heil! Also ein Match mit meist kurzen Ballwechseln. Der Lechstädter ging nach Sätzen jeweils in Führung, aber Erich glich postwendend im 2. bzw. 4. Satz aus – und zwar jeweils deutlich und überlegen (+4)! Deshalb hoffte der Chronist im Entscheidungssatz auf einen Sieg von Erich. Und es sah auch gut aus, unser Mann führte. Aber dann kamen Ungenauigkeiten ins Spiel und vielleicht ein, zwei hastige Bälle. Scholle konnte Matchbälle abwehren und sich den 5. Satz sehr knapp mit +10 holen. Jetzt stand es wieder Unentschieden! 3:3.
Stefan Berkmann, ging danach sehr konzentriert gegen Gerber zu Werk. Mit gutem Bewegungsspiel und einigen schnellen Angriffsbällen konnte er seinen Gegner in den ersten beiden Sätzen kontrollieren und in Schach halten! (+8, +9). Im 3. Satz allerdings lag Stefan gleich weit zurück und konnte erst gegen Ende hin wieder zum gewohnten Angriffsspiel finden; es reichte allerdings nicht mehr zum Satzgewinn (-9). Dafür begann Stefan den 4. Satz konzentriert und zeigte dem Landsberger Abteilungsleiter seine Grenzen auf. Stefan gewann verdient mit +7.

Nun war das hintere Paarkreuz an der Reihe! Martin Thoma machte seine Sache gegen Eckehart Böhme wirklich ausgezeichnet. Die Vorhandbälle seines Gegners konnte er gut blocken und oftmals platziert zurückspielen, wodurch er sich klare Vorteile verschaffte. Zudem war sein eigener Angriff mit der Rückhand eine weitere Quelle von Pluspunkten, denn er traf immer wieder hervorragend! So konnte der Spieler der Gastgeber keinen Satz gewinnen und das Moorenweiser Team freute sich über einen 3:0 Erfolg von Martin, der damit in der TTR-Wertung immer höher steigt!
Eine extrem spannende Sache wurde das Match zwischen Stefan Held und Sariyildiz. Stefan fürchtete bereits vor Spielbeginn die unangenehme Spielweise des Mannes vom Lech, der eine ungewöhnliche Kombination aus Ballonabwehr oder schnellem Konterspiel bevorzugt. So musste unser Mann oftmals extrem hohe Bälle „bearbeiten“ aber auch schnelle Konterduelle eingehen. Freud und Leid lagen eng beieinander; Stefan führte 2:1 nach Sätzen, musste aber dann doch noch in den hart umkämpften Entscheidungssatz. Mit starker Unterstützung von der Mannschaft gelang am Ende ein 11:9 Erfolg für den Gartenbauingenieur aus Moorenweis. 6:3 war der „Halbzeitstand“.

Dieser Zwischenstand wirkte beruhigend auf den Abteilungsleiter ein, denn gegen Sami Akin ließ er keine Zweifel aufkommen. Er spielte ordentlich und konzentriert das Spiel nach Hause (+8, +4, +4). Auch Sebastian Josties konnte einen 3:0 Sieg einfahren, aber Tibor Torma zeigte heftige Gegenwehr. Mit guten Aufschlägen und Vorhand-Topspins konnte der Lechstädter immer wieder punkten. Schlussendlich war aber unser Youngster mit seinem Angriff „Chef am Tisch“ und holte sich die einzelnen Sätze mit jeweils +9.
Dieser Sieg hob die Stimmung im Team noch mehr.
Den Schlusspunkt setzte anschließend Stefan Berkmann gegen Scholle. Die ersten beiden Sätze sah es gar nicht gut für Stefan aus, denn er kam mit seinem Spiel nicht zum gewünschten Erfolg; etwas mehr Feuer im Angriff wäre schön gewesen. So holte sich der Gastgeber diese Sätze mit +7 und +9. Dann allerdings punktete Stefan mit seiner Vorhand besser und überzeugte in den nächsten beiden Sätzen voll (+4, +8). Somit musste wieder mal ein Entscheidungssatz gespielt werden. Beide Kontrahenten suchten das Angriffsspiel und Stefan gelangen überzeugende Bälle! Spannung war immer gegeben! Stefan erlöste sein Team mit einem knappen 11:9!! Somit behält er in der Rückrunde weiterhin seine weiße Weste. Gratulation!

Das nächste Spiel gegen den TSV Utting II, ebenfalls einen Abstiegskandidaten, wird vermutlich ebenfalls sehr spannend werden!
Wir hoffen auf gutes Gelingen!!     (R.L.)

Zum Heimspiel gegen den VfL, bei dem wir in der Vorrunde 0:9 (!!) verloren hatten, traten wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Tom Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei und Stefan Held an. Die Doppel wurden von Piecha/Leib, Josties/Held und Berkmann/Frei gespielt.

Die Eröffnungsdoppel liefen positiv für uns. Piecha und Leib spielten solide, wobei Tom gewohnt schöne Angriffsbälle zeigte. Richard brachte auch einige seiner Blockbälle auf den Tisch. Und weil die beiden Kauferinger nicht alle Schmetterbälle ins Ziel brachten, konnte das Moorenweiser Doppel mit +8, +7, +5 einen schönen Sieg verbuchen.
Und positiv lief dann auch die Partie von Sebastian und Stefan H. gegen das Kauferinger Spitzendoppel. Sebastian war ein guter Angreifer, aber auch Stefan blockte und konterte sehr ordentlich. Trotz eines 1:2 Satzrückstandes blieben die beiden Moorenweiser ihrem Spiel treu! Der 2:2 Satzausgleich im 4. Satz (+8) war der Lohn. Und der Entscheidungssatz verlief extrem spannend! 2 Matchbälle für Moorenweis bei 10:8. Der erste wurde vergeben, dann aber wurde auf Moorenweiser Seite gejubelt! Zwischenstand 2:0!!
Das Doppel Berkmann/Frei bekam es dann mit den Abwehrspielern Abe-Graf/Granzeuer zu tun. Der Chronist hoffte insgeheim auf einen Punkt, wenn seine beiden Mannschaftskameraden „sicher“ angreifen würden. Aber die ersten beiden Sätze gingen an den Lech, die Spieler von der Maisach waren nicht sicher genug in ihren Angriffsbemühungen. Dann aber wendete sich das Blatt! Satz 3 ging mit +10 hauchdünn an uns und im 4. Satz wurden die Kauferinger mit +4 durch einen einwandfreien Angriffswirbel überrollt! Aber im Entscheidungssatz retournierten die Lechstädter wieder die Angriffe von Stefan und Erich besser und gewannen knapp mit 11:9.

Im vorderen Paarkreuz musste dann unser Oldie Leib zuerst gegen Radtke antreten. Er hatte noch nie gegen ihn gespielt und fürchtete die ansatzlosen Schmetterbälle seines Gegners. Im Eröffnungssatz war es auch ein zähes Ringen, bei dem Richard am Ende mit +12 die Nase vorn hatte. In den nächsten beiden Sätzen aber lief es besser für unseren Mann, weil Radtke nicht mehr viel traf (+3, +4).
Sebastian Josties kreuzte mit Martin Danner die Klingen. Der Kauferinger Spitzenmann holte sich die ersten beiden Sätze (+8, +7) relativ sicher, weil der Moorenweiser Youngster im Angriffsspiel nur teilweise überzeugte. Im 3. Satz fand er dann besser ins Spiel und es gelangen einige schöne Schmetterbälle (+7). Zu einer Nervenschlacht wurde der 4. Satz. Beide Kontrahenten vergaben einige Satz- bzw. Matchbälle! Schlussendlich siegte Sebastian mit 18:16. Der 5. Satz musste die Entscheidung bringen. Sebastian zeigte nun besten Kampfeswillen und haderte nicht bei verschossenen Bällen. Die Körperspannung wurde viel besser. Und so holte er sich mit 11:9 den Satz und das Match!

Das mittlere Paarkreuz vom TSV überzeugte anschließend einmal mehr. Tom Piecha kam mit dem Abwehrspiel von Abe-Graf sehr gut zurecht. Er legte sich die Bälle „zurecht“ und machte im Abschluss nur wenige Fehler. Sein Gegner konnte dem sicheren Angriffsspiel dieses Mal nicht widerstehen. Mit +3, +5, +3 fuhr Tom einen souveränen 3:0 Sieg ein.
Auch Stefan Berkmann ging mit 3:0 (+8, +7, +3) gegen Schlenz als Sieger vom Tisch. Dabei konnte er die Top-Spins seines Gegners oftmals hervorragend blocken, aber er verstand es auch zur rechten Zeit in den Angriff zu wechseln und mit parallel gezogenen Vorhandbällen gute Wirkungstreffer zu erzielen. Eine überzeugende Vorstellung und ein neuer TTR-Höchstwert für Stefan! Der zwischenzeitliche Zwischenstand war 6:1. Das hatte es in dieser Saison noch nie gegeben.

Und das hintere Paarkreuz setzte noch eins drauf. Erich Frei verlor zwar den 1. Satz gegen Granzeuer mit -6, war aber im 2. Satz auf der Hut und brachte seine Halbdistanzbälle besser auf den Tisch. So gewann unser Mann mit +10 den 2. Satz. Der 3. Satz lief dann relativ problemlos, Erich lag immer in Führung und holte sich den Satz (+6). So ging es auch im 4. Satz weiter. Erich führte ziemlich hoch und sah wie der sichere Sieger aus. Doch dann häuften sich einige Unkonzentriertheiten. Sogar ein Time-out wurde vom Coach zur Beruhigung aufgerufen. Bei 10:9 war der Vorsprung fast verspielt, aber dann ein erlösender Vorhandball; 11:9 gewonnen !!
Auch Stefan Held strapazierte die Nerven seiner Mannschaftskameraden. Gegen Peter Ram musste er die beiden Eingangssätze abgeben (-10, -4). Er war noch nicht sicher genug im Blockspiel. Doch Stefan dreht das Match noch. Ab dem 3. Satz gelangen ihm auch einige gute Angriffsbälle, während der Kauferinger in seinen Angriffsbemühungen weniger erfolgreich war. Die langen Beratungen in den Satzpausen mit Tom trugen wohl auch dazu bei, dass Stefan immer selbstbewusster und sicherer wurde. Er holte sich die nächsten 3 Sätze (+5, +4, +7) und sicherte so den 8. Punkt für sein Team.

Den Schlusspunkt holte dann der Abteilungsleiter, der dieses Mal überraschend gut mit den Angriffsbällen von Martin Danner umgehen konnte und recht ordentlich blockte.

Die Sensation war perfekt! Ein 9:1 Sieg für den TSV Moorenweis!

Und weil man dieses Mal die Partie schon vor 23 Uhr beenden konnte, blieb tatsächlich noch genügend Zeit, um sich mit den sehr sympathischen Sportsfreunden aus Kaufering in der TSV-Kneipe über die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens zu unterhalten. Ob es allerdings zu einem Wiedersehen in der nächsten Saison kommt, das hängt auch von unseren Leistungen in den nächsten Spielen ab.     (R.L.)

Zum Heimspiel gegen den SV Igling, gegen den es in der Vorrunde eine 6:9 Niederlage gab, traten wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Tom Piecha, Stefan Berkmann, Rüdiger Brundaler und Martin Thoma an. Die Doppel wurden von Piecha/Leib, Josties/Berkmann und Brundaler/Thoma gespielt.

In den Eingangsdoppeln waren Piecha/Leib gegen Pecka/Söldner mit 3:0 erfolgreich. Die Anfangsnervosität von Leib war traditionell wieder da, aber Thomas Piecha konnte viele gute Bälle platzieren. So schaukelten unsere Spieler das Match dann relativ sicher nach Hause, weil ihre Gegner auch nicht alle Angriffsbälle ins Ziel brachten.
Sehr spannend verlief die Partie von Josties/Berkmann gegen das gegnerische Spitzendoppel Possmann/Knopp. Gute Angriffsbälle, aber auch bemerkenswerte Blockbälle sorgten von Sebastian und Stefan für erfolgreiches Spiel – es kam zum Entscheidungssatz! Hier lagen jedoch die Gäste immer in Führung und Possmann ließ seine Angriffsqualitäten aufblitzen. Die Iglinger gewann mit +7 den Entscheidungssatz.
Den erwartet schweren Stand hatten Brundaler/Thoma gegen Storhas/Orr. Der Eingangssatz ging mit -3 glatt verloren. Aber im 2. Satz (-8) zeigten unsere Spieler aufsteigende Tendenz. Und im 3. Satz gelang ihnen dann der Satzgewinn (+7). Dann aber übernahmen die beiden Gästespieler wieder die Regie. Storhas punktete mit seiner scharf gespielten Vorhand und Orr blockte sehr sicher. Da blieb mit -5 im 4. Satz unseren beiden tapferen Spielern nur die Gratulation übrig. Also 1:2 nach den Doppeln. Nun hoffte man bei Moorenweis auf Erfolge des vorderen Paarkreuzes.

Aber daraus wurde nichts. Leib verlor gegen Pecka den 1. Satz knapp (-10), wobei ihm einige unnötige Fehler unterliefen. Im 2. Satz bewegte er sich etwas besser und konnte selbst aktiv punkten (+3). Dann aber zeigt Pecka feine Schläge, sowohl mit der Rück- als auch der Vorhand und die Blockabwehr unseres Oldies war überfordert (-8). Der 4. Satz verlief wieder sehr eng; Satzbälle für Richard, die er aber vergab und am Ende war das Spiel 1:3 verloren!

Und auch Sebastian Josties konnte keinen positiven Zähler mit seinem ersten Einzel beisteuern. Sein Gegner Possmann überzeugte mit guten Angriffsbällen die Sebastian stark unter Druck setzten. Die Angriffsschläge unsere Youngsters trafen hingegen nicht immer ins Ziel. Mit -5, -7, -8 war die Niederlage ziemlich eindeutig, Igling führte nun schon 4:1!!

Und auch die nächste Partie sah für Moorenweis nicht wie ein „Freispiel“ aus. Zwar gewann Tom Piecha den 1. Satz (+5), dann aber stellte Bernd Storhas auf einen stärkeren Angriffsmodus um und gewann die nächsten beiden Sätze. Der 4. Satz verlief sehr knapp und Tom konnte ihn mit etwas Glück (+9) für sich entscheiden. Im Entscheidungssatz war aber Storhas sofort im Rückstand und erzielte erst nach dem Seitenwechsel seine ersten Punkte. Tom gewann dann zur Freude seiner Mitspieler locker den 5. Satz mit +6.

Und auch Stefan Berkmann erhellte die Minen seiner Mannschaftskameraden. Gute Angriffsbälle und hervorragend platzierte Blockbälle verschafften ihm gegen Thomas Söldner deutliche Vorteile. Ein glattes 3:0 war der Lohn für diese gute Leistung. Vor allem die schnellen Vorhandzieher von Stefan wurden allgemein bewundert und beklatscht!

Nun kamen die Spieler aus dem hinteren Paarkreuz an die Reihe. Rüdiger Brundaler hielt im Eingangssatz gegen Orr das Spiel offen und hätte möglicherweise auch diesen Satz gewinnen können, aber einige Bälle verfehlten gegen Ende des Satzes das Ziel deutlich (-10). Danach spielte Orr seine Stärke im Blockspiel aber deutlich aus und ließ Rüdiger immer wieder ins Leere laufen. So gingen auch die Sätze 2 und 3 nach Igling (-5, -4).
Die rauhe Luft der Bezirksklasse A bekam dann Martin Thoma in seinem Match gegen Knopp zu spüren. Er griff aber dennoch beherzt und mutig an. Mit seiner gefährlichen Rückhand kam er auch oft zu schönen Punkten, aber insgesamt reichte es nur zu einem Satzgewinn (+6) im 2. Durchgang. Fast 200 TTR-Punkte Unterschied machen sich einfach bemerkbar.
Damit stand es zur „Halbzeit“ 6:3 für Igling, ob da für Moorenweis noch etwas geht?

Dass Leib im Spitzeneinzel gegen Possmann 3:0 gewann, muss glattweg als große Überraschung bezeichnet werden. Richard konnte einige Angriffsbälle seines Gegners tatsächlich schnell parieren und danach unterliefen dem Spieler vom Lech oftmals vermeidbare Fehler. Als Possmann sich im Verlauf des Matches deutlich sichtbar ärgerte, brachte Leib das Spiel sicher nach Hause (+7, +5, +4).
Und auch Sebastian Josties zeigte dann eher seine Schokoladenseite im Spiel gegen Pecka. Glasklare und harte Vorhandbälle zwangen seinen Gegner immer wieder in die Defensive und Sebastian verschaffte sich damit entscheidende Vorteile. Mit Unterstützung der Fans war somit der Spielstand auf 5:6 verkürzt und die Freude darüber war groß.

Dem mittleren Paarkreuz gelang dann der 6:6 Ausgleich!!! Wenn Tom Piecha konsequent und überlegt seine Angriffsbälle einsetzt, dann ist er eine Bank. Sein Gegner Thomas Söldner versuchte immer wieder mit Schüssen aus der Halbdistanz diesen Wirbel zu unterbinden – aber vergebens. Nur im 3. Satz (-7) musste Tom etwas Federn lassen. Aber im 4. Satz war er von Beginn an dominant und gewann mit +3 !!
Anschließend zeigte Stefan Berkmann wieder eine klasse Leistung gegen Storhas. Lange Ballwechsel, mit schönen Top-Spins und herzhaften Schmetterbällen kennzeichneten dieses Einzel. Stefan gewann mit 3:1 Sätzen, wobei die Sätze 1 und 4 jeweils 12:10 für unseren Spieler endeten. Spannung war also gegeben!! Auf Grund der soliden Leistung geht aber der Sieg für Stefan völlig in Ordnung und der Sprung über die 1500er-Marke bei den TTR-Punkten ist nun auch gelungen! Willkommen im Club!
Zwischenstand: 7:6 für Moorenweis!!

Nun war das hintere Paarkreuz wieder gefordert. Rüdiger Brundaler verzweifelte aber am soliden Angriffsspiel von Dino Knopp, er selbst konnte wiederum nur im 1. Satz (-8) mithalten, danach bestimmte sein Gegner eindeutig das Spiel (-5, -2) und holte sich relativ ungefährdet den Sieg.
Auch Martin Thoma verlor gegen den erfahrenen Kapitän der Iglinger, Christian Orr, mit 0:3. Die einzelnen Sätzergebnisse (-9, -8, -7) zeigen aber, dass ein Satzgewinn durchaus mal möglich gewesen wäre. Aber wie gesagt: 233 TTR-Punkte Differenz lassen sich nicht so einfach wegdiskutieren.

Nun musste also das Schlußdoppel zeigen, ob es eventuell zu einem Unentschieden für Moorenweis reicht. Piecha/Leib gewannen gegen Possmann/Knopp auch den ersten Satz (+6). Danach liefen die beiden Iglinger aber zu großer Form auf. Vor allem Knopp kam immer wieder mit Angriffsbällen zum Erfolg; Leib war mit seinem Latein oft am Ende. Seine schüchternen Angriffsversuche brachten wenig ein. Vor allem der 3. Satz ging gründlich in die Hose (-2). Im 4. Satz legten die Iglinger noch einen Zahn zu und besiegelten die Moorenweiser Niederlage. Obwohl Tom Piecha sich mit guten Angriffsbällen noch wehrte, kassierte das Moorenweiser Doppel die 1. Niederlage in dieser Saison.
Und der Sieg in diesem Match ging mit 9:7 an die Gäste vom Lech!     (R.L.)

Zu unserem 1. Punktspiel in der Rückrunde der Saison 22/23 traten wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Tom Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei und Rüdiger Brundaler an. Die Doppel wurden von Piecha/Leib, Josties/Brundaler und Berkmann/Frei bestritten.

In den Eingangsdoppeln waren Piecha/Leib gegen Bihler/Jung mit 3:0 erfolgreich, aber das war ein sehr knappes Match. In den beiden Eingangssätzen lagen die Moorenweiser immer zurück, da Leib sehr nervös agierte und schlecht spielte. Erst gegen Ende konnten sie die Satzgewinne (jeweils +10) fixieren. Nur im 3. Satz lief es glatter (+5), weil Leib auch einige positive Bälle beisteuerte.
Josties/Brundaler mussten sich mit dem Hurlacher Spitzenpaarkreuz Schmid/Seybold auseinandersetzen. Eine schwierige Partie für unsere Spieler. Es reichte deshalb am Ende auch nur zu einem Satzgewinn (+9) für das Moorenweiser Doppel im 2. Satz, aber sie waren immer wieder mit guten Passagen dabei und konnten den Angreifern vom Lech durchaus Paroli bieten.
Das 3. Doppel war dann das 1. Match von 7 (!!) in Folge, die jeweils erst im 5. Satz entschieden wurden. Das zeigt auch die Brisanz des gesamten Punktspiels! Berkmann/Frei mussten zweimal den Satzausgleich hinnehmen, hatten aber dank der mutigeren Angriffsbälle aus der Halbdistanz gegen Süssmeir/Rochelt, die ebenfalls im Angriff ihr Heil versuchten, das bessere Ende im Schlusssatz für sich.

Im ersten Einzel war der Abteilungsleiter Leib gegen Seybold im Eingangssatz ziemlich sicher und gewann auch (+5). Im 2. Satz allerdings vergab er eine hohe Führung und blockte am Ende die Angriffsbälle seines Gegners sehr oft ins Aus (-10). Da war der Faden gerissen. Den 3. Satz spielte unser Abteilungsleiter völlig undiskutabel und auch zu Beginn des 4. Satzes war Seybold im Vorteil. Erst mit konzentrierten Schupfbällen gelang es Richard das Spiel zu kontrollieren. Im 5. Satz dann war Seybold frustriert und konnte seine Angriffsbälle nicht verwerten, doch noch ein Sieg für Leib (+4).
Das nächste Einzel hätte möglicherweise eine andere Wendung genommen, wenn Sebastian Josties im 1. Satz seine Satzbälle gegen Korbinian Schmid, den Spitzenspieler der Gäste, zum Sieg umgemünzt hätte; aber es wurde leider eine 10:12 Niederlage. Sebastian war aber gut im Spiel und holte sich deshalb die nächsten beiden Sätze mit +8 und +12. Die Angriffsbälle kamen präzise und sein Gegner war weniger erfolgreich. Dann aber ergriff Schmid die Initiative und spielte sehr gute Angriffsbälle. Sebastian konnte da leider nicht mehr mithalten und musste die Sätze 4 und 5  abgeben.

Dann kam das mittlere Paarkreuz an die Reihe. Tom Piecha musste sich zuerst mit Reinhard Jung, einem Neuzugang der zur Rückrunde aus Klosterlechfeld nach Hurlach wechselte, auseinandersetzen. Das Angriffsspiel von Tom war im 1. Satz erfolgreich, sein Gegner konnte den Angriffswirbel nicht ausreichend abblocken (+8). Danach aber stellte sich der Mann vom Lech besser ein und gewann Dank seiner guten Blockbälle die nächsten beiden Sätze jeweils knapp (-10, -9). Tom stellte sich um und spielte nun langsamer, aber auch Bälle mit mehr Rotation. Das war ein gutes Rezept! Den Satzausgleich erzielte er mit +6 und im Entscheidungssatz lief es absolut super (+3). Wieder ein 5-Satz-Sieg für Moorenweis.
Extrem spannend verlief die Partie zwischen Stefan Berkmann und Roland Bihler. Bihler, tendenziell mehr im Angriffsmodus, musste sich mit den gezielten Block- und unangenehmen Schupfbällen von Stefan auseinandersetzen. Nur manchmal drängte Stefan mit Vorhand-Topspins seinen Gegner in die Halbdistanz. Stefan führte 2:1 nach Sätzen, konnte aber im 4. Satz (-9) den Matchgewinn, trotz guter Angriffschancen, nicht finalisieren. So kam es wieder zu einem Entscheidungssatz, der unter dem Jubel der Mannschaftskameraden von Stefan mit +8 gewonnen wurde.

Im hinteren Paarkreuz überzeugte Erich Frei gegen Daniel Rochelt in den ersten beiden Sätzen voll (jeweils +5). Er verhinderte das gefährliche Angriffsspiel des Hurlachers und sah eigentlich wie der sichere Sieger aus. Aber Rochelt kämpfte im 3. Satz noch mehr, kam besser in sein Angriffsspiel und in einer „sehr engen Kiste“ fiel der Satz mit 11:9 nach Hurlach. Erich war sichtlich irritiert und verlor deshalb vermutlich auch den 4. Satz (-6). Aber im 5. Satz war Erich wieder dabei, holte gute Angriffspunkte und sicherte sich gegen Schluss auch einen kleinen Vorsprung mit 2 Matchbällen!! Und dann produzierte Rochelt wieder einen Fehlaufschlag! An eine ähnlich Konstellation kann sich nämlich der Chronist aus dem Match der Vorrunde ( Rochelt – Piecha) erinnern.
Dann gingen Rüdiger Brundaler und der Mannschaftsführer der Gäste, Michael Süssmeir, an den Tisch. Rüdiger, der dankenswerterweise kurzfristig für den verhinderten Stefan Held einsprang, fand auch im 1. Satz gut in das Match (+8). Dann allerdings waren seine Angriffsbälle nicht nur Treffer und die nächsten beiden Sätze fielen nach Hurlach (-6, -8). Den 4. Satz allerdings holte sich Rüdiger in einem sehr engen Spielverlauf (+9), wobei er vom Glück nicht benachteiligt war.  Aber im 5. Satz lief es leider gar nicht bei Rüdiger, Süssmeir war von Beginn an überlegen und sicherte sich mit +4 den Entscheidungssatz. Moorenweis führte nach der ersten Einzelrunde also mit 6:3.

Im Duell der beiden Einser konnte sich unser Oldie den Eingangssatz mit +9 knapp sichern, einige Angriffsbälle von Schmid gingen ins Aus. Im 2. Satz traf Schmid dann mehr, vor allem mit der Rückhand auf den Bauch von Leib. Den 3. Satz hätte sich Richard dann vielleicht nach hoher Führung eventuell doch „stehlen“ können, aber er vergeigte die Chance. Im 4. Satz war dann Schmid eindeutig Chef am Tisch und spielte mit seiner Schnelligkeit auch die mehr als 40 Jahre Altersunterschied gekonnt aus (-4).
Schwer tat sich danach der Moorenweis Youngster Sebastian Josties mit Tobias Seybold. Im Vorrundenspiel im Dezember hatte er noch glatt 3:0 gewonnen, dieses Mal wurden es 5 zähe Sätze. Den Eingangssatz konnte Sebastian noch mit +12 in der Verlängerung gewinnen, seine Angriffsbälle aber kamen nur sporadisch. Den 2. Satz gab er dann nach abgewehrten Satzbällen doch noch mit -10 ab. Und im 3. Satz haderte er sehr mit sich, zeigte wenig Körperspannung und verlor auch sang- und klanglos (-7). Jetzt ging dann doch noch ein Ruck durch Sebastian und er konzentrierte sich besser und kam mit seinem Sicherheitsspiel zum Erfolg (+7). Dieser Satzgewinn löste etwas die Blockade bei Sebastian. Sein Gegner, der bislang in der Saison nur 1/3 seiner 5-Satz-Spiele gewonnen hat, verkrampfte und traf mit seiner gefährlichen Vorhand nur wenig (+5). Der Sieg war wichtig für das Team, denn nun konnte die starke Moorenweiser Mitte befreit aufspielen.

Tom Piecha gewann 3:0 und zeigte dabei schöne und solide Angriffsschläge, die Bihler zwar oft gut retournierte, aber meist hatte Tom das bessere Ende für sich. Zudem verschaffte er sich immer wieder Vorteile mit guten Aufschlägen, die seinen Gegner sofort in die Defensive zwangen. So konnte unser Student sich das Match – zwar teilweise knapp – aber verdient mit (+8, +10, +9) sichern.
Den Siegpunkte holte dann Stefan Berkmann, der den Hurlacher Routinier Jung ebenfalls mit 3:0 bezwingen konnte. Er blockte sehr souverän und platzierte die Bälle so, dass der Mann vom Lech seine gefährlichen Angriffsbälle nicht oft  einsetzen konnte. Mit den 2 Siegen in diesem Punktspiel hat sich Stefan einen neuen roten Stern in der Grafik bei den TTR-Werten erkämpft – die Marke von 1500 ist nur noch wenige Zähler entfernt. Gratulation!

Als nächste Aufgabe wartet das Heimspiel gegen Igling!! Hier wäre ein Punktgewinn ein absoluter Kracher für den TSV Moorenweis. Auf geht’s!!     (R.L.)

Zu dieser Partie um 10 Uhr am Samstag-Vormittag (!!) begrüßten wir ein sehr junges Team aus Gräfelfing, das als hoher Favorit in diese Partie ging, weil alle Gräfelfinger mit TTR-Werten jenseits der 1600 Punkte-Grenze angereist sind!!
Unsere Besetzung war: Richard Leib, Stefan Berkmann und Sebastian Josties, das Doppel spielten Josties/Berkmann.

Im ersten Spiel musste der Abteilungsleiter gegen Laurin Schindelmann an den Tisch. Unser Oldie zeigte sich überraschend beweglich und versuchte immer wieder eine „dynamische Kampfhaltung“ zu präsentieren. Mit konsequentem Spiel auf die Rückhand und einigen guten Blockbällen konnte er seinen Gegner einigermaßen in Schach halten. Der 1. Satz wurde von ihm tatsächlich gewonnen, aber es ging natürlich sehr knapp her (+9). Im 2. Satz gelangen Richard wieder einige gute Blockbälle und Schindelmann traf mit seiner Rückhand weniger (+5). Nach 2 gewonnenen Sätzen drohte Richard wieder die 2:0-Falle!! Er war sich der Problematik natürlich bewusst – dennoch war sein Gegner nun besser und traf mit der Vorhand. Aber am Ende kämpfte sich Leib irgendwie nochmal ran und der 3. Satz ging in die Verlängerung! Mit Glück gewann der Mannschaftsführer tatsächlich (+12) und Moorenweis führte überraschend 1:0.

Stefan Berkmann war dann als nächster für Moorenweis dran, sein Gegner war Quirin Löcherer, vermeintlich der stärkste Spieler aus dem Gräfelfinger Trio. Stefan konnte die Angriffsbälle seines Gegners nur bedingt parieren und der eigene Angriff kam nur selten zur Geltung. Im Eingangssatz lief es noch am besten für unseren Mann, aber die rund 150 TTR-Punkte Differenz machten sich doch irgendwie bemerkbar. Auch im Aufschlagsspiel erwies sich Löcherer als schwieriger Gegner, der so immer große Vorteile erarbeiten konnte. Am Ende musste Stefan sich mit (-8, -7, -6) deutlich geschlagen geben, aber er hat sich in dem Match sehr respektabel geschlagen.

Die nächste Partie war Sebastian Josties gegen Jakob Lerch. Ein extrem enges Match in den ersten 4 Sätzen! Im ersten Satz kam Sebastian gut ins Match, gab aber den Satz noch ganz knapp her (-10). Den 2. Satz holte sich dann unser Mann mit einigen guten Angriffsbällen (+9). Der Chronist ist sich nicht ganz sicher, ob der 3. Satz eigentlich eine „Beute“ für uns hätte werden müssen, aber Sebastian führte schon weit und verlor mit -10. Im 4. Satz wieder herrliche Angriffsbälle von beiden Seiten und Sebastian gewann sehr umkämpft (+9). Nun wurde das Match also im 5. Satz entschieden. Leider misslangen Sebastian mehrere Attacken und Lerch übernahm sofort die Führung. Sebastian kam nicht mehr heran und als der Gräfelfinger dann auch noch mit der Vorhand punktete, schwammen uns die Felle weg (-5). Gräfelfing führte 2:1

Unser Doppel Josties/Berkmann machte anschließend seine Sache gegen Löcherer/Lerch sehr gut. Konzentriert und gut aufeinander abgestimmt, gelangen unseren beiden Spielern immer wieder hervorragende Bälle und das Gräfelfinger Doppel zeigte sich nicht in Top-Form. Einige Angriffsbälle der Würmtaler gingen ins Aus und so konnten die beiden Moorenweiser vor allem in den Sätzen drei und vier (+4, +7) sicher und ruhig aufspielen. Nur der 2. Satz (-12) ging verloren, aber das war eine feine Leistung von Sebastian und Stefan! Jogi Löw hätte gesagt: „Högschten Reschpekt“.

Damit stand es wieder 2:2 – sicherlich eine positive Überraschung gegen die „jungen Wölfe“. Geht da noch was?

Leib musste nun gegen Löcherer als klarer Außenseiter an den Tisch. Aber die ersten beiden Sätze gingen nach Moorenweis. Warum? Der Gräfelfinger spielte etwas nachlässig und unterschätzte vielleicht seinen Gegner. Nun sah sich Leib plötzlich in der „Gefahr“ zu gewinnen, das lähmt natürlich. Löcherer spielte viel langsamer und griff nicht sofort an, er konnte sich im 3. Satz (-8) die Bälle „aussuchen“. Deshalb stellte Richard um und versuchte selbst etwas offensiver zu werden. Aber seine Offensive war viel zu schwach um für Gefahr zu sorgen; im Gegenteil, Löcherer war dann im Vorteil, wenn das Spiel wieder schnell wurde. Auch der 4. Satz ging so (-8) nach Gräfelfing. Im 5. Satz spielte der junge Gräfelfinger entspannt auf, machte noch einige direkte Aufschlagpunkte und zeigte unserem Oldie wo der „Hammer hängt“ (-5). Schade! Trotz 2:0 Satzführung wieder mal verloren!

Dann hofften die Moorenweiser auf einen Sieg von Sebastian Josties gegen Laurin Schindelmann. Der 1. Satz (-8) zeigte schon, dass es schwer wird für Basti, aber nicht unmöglich…. Im 2. Satz gelangen ihm teilweise gute Angriffsbälle, aber manchmal klappte es in der Hektik und überhastet nicht so gut. Für Spannung war gesorgt, Satzbälle für Moorenweis waren auch vorhanden – aber am Ende wieder ein knappes -14!! Leider. Und der 3. Satz war auch ein „knappes Höschen“, ein oder zwei „Sicherheitspunkte“ und Sebastian wäre wieder im Spiel gewesen; aber Schindelmann holte sich mit 12:10 den Satz sehr knapp, aber auch das Match.
Damit war Gräfelfing mit 4:2 Gesamtsieger!
Nachtrag: Stefan Berkmann führte im parallel laufenden Schlußeinzel mit 2:0 Sätzen……
Insgesamt gesehen:  Hätte, hätte……Fahrradkette??     (R.L.)

Zum Abstiegsduell nach Hurlach fuhren wir in der Besetzung Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Stefan Berkmann, Stefan Held, Petra Wills. Die Doppelbesetzung waren Piecha/Leib, Josties/Berkmann und Held/Willis. Als „Schiedsrichterin“ war für uns Barbara Huber dabei, die freundlicherweise mehrere Male das Zählrichteramt übernahm! Vielen Dank!

Nach den Eingangsdoppeln konnten wir eine 2:1-Führung verbuchen.
Josties/Berkmann hielten das als Doppel 1 bei Hurlach nominierte Paar Seybold/Süssmeir mit 3:1 in Schach. Nach einem relativ glatt gewonnenen 1. Satz schlichen sich bei unseren beiden Recken – trotz hoher Führung – im 2. Satz Leichtsinnigkeiten ein und der Satz ging noch verloren. In den beiden Folgesätzen aber wurde die Sache von Sebastian und Stefan klargemacht. Piecha/Leib bekamen es mit Schmid/Kamp zu tun, die der Chronist als das stärkste Hurlacher Doppel einschätzte. Der 1. Satz war stark umkämpft, aber am Ende hatten Schmid/Kamp mit +9 die Nase knapp vorn. Im 2. Satz aber gelang es Tom und Richard besser die Angriffsbälle ihrer Gegner zu unterbinden und der Satzausgleich war perfekt. Der 3. Satz lief von Beginn an optimal für uns, Tom zeigte mehrere Zauberbälle und das Ergebnis von +1 war überraschend klar. Auch im 4. Satz fanden die Hurlacher nicht so richtig ins Spiel und gaben ihn mit +6 an unser Doppel 1 ab.
Im Duell D3 – D3 war es für Held/Willis schwer zu gewinnen, denn Rochelt war bei den Gastgebern ein sehr unangenehmer Angriffsspieler, der immer wieder mit seinen Schüssen in diesem Match erfolgreich war. Die beiden Eingangssätze waren deutlich (-5, -4). Den 3. Satz holten sich Petra und Stefan allerdings (+9). Leider war aber dann im 4. Satz der Hurlacher Mannschaftsführer wieder gut disponiert und führte seinen Partner Jahnke zum Sieg.

Der Hurlacher Spitzenspieler Korbinian Schmid zeigte im Spiel gegen Sebastian Josties seine Klasse auf und war sowohl mit Rück– als auch der Vorhand im Angriff erfolgreich. Sebastian wehrte sich sehr tapfer und hatte nach sehr gutem Start im 1. Satz auch die Möglichkeit diesen Satz zu gewinnen, aber leider sollte es nicht sein. Danach lag der Hurlacher meist in Führung und überzeugte mit seinem Angriffsspiel; so holte er sich auch die nächsten beiden Sätze zu einem 3:0 Erfolg.
Der nervöse Moorenweiser Abteilungsleiter war anschließend gegen Seybold immer unter Druck. Er gewann zwar die beiden Eingangssätze (+7, +6), aber überwiegend mit sicherheitsorientiertem Spiel. Der 3. Satz misslang ihm (-8) und im 4. Satz war die Hauptaufgabe Ruhe ins Spiel zu bringen. Das gelang bedingt und mit +7 konnte der Sieg sichergestellt werden.

Im mittleren Paarkreuz gelang dann Stefan Berkmann ein ganz wichtiger Sieg gegen Rochelt. Stefan konnte die gefährlichen Angriffsbälle seines Gegners sehr oft entschärfen, auch im knappen 2. Satz (+10). Der 3. Satz blieb dann der einzige Satzgewinn in diesem Match für den Hurlacher Kapitän, weil Stefan im 4. Satz selbst manchmal das Heft in die Hand nahm und gute Angriffsbälle zeigte. Mit diesem Erfolg hat sich Stefan somit einen neuen roten Stern in der TTR-Wertung erkämpft – die 1500er Grenze ist nicht mehr weit!
Sehr souverän war dann Thomas Piecha gegen Kamp, den er ja schon aus dem Eingangsdoppel kannte. Tom überzeugte mit guten Top-Spins und schönen Endschlägen, er war in dieser Partie ganz klar „Chef im Ring“. Das Ergebnis von (+6, +4, +5) drückt dies aus. Der Zwischenstand war somit 5:2 für Moorenweis.

Das erste Einzel im hinteren Paarkreuz übernahm Petra Willis, die sich mit Michael Süssmeir maß. Im 1. Satz konnte Petra mit ihren unangenehmen Schnittbällen die Angriffsbemühungen ihres Gegners noch so weit unterbinden, dass es zum knappen Satzgewinn reichte (+12). Dann aber hat sich der Spieler der Gastgeber auf Petra´s Bälle eingestellt und konnte sein Angriffsspiel besser steuern. Deshalb gingen die nächsten 3 Sätze relativ deutlich an ihn (-4, -2, -4).
Anschließend konnte Stefan Held zur Beruhigung der Nerven des Mannschaftsführers beitragen, indem er mit gutem Spiel – aber auch konzentriertem Kampfeswillen – seinen Gegner Jahnke bezwang. Wichtig war der knapp gewonnene 2. Satz (+9), der Stefan nochmals einen guten Schwung Rückenwind im 3. Satz verschaffte (+7) und uns somit eine „Halbzeitführung“ von 6:3 brachte.

Im Duell 1-1 war Schmid gegen Leib klarer Favorit. Aber unser Oldie schupfte relativ konsequent auf die Rückhand seines Gegners und konnte sich so den Eingangssatz (+7), aber vor allem den 2. Satz (+9) „stehlen“. Denn was los ist wenn Schmid seine gefährliche Vorhand konsequent einsetzt musste Richard im 3. Satz erfahren (-4). Im 4. Satz kam unser Mann am Ende nochmal auf, aber es reichte nicht (-9). Das alte Trauma „Verlieren nach 2:0-Führung“ war wieder da. Im 5. Satz versuchte Richard noch extremere Winkel auf Schmid’s Rückhand zu schupfen, um damit die Vorhand seines Gegenspielers zu neutralisieren, denn die Rückhandzieher seines Gegners waren nicht immer tödlich. Am Ende reichte es zu einem +7 im Entscheidungssatz.
Hochkonzentriert ging Sebastian Josties gegen Seybold zu Werke. Er kämpfte, attackierte und blockte sehr konsequent, die Mannschaftskollegen waren hochzufrieden und applaudierten entsprechend. Das war ein überzeugender Sieg und auch der 8. Punkt für uns. Die Führung war mit 8:3 klar und es „roch“ nach dem 2. Sieg in der Saison, denn nun kam die starke Mitte wieder dran.

Thomas Piecha ging gegen Rochelt die ersten beiden Sätze auch konsequent an, vor allem im 2. Satz machte er wenig Federlesen mit seinem Gegner (+2).  Auch im 3. Satz lief es ganz gut, Tom hatte mehrere Matchbälle, aber leider vergab er sie und der Satz ging verloren (-11). Im 4. Satz rieß der Faden bei Tom vollständig und der Hurlacher hatte leichtes Spiel (-4). In der Beratungspause vor dem Entscheidungssatz war der Tipp seiner Mannschaftskollegen: Tom Du kannst völlig entspannt aufspielen, Stefan Berkmann hat schon gewonnen, das Team hat gewonnen! Aber es wurde wieder ein „Gegurke“ für Tom; Rochelt führte beim Seitenwechsel mit 5:2. Irgendwie kamen dann doch noch einige Punkte und Tom konnte auf 9:9 ausgleichen. Aufschlag war bei Rochelt! Den 10. Punkt sicherte sich Tom mit einem schönen Vorhandball. Wieder Matchball für Tom! Was macht sein Gegner? Einen Fehlaufschlag. Sieg für Tom mit +9!

Nach dem Spiel wurde in der „Bar der Sporthalle“ bei Pizza und Goass´n (in Humpen!) mit den Zuschauern aus Langerringen (Tobi und Beate, Peter Kienle und Martin Fischer), den Spielern von Jahn Landsberg III und den sehr netten Gastgebern vom SV Hurlach noch ausgiebig gefeiert. In der Rückrunde den Relegationsplatz zu erreichen erfordert enormen Aufwand – aber wir wollen es versuchen!     (R.L.)

Zum Punktspiel nach Utting fuhren wir in folgender Besetzung: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei, Rüdiger Brundaler. Doppel: Piecha/Leib, Josties/Brundaler, Berkmann/Frei.
Es trafen sich also 2 Abstiegskandidaten und es war ein wichtiges Spiel für uns!

Vorab: Das Spiel wurde nachträglich vom Spielgruppenleiter mit 9:0 für uns gewertet, weil die Uttinger in der Einzelaufstellung einen Fehler gemacht hatten. Mona Henle war vor Knoll platziert, was falsch war. Es wurde aber gespielt, diese Partien sind TTR-relevant und sie brachten interessante Ergebnisse!

Das erste Doppel zwischen dem Uttinger Spitzenpaarkreuz Kreiss/Schneider gegen Josties/Brundaler lief bis in die Mitte des 3. Satzes super für unser Team. Die ersten beiden Sätze wurden mit +8 und +7 von Basti und Rüdiger gewonnen. Schöne Angriffsbälle waren die Basis zum Erfolg. Und im 3. Durchgang führten die beiden Moorenweiser 6:2!! Der Chronist freute sich schon insgeheim über den gelungenen Auftakt zu diesem Abstiegskampf! Aber was passierte dann? Weniger Körperspannung? Nachlassende Konzentration? Die nächsten 9 Punkte gingen in Serie an die Spieler vom Ammersee und der Satz war mit -6 verloren. Natürlich fassten die beiden Uttinger nun Mut und zeigten dies auch durch absoluten Kampfeswillen und entsprechend lautstarke Freudenrufe bei gewonnenen Punkten. So gewannen sie auch den 4. Satz und es ging in den Entscheidungssatz. Sebastian und Rüdiger fanden nun wieder besser ins Spiel und der Satz wurde zu einem Krimi mit positivem Ende für Utting (+9). Schade.
Dafür machten es Piecha/Leib in 3 Sätzen gegen Oefele/Knoll kürzer. Nur im 1. Satz war eine gewisse Nervosität vorhanden (+9), weil Leib mit dem Anti-Belag von Knoll Probleme hatte. Tom aber konnte schöne Angriffsbälle zum Satzgewinn beitragen. Die nächsten beiden Sätze liefen dann gut für Moorenweis, nicht zuletzt deshalb, weil Richard überraschender Weise einige direkte Aufschlagpunkte gelangen.
Sehr wichtig, weil er zur Beruhigung der Nerven des Abteilungsleiters beitrug, war dann der Sieg von Stefan und Erich gegen Henle/Bayer. Nach einem sehr deutlich verlorenen Eingangssatz (-4) stellten die beiden sich besser auf die Rückhand von Mona Henle ein. Der 2. Satz war noch eine enge Kiste (+11), dann aber lief es wie geschmiert, die Sätze 3 und 4 wurden jeweils mit (+5) sicher nach Hause gespielt.

Das vordere Paarkreuz brachte zuerst die Partie Kreiss gegen Josties. Der Uttinger hatte in dieser Saison schon bemerkenswerte Siege (Possmann, Pecka, Süßmair) eingefahren, wurde aber in den ersten beiden Sätzen von einem hochmotivierten Sebastian in seine Schranken verwiesen. Mit +6 und +7 gewann Basti recht sicher und zeigte gutes Angriffsspiel. Dann aber drehte sich das Blatt. Kreiss kam mit seinen Aufschlägen oftmals zu direkten Punkten und zeigte auch ein zielführenderes Angriffsspiel. Dadurch verlor Sebastian seinen Faden und er musste – mit sich und der Welt hadernd – die Sätze 3 und 4 mit (-8) und (-7) abgeben. Wird Sebastian im Entscheidungssatz nochmals zu seiner Form der Eingangssätze finden? Dem war leider nicht so. Kreiss, mit lautstarker Eigenmotivation, war von Beginn an in Führung und erkämpfte sich mit (+5) den Sieg.
Unser Oldie Richard war zu Beginn der nächsten Partie gegen den Uttinger Mannschaftsführer Schneider sehr nervös, denn er wollte, ja musste, unbedingt dieses Spiel gewinnen, damit das Team in Führung bleibt. Gegen Ende des 1. Satzes lief es ganz gut (+5). Im 2. Satz machte unser Mann einen klaren Fehlstart und kam auch erst am Ende wieder besser ins Spiel (+8). Im 3. Satz gelangen ihm dann am Anfang einige gute Bälle und der Sieg war unter Dach und Fach (+4).
Moorenweis führte 3:2!

Im mittleren Paarkreuz traf Stefan Berkmann auf Peter Oefele. Stefan machte es wieder sehr spannend. Er griff nur selten mit seiner schnellen parallelen Vorhand an, vielmehr verlegte er sich auf das sichere Blockspiel und manchmal sogar auf ein Abwehrspiel aus der Halbdistanz. Oefele dagegen versuchte immer wieder mal mit Angriffsbällen zu punkten. Es gab lange Ballwechsel und überraschende Punktgewinne für beide Spieler. Schlussendlich war Stefan der sicherere Punkteholer am Tisch, wobei er im 5. Satz auch mit guten Vorhandbällen die Entscheidung zu seinen Gunsten drehen konnte (+5). Wieder ein wichtiger Punkt für das Team!
Einen weiteren Punkt im mittleren Paarkreuz holte denn Tom gegen Bayer. Der 1. Satz ging mit -9 für ihn zwar verloren, aber er hatte sich schon etwas auf seinen Gegner einstellen können. Tom war natürlich immer im Angriffsmodus und wenn diese Bälle auf der Tischhälfte seines Gegners landeten, dann hatte der große Probleme, einen guten Return zu spielen. Wichtig war auch, dass Tom ab dem 3. Satz sein Service variantenreicher gestaltete, dadurch ergaben sich viele gute Möglichkeiten einen „tödlichen“ Top-Spin zu setzen. Am Ende konnten sich die Moorenweiser über eine 3:1 Seig von Tom und den Zwischenstand von 5:2 freuen.

Im hinteren Paarkreuz begann Rüdiger gegen Mona Henle. Die Uttingerin setzte ihre gefährliche Noppenrückhand mit starkem Unterschnitt sehr geschickt ein. Rüdiger´s Angriffsbemühungen waren gegen dieses Spiel zu schwach. Beim Einspielen mit seinen Mannschaftskameraden knallte er die Bälle noch gut übers Netz. Aber in diesem Match gegen die Dame mit knapp 1400 TTR-Punkten gelang ihm das nicht. Er verlor glatt 0:3 (-7, -7, -2).
Erich Frei hingegen kam zu einem erstmaligen Erfolgserlebnis gegen Rudolf Knoll. Er übernahm von Beginn an die Initiative und kam mit wohldosierten Angriffsbällen zum Erfolg. Die ersten beiden Sätze gingen mit +7 und +8 verdient an Erich, der hochkonzentriert sein Spiel aufzog. Und im oftmals so wichtigen 3. Satz gelang ihm ein hervorragender Start und er spielte sich in einen kleinen „flow“. Relativ ungefährdet konnte er mit +3 den 3. Satz gewinnen und den „Halbzeitstand“ auf 6:3 für Moorenweis stellen. Das gab es in dieser Saison noch nie!

Leib, gewarnt von der vorherigen Niederlage von Sebastian, ging auch gegen Kreiss konzentriert ans Werk. Der Uttinger kam im ersten Satz mit seinem Angriffsspiel nicht entscheidend zum Erfolg (+6). Dafür lief es aber im 2. Satz sehr gut für den Ammerseer. Vor allem mit dem Aufschlag verschaffte er sich Vorteile. Aber gegen Ende des Satzes gelangen Richard doch noch einige gute Blockbälle, er konnte auch einen Satzball abwehren und brachte den Satz hauchdünn mit +11 nach Hause. Und unser Kapitän wusste, dass er nun besonders kämpfen musste, um nicht wieder in diese Falle „2:0 -Führung und dann schwächeln“ zu tappen. Der 3. Satz war auch sehr umkämpft, aber Richard gewann mit +8.
3:0 gewann auch Sebastian anschließend gegen Schneider. Seine Angriffsbälle kamen im 1. Satz recht sicher und das Ergebnis von +7 sorgte für Beruhigung. Dann aber unterliefen unserem werdenden Vater im 2. Satz einige Fehler und die Partie war sehr eng. Mit guter Unterstützung der Fans und Körperspannung ergriff aber Sebastian gegen Satzende wieder die Initiative und brachte mit +10 den Satz in der Verlängerung nach Hause. Den 3. Satz ging Sebastian dann von Beginn sehr konzentriert an. Schneider konnte nicht mehr entscheidend bei den Vorhandbällen gegenhalten und musste Sebastian zum wohlverdienten Sieg (+4) gratulieren.

Den 9. Punkt sicherte uns dann Tom Piecha gegen den Blockspieler Oefele. Es waren 5 Sätze, die Hoch und Tiefs bei beiden Kontrahenten zeigten. Tom lag bereits mit 1:2 Sätzen zurück. Er griff über die gesamte Dauer des Matches beidseitig an und setzte seinen Gegner so unter Druck. Aber Oefele machte seine Sache auch gut und retournierte enorm viele Bälle. Die Zuschauer sahen ein schönes Spiel. Und natürlich gefiel der 5. Satz der Moorenweiser Seite ganz besonders, weil Tom hier mit +4 den endgültigen Matchgewinn sicherte.

Zwischenzeitlich hatte Stefan Berkmann 3:0 gegen Bayer gewonnen, das Match kam aber nicht mehr in die Wertung.

Nach dem netten Umtrunk in der Küche der Uttinger Halle musste dann Raphael Schneider bei der Eingabe der Ergebnisse in tt-click den fatalen Fehler feststellen.     (R.L.)

Zum 3. Pokalspiel in dieser Saison fuhren wir wieder in der bewährten Aufstellung: Stefan Berkmann, Erich Frei, Richard Leib und als Doppel Berkmann/Frei.

Auf Grund der Ligenzugehörigkeit wurden wir in die Favoritenrolle gedrängt.
Im ersten Einzel konnte Erich seiner Favoritenrolle gegen den Mannschaftsführer der Gastgeber auch voll gerecht werden. Die Noppen seines Gegners bereiteten ihm nicht allzu viele Sorgen und mit (+4, +5, +8) gestaltete er die Partie siegreich. Im übrigen waren seine Angriffsbälle auch zwingender, als die Attacken von Frenzel.

Danach gestaltete Stefan den Eingangssatz gegen Tobias Heiss mit +6 erfolgreich, wobei er mit mehreren parallel gezogenen Top-Spins überzeugte. Im folgenden Satz allerdings ließ Stefan die Zügel etwas schleifen und sein Gegner übernahm die Initiative. Mit guten Angriffsbällen und etwas Glück holte sich der sympathische Gastgeber den Satz mit +9. Dann allerdings war Stefan wieder Chef am Tisch. Er zog wieder mehr Vorhandbälle und war auch in der Platzierung der Bälle besser. Der Lohn war ein deutliches 11:5. Im Schlusssatz plätscherte das Spiel dann dahin, wobei Heiss immer wieder versuchte seine Angriffsbälle in Punktgewinne umzuwandeln. Aber Stefan blockte und konterte sicher, sodass  mit +7 das Matchende und ein weiterer Punkt für uns erreicht war.

Unser Mannschaftsführer bemühte sich anschließend von Beginn an redlich, er wollte keinen Zweifel aufkommen lassen, dass er auch bei der gegebenen TTR-Differenz von über 300 Punkten das Match gewinnen will. Im Eingangssatz lief es mit +3 ziemlich gut. In den beiden Folgesätzen unterliefen im jedoch einige unerwünschte Fehler, aber mit jeweils +5 reichte es zum 3. Punkt für das Team.

Den Schlusspunkt setzte dann das eingespielte und bewährte Doppel Berkmann/Frei. In einem sehr flotten und von schönen Ballwechseln gekennzeichneten Spiel gewannen sie 3:0, wobei es im 3. Satz mit +12 doch sehr spannend zuging. Aber letztendlich war auch dieser Sieg hochverdient, die bessere Technik war ausschlaggebend.

Nach dem Pokalspiel konnte man sich in einem urigen Gasthaus in Unterweikertshofen bei dem einen oder andern Bier in sehr netter Atmosphäre noch intensiv über den Tischtennissport austauschen!     (R.L.)

In Igling brachten wird folgendes Team an die Tische: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei, Rüdiger Brundaler. Doppel: Piecha/Leib, Josties/Brundaler, Berkmann/Frei.

Das Iglinger Doppel 1, Pecka/Söldner wurde seiner Favoritenrolle bei den Eingangsdoppeln gerecht. Ihre Gegner, Josties/Brundaler, wehrten sich mit aller Macht, aber es reichte insgesamt nicht zu einem Satzgewinn. Pecka zupfte seine Top-Spin-Bälle sehr erfolgreich auf die Moorenweiser Tischhälfte, während die Angriffsbälle von Sebastian und Rüdiger nicht immer ihr Ziel erfolgreich erreichten. Der Matchgewinn für die Iglinger geht in Ordnung.
Piecha/Leib hatten mit Possmann/Riekenbrauck arge Probleme. Der Grund lag in der falschen „Aufstellung“, die Leib gewählt hatte. Die Sätze 1 und 3 wurden sicher gewonnen, weil Rieckenbrauck die Schupfbälle von Leib nicht abschießen konnte, während in den Sätzen 2 und 4 Possmann dies problemlos gelang. Im Entscheidungssatz führten Piecha/Leib beim Seitenwechsel 5:1 und dann stand es – wegen der „schlechten Stellung“ ­10:8 für Igling. Die 2 Matchbälle konnten abgewehrt und dann 2 weitere Punkte zum Matchgewinn geholt werden. PUH – das war sehr knapp!
Und in 5 Sätzen, aber leider mit gutem Ausgang für Igling, verlief auch das Doppel von Berkmann/Frei. Sie sicherten sich im 3. Doppel mit schönen Angriffsbällen und sicherem Blockspiel die Sätze 2 und 3 und führten dementsprechend mit 2:1 Sätzen. Auch der 4. Satz lief anfangs gut und bescherte unserem Doppel eine Führung. Aber am Ende wurde aus der Führung kein Satzgewinn, die Iglinger kamen zu einem knappen Sieg (-9). Und damit war anscheinend der Faden für Stefan und Erich gerissen, im Entscheidungssatz gewannen Orr/Storhas recht deutlich mit 11:4.

Sebastian Josties begann die Einzel gegen Pecka. Der erste Satz ging mit +2 sehr glatt (zu glatt?) an unseren neuen TTR-Punkte-Besten. Danach kam der Iglinger mit seiner gefährlichen Rückhand besser ins Spiel und übernahm mit 2:1 Sätzen die Führung. Aber eine Energieleistung und konzentrierte, wohl dosierte Angriffsbälle verschafften Sebastian wieder Sicherheit und er konnte die nächsten beiden Sätze (+6, +7) als Sieger und damit den Matchgewinn verbuchen.
Wenig zu bestellen hatte danach der Moorenweiser Kapitän Leib gegen Possmann. Wie schon im Doppel, nur jetzt noch besser, verwandelte der Iglinger seine Angriffsbälle in den ersten beiden Sätzen (-7, -4). Im 3. Satz ließ Possmann einige Punkte liegen und verlor überraschend (+9). Im 4. Satz verlief dann das Match nicht mehr so einseitig wie bisher. Dennoch: Beim Stand von 9:9 hatte Possmann Service, Leib setzte beide Aufschlagreturns ins Aus! Ärgerlich.

Im mittleren Paarkreuz ging dann Stefan Berkmann gegen den Routinier Storhas an den Tisch. Stefan spielte seine Konter- und Blockbälle recht sicher und vermied die gefährliche Vorhand des Gegners. Er versuchte Storhas relativ konsequent auf der Rückhandseite zu beschäftigen. So konnte er das Spiel überwiegend kontrollieren und mit einigen aktiven Top-Spins sich den entscheidenden Vorteil zum 3:0 Sieg (+6, +9, +11) sichern.
Den nächsten 3:0 Sieg für Moorenweis holte dann Tom Piecha gegen Söldner. Im ersten Satz fand er sofort ins Spiel und traf seine Angriffsbälle sehr sicher, der Iglinger konnte dagegen wenig ausrichten (+5). Im 2. Satz verlief das Match spannender, Söldner konnte Satzbälle abwehren, aber schlussendlich trugen auch die guten Aufschläge von Tom zum Satzgewinn bei. Im 3. Satz spielte unser Mann dann das Match sicher „nach Hause“, der Sieg war auf Grund der konzentrierten Spielweise verdient!

Danach ging Rüdiger Brundaler gegen den Iglinger Kapitän, Christian Orr, an den Tisch. Orr ist ein sicherer Konterspieler, der auch oftmals mit seinem Angriffsspiel überzeugen kann. Er spielte seine Stärken konsequent gegen Rüdiger aus, der in diesem Match leider eine zu geringe Trefferquote hatte. Die einzelnen Satzergebnisse (-7, -8, -2) drücken die Überlegenheit von Orr entsprechend aus.
Erich Frei hatte Rieckenbrauck als ersten Gegner. Er verlor zwar den 1. Satz (-12), kam aber dann sehr gut ins Spiel und überzeugte mit feinen Bällen aus der Halbdistanz und guten Rückhandschüssen. Die nächsten beiden Sätze waren dafür der Lohn (+7, +8). Der 4. Satz fiel dann aber mit -2 extrem klar nach Igling. Erich wirkte etwas verunsichert. Und auch im 5. Satz beherrschte Riekenbrauck von Beginn an das Match. Er endete 11:6 für den Iglinger – somit war der Halbzeitstand 5:4 für Igling.

Beim Spiel Pecka gegen Leib fiel der 1. Satz sehr leicht an unseren Oldie (+4). Danach aber zeigte der Iglinger mehr Initiative, dennoch konnte Leib knapp mit +9 den 2. Satz noch herumreißen. Anschließend aber war Pecka mit seinen Angriffsbällen Chef am Tisch (-8). Leib sorgte sich ob er, wie in dieser Saison schon mehrmals, auch diese 2:0 Satzführung wieder verspielt. Er versuchte die Partie dann ziemlich konsequent über die Rückhand von Pecka zu spielen – es reichte am Ende zu einem hauchdünnen Sieg (+9).
Die erwartet schwere Partie wurde es dann für Sebastian gegen den groß aufspielenden „Possi“ Possmann. Trotz starker Gegenwehr konnte unser aufstrebender jugendlicher Sportsmann das Angriffsspiel des Iglingers nicht nachhaltig unterbinden. Die Angriffsbälle von Sebastian, die oft aus schwierigsten Positionen gespielt werden mussten, fanden nicht immer auf den Tisch. Etwas Hoffnung keimte bei den Moorenweisern auf, als Sebastian den 3. Satz an sich reißen konnte (+10). Der Start in den 4. Satz von Possmann war aber souverän, ihm unterliefen keine Fehler. Den Vorsprung konnte er dann auch bis zum Satzende verteidigen und er ging als Sieger (+5) aus dem Match hervor.

Eine sehr enge Kiste war das nächste 5-Satz-Match zwischen Thomas Piecha und Storhas. Die beiden Angriffsspieler schenkten sich gegenseitig nichts und es kam zu einem Duell, das immer spannende Ballwechsel bot. Storhas agierte überwiegend mit seiner Vorhand, Tom versuchte sowohl mit der Rück- als auch mit der Vorhand seine schnellen Top-Spins zu verwandeln. Das „klarste“ Satzergebnis waren 11:8 Punkte. Tom egalisierte im 4. Satz einen 1:2 Satzrückstand mit +9. Den Entscheidungssatz holte sich Tom dann mit +8. Als „Nebeneffekt“ wurden ihm auch 15 TTR-Punkte nach diesem Punktspiel in Igling gutgeschrieben.
Einen neuen TTR-Höchstwert hätte sich auch Stefan Berkmann bei einem Sieg in der nächsten Partie gegen Söldner holen können, aber leider ging die Partie mit (-9, -10, -9) für ihn sehr knapp verloren. Söldner drängte Stefan von Beginn an in ein passives Spiel. Stefan konnte sich aus der Rolle als defensiver Spieler nicht lösen, seine guten Vorhand-Top-Spins setzte er nur sehr selten ein. Söldner hingegen gelangen mehr aktive Punkte und deshalb musste sich Stefan nur mit 4 TTR-Pluspunkten aus der Begegnung in Igling begnügen. 7 fehlen noch zum neuen TTR-Stern!!!

Dann ging unser hinters Paarkreuz nochmals an die Tische. Erich Frei bekam es nun mit Orr zu tun und wurde im 1. Satz gleich mit -3 überfahren. Dann aber sammelte sich Erich und holte sich die nächsten beiden Sätze mit sehr überlegtem Spiel (+7, +8). Wieder eine 2:1 Satzführung! Und wieder ging der 4. Satz leider sehr deutlich verloren (-4). Der 5. Satz verlief auf gegenseitiger Augenhöhe und war ausgeglichen. Aber am Ende war Orr doch der glücklichere, er holte sich den Entscheidungssatz mit -8.
Das letzte Einzel an diesem Abend spielten Riekenbrauck und Rüdiger Brundaler. Den ersten Satz holte sich der Iglinger mit +6, Rüdiger haderte manchmal mit seinen Bällen und wunderte sich. Die Sätze 2 und 3 verliefen sehr spannend. Licht und Schatten wechselten sich bei beiden Spielern ab. Satzbälle wurden von beiden Kontrahenten mehrmals vergeben, was Rüdiger sichtlich ärgerte. Am Ende gewann Riekenbrauck beide Sätze (14:12, 16:14) und der Gesamtsieg fiel mit 9:6 nach Igling.

Damit ist die rote Laterne wieder in Moorenweis. Am kommenden Mittwoch könnte man sie, bei einem Sieg gegen TSV Utting II, wieder abgeben.     (R.L.)

Gegen den TSV Prittriching II fehlten von der Stammbesetzung Martin und Tom. Ein ganz besonderer Dank gilt Stefan Held, der sehr kurzfristig von seinem verdienten Feierabendbier sich losreißen musste und das Team komplettierte!

Beim Eingangsdoppel taten sich Sebastian Josties und Richard Leib gegen Schneider/Schmider in den ersten 3 Sätzen schwer. Die langen Noppen von Schmider störten doch ziemlich arg. Die Sätze 2 und 3 gingen mit +15 und +10 sehr, sehr knapp nach Moorenweis. Erst im 4. Satz kam dann mehr Ruhe ins Spiel und die Angriffsbälle von Sebastian sorgten für den Matchgewinn (+6).
Einen Coup landeten im 2. Doppel Stefan Berkmann und Erich Frei. Gegen das Prittrichinger Spitzenpaarkreuz Süßmair/Knerr holten sie einen Sieg mit 3:2 Sätzen. Sie dosierten ihre Angriffsbälle geschickt und brachten so die Gegner ein ums andere Mal in Verlegenheit. Einen 1:2 Satzrückstand glichen unsere beiden Helden im 4. Satz mit +8 aus und im Entscheidungssatz war Nervenstärke gefordert – Stefan und Erich gewannen mit +9.
Das Doppel 3, mit Stefan Held und Rüdiger Brundaler besetzt, hatte dann gegen die Paarung Nöldner/Zeisberger nur wenig zu bestellen. Der sehr erfahrene Nöldner punktete mit seiner Vorhand sehr sicher, vor allem die Sätze 2 und 3 (-5, -4) zeigten die Überlegenheit der Spieler aus dem Nachbarlandkreis.

Dann musste der Abteilungsleiter an den Tisch. Gegen Knerr liefen die beiden Eingangssätze recht gut und er führte mit 2:0 Sätzen. Dann aber begann das Zittern. Knerr traf seine Angriffsbälle mit der Rück- und Vorhand besser und erzwang den Entscheidungssatz. Unser Oldie konnte eine zwischenzeitliche 2-Punkte Führung nicht nutzen und wurde immer wieder ausgespielt. Knapp (-11) ging der Satz und das Match an Knerr. Ein Sieg hätte dem Moorenweiser Team sehr gut getan.
Besser machte es dann Sebastian Josties, der gegen Süßmair nur im 1. Satz (-3) nicht zurechtkam. Im 2. und 3. Satz aber holte er mit seiner harten Vorhand sichere Punkte und knackte die Blockabwehr des Prittrichinger Spitzenspielers. Im 4. Satz wurde es dann allerdings nochmals eng, aber mit +13 konnte Sebastian sich den Sieg sichern.

Im mittleren Paarkreuz begann Stefan Berkmann gegen Nöldner. Die beiden Eingangssätze gingen mit -7 und -6 an den Prittrichinger und der 3. Satz ging ganz knapp (+9), nach einer furiosen Aufholjagd, an Stefan. Das war aber dann der Startschuss zu einem Feuerwerk von Stefan. Er blockte, konterte und spielte sehr beweglich. Lohn waren 2 weitere gewonnene Sätze und eine 4:2 Führung für die Gastgeber.
Erich Frei gelang gegen Schneider im 1. Satz ein guter Start (+9). Auch im 2. Satz war Erich immer dabei, schaffte aber am Ende den Satzgewinn leider doch nicht (-9). Im 3. Satz fand der Linkshänder Schneider zu seinem Angriffsspiel und dominierte klar (-3). Trotz gutem Kampf blieb Erich insgesamt der Sieg verwehrt, denn sein Gegner ließ auch im 4. Satz nur wenige Chancen aus und punktete das Match „nach Hause“ (-8).

Im hinteren Paarkreuz waren für Stefan Held die langen Noppen seines Gegenspielers Schmider „ein rotes Tuch“. Stefan tut sich generell mit Noppenspielern sehr hart. Die beiden Eingangssätze verliefen entsprechend (-2, -6). Im 3. Satz aber ergriff Stefan schnell die Initiative und kam zu guten Punkten, ein Hoffnungsschimmer glimmte auf! 11:7 – geht da noch was für Moorenweis? Im 4. Satz zerstörte der FC Augsburg-Fan die Hoffnungen sehr schnell, der Satz endete mit 4:11 aus Moorenweiser Sicht.
Und auch Rüdiger Brundaler war gegen Zeisberger auf verlorenem Posten. Der Mann vom Lech blockte Rüdigers Angriffsbälle gut und war in seinem Angriffsspiel schwer auszurechnen. Rüdiger musste Bälle ein ums andere Mal passieren lassen und sich nach 3 Sätzen (-9, -6, -4) recht deutlich geschlagen geben. Jetzt führte Prittriching zur Halbzeit mit 5:4!!

Leib konnte dann gegen Süßmair die ersten beiden Sätze siegreich gestalten. Aber droht ihm dann wieder eine 2:3 Niederlage? Fast schien es so, denn im 3. Satz ging er sang- und klanglos unter (-6). Und der 4. Satz war immer knapp. Man musste in die Verlängerung. Und irgendwie konnte dann Richard den Satz mit +12 für sich entscheiden. Puh – das war knapp.
Noch knapper ging es dann im Match zwischen Sebastian Josties und Knerr zu. Es wurde von beiden Seiten gebolzt und attackiert! Knerr führte schon mit 2:1 Sätzen (-9, +11, -11). Und im 4. Satz war der Prittrichinger von Beginn an gut drauf und führte 10:6!! 4 Matchbälle gegen Sebastian Josties. Aber dann gelangen dem Moorenweiser Youngster 6 Punkte in Serie!!!!!! 4 Matchbälle abgewehrt und den ersten Satzball selbst genutzt. Das nagte an dem Prittrichinger Routinier. Mit dem „Rückenwind“ aus dem 4. Satz und der Unterstützung seiner Fans holte Sebastian auch den 5. Satz und die 6:5 Führung.

Stefan Berkmann punktete anschließend erneut und der Zwischenstand war 7:5 für Moorenweis.
Gegen Schneider gab er zwar den 1. Satz ab (-9), zeigte aber dann wieder „großes Tischtennis“. Lange Ballwechsel, mit Rallyes aus der Halbdistanz, Konterattacken und auch gute Top-Spin-Bälle, die  – oftmals parallel geschlagen – den Schlüssel zum Sieg bescherten. Sein Gegner haderte mit einigen vergebenen Chancen bei halbhohen Bällen! Aber so ist Tischtennis. Stefan holte sich insgesamt 20 TTR-Punkte an dem Abend und ist nur noch 10 von einem neuen roten TTR-Stern entfernt!
Erich Frei bekam es anschließend mit Sven Nöldner zu tun. Übrigens: Nöldner punktete am nächsten Tag mit Prittriching I in der Bezirksoberliga bei der SG Hausham; er ist also keine Pappnase. Das bekam auch Erich zu spüren. Unser Mann war zwar nie aussichtslos weit weg, aber alle Vorhandbälle konnte er nicht parieren. Und so reichte es zu keinem Satzgewinn für Erich (-7, -9, -9).

Nun waren die Spieler des hinteren Paarkreuzes gefordert. Stefan Held konterte gegen Zeisberger was das Zeug hielt, aber „Zeisi“ – so wird er von seinen Mannschaftskameraden gerufen – ist sehr erfahren in solchen Situationen. Manchmal war es die Schlägerkante, oftmals das Netz, oder ein zu gut platzierter Ball von „Zeisi“ der Stefan am Punktgewinn hinderte. Wenn der 3. Satz (-9) nach Moorenweis gefallen wäre und die 2:1 Satzführung gebracht hätte….. aber Fahrradkette! Prittriching schafft das 7:7!
Im letzten Einzel musste sich Rüdiger mit Schmider abkämpfen. Eine schwierige Sache diese langen Noppen!! Mit -6 und -1 verliefen die ersten beiden Sätze für Rüdiger enttäuschend. Aber im 3. Satz wechselte sich das Bild. Rüdiger war plötzlich Chef im Ring und traf seine Angriffsbälle knallhart! (+6). Geht da noch etwas? Leider nein! Im 4. Satz stocherte Schmider mit den Noppen Rüdiger ins Abseits und gewann den Satz (-8) und das Match.
Können sich die Moorenweiser wenigstens einen Punkt durch einen Sieg im Schlussdoppel sichern? Süßmair/Knerr waren von Beginn an voll auf dem Posten. Josties/Leib hingegen fanden überhaupt nicht ins Spiel. Sie wurden in die Abwehr gedrängt und konnten dem Angriffswirbel der Lechrainer wenig entgegensetzen. So ging es 2 Sätze lang. Im 3. Satz dann lief es etwas besser und es gab Satzbälle für Moorenweis, die aber vergeben wurden. Schlußendlich waren es die Angriffsbälle, vor allem von Knerr, die leider das Moorenweiser Schicksal besiegelten – 7:9 verloren!

Nach 3 ½ Stunden Kampf wurde das Match noch in der Sportlerkneipe diskutiert – sogar eine Goaß kreiste nach fast 3 Jahren Pause wieder mal. Sehr ungewöhnlich!     (R.L.)

Zum Punktspiel beim Nachbarschaftsderby in Wildenroth traten wir in folgender Besetzung an: Richard Leib, Sebastian Josties, Stefan Berkmann, Erich Frei, Burkhard Greif, Martin Thoma. Die jeweiligen Paarkreuze spielten auch die Doppel.

Nach den Doppeln führte Wildenroth 2:1. Unser Doppel 1 (Josties/Leib) konnte das aus den beiden Spitzenspielern gebildete Doppel 2 von Wildenroth mit 3:1 Sätzen schlagen, wobei allerdings der 1. Satz mit 10:12 etwas glücklich nach Moorenweis fiel. Der 2. Satz ging klar nach Wildenroth (-4), weil Leib die Top-Spin-Bälle von Kerscher nicht blocken konnte. Dann allerdings kamen Sebastian und Richard besser ins Spiel und gewannen die nächsten beiden Sätze sicher (+5, +6).
Erich und Stefan konnten gegen das Spitzendoppel von Wildenroth (Kunz Jörg/Schäffer) nur in den ersten beiden Sätzen mithalten und das Spiel mit guten Angriffsbällen offen gestalten (-9, -7). Danach traf Schäffer aber praktisch alle seine Angriffsbälle und führte seinen Mitspieler zu einem glatten Satzgewinn (+3), was dann auch den Matchgewinn bedeutete.
Burkhard und Martin schlugen sich in ihrem Doppel gut und konnten sogar den ersten Satz mit +8 für sich entscheiden. Dann aber überzeugte vor allem Hufschlag mit seiner Routine und brachte immer wieder sichere Vorhand-Bälle erfolgreich auf den Tisch, die Gegenwehr der beiden Moorenweiser reichte nicht aus um den Matchgewinn für Wildenroth zu verhindern.

Dann musste das vordere Paarkreuz ran. Sebastian bekam es mit Kerscher zu tun. Im Eröffnungssatz traf der Moorenweiser Youngster nur wenige seiner Angriffsbälle und so fiel der Satz mit -7 relativ leicht nach Wildenroth. Im nächsten Satz aber war Sebastian von Beginn an in Führung, gegen Ende ließ er die Zügel schleifen, brachte ihn dann doch mit +9 nach Hause. Spannend in diesem Spiel war auch der 3. Satz, der leider denkbar knapp mit 15:13 an Kerscher ging. Oft gingen die Bälle bei Sebastian leider an die Schlägerkante. Im 4. Satz war Sebastian sehr souverän (+5), er beherrschte mit seinem Angriff von Anfang an den Satz. Aber im 5. Satz lief es schlecht für unseren Mann. Der Wildenrother traf einige Vorhandbälle gut, Sebastian haderte mit seinem Spiel und konnte den Angriffswirbel nicht unterbinden (-7).
Ganz schlecht spielt dann der Abteilungsleiter gegen seinen Ex-Mannschaftskameraden aus der Vorsaison, Kai Drebes. Richard wollte es in dieser Partie besonders gut machen, war aber völlig von der Rolle und scheiterte grandios. Er konnte im 1. Satz fast nichts blocken und ging mit -4 baden. Im 2. Satz führte er zwar zeitweise, bekam aber wieder gegen Ende seine Nerven nicht in den Griff und verlor. Im 3. Satz konnte Leib praktisch keinen Angriffsball von Drebes parieren, der Zwischenstand war 10:1!! Einmal mehr musste Leib feststellen, dass Tischtennis auch „zwischen den Ohren“ gespielt wird. Wildenroth führte nun 4:1.

Anschließend ging Erich in der Mitte gegen Jörg Kunz an den Tisch. Der 1. Satz ging mit -3 nach Wildenroth. Dann aber spielte Erich sehr gefühlvoll, blockte sicher und sein Gegner traf einige Bälle nicht. Die nächsten beiden Sätze gewann deshalb Erich mit jeweils +6. Sehr spannend verlief der 4. Satz, in dem Erich wirklich mehrere „Zauberbälle“ gelangen. Bei 10:9 Matchball für Erich! Die Moorenweiser drückten alle Daumen und es half! Punkt, Satz, Sieg  und einige TTR-Punkte für Erich.
Stefan Berkmann startete mit +8 den 1. Satz furios gegen Schäffer – super Blockspiel. So ging es auch im 2. Satz gut für unseren Mannschaftskameraden weiter und 3 Satzbälle waren der Lohn dafür. Aber leider vergab er sie und der Satz fiel an Schäffer. Das hinterließ anscheinend Spuren, denn Stefan konnte das Heft nicht mehr drehen. Schäffer übernahm das Ruder und war mit jeweils +7 in den nächsten beiden Sätzen überlegen und gewann die Partie.

Sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte Martin Thoma gegen den Routinier Paul Hufschlag. Keine leichte Aufgabe für Martin. Eh er sich versah, waren die ersten beiden Sätze schon weg (-4, -2). Dann aber stellte er sich besser ein und ergriff selbst mit einigen Angriffsbällen im 3. Satz die Initiative. Das zahlte sich aus! Martin hatte sogar einen Satzball, konnte ihn aber leider nicht verwerten. Der Verlauf des Schlusssatzes zeigte, was in Martin so drinsteckt! Bravo!
Burkhard Greif bekam es dann mit Kevin Kunz zu tun. Burkhard startete etwas nervös und kam mit seinem Angriffsspiel nicht erfolgreich zum Zug. Kevin Kunz dagegen konnte mit seiner Vorhand immer wieder erfolgreich punkten, denn auch das sonst so sichere Blockspiel unserer Nummer 5 war heute nicht immer abrufbar. So ging der Punkt relativ sicher (-4, -4, -7) nach Wildenroth.
Zwischenstand nach 9 Partien: 7:2 für die Gastgeber!!

Im 2. Spiel lief es für unseren Abteilungsleiter dann besser. Gegen Kerscher klappte das Blockspiel einigermaßen und der Wildenrother traf seine gefährlichen Angriffsbälle recht selten. Mit (+5, +6, +2) fiel der Sieg nach Moorenweis.
Auch Sebastian Josties ging in der Partie gegen den Ex-Moorenweiser Kai Drebes als Sieger vom Tisch. In einer sehr wechselvollen Partie (+9, -3, +3, -5 +9) kam es zu einem Entscheidungssatz, in dem Sebastian kämpferisch und nervenstark überzeugen konnte. Seine Angriffsbälle hatten aber im Verlauf des Matches doch eine erhebliche „Streuung“. In manchen Passagen (3. Satz!) lief es wirklich hervorragend!

Stefan Berkmann verkürzte gegen Jörg Kunz, der neuerdings mit einem achteckigen Schläger spielt, anschließend auf 7:5. Stefan blockte gut und profitierte auch von Fehlern seines Gegners. Sehr erfolgreich war er aber, wenn er bei Schupfbällen seines Gegners selbst die Initiative übernahm und „auf schnellen Angriff“ umschaltete. Da kam Kunz immer wieder in arge Bedrängnis. Der Sieg in 5 Sätzen war verdient!
Bei Erich Frei klappte es im 1. Satz gegen Schäffer gut, er hatte auch einen Satzball, den er aber leider vergab (-11). In den nächsten beiden Sätzen war der Wildenrother mit seinem Angriffsspiel erfolgreicher als Erich, der auch immer wieder aus der Halbdistanz dagegenhielt. Letztendlich war Schäffer aber der sicherere Akteur, was aber bei rund 100 TTR-Punkten Differenz durchaus zu erwarten war.

Den Siegpunkt für Wildenroth holte dann im hinteren Paarkreuz Hufschlag gegen Burkhard. Bei über 300 Punkten Differenz im TTR-Wert war das auch kein Wunder, aber Burkhard zeigte immer wieder tolle Angriffsbälle und konnte dadurch schöne Ballwechsel gewinnen. Aber letztendlich war Hufschlag einfach zu sicher und brachte das Spiel mit 3:0 Sätzen nach Hause!

Mit einem Punktverhältnis von 1:11 ist nun die Situation für uns sehr kritisch. Hoffentlich klappt es beim nächsten Heimspiel gegen Prittriching II am 11.11. besser.     (R.L.)

Gegen den TSV Finning spielten wir – bis auf Martin Lay – mit dem kompletten Team. Rüdiger Brundaler sprang für Martin ein.

Das erste Doppel ging mit 3:0 glatt an Thomas Piecha/Richard Leib. Unsere Spieler waren fast das ganze Spiel über am Drücker und hatten das Heft in der Hand. Die einzelnen Satzergebnisse  (+4, +3, +5) zeigen dies deutlich.
Sehr viel schwieriger war es natürlich für Sebastian Josties/Rüdiger Brundaler gegen die beiden Spitzenspieler von Finning, die auch im Doppel gemeinsam agierten. Unsere Recken wehrten sich tapfer und gewannen auch den 3. Satz, aber insgesamt konnten Neugebauer/Boos mit ihren Angriffsbällen das Spiel zu ihrem Vorteil entscheiden.
Sehr spannend verlief das 3. Doppel, denn es ging in den 5. Satz! Stefan Berkmann und Erich Frei führten schon nach Sätzen mit 2:0, mussten aber dann den 2:2 Satzausgleich hinnehmen. Aber im Entscheidungssatz liefen die Angriffsbälle unserer Kameraden wieder besser und sie eroberten damit die 2:1 Führung für das Team nach den Doppeln.

Dann musste Richard Leib gegen Boos an den Tisch. Beim letzten Punktspiel gegen den TSV Finning verlor unser Abteilungsleiter beide Partien. Erstaunlicherweise ging es diesmal besser. Nach einem knappen 1. Satz (+9) bewegte sich Richard überraschend viel und konnte auch mit schnellen Blockbällen punkten. Sie fielen auch die nächsten beiden Sätze (+7, +5) an unseren Oldie und eine positive Überraschung gegen die Nummer 2 von Finning war perfekt!
Auch Sebastian Josties zeigte sich anschließend von seiner Schokoladenseite. Gegen Nico Neugebauer, der mit beachtenswerten 1616 TTR-Punkten anreiste, legte er im 1. Satz mächtig los (+2!!). Der 2. Satz war umkämpft, aber auch hier behielt Sebastian mit seinem Angriffsspiel die Oberhand (+14). Den 3. Satz gestaltete Neugebauer für sich, weil er extrem konsequent angriff und so unseren Youngster nicht ins Spiel kommen ließ. Der 4. Satz wurde jedoch Sebastians Beute. Einige schnelle Punktgewinne durch Angriffsbälle zu Satzbeginn sorgten für Nervosität beim Gegner, der dann trotz time-out und kurzen Ruhephasen nicht mehr in sein Spiel kam. Mit +6 spielte Basti den Sieg sicher nach Hause.
4:1  als Zwischenstand…. Das sah gut für Moorenweis aus!

Im mittleren Paarkreuz ging dann Thomas Piecha gegen Martin Pittrich an den Tisch. Der traditionell mit Kappe spielende Finninger hat eine brutale Vorhand, die er – so oft es ging – auch konsequent einsetzte. Der erste Satz endete mit (-4) enttäuschend für Tom. Er stellte dann sein Spiel etwas um und konnte besser mithalten, am Ende aber schlugen wieder die Vorhandbälle von Pittrich ein (-10). Auch im 3. Satz übernahm der Gegner sofort die Initiative, Tom kämpfte sich zwar nochmals heran, aber am Ende war auch in diesem Satz mit (+8)  Pittrich der Sieger.
Stefan Berkmann bekam es danach mit dem Mannschaftsführer der Gäste, Geiger, zu tun. In diesem – von Sicherheitsbällen geprägten Spiel – war Geiger im Vorteil; ihm unterliefen weniger Fehler und sein Schupfspiel war sicherer. Als dann Stefan mehr Angriffsbälle wagte, kam er besser ins Spiel und gewann auch den 3. Satz. Der 4. Satz ging allerdings mit 11:4 klar an Geiger, er blockte die Angriffsbälle von Stefan besser als im Satz davor.

Nun folgte im hinteren Paarkreuz die Partie Erich Frei gegen Steber. Im Eröffnungssatz lief es hervorragend für Erich, seine Halbdistanzbälle kamen gut und er gewann (+7). Allmählich stellte sich Erich´s Gegner nun auf die Top-Spin-Bälle ein und blockte besser. Erich hingegen spielte die retournierten Halbdistanzbälle ungenauer und manchmal überhastet. Das führte zu Fehlpunkten. Leider zu so vielen, dass Steber die nächsten 3 Sätze knapp gewann (-7, -9, -10). Schade.
Nachdem Rüdiger Brundaler vor einer Woche 2 Matches gewonnen hatte, hoffte der Chronist auch gegen Finnung auf  Erfolge von Rüdiger. Im Spiel gegen Eckhart war das leider nicht der Fall. Rüdiger´s Angriffsbälle gingen oft ins Aus – oder auch ins Netz. Der Finninger hielt sich zurück, wartete geschickt ab und kam zu einem glatten 3:0 Erfolg (-8, -6, -6).
So war aus einer anfänglichen 4:1-Führung nun ein 4:5 Rückstand für das Moorenweiser Team geworden.

Aber Leib konnte danach tatsächlich wieder den 5:5 Gleichstand herstellen. Gegen Nico Neugebauer, der – bis auf ein Spiel –  bisher immer gegen Leib gewonnen hatte schaffte er die positive Überraschung. Worauf dieser Sieg zurückzuführen war konnte der Chronist nicht feststellen. Möglicherweise lag es an der Beweglichkeit und einer gewissen Lockerheit; Leib glaubte, dass seine Rückenmuskulatur an diesem Abend „recht gut in Schuss war“.
Dann hofften die Moorenweiser auf einen Sieg von Sebastian Josties gegen Boos. Aber Boos wählte eine ungewöhnliche Taktik. Er schupfte sehr viele Bälle und griff viel seltener an, als üblicherweise. Das war Gift für Sebastian´s Spiel, ihm unterliefen deshalb schmerzliche Fehler. In den ersten beiden Sätzen lief wenig (-6, -5). Den 3. Satz konnte Sebastian über den Kampf knapp mit 11:9 holen, aber im 4. Satz lief es wieder nicht optimal und es kam noch Pech dazu (-9). So ging diese Partie leider nach Finning, man merkte Sebastian auch die Enttäuschung an – gegen Neugebauer hatte er sich doch so brillant aus der Affäre gezogen..

Gut dagegen lief dann die nächste Partie von Thomas Piecha gegen Geiger. Tom attackierte, spielte schöne, präzise Angriffsbälle und war auch bei Konterduellen klar im Vorteil. Mit Aufschlägen verschaffte er sich mehrmals Vorteile und ließ seinem Gegner wenig Raum zur Spielentwicklung. Die Satzergebnisse (+5, +7, +6) sprechen eine deutliche Sprache; der Zwischenstand ist wieder ausgeglichen 6:6!
Dass Pittrich für Stefan Berkmann ein schwerer Brocken wird, war klar. Aber im 1. Satz lief praktisch alles für Stefan und er gewann problemlos (+4). Auch im 2. Satz konnte er zu Beginn die gefährliche Vorhand von Pittrich ausschalten, aber am Ende punktete der Finninger mit seiner Vorhand doch wieder und gewann knapp mit 11:9. Ein ähnliches Bild im 3. Satz, Stefan hatte sogar mehrere Satzbälle, aber in der Endphase traf „der Mann mit der Kappe“ wieder Vorhandschüsse und Stefan musste sich in der Verlängerung geschlagen geben (-11). Den 4. Satz holte sich Pittrich dann ohne große Schwierigkeiten (+6).

Was wird nun das hintere Paarkreuz bringen? Erich Frei trat gegen Dominikus Eckhart an. Leider fand unsere Nummer Fünf kaum in sein gewohntes Spiel. Der Finninger hatte relativ leichtes Spiel, er blockte gut und konnte so auf Fehler von Erich warten. Die Satzergebnisse waren deutlich und zeigen, dass wenig Siegchancen auf Moorenweiser Seite bestanden (-3, -7, -2).
Auch Rüdiger Brundaler konnte im nächsten Match das Blatt nicht mehr entscheidend wenden. Nach dem knappen (-9) Verlust des 1. Satzes keimte noch etwas Hoffnung auf, da Rüdiger eine schöne Aufholjagd gestartet hatte, die aber nicht von Erfolg gekrönt war. Im 2. Satz lag der Finninger immer in Führung und kam nun selbst mit einen Angriffsbällen zum Erfolg. Rüdiger haderte etwas mit sich und musste dann auch im 3. Satz anerkennen, dass Steber ziemlich geschickt seine Vorteile ausnutzt und oft problemlos punkten konnte.

Somit fiel der Sieg mit 9:6 an den TSV Finning. Bei Würstel und Bier wurde danach intensiv diskutiert. Den Moorenweisern wurde mit einem Punktverhältnis von 1:9 nach diesem Spiel der Ernst der Lage sehr deutlich vor Augen geführt…….     (R.L.)

Gegen den TSV 1882 Landsberg fehlten bei uns leider Thomas Piecha (krankheitsbedingt) und Martin Lay (Verletzung und private Renovierungsmaßnahme). Wir danken den bewährten Kräften Stefan Held und Rüdiger Brundaler, dass sie bei diesem Spiel eingesprungen sind. Ansonsten waren wir von 1 bis 4 mit Richard Leib, Sebastian Josties, Stefan Berkmann und Erich Frei besetzt.

Das erste Doppel ging mit 3:0 an Josties/Leib. Sie gingen konzentriert zur Sache und gewannen relativ sicher ihre Partie (+6, +6, +7). Sebastian streute einige spektakuläre Vorhandbälle ein, die für großen Respekt bei den Gegnern sorgten.
Gegen das Landsberger Spitzendoppel Dylla/Torma gingen Berkmann und Frei mit 1:0 Sätzen in Führung, danach allerdings kam vor allem Dylla mit seinen gefährlichen Angriffsbällen besser ins Ziel. Die nächsten 3 Sätzen gingen für Moorenweis somit leider verloren (-9, -5, -6).
Und unser Doppel 3 hielt gegen Scholle/Demirkiran gut mit, vergab im 1. Satz die Chance zum Satzgewinn und holte sich den 2. Satz. Im 3. Satz aber riss der Faden bei Stefan und Rüdiger gehörig (-1). Auch im 4. Satz fanden die Beiden nicht wieder ihr gutes Spiel aus den Eröffnungssätzen und verloren mit -5. Die Lechstädter führten somit nach den Doppeln mit 2:1.

Das vordere Paarkreuz brachte aber dann 2 Pluspunkte. Leib gewann gegen den sehr aggressiv angreifenden Akin 3:1, wobei unserem Oldie manchmal Blockbälle gelangen, die für seinen Gegner unerreichbar waren. Außerdem war Akin mit seinen Angriffsbällen nicht immer treffsicher, einige gingen doch am Tisch vorbei.
Ein sehr spannendes Spiel lieferten sich Josties und Dylla. Beide Spieler griffen bedingungslos an und so gab es bemerkenswert schnelle Ballwechsel zu sehen. Nach einem 11:4 im dritten Satz für Sebastian, dachte man, der Bann wäre gebrochen, aber Dylla kam mit seiner guten Rückhand wieder ins Spiel und erzwang einen 5. Satz. Der verlief extrem spannend, Sebastian hatte mehrere Matchbälle und brachte dann mit dem 4. Matchball den Sieg nach Hause (+10).

Im mittleren Paarkreuz erhöhte Stefan  Berkmann souverän auf 4:2 gegen Scholle. In 3 Sätzen (+4, +6, +8) konterte und blockte er Scholle ziemlich mühelos aus. Stefan war sicherer in seinem Spiel und konnte so auf die Fehler seines Gegner warten, eine sehr überzeugende Leistung!

Auch Erich Frei überzeugte gegen Torma in den ersten beiden Sätzen. Gute Angaben und Angriffsbälle aus der Halbdistanz waren die Basis für eine 2:0 Satzführung. Danach ging der 3. Satz knapp verloren (-9) und es schlichen sich leichte Unsicherheiten im Angriffsspiel bei Erich ein. Knapp und leider auch unglücklich gingen die nächsten beide Sätze für Erich verloren und der Zwischenstand war dann 4:3 für uns Gastgeber.

Über 5 Sätze ging im nächsten Spiel auch Stefan Held (unter spezieller Beobachtung von der Zuschauertribüne) gegen Demirkiran. Es wurde geblockt und gekontert, schnelle Ballwechsel waren an der Tagesordnung und Spannung lag immer in der Luft. Stefan spielte viele Bälle gut, war aber bei der Eröffnung seines eigenen Angriffsspiels nicht immer erfolgreich. So musste er am Ende leider dem Gegner zum Sieg gratulieren. (+9, -8, -6, +8, -8).
Sehr gut machte danach Rüdiger Brundaler seine Sache gegen Böhme. Gegen den Störbelag seines Gegners kam er immer wieder mit sicheren Angriffsbällen zum Erfolg. Die Vorhandschüsse des Landsbergers konterte er zudem auch oft platziert zurück und konnte nach dem 1:1 Zwischenstand nach Sätzen, den wichtigen 3.Satz für sich holen (+9). Der 4. Satz lief dann relativ locker und Rüdiger spielte sehr souverän und konzentriert das Spiel nach Hause. Bemerkenswert!

5:4 war der „Halbzeitstand“.

Leider ging das nächste Spiel für Moorenweis „in die Hose“. Der Abteilungsleiter war dem Angriffswirbel von Dylla nur bedingt gewachsen. Es ging zwar über 5 Sätze, aber der Sieg fiel nach Landsberg. Eine 8:6 Führung im 4. Satz konnte Leib nicht zum Matchgewinn ummünzen, er war manchmal einfach zu langsam und konnte sicher geglaubte Bälle nicht verwerten. Das Alter fordert seinen Tribut.
Sebastian Josties hingegen hatte nur in den ersten beiden Sätzen mit dem unkonventionellen Angriffsspiel des Lechstädters Sami Akin (-15, +9) Probleme. Dann hatte er sich besser eingestellt und traf mit der Vorhand oft und sicher. Akin erkannte das auch in seinen Kommentaren während des Spiels voll an und gratulierte unserem Youngster zum verdienten 3:1 Sieg.

Im mittleren Paarkreuz holte dann Stefan Berkmann in 5 Sätzen den nächsten Punkt in einem sehr engen Spiel gegen Torma. Dabei hatte unser Mann auch in einigen Situationen mit Netz- und Kantenbällen Glück. Stefan hätte seine guten Angriffsbälle ruhig öfter einsetzen dürfen. Aber es reichte auch so zum Sieg und der Zwischenstand war nun 7:5 für die Gastgeber.
Und anschließend sah es noch besser aus, denn Erich Frei gewann die ersten beiden Sätze gegen Scholle. Im 3. Satz allerdings ging es ganz schnell mit (-4) gegen Erich. Im 4. Satz konnte der Landsberger auch gut punkten und holte ihn mit +7. Man merkte, dass Erich mittlerweile etwas verunsichert war. Und im Entscheidungssatz war extreme Spannung geboten. Die Fans unterstützen jeden Punktgewinn von Erich mit Beifall, aber es nützte am Ende leider nichts. Denkbar knapp fiel der Sieg mit 11:9 an den Landsberger.

Was macht nun das hintere Paarkreuz? Stefan Held hatte mit Böhme, der eine gute Beinarbeit zeigte, Probleme. Bei den Konterduellen störte Böhme mit seinem Abwehrbelag auf der Rückhand Stefan immer wieder und zwang ihn zu Fehlern. Bei den Konterduellen über die Vorhandseite war Stefan hingegen eher im Vorteil. Aber bei den Tempowechseln, die Stefan zu Angriffsversuchen nutzte, war Böhme im Vorteil und schmetterte diese Bälle mit der Vorhand erfolgreich. Es war ein knappes Match (-11, -9, +6, -10), aber der Sieg ging nach Landsberg.
Rüdiger Brundaler überzeugte auch in seinem zweiten Match. Er gewann gegen Demirkiran mit 3:1 Sätzen und war sowohl mit der Rück- als auch der Vorhand im Angriffsspiel erfolgreich. Sein Gegner konnte da nur bedingt mithalten und gratulierte Rüdiger zum Sieg.

Nun musste das Schlussdoppel die endgültige Entscheidung bringen. Dylla, der Landsberger Spitzenmann, griff in diesem Match permanent kompromisslos an und konnte auch oft punkten. Die beiden Moorenweiser ließen dagegen einige Chancen liegen, die durchaus zu Pluspunkten hätten führen können. Und das Glück war definitiv nicht auf der Seite von Sebastian und Richard. Einige Netz- und Kantenbälle halfen den Landsbergern oftmals weiter. Alle 3 Sätze endeten mit 2 Punkten Differenz (-9, -9, -10) und so wurden insgesamt die Punkte bei diesem Punktspiel geteilt.  

Nun sind wir voll im Abstiegskampf angekommen – nur Hurlach steht momentan ohne Punktgewinn noch hinter uns in der Tabelle!     (R.L.)

Wieder mal ein Pokalspiel für den Chronisten beim Nachbarverein in Adelshofen!
Wir kamen als klarer Favorit in die Halle – sogar einen Fan hatten wir dabei.
Als Spieler waren Stefan Berkmann, Erich Frei und Richard Leib aufgeboten, das Doppel bildeten Stefan und Erich.

Den ersten Punkt sicherte uns dann auch Erich gegen Schöpf souverän mit 3:0 Sätzen (+9, +7, +3). Erich war einfach sicherer im Angriffsspiel und punktete mit seiner Vorhand, zudem brachten auch einige Rückhandschüsse seinen Gegner in Verlegenheit. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung.

Den 2. Punkt erkämpfte Stefan gegen Drothler, das Match verlief etwas knapper als bei Erich. Der Adelshofener brachte seine gefährliche Vorhand sehr oft ins Ziel und stellte damit Stefan im ersten Satz vor Probleme (-9). Danach korrigierte Stefan seine Taktik etwas und spielte mehr auf die Rückhand seines Gegners. Das ging dann in den nächsten 3 Sätzen gut und Stefan konnte jeweils knapp die Oberhand behalten (+8, +11, +13).

Im Duell der alten Herren, die auch beide Abteilungsleiter sind und zusammen mehr als 140 Jahre an den Tisch brachten, holte der Moorenweiser Oldie Richard Leib gegen Peter Sedlmeier relativ sicher den 3. Punkt für sein Team (+4,+3,+3).

Das Doppel verlief sehr spannend. Die ersten beiden Sätze fielen sehr knapp an Drothler/Sedlmeier (+11, +9). Warum eigentlich genau dies so kam, war den beiden Moorenweiser Zusehern nicht klar. Vielleicht hilft ein kurzes Coaching? Drothlers Vorhand vermeiden und Sedlmeier schnell auf der Rückhand anspielen?
12:10 wurde der 3. Satz von Berkmann/Frei mit Schwierigkeiten gewonnen. Dann aber platzte der Knoten! Problemlos verlief der 4. Satz (+2) und auch der Entscheidungssatz war lange Zeit eine klare Sache. Erst am Ende ließen es die späteren Sieger lockerer angehen…. (+6).

Damit ist die nächste Pokalrunde erreicht, man wartet auf Moorenweiser Seite gespannt auf die Losfee.     (R.L.)

Eine herbe Auswärtsklatsche gab es für uns in Kaufering.
Verletzungen, Krankheiten und Studium verhinderten das Antreten der 1. Mannschaft in kompletter Besetzung; freundlicherweise waren Helmut Ungar, Holger Rapp und Ricardo Maasch zum Einsatz bereit; Richard Leib, Stefan Berkmann und Erich Frei waren aus der „Stamm-Sechs“ dabei.

Doppel 1 bildeten Stefan und Erich, die auch gegen Abe-Graf/Schlangen schon nach Sätzen 2:1 führten, leider vergaben sie im 4. Satz (-13) Matchbälle und der recht emotionale Günter Schlangen führte seinen Doppelpartner im 5. Satz mit +9 zum knappen Sieg.
Richard und Helmut als Doppel 2 waren nur im 1. Satz ein ebenbürtiger Gegner für Radtke/Schlenz (-9). Danach trafen die Kauferinger ihre Angriffsbälle noch besser und zeigten den Gegner ganz klar die Grenzen auf (-4, -5).
Ähnlich erging es Holger und Ricardo, die auch ohne Satzgewinn gegen Ram/Schubert blieben. Im 2. Satz lagen sie lange in Führung, aber dann schlugen die Angriffsbälle der Spieler vom Lech wieder präziser ein und im Ergebnisblock stand: -4, -8, -4.

Im ersten Einzel lag Stefan, der hier nach seiner Handverletzung sein Debüt in dieser Saison gab, schnell mit 0:2 Sätzen gegen den Angriffsspieler Radtke zurück, dann aber kam er mit seinen Block- und Konterbällen besser ins Spiel und schaffte den 2:2 Satzausgleich. Allerdings lief der Entscheidungssatz von Beginn an gegen ihn, knappe Bälle ins Aus und etwas Glück bei Radtke besiegelten den Satz mit -3.
Der Abteilungsleiter hätte vor seiner Partie gegen Schlenz gewarnt werden sollen. Er hat schon in der Saison 19/20 extreme Schwierigkeiten mit ihm gehabt, die sich dieses Mal wiederholten. Schlenz griff gut an und die Blockabwehr unseres Oldies versagte oftmals. Als er dann selbst Angriffsbälle spielte, war er meist zu unbeweglich und wurde selbst ausgeblockt. Höhepunkt des Misserfolges war der 4. Satz, in dem Leib mindestens 2 Satzbälle vergab. Eine herbe Enttäuschung.

Im mittleren Paarkreuz hatte Helmut gegen den Abwehrspieler Abe-Graf den erwartet schweren Stand. Der Kauferinger retournierte viele Angriffsbälle gut und war auch beim Schupfen sehr sicher. Helmut kam deshalb mit seinem Angriffsspiel, das beim Einspielen noch hervorragend funktionierte, nicht zum Erfolg und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren (-5, -5, -6).
Peter Ram, ein relativ kompromissloser Angriffsspieler, war eine schwere Aufgabe für Erich. Angriffsbälle dominierten das Match und es war für die Zuschauer viel „Action“ geboten. Aber der Spieler der Gastgeber hatte die bessere Durchschlagskraft und überzeugte in erster Linie mit der harten Vorhand. So blieb in den 3 Sätzen (-10, -7, -9) Erich jeweils ein Satzgewinn knapp verwehrt, er konnte sein Spiel aus der Halbdistanz nicht genügend erfolgreich umsetzen.

Dann war der stellvertretende Abteilungsleiter an der Reihe. Er traf auf Pascal Schubert, einen jungen Spieler, der über eine knallharte Vorhand verfügt, die extrem schnell gespielt wird, aber auch sehr sicher kommt. Es sah wirklich hervorragend aus, was dieser junge Nachwuchsspieler mit seiner Vorhand ablieferte. Bei der Rückhand ist noch Verbesserung nötig. Ricardo versuchte sie auch immer wieder anzuspielen, dennoch ging der Sieg nach Kaufering (+8, +5, +5).
Jetzt konnte nur noch Holger einen Punkt holen. Aber er hat noch zu wenig trainiert. Manche seiner harten Schüsse trafen ins Ziel, manche aber nicht. Sein Gegner, der emotionsgeladene Günter Schlangen, kämpfte, schrie und motivierte sich immer wieder während des Matches. Am Ende ging er auch mit +6,+8,+5, als Sieger vom Tisch und freute sich entsprechend.

Wir befinden uns mit 0:6 Punkten nun klar am Tabellenende, jetzt heißt es aber punkten…..     (R.L.)

Das erste Auswärtsspiel in dieser Saison führte uns zum Meisterschaftsfavoriten TSV Utting. Bei uns fehlte immer noch verletzungsbedingt Stefan Berkmann für den Stefan Held einsprang.

Alle 3 Eingangsdoppel wurden erst im 5. Satz entschieden!!
Josties/Lay holten einen 0:2 Satzrückstand gegen das Spitzendoppel von Utting auf und verloren den Entscheidungssatz mit -7. Berücksichtigt man noch das Faktum, dass die beiden Moorenweiser im 2. Satz mehrere Satzbälle vergaben – vielleicht wäre sogar mehr möglich gewesen?
Einen knappen Sieg holten Piecha/Leib gegen Schnappinger und den Jugendspieler Stöckl. Entscheidend war wohl, dass der junge Stöckl zwar mit seiner Vorhand wunderbare Angriffsbälle spielte, aber auf Schnittbälle in die Rückhand noch anfällig war; die Sätze 4 und 5 gingen nämlich jeweils mit 11:3 nach Moorenweis.
Danach sorgten Frei/Held für die erstmalige – und einzige Führung – unserer Mannschaft in diesem Spiel. Mit guten Angriffsbällen und konzentriertem Spiel rangen sie in einem sehr kampfbetonten Match Schneider/Preißinger 3:2 nieder. Spannung war immer gegeben und die Freude über den Sieg war bei uns groß.

Dann ging es in die Einzel – aber der erste Durchgang mit 6 Einzeln brachte leider keinen Sieg für uns.
Zuerst musste Sebastian Josties die Stärke von Matthias Hofmann anerkennen. Das Match endete mit 3:1 Sätzen. Der Uttinger war sehr schnell auf den Beinen und zeigte in den Sätzen 3 und 4 wahre Könnerschaft mit Angriffsbällen aus der Halbdistanz. Wir sind schon gespannt wie dieses Match in der Rückrunde verläuft, denn Sebastian will es „schon nochmal wissen“.
Danach musste der Abteilungsleiter mit 2:3 gegen Schnappinger klein beigeben. Immer wieder ließ sich unser Oldie auf Rückhand-Konterduelle mit dem „Anti-Top“-Belag seines Gegners ein. Und er verlor sie leider sehr oft. Da wäre vielleicht ein Schupfball öfter angebracht gewesen.

Im mittleren Paarkreuz reichte es für Martin Lay gegen Gratzl nur zu einem Satzgewinn. Gratzl war zu routiniert um in ernsthafte Schwierigkeiten mit Martin´s Schnittbällen zu kommen. Die Trefferquote der Vorhand-Top-Spins war bei Martin noch zu gering; vielleicht hilft da etwas Training.

Im nächsten Spiel erhöhte Stöckl gegen Thomas Piecha dann den Spielstand auf 5:2. Der jugendliche Uttinger kam in dieser  – von totalem Angriffsspiel geprägten Partie – mit seiner Vorhand öfter ins Ziel als Tom. Die Satzergebnisse von -12, -6, -10 zeigen, dass mehr möglich gewesen wäre, aber schlussendlich traf Tom zu wenige seiner Angriffsbälle.

Im hinteren Paarkreuz gab es nun wieder 2 Niederlagen in 5 Sätzen für uns.
Stefan Held kam gegen Schneider im Verlauf der Partie immer besser ins Konterspiel, was in einem 11:3 Satzgewinn im 4. Satz gipfelte. Da dachte der Chronist „jetzt hat er es“. Aber leider zeigte Stefan im 5. Satz eine unübersehbare (Nerven?)-Schwäche und ihm unterliefen unnötige Fehler. So ging das Match leider an den Uttinger Gegner.
Erich Frei hatte mit dem Angriffsspiel des jungen Elias Preißinger doch mehr Probleme als seine Mannschaftskameraden anfangs erwartet hatten. Mit seiner Vorhand war der Uttinger aus allen Lagen ein gefährlicher Angreifer und Erich kam mit seinen Gegen-Top-Spins nicht immer ins Ziel. Nach hartem Kampf musste Erich dann doch zum Sieg gratulieren.
Damit war Halbzeit und Utting führte 7:2 !!

Dann musste Leib gegen den starken Hofmann ran. Leib konnte nach Anfangsproblemen einige Top-Spins blocken und so das Spiel einigermaßen ausgeglichen gestalten. Als aber Hofmann dann auf Abwehr umstellte und hohe Ballonabwehrbälle mit viel Rotation spielte war Leib chancenlos. Diese Erfahrung hat der Abteilungsleiter schon vor einem Jahr im Rahmen eines Matches des Sommer-Team-Cups gemacht.

Anschließend aber kam Sebastian Josties an den Tisch. In einem fulminanten Angriffsspiel – meist auf die Rückhandseite seines Gegners – zeigte er eine extrem starke Leistung. Schnappinger hatte vor allem in den Sätzen 2 und 3 (-4, -3) praktisch kein Gegenmittel um das Feuerwerk von Angriffsbällen zu unterbinden. Ein starker Sieg von Sebastian gegen einen Gegner der immerhin mit 1646 TTR-Punkten zu Buche stand!

Einen weiteren Punkte sicherte uns dann Thomas Piecha mit einem 3:0 Erfolg gegen Gratzl. In dieser Partie lief das Angriffsspiel von Tom besser – sein Gegner konnte die Bälle bei weitem nicht so gut retournieren wie zuvor der junge Stöckl. Außerdem verschaffte sich Tom mit seinen Aufschlägen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, der sich in den beiden knappen Schlusssätzen (jeweils +9) bemerkbar machte.

Den Siegpunkt für Utting holte dann Stöckl gegen Martin Lay. Aber der junge Uttinger Angreifer hatte mit den Schnittbällen von Martin schwer zu kämpfen, ihm unterliefen immer wieder Fehler auf diese variantenreichen Bälle. Martin spielte wirklich gut und wenn manchmal noch einer der Vorhandbälle auf den Tisch gekommen wäre…. dann wäre mehr möglich gewesen.

Zur Vervollständigung sei noch erwähnt, dass Stefan Held ein vorgezogenes Match gegen den jugendlichen Preißinger gewonnen hat – aber leider kam es nicht mehr in die Wertung.

Somit stehen wir nach 2 Spieltagen noch ohne Pluspunkt am Tabellenende.     (R.L.)

Zum 1. Punktspiel in der neuen Saison 22/23 traten unsere Gäste in kompletter Besetzung an, wir ersetzten die verletzten Sebastian Josties und Stefan Berkmann durch Stefan Held bzw. Rüdiger Brundaler; die anderen Spieler auf den Positionen 1 bis 4 waren Richard Leib, Thomas Piecha, Martin Lay und Erich Frei.

Piecha/Leib als Doppel 1 waren gegen Weischenberg/Wöhnl immer gefordert. Vor allem Weischenberg überzeugte mit guten Angriffsschlägen, die vor allem Leib sehr zu schaffen machten. In einem umkämpften Match ging es in den 5. Satz. Am Ende hatten die beiden Moorenweiser dank der guten Bälle von Tom Piecha das bessere Ende mit +9 für sich.

Lay/Brundaler hielten gegen das Doppel 1 von Herrsching Struß/Sepperl gut mit und konnten auch den 2. Satz gewinnen. Insgesamt reichte es aber nicht zu mehr, da die Gäste im schnellen Spiel mit Block- und Konterbällen Vorteile hatten; dennoch fanden die Beteiligten die Leistung der Verlierer respektabel.

Im 3. Doppel ging es sehr spannend zu. Die ersten beiden Sätze wurden in der Verlängerung entschieden; 12:10 der 1. Satz für Moorenweis und im 2. Satz vergaben Frei/Held leider Satzbälle (-10). Im 4. Satz waren unsere beiden Spieler mit 11:4 die klaren Gewinner und der Chronist sah sie beide eindeutig auf der Siegesstraße. Aber leider waren die Herrschinger Routiniers nervenstärker und schaukelten mit 11:7 den Sieg nach Hause. Schade – da wäre mehr drin gewesen.

Gegen Weischenberg, der vor einem Jahr noch klar gegen Leib gewonnen hatte, drehte dieses Mal der Abteilungsleiter den Spieß um. Dem Mann vom Ammersee unterliefen doch einige leichte Fehler, – auch Fehlaufschläge – am Ende wurde aus einem 1:2 Satzrückstand noch ein 3:2 Matchgewinn.  Moorenweis hatte wieder ausgeglichen, es stand 2:2.

In der nächsten Partie wäre ein weiterer Moorenweiser Sieg möglich gewesen. Piecha war zwar nicht voll überzeugend mit seinem Angriffsspiel, hatte aber im 4. Satz gegen Struß bei einer 2:1 Führung in den Sätzen einen Matchball bei 10:9. Leider fand Tom´s Angriffsball nicht ins Ziel und der junge Herrschinger Kapitän konnte diesen Satzgewinn gerade noch ergattern. Im 5. Satz zeigte sich Struß recht abgebrüht und ging als Sieger vom Tisch.

Im mittleren Paarkreuz machte sich dann der Trainingsrückstand von Martin Lay deutlich bemerkbar. Er hätte gegen Sepperl seine gefährlichen Schupfbälle öfter einsetzen können, aber leider waren die Unsicherheiten unübersehbar. Dadurch kam der Herrschinger zu einem relativ ungefährdeten Sieg (-7, -7, -4).

Erich Frei hingegen hatte mit dem Herrschinger Neuzugang aus Inning, Rudi Rölz, wenig Probleme. Das Abwehrspiel des Herrschingers kam Erich sehr entgegen. Er konnte seine Angriffsbälle aus der Halbdistanz sehr platziert einsetzen und war damit meist erfolgreich. Nach 4 Sätzen konnte er als Sieger den Tisch verlassen, nur der 3. Satz ging mit -2 daneben. Warum das so war, darüber rätselten seine Mannschaftskameraden lange.

Anschließend ging Stefan Held gegen Wöhnl in die Box. Gut vorbereitet konnte Stefan sein schnelles Konterspiel immer wieder mit Erfolg umsetzen. Er zwang seinen Gegner zu Fehlern, oder ihm gelangen selbst gute Endschläge, die zum Punktgewinn führten. Das Spiel verlief sehr spannend, nach 4 Sätzen (+8, -8, +4, +8) war Stefan siegreich. Der Spielstand war wieder ausgeglichen 4:4.

Dann kam Rüdiger Brundaler gegen Karl Rellensmann an die Reihe. Der Mann vom Ammersee stellte aber mit seinem unorthodoxen Spiel Rüdiger vor ungeahnte Probleme. Rüdiger fand nie zu seinem Angriffsspiel, viele Bälle gingen einfach ins Aus und so gab es mit -7, -2, -5 in diesem Einzel eine herbe Niederlage für Rüdiger. Der Halbzeitstand war somit 4:5.

Leib hoffte dann gegen Struß wieder auf 5:5 ausgleichen zu können. Aber es blieb bei Hoffnungen. Zwar führte unser Oldie mit 2:0 Sätzen, danach aber kam Struß besser ins Spiel und war mit seinen Vorhandbällen Chef am Tisch. Im 3. Satz war es zwar noch knapp (-9); Richard vergab dabei auch einige Chancen leichtfertig, aber in den beiden Schlusssätzen war er immer im Rückstand und musste sich mit jeweils -7 geschlagen geben.

Ähnlich erging es auch Thomas Piecha gegen Weischenberg. Thomas kam mit seinen Angriffsbällen nur bedingt zum Erfolg, einige fanden nicht wie gewohnt ihr Ziel. Die ersten 3 Sätze endeten alle mit 2 Punkten Differenz, allerdings war Weischenberg 2 Mal der glücklichere Spieler. Im 4. Satz aber reichte es für Tom nicht mehr (-6) und der Sieg fiel nach Herrsching – das vordere Paarkreuz konnte somit in diesem Mannschaftskampf leider nur einen Punkt erringen….

Danach ging auch das 2. Spiel von Martin Lay leider verloren. Gegen Rölz war er anfangs gut im Spiel, konnte aber eine Führung im 1. Satz nicht verwerten und verlor ihn mit 10:12. Danach stellte sich Rölz besser auf die Schupfbälle von Martin ein und zeigte eine sehr sichere Ballführung. Die Angriffsbälle von Martin gingen dann leider oft neben den Tisch. Rölz gewann die Sätze 2 und 3 mit +6 bzw. +3 relativ ungefährdet.

Sehr gut machte es dann wieder Erich Frei. Gegen Jonas Sepperl war er mit seinem Angriffsspiel eindeutig überlegen. Vorhand-Topspin und Rückhandschüsse waren die Grundlagen zum Erfolg. In 3 Sätzen (+6, +7, +9) besiegelte Erich das Schicksal von Sepperl und besserte durch die beiden Erfolge sein TTR-Punktekonto erheblich auf!! Zwischenstand 5:8.

Schafft Stefan Held gegen Rellensmann den 6. Punkt für Moorenweis? Dass es schwer wird, zeigte der 1. Satz, in dem der Ammerseer mit überraschenden und harten Angriffsbällen punktete (11:4). Dann kam Stefan im Konterspiel besser zurecht und holte den 2. Satz mit +9. Der 3. Satz ging wieder an Rellensmann, Stefan´s Tops-Spin waren zu langsam und zu hoch, der Gegner schoss diese Bälle immer wieder ab. Den 4. Satz holte sich Stefan erneut mit +9, da muss doch noch was gehen!! Führung für Stefan im 5. Satz, aber am Ende wurde es eine Nervensache und der alte Routinier aus Herrsching hatte die Ruhe weg und gewann 14:12.

Somit ging das Eröffnungsspiel mit 5:9 verloren. Gute Besserung für die Verletzten. Die nächste Partie in Utting am Montag 26.9. wird vermutlich noch schwerer – aber wir werden uns reinhängen!     (R.L.)

Wieder führte uns die Pokalauslosung nach Gröbenzell – dieses Mal war die 5. Mannschaft unser Gegner. Da es sich dabei um ein Team der Kreisklasse C handelt, fuhren wir als Favorit zu diesem Match. Der Mannschaftsführer konnte ein Team in folgender Aufstellung nominieren: Sebastian Josties, Erich Frei und Richard Leib.
Bei den Fans in der Halle war Moorenweis eindeutig in der Überzahl! Dieses Faktum motivierte sicherlich die Mannschaft noch stärker.

Den ersten Punkt holte dann auch Josties gegen Kammermeier souverän mit 3:0 Sätzen (+3, +6, +9). Der junge Gröbenzeller legte im Laufe des Matches seinen Respekt etwas ab – schlussendlich aber reichten seine Angriffsschläge nicht aus um Sebastian wirklich ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Den 2. Punkte erkämpfte Erich gegen Ammerl, den anderen Gröbenzeller Youngster in dieser Mannschaft (+6, +9, +6). Erich spielte seine langjährige Routine voll aus und verschaffte sich mit variantenreichen Aufschlägen entsprechende Vorteile, die er auch in klare und eindeutige Punktgewinne umwandeln konnte. Ammerl kämpfte zwar bravourös, aber am Ende reichte es nicht.

Im Duell der alten Herren, die zusammen mehr als 145 Jahre an den Tisch brachten, holte der Moorenweiser Oldie gegen Willi Silbereisen den 3. Punkt für sein Team. Richard bemühte sich um ruhiges und gleichmäßiges Spiel, was ihm auch bei seinem 3:0 Sieg gelang. Alle 3 Sätze (!) endeten 11:4 für den Abteilungsleiter.

Das Doppel, bei dem Moorenweis in der Aufstellung sehr flexibel disponierte, gewannen Josties und Frei – parallel zum Match der beiden Senioren – gegen die beiden jungen Gröbenzeller Vertreter ebenfalls mit 3:0. Einige Ballwechsel waren wirklich sehr sehenswert und wurden von beiden Fans im Moorenweiser Lager entsprechend beklatscht. Folglich war das ganze Pokalspiel auch in relativ kurzer Zeit abgewickelt: 35 Minuten – 4:0 Punkte bei 12:0 Sätzen für den TSV Moorenweis!!

Das Team feierte anschließend in entspannter Atmosphäre den Sieg im Moorenweiser Sportlerheim und besprach dabei noch den einen oder anderen Punkt. Einige der gespielten Sätze wurden ausführlichst und wortreich nachgezeichnet.
Wir warten jetzt auf die nächste Auslosung. Traditionell sollte uns die Los Fee wieder mal nach Althegnenberg lotsen.

TSV Rott/Lech gegen TSV Moorenweis 9:5

Nachdem wir in der Punktrunde den 2. Platz belegt hatten, konnten wir noch an der Relegationsrunde zum Aufstieg in die Bezirksliga, die am 30.4. in Rott/Lech ausgespielt wurde, teilnehmen.

Zuerst mussten wir gegen die Gastgeber antreten. Sie spielten in kompletter Besetzung. Wir boten folgende Mannschaft auf: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Erich Frei, Stefan Held, Rüdiger Brundaler. Die Doppelbesetzungen waren Piecha/Leib, Josties/Frei und Held/Brundaler.

Nach den Eingangsdoppeln stand es 2:1 für die Mannschaft aus dem Landsberger Kreis. Ihr Spitzendoppel Salzmann/Proksch gewann gegen Josties/Frei die ersten beiden Sätze jeweils knapp in der Verlängerung, der dritte ging klar nach Moorenweis; aber am Ende besorgte Salzmann mit seinen Angriffsbällen doch den Sieg für Rott.
Bei Piecha/Leib lief es gerade anders herum. Sie gewannen die ersten beiden Sätze nach Rückständen gegen Wagner/Erhard in der Verlängerung und waren im dritten Satz ohne Chance. Im 4. Satz aber hatte sich Tom warmgelaufen und traf viele herausragende Bälle. Damit war der 1:1 Ausgleich geschafft.
Unser drittes Doppel überraschte gegen Gaukler/Stuhlmiller im 1. Satz und holte nach Rückständen noch einen 12:10-Satzgewinn heraus. Aber leider riss dann der Faden bei Rüdiger und Stefan, die nächsten 3 Sätze gingen relativ deutlich (-6, -3, -4) an die Gastgeber.

Dann musste Sebastian gegen den Spitzenmann von Rott an den Tisch. Und prompt konnte er den ersten Satz für sich holen (+8). Allerdings drehte Salzmann in den nächsten beiden Sätzen den Spieß um und ließ mit seinen Vorhandbällen Sebastian wenig Chancen (-4, -5). Doch im 4. Satz war Sebastian wieder auf Augenhöhe mit seinem Gegner und landete gute Vorhandbälle. Er hatte sogar einen Satzball, aber leider vergab er die Chance und musste sich am Ende mit 10:12 geschlagen geben.

Leib gewann gegen Wagner den 1. Satz klar (+3) und führte auch im zweiten Satz schon 8:2. Dann aber ging beim Abteilungsleiter sehr viel schief. Plötzlich stand es 8:8, und nur „irgendwie“ konnte er den zweiten Satz gewinnen. Auch im 3. Satz fand Leib nicht zu seinem Spiel, aber weil Erhard einige Chancen liegen ließ, fiel am Ende das ganze Match nach Moorenweis, neuer Zwischenstand 3:2 für Rott.

Im mittleren Paarkreuz spielte Erich gegen Wagner gut mit, aber immer wieder war der Spielführer der Gastgeber bei den Angriffsbällen sicherer und konnte Punkte gewinnen. Im 3. Satz war es am knappsten, Erich hatte zwar Satzbälle, Erhard mit +13 dennoch das bessere Ende für sich.
Ebenfalls mit 0:3 musste sich Tom gegen Proksch geschlagen geben. Seine Angriffsbälle waren nicht immer von Erfolg gekrönt und Proksch hatte auch gute Blockbälle auf Lager. -8, -7, -8 waren die Satzergebnisse; Tom musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

Im hinteren Paarkreuz war Rüdiger in den beiden Anfangssätzen gegen Gaukler auf verlorenem Posten (-2, -6). Aber plötzlich zeigte er mehr Körperspannung und griff überlegter und planvoller an. Und schon lief es besser; zwei Satzgewinne mit +9 waren der Lohn. Die Mannschaftskameraden hofften auf den 5. Satz, aber vergeblich, einige Angriffsbälle von Rüdiger gingen leider ins Aus und Gaukler war der Sieger (+6).

Stefan Held, nach überstandener Verletzung wieder erstmals dabei, kam gegen Stuhlmiller nicht gut zurecht. Die langsamen Schupfbälle des Gegners waren Gift für sein Spiel; nur selten kam es zu schnellen Konterduellen – der bevorzugten Spielweise von Stefan. So musste er sich mit 0:3 geschlagen geben und man vereinbarte bei der Heimfahrt, dass schnelle Top-Spins auf Unterschnitt öfter ins Moorenweiser Trainingsprogramm aufgenommen werden müssen. Rott führte inzwischen 7:2!

Und auch das nächste Match (Salzmann gegen Leib) gewann Rott. Richard gewann mit konsequentem Spiel auf die Rückhand den ersten Satz. Dann allerdings umlief Salzmann viele Rückhandbälle und zog sehr gekonnt mit der Vorhand an. Einige Blockbälle von unserem Oldie waren zwar erfolgreich, aber Salzmann brachte seine Vorhandbälle immer öfter und teilweise spektakulär ins Ziel. So fielen die nächsten 3 Sätze knapp an Salzmann (-8, -9, -13).

Dann aber holte Sebastian Josties mit 3:0 gegen Wagner den 3. Punkt für unser Team. Engagiert griff er an und setzte seiner Gegner immer unter Druck. Wagner konnte manchmal erfolgreich mit Gegenschüssen antworten, aber es war am Ende zu wenig; Sebastian konnte sich über einen schönen Sieg freuen.

Als nächster ging Tom gegen Erhard an den Tisch. Erhard nutzte in den ersten beiden Sätzen den Heimvorteil und gewann mit +8 bzw. +7. Dann aber kam Tom bedeutend besser ins Spiel; er zeigte im Angriff mehr Initiative und gewann den 3. Satz mit +3. Dieses Angriffsspiel setzte er auch in den nächsten beiden Sätzen fort und war immer Herr der Situation. Ungefährdet konnte er auch die Sätze 4 und 5 jeweils mit +5 überlegen nach Hause bringen. Ein schöner Erfolg!

Und Erich verkürzte auf 8:5 – dieses Spiel war sehr spannend. Alle 4 Sätze endeten mit 2 Punkten Differenz. Erich griff aus der Halbdistanz mit Vorhandbällen an, seine Rückhand brachte er oft mit harten Schüssen ins Ziel. Der Gegner war eher mit Blockbällen aktiv. Das Spiel wogte hin und her, am Ende hatte aber Erich das bessere Ende für sich und er stand nach dem Spiel mit 1418 TTR-Punkten zu Buche.

Den Schlusspunkt setzte dann allerdings Rott. Im Duell Held gegen Gaukler konnte Stefan gegen das sicherheitsorientierte Spiel von Gaukler nur im 3. Satz (+4) das richtige Mittel finden. In den anderen Sätzen war Gaukler einfach sicherer am Ball und kam zu den erfolgreichen Spielzügen. Er spielte seine Routine gekonnt aus und beendete damit das gesamte Spiel! Endergebnis 9:5 für Rott!!

TSV Unterpfaffenhofen-Germering – TSV Moorenweis 9:1

Nach der Mittagspause ging es nun in gleicher Besetzung gegen den Favoriten dieser Relegationsrunde, den TSV Unterpfaffenhofen-Germering, weiter.

Alle 3 Eingangsdoppel fielen nach Unterpfaffenhofen, aber wir wehrten uns! Josties/Frei gewann gegen Kostin Georg/Brunnhuber den 1. Satz mit +4 ! Die Gegner spielten dann ein konzentrierteres Angriffsspiel, dennoch hielten Sebastian und Erich mit. Am Ende gewannen die Unterpfaffenhofener den 4. Satz mit 15:13 und hatten den ersten Punkt gewonnen.

Noch knapper ging es im nächsten Doppel zu. Über 5 Sätze ging die Partie, vier Mal mit 2 Punkten Unterschied. Tom und Richard führten zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen weil sie gegen den jungen Kevin Li immer wieder punkten konnten; während die Gegner mit Simon Kostin den überragenden Akteur in diesem Doppel stellten. Der 4. Satz endete +11 für die Gegner, Richard ärgerte sich über einige unnötige Rückhandfehler. Und auch im 5. Satz war es immer ein „knappes Höschen“. Mit 11:9 behielten die beiden jungen Germeringer die Oberhand.

Etwas deutlicher mit 3:0 endete das 3. Doppel. Stefan und Rüdiger mussten die Überlegenheit von Yin/Candan wirklich anerkennen; die Gegner kamen – vor allem im ersten Satz – mit ihrem Angriffsspiel immer wieder zum Erfolg und legten damit einen Grundstein für den Gesamterfolg des Teams.

Auch Sebastian Josties hatte in seinem Match gegen Simon Kostin wenig zu bestellen. Der Spitzenspieler der Germeringer ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen, mit +4, +5, +4 siegte er glatt, aber auch wegen seiner sicheren Angriffsbälle – verdient.

Der Abteilungsleiter überraschte dann bei seinem Spiel gegen Georg Kostin mit dem Gewinn der ersten beiden Sätze. Sein Gegner kam mit einigen Schnittbällen nicht zurecht und machte dabei leichte Fehler. Richard blieb bei diesem Spiel auch im 3. und 4. Satz – 9 ging der 3. Satz verloren und im vierten Satz hatte unser Oldie Matchball – aber er vergab! Mit -10 ging der Satz nach Germering und im 5. Satz war der Ofen aus. Leib ärgerte sich über die vergebene Siegchance und war ohne Chance im Entscheidungssatz (-2).

Anschließend ging Erich gegen Alex Brunnhuber an den Tisch. In den ersten drei Sätze überzeugte unsere Nummer Vier voll und war mit seinem Halbdistanzspiel so erfolgreich, dass er 2:1 führte (7,-8, 8). Dann allerdings traf Brunnhuber seine Top-Spin-Bälle viel besser und sicherer. Erich kam immer wieder in schwierige Situationen und musste die restlichen beiden Durchgänge mit jeweils -3 abgeben.

Dann aber sorgte Thomas Piecha für den Ehrenpunkt. Gegen Yin gewann er mit sicheren Top-Spins den ersten Durchgang ungefährdet mit + 2. Im 2. Satz ließ er es lockerer angehen und gewann knapper mit +10. Der 3. Satz war bei Tom´s Angriffsspiel mit einigen Bällen durchsetzt, die wirklich extrem schwierig waren und deshalb nicht immer das Ziel trafen (-10). Im 4. Satz spielte er aber wieder konsequent auf Sieg und gewann klar mit +4!

Li ließ Rüdiger wenig Möglichkeiten, sein Angriffsspiel zu entfalten. Im Gegenteil, der Germeringer spielte schnelle und aggressive Bälle, bei denen Rüdiger dann manchmal zu spät dran war. Mit -5, -8, -5, siegte der Teenager deutlich; das Alter zollte der Jugend Tribut!

Einen sehr spannenden Kampf lieferte dann Stefan Held gegen den hohen Favoriten Ali Candan. Konterduelle und schnelle Ballwechsel sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel. Stefan übernahm oft die Initiative und führte auch mit 2:1 Sätzen. Dann kämpfte sich Candan immer wieder zurück und traf auch einige gute Bälle, während Stefan hie und da Chancen vergab. Zwei bewegte Schlusssätze fielen allerdings leider wieder nach Germering! Zum 4. Mal mussten wir uns mit 2:3 Sätzen geschlagen geben.

Und die fünfte 5-Satzniederlage erfuhr Richard Leib gegen Simon Kostin. Zwei knappe Sätze mit +10 und +9 konnte unser Spieler ergattern, aber im 4. und 5. Satz legte dann Kostin noch einen Zahn zu und der alte Moorenweiser sah dann auch wirklich gegen das Angriffsspiel seines Gegners „alt aus“ – zweimal -4 waren die Satzergebnisse.

Damit war für uns die Relegation beendet – Unterpfaffenhofen gewann anschließend gegen Rott/Lech und spielt nächstes Jahr eine Klasse höher. Wir bereiten uns nun auf die nächste Saison vor!     (R.L.)

Zum letzten Punktspiel der „Corona-Saison 21/22“ erwarteten wir zu Hause den TSV Gilching-Argelsried II. Wir spielten praktisch komplett, Rüdiger stieß von der 2. Mannschaft ins Team dazu.

Piecha/Leib als Doppel 1 brachten einen 3:0 Erfolg gegen Seemüller/Schierling mit nach Hause. Tom Piecha machte wie gewohnt das Spiel und Leib versuchte Fehler zu vermeiden. Mit +5, +7 und +3 fiel der Sieg auch klar aus und war nie gefährdet.
Auch das Doppel Josties/Frei punktete mit 3:1 Sätzen erfolgreich. Lediglich im 1. Satz (-8) waren Anlaufschwierigkeiten zu verzeichnen; danach kamen unsere beiden Spieler mit den unorthodoxen Blockbällen von Jutta Röpper gut zurecht und die Angriffsbälle von Gassenhuber waren nur selten von Erfolg gekrönt, aber die Moorenweiser Angriffsbälle trafen sehr oft ins Ziel.

Lay und Brundaler hielten ihr Doppel auch bis in den 5. Satz hinein offen. Dann allerdings waren sie mit ihrer Spielkunst am Ende, denn der Jugendliche Erik Pregla spielte an der Seite von Jost dann wirklich sehr gute Angriffsbälle und sicherte den ersten Punkt für die Gäste aus dem Landkreis Starnberg

Das erste Einzel im vorderen Paarkreuz gewann der „Rückrunden-Mannschaftsführer“ Richard Leib tatsächlich einmal ohne Satzverlust. Sein Gegner Gassenhuber konnte zwar immer wieder überraschende Schmetterbälle versenken, am Ende aber waren es zu wenige und Leib freute sich über die 3:1-Führung des Teams.

Sehr spannend in den einzelnen Sätzen verlief das Spiel von Sebastian Josties gegen Jutta Röpper. Dreimal behielt er mit 11:9 die Oberhand und punktete erfolgreich. Er kam mit seinen Angriffsbällen oft zum Erfolg, musste aber auch einige unorthodoxe Rückhandbälle von Röpper passieren lassen. Aber der Sieg war insgesamt verdient und sorgte so für ein schönes „Polster“ für den TSV Moorenweis.

Dieses Polster wurde vom mittleren Paarkreuz noch deutlich ausgebaut. Tom Piecha hielt den Gilchinger Mannschaftsführer Jost immer auf Abstand und konnte mit guten Aufschlägen, aber auch schönen Angriffsbällen überzeugen. Seine Mannschaftskameraden hatten trotz der manchmal knappen Satzergebnisse keine Sorge, dass Tom als Sieger den Tisch verlassen wird.

Überraschend war dann allerdings, dass Martin Lay gegen Seemüller ohne Schwierigkeiten mit +6, +7 +6 gewann. In der Vorsaison setzte es für ihn in Gilching noch eine herbe 0:3-Klatsche gegen den gleichen Gegner. Dieses Mal gelangen Martin sehr viel schnelle Top-Spins, gegen die Seemüller mit seinen langen Noppen kein Rezept hatte. Und auch bei langsamen Ballwechseln war unsere Nr. 4 meist der Gewinner. Der neue Zwischenstand: 6:1

Auf 7:1 erhöhte dann Erich Frei gegen Schierling. Nur im 1. Satz hatte er Anlaufschwierigkeiten und verlor mit -6. Dann aber sahen wir von Erich die gewohnten Angriffsbälle mit der Vorhand aus der Halbdistanz; manchmal von einem knallharten Rückhandball gekrönt. Schierling haderte mit seinem Schicksal und musste sich in den nächsten 3 Sätzen mit -4, -4 und -6 ganz klar geschlagen geben. Letztendlich ein relativ ungefährdeter Sieg.

Rüdiger Brundaler bekam es dann mit Erik Pregla zu tun, der schon im Doppel enorm überzeugt hatte. Der Jugendliche, der den höchsten TTR-Wert der Gastmannschaft hatte (1461), zeigte hervorragende Angriffsbälle und setzte Rüdiger immer enorm unter Druck. So verlor Rüdiger mit -7, -5, -5 deutlich. Pregla wird in der nächsten Saison sicherlich viel höher in der Gilchinger Rangliste geklettert sein. Zur Halbzeit führten wir dennoch 7:2 – es sah nach einem Sieg für uns aus!

Den machten dann auch die beiden Spieler aus dem vorderen Paarkreuz perfekt. Der Abteilungsleiter tat sich aber gegen Röpper hart; der 1. Satz ging glatt verloren, immer wieder war die Gilchingerin mit ihren Rückhandbällen erfolgreich. Dann spielte Leib mehr über die Vorhand und mit viel Schnitt, so konnte er die nächsten beiden Sätze positiv gestalten. Im 4. Satz fiel er wieder in sein Block- und Konterspiel zurück, aber am Ende reichte es zu einem knappen 13:11 im 4. Satz.

Den Schlusspunkt setzte dann Sebastian Josties, der im ganzen Match keinen Einzelsatz abgab. Nachdem er sich an die Noppen von Gassenhuber gewöhnt hatte, zog er sein Angriffsspiel auf und blockte, wenn es nötig war, auch die Vorhandbälle seines Gegners elanvoll zurück.
Im Ergebnis konnte man einen deutlichen (+9,+4,+5) Sieg notieren.
Und das Gesamtergebnis stand somit auch fest: 9:2 für Moorenweis

Fazit: Der Klassenerhalt ist geschafft – ja mit dem 2. Platz erreicht das Team sogar die Relegationsrunde!

Insgesamt gesehen war es natürlich eine schwierige Runde mit ungewohnten Herausforderungen. Freuen wir uns auf eine hoffentlich unterbrechungsfreie Saison 22/23.     (R.L.)

Im Achtelfinale des Bezirkspokals erwartete uns das schwere Los Pentenried II.
Die Pentenrieder kamen auch mit den erwartet 3 starken Herren Schmied, Kainz und Wegel. Moorenweis spielte mit Josties, Leib und Frei.

Die frei wählbaren Aufstellungen brachten dann folgende Partien:

Es begann Sebastian Josties gegen Christian Wegel. Der Pentenrieder erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner, der einen verdammt guten Vorhandblock spielt. Josties versuchte es immer wieder mit seinen Vorhandangriffsbällen, kam aber nur teilweise zu guten Treffern. Insgesamt erwies sich die „sächsische Blockmaschine“ als zu sicher und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Youngster zurück, der somit den Sprung über die 1600er TTR-Marke verpasste.

Erich Frei aber schaffte den Ausgleich zum 1:1!! Gegen Gerhard Kainz, der knapp unter 1600 Punkten stand, lieferte Erich eine herausragende Partie. Seine Top-Spins aus der Halbdistanz und die dazugehörigen Schüsse stellten Kainz immer wieder vor unlösbare Probleme. Erich führte nach Sätzen 1:0 und 2:1, musste aber immer wieder den Satzausgleich des extrem kämpferischen Gegners hinnehmen. Im 5. Satz aber lief es von Anfang an für Erich und das Entsetzen war Kainz ins Gesicht geschrieben. Mehrere unhaltbare Gewaltschüsse sorgten schlussendlich für den Sieg im 5. Satz!
Bravo Erich! Als Lohn steht Erich nun wieder ganz knapp über 1400 TTR-Punkten.

Dann hofften die Moorenweiser auf ihren Abteilungsleiter. Er gewann auch die ersten beiden Sätze gegen Schmied und dachte mit platzierten schnellen Bällen, das richtige Rezept gefunden zu haben. Schmied bewegte sich zu Beginn des Matches auch relativ wenig. Ab dem 3. Satz stellte der Pentenrieder Abteilungsleiter aber sein Spiel um und ergriff selbst mit Angriffsbällen die Initiative. Die nächsten beiden Sätze verlor Leib deshalb mit -9 und -7. Auch im Entscheidungssatz führte Schmied hoch und hatte Matchbälle. Leib kam aber nochmals zurück und glich zum 10:10 aus. Dann hatte unser Oldie selbst 2 Matchbälle, die er leider mit ungeschickten Konterbällen vergab. Am Ende hatte Schmied die besseren Nerven und gewann mit 15:13.

Nun sollte aber das Doppel für Moorenweis gewonnen werden. Josties/Leib hatten es mit Kainz/Wegel zu tun, einer Kombination, die schon „ewig“ zusammenspielt. Wieder war der schnelle Vorhandblock von Wegel ein Knackpunkt im Spiel, aber auch die Noppen von Kainz erwiesen sich vor allem für Leib als großer Stolperstein. Seine Laufarbeit war zu schwach und so kamen die Pentenrieder immer wieder leicht zu Punkten. Und trotz einer 2:1 Satzführung verloren die Moorenweiser die nächsten beiden Sätze mit -10 und -9. Vielleicht wäre in diesen beiden Sätzen etwas mehr Ruhe ein gutes Mittel gewesen, aber so freute sich Pentenried II über eine 3:1 Führung.

Sebastian Josties ging dann gegen Gerhard Kainz an den Tisch. Der 1. Satz ging mit -5 verloren, aber dann kam die Wende! Ein gut kämpfender und stark attackierender Josties übernahm die Initiative. Immer wieder hallten die Verzweiflungsschreie von Kainz durch die Halle. Die nächsten Sätze waren immer eng und spannend, aber Sebastian gewann alle 3 und revanchierte sich für die Niederlage gegen Wegel.

Auch Leib konnte schließlich einen positiven Zähler zum Gesamtergebnis beisteuern, indem er sich oftmals auf Konterduelle mit Wegel einließ. Der Vorhand der „sächsischen Blockmaschine“ wich Leib konsequent aus und spielte fast alle Bälle auf die Rückhand von Wegel. So kamen viele Punkte auf das Konto von Leib. Am Ende war es ebenfalls ein 3:1 Erfolg und die gesamte Partie stand wieder 3:3.

So musste die Entscheidung im letzten Einzel zwischen Erich Frei und Dieter Schmied fallen. Aber der Routinier Schmied ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Erich spielte gut und zeigte auch schöne Angriffsbälle, aber insgesamt reichte es nicht. Schmied behielt mit 7, 8 und 6 die Oberhand und die Moorenweiser konnten nur gratulieren.

Fazit: Mit einer Teilnahme am „Final Four“ wurde es wieder nichts….
Die nächste Aufgabe gegen Gilching steht jetzt bei den Punktspielen vor der Tür!     (R.L.)

Zum Duell mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter fuhren wir mit 3 Stammspielern der 1. Mannschaft (Sebastian Josties, Adrian Scholz und Richard Leib). Weiterhin im Team waren Erich Frei und Stefan Held und erstmals in dieser Saison auch Holger Rapp. Held und Frei waren bei der Anreise an den Lech so fokussiert, dass sie vergaßen Adrian in Geltendorf mitzunehmen.
Landsberg präsentierte wohl sein stärkstes Team; Kapitän Merkt war bei dem Match „non playing captain“, seine aktuelle Bilanz von 1:8 prädestinierte ihn vielleicht nicht zum Einsatz.

Nachdem alle Coronatests von dem „guten Geist“ der Landsberger, Simon Weber, abgenommen waren, ging es etwas verspätet los.

Die ersten beiden Doppel brachten jeweils deutliche 3:0 Erfolge für die Spitzendoppel, also Lind/Nauendorf auf Seite der Gastgeber und Josties/Leib bei den Gästen. Weit weniger deutlich war das 3. Doppel. Die Partie Weber/Förg gegen Frei/Held ging über 5 Sätze und unsere Männer führten schon 2:1 nach Sätzen. Der 4. Satz war auch sehr knapp (11:9) für Landsberg. Hoffnungen auf einen Matchgewinn für uns waren nicht unberechtigt, aber am Ende ging auch der 5. Satz mit -8 nach Landsberg. Eine 2:1 Führung nach den Doppeln hätte uns sehr gut getan.

Denn anschließend zeigte sich das vordere Paarkreuz von Moorenweis in guter Form.
Sebastian konnte Ulf Lind, den schwedischen Routinier in den Landsberger Reihen, nach hartem Kampf mit 3:0 bezwingen. Im ersten Satz holte er noch einen großen Rückstand auf, wehrte Satzbälle ab und gewann mit +10. Dann kamen seine Angriffsbälle noch besser und er wusste auch kämpferisch zu überzeugen. 2 verdient gewonnene Sätze (+8, +9) waren die Folge und das Team konnte sich über diesen verdienten Sieg wirklich freuen.
Der Abteilungsleiter holte dann gegen Jahn ohne Satzverlust den nächsten Punkt. Das 11:1 im Eröffnungssatz war natürlich Gift für die Konzentration unseres Oldies. Prompt hakte es im 2. Satz sehr deutlich und nur mit Mühe (+11) konnte der Satzgewinn eingefahren werden. Dieser Warnschuss half aber und im 3. Satz war der Satzverlauf (+5) wieder weniger spannend.

Im mittleren Paarkreuz bekam es Erich mit dem in dieser Saison noch unbesiegten Nauendorf zu tun. Der Landsberger konnte seine weiße Weste behalten, er war im Blockspiel sicher und konnte auch selbst immer wieder durch gut platzierte Angriffsbälle Punkte für sich verbuchen. Erich hatte sich im 3. Satz (9:11) dann besser zurechtgefunden, aber leider reichte es nicht zu einem Teilerfolg.

Auf einen Sieg hofften wir bei Adrian gegen Großkopf, hatte er ihn letztes Jahr doch bezwungen. Der erste Satz ging aber an den Lechstädter. Im 2. Satz kam Adrian von Beginn an gut ins Spiel und Großkopf traf mit seiner Rückhand zu wenig. Die Fehler von Großkopf reichten zum Satzgewinn (+7). Das ging im 3. Satz so weiter und Adrian lag immer in Führung. Bei einer 9:5 Führung änderte er sein Spiel. Er zog plötzlich schwierige Rückhandbälle – prompt ging der Satz mit 10:12 noch verloren. Das gab Großkopf Auftrieb und er gab im 4. Satz praktisch die Führung nicht mehr aus der Hand. Adrian konnte noch zum 10:10 ausgleichen, aber nach Ende des 4. Satzes (-10) war Großkopf der Sieger.

Anschließend kam Holger gegen Weber, der in jüngster Zeit seinen TTR-Wert erfolgreich auf 1477 gesteigert hatte, an die Reihe. Die ersten beiden Sätze brauchte Holger zum warmwerden, sie gingen an Weber (-5, -3). Dann aber setzte er konsequenter und geduldiger seine gefährlichen Schupfbälle ein, Weber zeigte sich verunsichert und gab den Satz mit –8 ab. Im 4. Satz war Holger absolut auf Augenhöhe mit Weber und lag auch teilweise in Führung. Aber er wurde in einigen Ballwechseln wieder ungeduldig und versuchte sich als Angriffsspieler. Das ging leider oft daneben. So konnte Weber den 4. Satz mit 14:12 noch an sich reißen und als Sieger den Tisch verlassen.

Einen heißen Kampf lieferten sich Linder und Stefan. Stefan eher im Angriffsmodus, sein Gegner als Block- und Konterspieler. Es ging über die volle Distanz! Stefan konnte seine beiden Sätze jeweils knapp mit +9 gewinnen, während Linder die Sätze 2 und 4 deutlicher mit +4 nach Hause brachte. Aber im 5. Satz spielte Stefan wie aus einem Guss und war nicht zu bezwingen. Die Angriffsbälle kamen gut dosiert auf den Tisch, Linder wurde mehr und mehr verunsichert, der Applaus der Mannschaftskameraden tat sein Übriges und der Mann von der Maisach hat den Mann vom Lech im 5. Satz mit 11:4 besiegt!
Eine knappes 4:5 aus Moorenweiser Sicht zur „Halbzeit“.

Schafft die Abteilungsleitung gegen Lind den Ausgleich? Im 1. Satz lief es ganz gut, die Blockbälle kamen und am Satzende stand ein +8. Im 2. Satz aber war Lind aggressiver und Richard war mit seinen Returns oft überfordert (-9). Nun aber ging irgendwie nochmals ein Ruck durch den Körper unserer Nummer 1; er war noch konzentrierter bei der Sache. Schnelle Bälle auf die Rückhand des Schweden sorgten für wichtige Punkte. Mit +6 und +7 brachte er die Partie dann nach Hause, der 5:5 Ausgleich war geschafft!
Und Sebastian erkämpfte dann die Führung gegen Jahn. Locker und ohne großen Stress holte er sich dieses Match ganz klar mit 3:0 Sätzen! Die einzelnen Sätze endeten +5, +5, +3. Das zeigt sehr deutlich die Souveränität dieses Sieges! Unser Youngster ging nach diesem Spiel wirklich sehr entspannt vom Tisch. Moorenweis führte wieder! 6:5. Nur nebenbei: Der neue TTR-Stern von Sebastian steht nun bei 1593!!

Im mittleren Paarkreuz stand Adrian nun vor der schweren Partie gegen Nauendorf. Er konnte in den ersten beiden Sätzen mithalten, aber eben nur mithalten. Zum Satzerfolg fehlte vielleicht manchmal eine kleine Taktikänderung oder auch die Geduld. -8 ging der 1. Satz verloren und der 2. Satz fiel mit -12 noch knapper an Nauendorf. Der 0:2 Satzrückstand raubte Adrian vielleicht etwas die Motivation, denn der 3. Satz ging extrem klar mit -3 verloren.
Aber vielleicht bezwingt nun Erich seinen guten Bekannten Großkopf im nächsten Spiel der Mitte! Vorige Saison, am 23.10.20, hat es noch geklappt. Der 1. Satz geht leider an Erich etwas vorbei (-3). Danach aber kommen seine Angriffsbälle und Großkopf muss sich im nächsten Satz deutlich geschlagen geben (+5). Permanente Spannung im 3. Satz! Aber trotz knapper Führung verliert Erich leider am Ende (-9). Dann wieder gute Punkte von Erich und Fehlschüsse vom Landsberger. Eine hohe zwischenzeitliche Führung für Erich; aber plötzlich wird es nochmals knapp. Am Ende ein hauchdünnes 11:9. Jetzt folgt der Schlusssatz! Leider nimmt sich Großkopf von Anfang an die Führung, er trifft auch öfter als Erich bei den Angriffsschlägen und bringt das Match mit 11:8 nach Hause. Schade.

Was passiert nun im hinteren Paarkreuz? Stefan gegen Weber – eine schwierige Partie! Es ging in der Tat für Stefan schwierig los. Weber blockte die Angriffsbälle relativ sicher und konnte auch selbst mit Überraschungsschlägen punkten. Schwupp – schon waren die ersten beiden Sätze verloren (-6, -8). Dann ließ es Stefan etwas vorsichtiger angehen und Weber zeigte dabei doch einige Unsicherheiten. Einige seiner Angriffsbälle gingen ins Aus und die Schnittbälle von Stefan erzielten Wirkung. Und so gingen die nächsten beide Sätze nach Moorenweis. Es folgt der nächste Entscheidungssatz! Und was passiert? Die Landsberger haben wieder das bessere Ende für sich. Ein hochkonzentrierter Weber schafft es, wie in den beiden Eingangssätzen, die Angriffsbälle zu blocken und trifft auch noch selbst. Mit – 4 war Stefan relativ weit weg vom Sieg.
2 Partien hintereinander im 5. Satz verloren. Das tut weh!
Kann nun Holger noch einen Punkt holen? Nein es klappt nicht! In 3 relativ glatten Sätzen (-4, -5, -7) ging das Spiel an Linder. Es könnte sein, dass sich Holger mit seinen überraschenden Ballonbällen keinen Vorteil verschafft hat. Aber absolut konsequentes Ballhalten ist für einen vor Kraft und Dynamik strotzenden Spieler wie Holger ein sehr schwieriges Unterfangen.

Fazit: Landsberg hat nun 4 Punkte Vorsprung. Mit einem kompletten Team wäre möglicherweise mehr drin gewesen. Aber vielen Dank an die Freunde aus der 2. und 3. Mannschaft, sie haben wunderbar gespielt. Insgesamt haben wir den Landsbergern gut Paroli geboten, mit einem Quäntchen Glück wäre ein Unentschieden eventuell möglich gewesen.     (R.L.)

Gegen den SV Igling konnten wir in folgender Besetzung antreten: Leib, Josties, Piecha, Scholz, Frei und Held. Igling hatte erstmal wieder, nach langer Verletzungspause, Storhas im Team, Fischer und Riekenbrauck sprangen für Pecka und Knopp ein. Insgesamt erwarteten wir ein sehr knappes Endergebnis.

Piecha/Leib als Doppel 1 brachten einen 3:0 Erfolg gegen Storhas/Fischer mit nach Hause. Das Zusammenspiel der Moorenweiser lief deutlich besser als jüngst in Prittriching. Tom Piecha war mit seinen Vorhandangriffsbällen sehr erfolgreich und Richard Leib brachte auch einige Bälle auf den Tisch. Am Ende stand ein 3:0 Sieg (+5, +9, +9) zu Buche.
Sebastian Josties und Adrian Scholz hatten gegen das Iglinger Spitzendoppel den Sieg schon auf dem Schläger. Sie führten im Entscheidungssatz 10:7, aber leider wollte der Siegpunkt nicht gelingen, der Satz ging 10:12 verloren. Igling konnte zum 1:1 ausgleichen.
Erich Frei und Stefan Held fanden gegen das eingespielte Doppel Söldner/Orr erst im 3. Satz adäquate Mittel, um den Angriffsbällen ihrer Gegner Paroli zu bieten. Aber auch in diesem Satz reichte es nicht ganz, so steht in den Annalen nun eine 0:3 Niederlage (-4, -5, -10) und eine 2:1 Führung für Igling nach den Eingangsdoppeln.

Im vorderen Paarkreuz gewann dann Leib überraschend glatt mit 3:0 gegen Storhas. In den Beratungen während der Satzpausen betonte Leib immer wieder, dass er hier mit sicherem Spiel sich wohl fühlt und keine unnötigen Risiken eingehen will.

„Sicheres Spiel“ war für Josties kein Mittel gegen Possmann. Nein, er versuchte seinen Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen um die gefährlichen Vorhandbälle von Possmann zu unterbinden. Das gelang Sebastian im 1. Satz noch nicht, im Verlauf der Partie aber immer besser. Possmann haderte mit seinem Spiel und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren! Moorenweis lag erstmals in Führung.

Das mittlere Paarkreuz konnte diese Führung halten. Tom Piecha kam mit dem klaren und sauberen Angriffsspiel von Christian Orr sehr gut zurecht. Immer wieder konnte er bei den „Rallyes“ den Schlusspunkt mit einem Schuss oder Top-Spin setzen. Sein Sieg (+9, +7, +3) war wirklich überzeugend.
Sehr überzeugend spielte auch im 1. Satz Adrian Scholz gegen Thomas Söldner. Mit guten Angriffsbällen traf er oft „ins Schwarze“ (+4). Danach aber blockte der Iglinger viel passiver und die Ballwechsel wurden länger. Das war ein entscheidender Nachteil für Adrian, denn irgendwann schlichen sich bei längeren Ballwechseln Ungenauigkeiten in die Schläge und die Bälle gingen ins Netz oder ins Aus. 3 relativ glatt verlorene Sätze waren die Folge (-2, -7, -6).

Nun aber fiel eine kleine Vorentscheidung im hinteren Paarkreuz. Erich Frei kämpfte in einem Spiel, das nichts für schwache Nerven war, Holger Riekenbrauck 3:2 nieder. Erich gelangen bemerkenswerte Bälle aus der Halbdistanz, aber sein Gegner ließ sich mit gutem Blockspiel nicht lumpen. Vielleicht trug aber auch die massive Unterstützung der Moorenweiser Fans einen Teil zum Erfolg bei. Oder war es doch das geschickte Time-out im 5. Satz? Erich gewann jedenfalls den Entscheidungssatz mit 11:9 und auf Moorenweiser Seite sah man überall zufriedene Gesichter.
Mit einer 6:3 Führung ging man in die „Halbzeit“, denn Stefan Held besiegte Alois Fischer mit 3:1. Die ersten 3 Sätze waren sehr knapp aus Moorenweiser Sicht (+10, -9, +9). Eine Mischung aus sicherem Angriffsspiel und kontrolliertem Blocken brachte Stefan in die Lage, immer wieder entscheidende und wichtige Punkte für sich zu verbuchen. Vielleicht hatte er auch 2 glückliche Bälle dabei, aber insgesamt war unser Mann wirklich überzeugend in diesem Match. Das bewies er dann im 4. Satz ganz besonders, den er ungefährdet mit +4 nach Hause spielte!

Was macht nun das vordere Paarkreuz? Der Abteilungsleiter hat unheimlichen Respekt vor Possmann. Im 1. Satz wurde es knapp, aber schlussendlich freute sich Leib über den 11:8 Satzgewinn. Danach spielte er Rollaufschläge um schnell ins Kontern zu kommen. Das war ein gutes Rezept, wie die Ergebnisse der nächsten beiden Sätze zeigten (+2, +5). Vielleicht lag es auch daran, dass sein Partner, mit dem er 1968 Vizekreismeister im Jugend-Doppel wurde, das Match intensiv beobachtete.
Sebastian Josties sorgte dafür, dass im vorderen Paarkreuz 4 Punkte geholt wurden. Gegen Storhas gewann er 3:0 und konnte dabei immer wieder auch knallharte, aggressive Schmetterbälle in der gegnerischen Hälfte versenken. Der TTR-Wert von Sebastian hat erneut einen neuen Rekord erreicht! 1582 ist der neue Bestwert!

Thomas Piecha blieb es dann vorbehalten, den „Sack zu zumachen“. +3 im 1. Satz und ein -1 (!!) im 2. Satz passten nicht ganz zusammen. Dafür waren dann im 3. und 4. Satz wieder solide Angriffsbälle von Tom zu sehen, denen der Iglinger Tom (Söldner) nicht gewachsen war. Große Freude auf Moorenweiser Seite über diesen Sieg und den Erfolg für das Team!!.
In der Moorenweiser Kegelbahn wurde dann noch lange und intensiv von Spielern beider Mannschaften in sehr netter Atmosphäre gefachsimpelt und geratscht.     (R.L.)

Die nächste Pokalrunde bescherte uns wieder ein Team aus der Bezirksklasse C, sodass wir in der Besetzung: Leib, Josties, Piecha – Doppel Josties/Piecha als Favoriten ins Match in der kalten Gröbenzeller Halle, in der die Heizung nicht funktionierte, gehen konnten.

Das 1:0 sicherte uns Sebastian Josties gegen Antonio Gutierrez mit einem 3:0 Erfolg. Sebastian war aber nicht ganz mit seiner Leistung zufrieden; einige Vorhandbälle landeten hinter dem Tisch. Mit seinen Aufschlägen verschaffte er sich aber einen entscheidenden Vorteil, was am Ende auch zum verdienten Sieg reichte. Leider blieb aber seine TTR-Zahl unverändert.

Den 2. Punkte erkämpfte dann der Abteilungsleiter gegen Gerald Espich. Der 1. Satz war ein „sehr knappes Höschen“, Leib spielte gegen die Noppenrückhand seines Gegners ziemlich ungeschickt und produzierte viele Eigenfehler. Nach Abwehr von 3 Satzbällen reichte es dann zu einem 12:10 Satzerfolg. Der nächste Satz lief dann mit +4 – aus welchen Gründen auch immer – besser für Leib. Im dritten Satz traf Leib sogar 2 bis 3 Angriffsbälle und beendete die Partie ohne Satzverlust.

Auch Thomas Piecha gewann sein Spiel gegen Roman Gast mit 3:0. Die unangenehmen Vorhand-Side-Spins von Gast brachten Tom in den ersten beiden Sätzen nicht in Verlegenheit (+8, +3). Im 3. Satz aber war sein Gegner sehr engagiert und zeigte mehrmals sehr gute Angriffsbälle. Aber Tom hielt gut dagegen und war am Schluss mit einem knappen 12:10 der verdiente Sieger.

Den Schlusspunkt setzte das Doppel Josties/Piecha gegen Gutierrez/Gast. Die beiden Moorenweiser spielten zum ersten Mal ein gemeinsames Doppel und mussten sich noch etwas aneinander gewöhnen. Sebastian griff in gewohnter Weise sehr aggressiv an, traf aber nicht immer. So ging nach dem Gewinn des 1. Satzes (+9), der 2. Satz tatsächlich verloren (-8). Nachdem die beiden Moorenweiser sich dann etwas beraten und abgestimmt hatten, lief es in den nächsten beiden Sätzen viel besser (+7,+4) und der Gesamtsieg war nach einer Stunde Spielzeit gesichert.     (R.L.)

Nun ist die weiße Weste also weg, der TV Prittriching II hat uns die 1. Niederlage beigebracht. Moorenweis war mit Leib, Josties, Piecha, Frei, Ungar und Burg bei dem Team vom Lechfeld angetreten.

Einen ersten Knacks brachten die 3 Eingangsdoppel für Moorenweis! Sie gingen alle verloren. Das Spitzendoppel der Gastgeber (Nöldner/Zeisberger) ging als Favorit gegen Josties/Frei ins Rennen und wurde dieser Rolle auch mit einem deutlichen 3:0 gerecht.
Mehr hatte man sich auf Moorenweiser Seite von Piecha/Leib erwartet. Nach einem gewonnenen ersten Satz gegen Schneider/Kapetanovic wurden im 2. Satz Satzbälle vergeben (-13) und als dann auch der 3. Satz knapp verloren ging (-12) war der 4. Satz natürlich ein „Nervensatz“. Die Prittrichinger waren nervenstärker und gewannen mit 11:9!
Unser Doppel 3 Burg/Ungar kämpfte gegen Mühlberger/Kulzer bravourös. Von den TTR-Werten her waren die Gastgeber klar im Vorteil, aber Ungar/Burg erzwangen einen 5. Satz und führten dabei zwischenzeitlich wirklich haushoch. Aber dann war es wie verhext: Die Bälle kamen einfach nicht mehr auf die Platte und der Sieg ging an Prittriching.
Rückblickend wäre in den Doppeln für Moorenweis mehr drin gewesen.

Im vorderen Paarkreuz begann Josties gegen Schneider mit seinem gewohnt aggressiven Angriffsspiel. Aber das war nicht die richtige Taktik, wie sich nach den ersten 8 Punkten zeigte. Unser Youngster stellte sich um und spielte nun eher sichere Bälle. Sein Gegner ging nun in den Angriffsmodus über und verschoss viele seiner Schmetterbälle. Zudem setzte er auch mehrere Aufschläge von Josties direkt ins Aus. Am Ende stand ein 3:0 Sieg für Sebastian zu Buche (9,7,7) und die Moorenweiser freuten sich über den 1. Punkt in diesem Match.
Den 2. Punkt holte dann Leib gegen den Ex-Fürstenfeldbrucker Nöldner, gegen den er noch nie gespielt hat. Die ersten beiden Sätze waren ein hartes Stück Arbeit, weil der Linkshänder immer wieder mit seiner Vorhand durchkam und der Abteilungsleiter nur schwach blockte (+11, +9). Im 3. Satz lief es aber besser (+2) und der Zwischenstand war nur noch 3:2 für die Mannschaft vom Lech.

Dann musste Frei gegen „Zeisi“ den Kapitän der Prittrichinger ran. Erich startete im 1. Satz sehr gut und führte auch hoch; aber irgendwie riss dann der Faden, weil plötzlich Zeisberger die Initiative übernahm und selbst attackierte. Der Satz ging noch mit +8 an Prittriching. Im 2. und 3. Satz ließ sich dann Zeisberger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielte die Partie mit guten Blockbällen und einigen Vorhandschüssen sicher nach Hause (+5,+8).

Im nächsten Einzel stand Piecha Daniela Mühlberger gegenüber. Die junge Linkshänderin hat Erfahrung als Bayernliga-Spielerin im Damenbereich gesammelt und ist im schnellen Spiel dicht am Tisch gut trainiert. Diese Erfahrung machte auch Tom. Seine Angriffsbälle wurden immer wieder hart geblockt und auch direkt attackiert. Mit guten Aufschlägen verschaffte sich Mühlberger ebenfalls Vorteile. So blieb es nur bei einem Satzgewinn (+6 im 3. Durchgang) von Tom.

Im hinteren Paarkreuz war zuerst Ungar dran. Gegen den im Schupfen recht sicheren Kulzer fand Helmut kein passendes Rezept. Das Wechselspiel Rückhand/Vorhand von Kulzer brachte Helmut immer wieder in Bedrängnis. Seine Angriffsbälle wurden zudem gut geblockt, einige gingen auch ins Aus. Am Ende war Kulzer mit +9,+7,+8 der Sieger und ließ einen enttäuschten Ungar zurück.
Burg musste anschließend mit Kapetanovic die Klingen kreuzen. Der junge Mann absolvierte erst das 3. Spiel für die Lechrainer, zuvor stand er in Penzberg auf der Rangliste. Er zeigte sich als der sicherere Spieler in diesem Duell. Flo gelangen zwar einige Traumbälle, aber Licht und Schatten wechselten sich bei ihm ab. Vor allem im 2. Satz war er nah am Satzgewinn, aber es reichte nicht und so musste er seinem Gegner zu einem 3:0 Sieg (+5,+10,+4) gratulieren.

Bei einem Zwischenstand von 7:2 konnte dann der Moorenweiser Oldie in einem hart umkämpften Match gegen Schneider auf 3:7 verkürzen. Die Nummer 1 der Gastgeber kam immer wieder mit seinen Angriffsbällen durch die Blockabwehr von Leib. Aber am Ende überzeugte Leib vor allem kämpferisch. 8:8 stand es im 5. Satz und am Ende holte er dann 3 Punkte in Serie, weil Schneider seine Angriffsbälle ins Aus setzte.

Den nächsten Punkt fixierte für die Spieler von der Maisach dann Sebastian Josties gegen Nöldner mit einem 3:0 Erfolg. Nach Anlaufschwierigkeiten im 1. Satz kam Sebastian aber mit den Angriffsbällen seines Gegners gut zurecht, ja er übernahm sogar oft selbst die Initiative und verwandelte einige Vorhandschüsse knallhart. Sebastian wird wieder TTR-Punkte gutmachen und seinen neuen Stern in der TTR-Historie ganz nah an die 1570 Punkte heranrücken.
Und den 3. Spielgewinn in Serie für Moorenweis holte Tom Piecha gegen Zeisberger. Die Angriffsbälle von Tom kamen in dieser Partie viel sicherer als zuvor gegen Mühlberger. Langsamere Top-Spins, aber mit hoher Rotation blockte der Prittrichinger sehr oft ins Aus. Und wenn er selbst zum Angriff überging, dann unterliefen ihm oftmals Fehler. Insgesamt gesehen, war dies ein sicherer 3:1 Sieg für Piecha, vor allem die Sätze 3 und 4 beherrschte er mit +6 jeweils sicher.

Erich Frei zog sich gegen Daniela Mühlberger vor allem in den ersten beiden Sätzen hervorragend aus der Affäre, es reichte allerdings – wie bei knappen Spielen von Erich oft – nicht zum entscheidenden Satzgewinn. Mit seinem Spiel aus der Halbdistanz brachte er die Dame oftmals in Bedrängnis und es gelangen ihm Traumbälle. Nur im 3. Satz, vermutlich den Sieg schon vor Augen, übernahm Mühlberger die Initiative und gewann dann deutlich mit +3.

Den Schlusspunkt für unsere Gastgeber setzte dann Kulzer, der an diesem Abend keinen Satz abgab. Er brachte Flo Burg mit seinem wirklich unorthodoxen Spiel in dieser Partie oftmals zur Verzweiflung. Ihm gelangen Blockbälle aus wirklich ungewöhnlichen Positionen und dann platzierte er Schupfbälle so gekonnt, das für unseren Flo die Arme manchmal zu kurz waren. Flo musste sich immer wieder wundern, wie ihm geschah – aber so ist Tischtennis manchmal.     (R.L.)

Nach Auskunft der Gastgeber, hatten wir die Ehre das erste Tischtennisspiel in der Mehrzweckhalle von Egling zu bestreiten; bisher spielte der SC Egling im Vereinsheim seine Tischtennisspiele.
Unsere Gegner sind zwar Tabellenführer in der Kreisklasse C, wir gingen aber auf Grund des Klassenunterschiedes als Favoriten in diese Partie.

Den ersten Punkt holte dann prompt Josties gegen Scheithauser, die Nr. 1 der Heimmannschaft. 3:0 gewann Josties in relativ ungefährdeter Manier (+6, +7, +7). Er dominierte mit seinen aggressiven Angriffsbällen das Spiel eindeutig und konnte somit wieder einen neuen Stern in seiner TTR-Wertung setzen! Mittlerweile stehen 1559 Punkte bei ihm zu Buche. Die 1600er-Marke knackt er bald.

Den 2. Punkt erkämpfte dann der Abteilungsleiter gegen Mayrock. Aber das ging nicht so locker wie bei Josties. Im 1. Satz hatte unser Spieler mit dem Service des Gegners arge Probleme und konnte nur knapp mit +9 den Satzgewinn verbuchen. Der 2. Satz verlief ähnlich. Im 3. Satz allerdings war Mayrock klar besser, er traf auch einige schöne Top-Spins und gewann mit +5. Nun ging ein gewisser Ruck durch Leib und er blockte aggressiver als in den bisherigen Sätzen. So konnte er mit +5 den 4. Satz gewinnen und als Sieger den Tisch verlassen.

Kai Drebes bekam es dann mit Gerhard Hecht, unserem Spielgruppenleiter in der Punktrunde zu tun. Hecht spielt mit langen Noppen eine Abwehrstrategie und greift nur ganz, ganz selten an.
Da war von Beginn an vorgezeichnet, wie das Spiel abläuft. Drebes war fast permanent im Angriffsmodus, in erster Linie mit der Vorhand, aber auch mit der Rückhand.
Schöne Ballwechsel kamen zustande, wenn Hecht, weit hinter dem Tisch agierend, die Bälle immer wieder auf die Platte brachte. Aber am Ende reichte es nicht für den Abwehrspieler. Drebes konnte öfter punkten und machte es nur im 3. Satz etwas spannend (+7, +7, +12). Der Zwischenstand war 3:0 und nun fehlte nur noch 1 Punkt zum Sieg für uns.

Den sollte eigentlich das Doppel Josties/Drebes gegen Scheithauser/Mayrock holen. Der Abteilungsleiter, der das Zählgerät bei diesem Match bediente, dachte nach einer 2:0 Satzführung seiner Mannschaftskollegen: „Wer gibt den einzigen Satz bei diesem Pokalspiel für Moorenweis ab? Leib“.
Aber dann kam es völlig anders. Den 3. Satz gewannen die Gastgeber knapp mit 12:10, im 4. Satz fanden sehr viele Angriffsbälle von Josties/Drebes ihr Ziel nicht und so kam es unerwartet doch noch zu einem Entscheidungssatz. Hier führte unser Doppel fast immer, auch noch 9:7! Dann aber ging nur noch wenig. 2 verschossene Bälle, ein hoher Top-Spin von Scheithauer und am Ende ein Schupffehler ließen die Eglinger jubeln.

Nun musste sich der Abteilungsleiter nochmals das Trikot überstreifen. Gegen Scheithauer gewann er dann tatsächlich 3:0, wobei der 2. Satz (+13) eigentlich schon eine sichere Beute für den Paartaler schien. Der 3. Satz (+4) war dann etwas deutlicher, hier blitzten noch ganz leicht die ehemals gefährlichen Blockbälle von Leib auf.

Fazit: Der Weg zum „Finale dahoam“ ist noch lang und steinig, ob es in dieser Saison dafür reichen wird? Es wird ganz, ganz schwer, noch schwerer als beim letzten Mal, wo bereits im Viertelfinale Endstation war.     (R.L.)

Gegen Oberalting II spielten wir ohne Thomas Piecha, Stefan Held sprang dafür ein. Auch Oberalting war nicht komplett und spielte mit 2 Ersatzleuten.

Mit einer etwas ungewöhnlichen Doppelaufstellung überraschten uns die Oberaltinger, die Nummer 1 war nämlich im Doppel 3 zu finden, das Doppel 1 bildeten Nummern 3 und 5.
Wir lagen nach den Doppeln 2:1 in Führung, denn unser Spitzendoppel Josties/Drebes war gegen das Ehepaar Winter mit 3:0 ungefährdet und Leib/Lay konnten das Doppel 1 der Gastgeber, Braun/Obermeier, auf Grund der „besseren Stellung“ und Top-Spins von Lay mit 3:2 niederkämpfen.
Scholz/Held hielten gegen Heitmayr/Öppinger, nach Eingewöhnungsschwierigkeiten im 1. Satz, im 2. und 3. Satz mit; letztlich gingen aber beide Sätze mit -9 nach Oberalting.

Im vorderen Paarkreuz startete Josties gegen Heitmayr. Er vermied Bälle auf die langen Noppen seines Gegners und nach einer Eingewöhnungsphase im 1. Satz kam er immer sicherer mit seinen Schüssen und Angriffsbällen ins Spiel. Immer wieder bezeichnete sich der ungeduldige Heitmayr mit dem Namen eines Seevogels und Josties gewann so immer mehr Sicherheit in seinem aggressiven Angriffsspiel! 3:1 für unseren Mann. Eine sehr reife Leistung gegen diesen schwer zu spielenden Gegner.

Enttäuschend für uns hingegen verlief das Spiel von Leib gegen Mark Winter. Der Abteilungsleiter war irgendwie nicht bei der Sache. Er ließ sich auch durch kleine Spielereien seines Gegners aus dem Konzept bringen. Im 3. Satz vergab er Satzbälle und im 4. Satz lieferte er eine desolate Leistung ab. Da wäre mehr drin gewesen!

Den 3:3 Ausgleich besorgte dann Braun für Oberalting. Mit 3:0 bezwang er Martin Lay, der zu wenige seiner Angriffsbälle ins Ziel brachte. Braun hingegen war dank der besseren Konterbälle und schnellem Spiel der Sieger.
Dafür zeigte sich dann Drebes gegen Gabriele Winter wieder als solider Gewinner. Seine Gegnerin konnte die Top-Spins, vor allem wenn sie mit viel Rotation gespielt waren, meistens nicht blocken. Nur der 3. Satz ging in der Verlängerung verloren, Drebes war in dieser Phase manchmal etwas überhastet. Die Aufschläge waren ebenfalls ein Vorteil für Drebes, denn dadurch gelangen einige direkte Punkte.

Im hinteren Paarkreuz musste dann Stefan Held die Giftigkeit einer Belagkombination Anti-Top/Noppen erfahren. Obermeier (Jahrgang 55) zerstörte das Spiel von Held mit den unterschiedlichen Schnittvarianten. Die Schupfbälle von Held, die etwas höher kamen, schoss der Oberaltinger dann auch noch ab. Das war der 4:4 Ausgleich.
Im nächsten Einzel holte dann Öppinger einen Sieg gegen Adrian Scholz. Unser Youngster fand zu dem mit hohen Ballonbällen durchsetzten Spiel seines Gegners keinen Zugang und war mit seinen Angriffsbällen wenig erfolgreich. Nur im 1. Satz lief es gut für Scholz, dann aber haderte er immer wieder mit seinen Schlägen. Damit führte Oberalting zur „Halbzeit“ 5:4, es sah nicht gut aus für den TSV Moorenweis.

Nach einer Dosis Traubenzucker und einigen Übungen, die den Plus etwas höher brachten, spielte Leib gegen Heitmayr. Im 1. Satz holte er noch einen deutlichen Rückstand auf und gewann glücklich 15:13. Im 2. Satz aber war er chancenlos, Heitmayr`s Top-Spins waren viel zu schnell für Leib. Dann aber kämpfte unser Oldie und kam nach Tomahawk-Aufschlägen in gute Angriffspositionen. Die Sätze 3 und 4 gingen dann mit +8 an Leib.

Wie man gegen Mark Winter gewinnt zeigte anschließend Josties; souverän und ohne Probleme hielt er seinen Gegner mit 3:0 in Schach. Der Vater der Nationalspielerin Sabine Winter musste neidlos anerkennen, dass er hier chancenlos war. Die Führung war mit 6:5 wieder zurückerobert.

Im Duell der Männer auf Nummer 3 zeigte dann Kai Drebes eine sehr solide Partie. Er spielte viel über die etwas schwächere Rückhand von Braun und kam so zu erfolgreichen Schüssen und Top-Spins. Das Ergebnis von 3:0 (+4, +6, +7) zeigt die Überlegenheit deutlich!
Anschließend kam Martin Lay gegen die Mutter der Nationalspielerin an den Tisch. Wie schon gegen Drebes, hatte Gabriele Winter mit den Top-Spins enorme Probleme. Lay wartete geschickt ab und schleuderte dann zur passenden Gelegenheit seine Vorhand in die gegnerische Tischhälfte. Die Mitspieler bejubelten diese Punkte immer lautstark! Neuer Zwischenstand 8:5 für Moorenweis. Da muss doch ein Sieg gelingen!

Adrian Scholz hatte dann die Ehre dieses Mal „den Sack zuzumachen“. Er haderte zwar zu Beginn seines Matches gegen Obermeier mit den Belägen des Gegners; prompt ging der Satz auch verloren. Danach aber – (was hat Kai Drebes ihm beim Satzwechsel geraten?) ging ein Rück durch ihn und er war wie ausgewechselt. Hoch konzentriert und sehr beweglich, auch mit klarer und deutlicher Körperspannung drehte er nun das Spiel. Seine Angriffsbälle trafen und trotz heftiger Abwehrbemühungen musste sich Obermeier geschlagen geben! Bravo – der Sieg war unter Dach und Fach!
Am Nebentisch war Stefan Held schon auf der Siegerstraße und führte mit 2:1 Sätzen, dann aber war`s vorbei!

Fazit: Josties und Drebes legten mit ihren 5 Punkten den Grundstein für diesen Erfolg in Oberalting. Kurzfristig – vermutlich bis zum kommenden Freitag – sind wir sogar Tabellenführer!
Nun haben wir schon 10 Punkte gegen den Abstieg auf dem Konto.     (R.L.)

Die Gäste von der Amper traten nicht in Bestbesetzung an, während Moorenweis – bis auf Martin Lay – komplett aufgestellt war. Für ihn war wieder Rüdiger Brundaler am Tisch.

Die beiden Eingangsdoppel Piecha/Leib gegen Schäffer/Itzin und Josties/Drebes gegen Kunz Jörg/Albrecht gingen ganz klar jeweils mit 3:0 an Moorenweis. Und ebenfalls ungefährdet mit 3:0 gewann Wildenroth´s Doppel Adam/Kunz Kevin gegen Scholz/Brundaler.

Das vordere Paarkreuz von Moorenweis konnte in den Eröffnungseinzeln schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Leib gewann gegen Adam überraschend deutlich mit 3:0, die gefährliche Rückhand des Wildenrothers war sehr selten erfolgreich; so kam der Abteilungsleiter zu einem nicht erwarteten Erfolg.
Auch Josties war gegen Schäffer mit 3:0 (+8, +5, +3) ungefährdet. Er war von Beginn an hochkonzentriert. Der Wildenrother Spitzenmann hingegen schoss viele Schmetterbälle ins Aus. Im 3. Satz wirkte er etwas lustlos.
Piecha erhöhte dann gegen Albrecht, seinem Mannschaftskameraden aus Jugendzeiten, auf 5:1. Albrecht konnte die Angriffsbälle von Piecha nur bedingt blocken und war fast immer im Rückstand. Der 3:0-Erfolg von Piecha (+2, +7, +9) drückt die Überlegenheit auch in Zahlen aus.
Anschließend gab es für die Zuschauer ein spannendes Spiel, erstmals ging es an diesem Abend über 5 Sätze! Jörg Kunz, ein Kämpfer par excellence, rang den in dieser Saison bislang unbesiegten Drebes nieder. Kunz konstatierte selbst, dass er über seine Verhältnisse gespielt habe; vor allem seine Rückhand war eine gefährliche Waffe, während Drebes leider nicht seine Normalform fand, einige „todsichere“ Bälle landeten im Aus, was auch er nicht verstehen konnte.

Scholz stellt aber postwendend den alten Abstand wieder her, gegen den Wildenrother Senior Itzin hatte er in keiner Phase des Matches Probleme. 3:0 in den Sätzen (+6, +4, +2) endete diese Partie, ein leichter Sieg für Scholz.
Dann kreuzten wieder mal Brundaler und Kevin Kunz die Klingen. Sie hatten sich erst vor einer Woche bei einem Spiel der jeweils 2. Mannschaften der Vereine getroffen. Und die Ergebnisse waren sehr ähnlich!
Auch dieses Mal ging Kunz als Sieger vom Tisch, wieder mit 3:1 Sätzen! Brundaler war mit seinen Vorhandschüssen nicht sehr erfolgreich; er setzte davon viele ins Aus, während Kunz seine Top-Spins öfter ins Ziel brachte.
Aber der Halbzeitstand von 6:3 für Moorenweis war ja vielversprechend!

Leib erhöhte dann gegen einen sichtlich gehandicapten Schäffer auf 7:3. Der 3:0 Erfolg von Leib (+4, +5, +7) war ungefährdet, aber sein Gegenüber war nicht der Schäffer, der ihn beim letzten Aufeinandertreffen noch glatt besiegt hatte.
Sebastian Josties sorgte dafür, dass im vorderen Paarkreuz alle 4 Punkte geholt wurden. Er gewann in einem attraktiven Match, bei dem beide Spieler sehr stark auf ihre Vorhandbälle setzten, gegen Adam 3:1. Einziger kleiner Schönheitsfehler bleibt die Tatsache, dass Josties im 3. Satz eine 10:7 Führung nicht verwerten konnte, 3 Matchbälle vergab und am Ende mit 10:12 den Kürzeren zog.

Piecha hätte dann bereits „den Sack zumachen“ können. Aber gegen Jörg Kunz kamen die am Return-Board geübten Top-Spins nicht sicher genug. Und Kunz war auch noch so unverschämt, mit seiner Rückhand zu kurz geratene Bälle von Piecha gnadenlos zu verwandeln. Wie gesagt, dieser Freitag war ein ungewöhnlicher guter Tag für Kunz, der ihm auch noch 20 TTR-Punkte einbrachte.

Dann machte eben Drebes „den Sack zu“, wie der Mannschaftsführer der 4. Mannschaft, Wolfgang Klotz, treffend in seinem Kommentar zum Live-Ticker anmerkte. Drebes hatte keine Probleme mit dem Blockspiel von Albrecht, er traf seine Angriffsbälle sicher und sorgte dafür, dass die Wirtin Jana dieses Mal nicht nach 24 Uhr die Pizzen in den Ofen schieben musste.
Fazit: Wieder 2 Punkte gegen den Abstieg und eine gute Vorbereitung für das wichtige Spiel in Oberalting!     (R.L.)

Die Gäste kamen in kompletter Besetzung (mit 2 Fans) in die Mehrzweckhalle, während bei uns Brundaler und Held dankenswerterweise für Piecha und Lay einsprangen.

Unser Spitzendoppel Josties/Drebes gewann gegen Pittrich/Geiger, wobei nur der 3. Satz verloren ging, der Sieg aber nie gefährdet war. Gleiches gilt auch für das Finninger Spitzendoppel aus dem vorderen Paarkreuz. Leib/Scholz konnten ebenfalls nur den 3. Satz in der Verlängerung gewinnen, die Finninger dominierten dieses Match eindeutig.
Spannend hingegen war das dritte Doppel. Mit einer äußerst konzentrierten Leistung, großem Kampf und gekonntem Sicherheitsspiel rangen Held/Brundaler ihre Gegner in 5 harten Sätzen nieder. Ein ganz wichtiger Punkt und ein Ausrufezeichen!!

Dann war das vordere Paarkreuz an der Reihe. Beim Spiel gegen Boos zeigte sich, dass der Abteilungsleiter mittlerweile alt ist. Er war derart unbeweglich, dass er die von Boos gut und weit platzierten Tops-Spins meist nicht mehr blocken konnte und es setzte ein 0:3 Niederlage. Auch Sebastian Josties verlor sein Spiel gegen Neugebauer 0:3, er war aber im 1. und 3. Satz oft in Führung und vergab leider Satzbälle. Der TSV Finning führte nun 3:2.

In der Mitte machte Kai Drebes in seiner 1. Partie extrem wenig Federlesens mit Geiger (+2, +3, +3). Sein Gegner war nie in der Lage die Top-Spins nachhaltig zu parieren, gegen die Schüsse von Drebes war er ohnehin machtlos. Eine glasklare Angelegenheit.
Adrian Scholz kam gegen Pittrich gut in den ersten Satz, führte weit und verlor ihn am Ende leider doch noch. Auch der 2. Satz ging verloren. Dann aber war unser Mann wie umgewandelt, seine Zieher kamen gut und er war für die nächsten beiden Sätze der Chef am Tisch. Im 5. Satz lag er auch noch 9:7 in Führung, dann aber gelang ihm leider kein Punkt mehr und Finning führte wieder 4:3.

Das hintere Paarkreuz machte dann aber seine Sache sehr gut. Zuerst gewann Stefan Held mit Konterspiel und wichtigen Blockbällen seine Partie gegen Wagenbauer. Er lag schon 1:2 nach Sätzen zurück und gewann den 4. Durchgang extrem knapp und spannend mit 12:10. Dann lief es im 5. Satz fast automatisch für ihn (+3)!

Rüdiger Brundaler führte gegen Steber schnell 2:0 nach Sätzen, weil er gut blockte und auch zu direkten Punkten nach dem Service kam. Aber plötzlich drehte sich das Blatt und Rüdiger ging in den Sätzen 3 und 4 mit -4,-5 deutlich unter. Im 5. Satz wogte das Spiel hin und her. Am Ende hatte unser Mann mit +9 unter dem frenetischen Jubel der Fans das bessere Ende für sich. Halbzeitstand: 5:4 für Moorenweis.

Dann musste Leib gegen Neugebauer ran. Leider vergab er im ersten Satz mehrere Satzbälle(-14). Auch der 2. Satz war knapp, aber die Jugend war eindeutig beweglicher (-9). Mit letzter Kraft gewann dann der Moorenweiser Oldie den 3. Satz (+9) und überraschend auch den 4. mit +6. Im Entscheidungssatz aber drehte der Finninger Spitzenspieler wirklich auf und ließ Leib mit schnellen Bällen keine Chance (-4). An diesem Abend verlor Leib 22 TTR-Punkte!
Sehr viel besser machte es dann Sebastian Josties bei seinem 3:0 Sieg gegen Boos. Er blockte gut und war auch mit den Angriffsbällen sehr erfolgreich. Moralisch unterstützt von seiner Frau gewann er sehr sicher und brachte seine Mannschaft wieder in Führung.
Das mittlere Paarkreuz hielt mit 1:1 diese Führung. Einmal mehr war Kai Drebes Chef am Tisch. Auch gegen Pittrich gewann er 3:0, wenn auch nicht so überlegen wie zuvor. Nicht alle Schüsse und Zieher fanden ihr Ziel, aber nachdem die Eingangssätze mit +9 und +8 knapp ausfielen zauberte er im 3. Satz und deklassierte Martin Pittrich mit +3. Der Dank der Mitspieler und Fans war ihm sicher, Moorenweis führte erstmals mit 2 Punkten Vorsprung (7:5). Aber postwendend war „Erkan“, Stefan Geiger für die Finninger der „Verkürzer“. Nur im 1. Satz war es knapp, Adrian Scholz holte gut auf, musste aber am Ende mit 9:11 den Satz abgeben; über den 2. Satz reden wir nicht (-1). Der 3. Satz sah anfänglich gut für uns aus, dann aber gingen die Angriffsbälle von Adrian oft ins Netz oder über den Tisch hinaus und im Gesamtstand war der Vorsprung nur noch 1 Punkt (7:6).

Dann muss es eben das hintere Paarkreuz richten. Aber Steber erwies sich für Held mit seinen Vorhandbällen als zu stark. Stefan konnte diese Zieher nicht immer blocken und war am Ende mit 1:3 leider der Verlierer. Er hat dennoch eine gute und ansprechende Leistung geboten, aber manchmal ist der Gegner einfach stärker.
Nun hofften wir alle auf Rüdiger Brundaler´s Coup. In den ersten beiden Sätzen sah es schlecht für uns aus, mit -4 und -6 gingen sie an Wagenbauer. Sebastian Josties flüsterte aber Rüdiger beim Satzwechsel etwas ins Ohr und Rüdiger war plötzlich viel besser bei der Sache. Er blockte, schoss und zog mit voller Kraft und die nächsten 3 Sätze gewann er auch, wobei starke Unterstützung von den Fans zu vermelden war. 8:7 für Moorenweis!
Im Schlußdoppel zeigten Josties und Drebes dann 1a-Tischtennis. Gegen die hoch eingeschätzten Neugebauer/Boos waren sie nur im 2. Satz ohne Chance (-3), aber alle anderen Sätze gewannen sie 11:7. Gute Top-Spins und Schüsse brachten die beiden Finninger Spitzenleute immer wieder in große Bedrängnis und die harten Angriffsbälle aus den Einzeln gelangen den Gästen nicht so sicher.
Unter großem Beifall der Mannschaftskollegen sicherten Josties/Drebes 2 weitere Punkte für den TSV Moorenweis im Kampf gegen den Abstieg.     (R.L.)

Zum Auswärtsspiel in Hurlach am 1.10. fuhren wir nur mit 5 Startern; Aledort sagte am Tag vor dem Spiel seine Teilnahme ab, den Grund konnte unser Mannschaftsführer nicht in Erfahrung bringen. Martin Lay sagte dazu, dass er sich nicht erinnern kann, wann Moorenweis I mal zu fünft gespielt hat. Gott sei Dank hatte Flo Burg an dem Freitag sonst nichts vor, chauffierte den Abteilungsleiter zum Match über den Lech und zog dann das TSV-Trikot an.
Bei Hurlach fehlte die starke Nr. 1, Korbinian Schmid, der beim letzten Punktspiel noch beide Einzel gewonnen hatte, sicherlich ein Handicap für unsere Gastgeber.

Bei den Eingangsdoppeln gelang es Lay/Leib tatsächlich 2 Sätze gegen Seybold/Süssmeir zu gewinnen, aber leider reicht das nicht zum Sieg. Aber wenigstens mitgehalten haben unsere Männer.
Josties/Drebes gewannen dagegen 3:0, wobei es in den ersten beiden Sätzen recht knapp herging, der 3. Satz war dann mit +6 ungefährdet. Nachdem Doppel 3 kampflos an Hurlach fiel, stand es 2:1 vor den Einzeln.

Hurlach erhöhte durch Seybold auf 3:1. Sebastian Josties fand nicht zu seinem gewohnten aggressiven Spiel. Der Hurlacher kam immer wieder mit knallharten Vorhandschüssen zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Youngster zurück.
Leib hingegen hatte mit Rochelt keine Probleme, im 3. Satz war der Oldie allerdings recht unkonzentriert und konnte mit +9 nur knapp den Sieg sichern.

In der Mitte musste dann Martin Lay gegen Dominic Kamp ran. Aber eh man schaute, hatte Lay mit einer geschickten Kombination von giftigen Schnittbällen, geschwungenen Vorhand-Top-Spins und guten Aufschlägen die ersten beiden Sätze für sich herumgerissen. Und im 3. Satz hatte Lay Matchball, aber leider wurde er vergeben. Aber im 4. Satz war Lay „wieder da“ und schaukelte das Match sicher heim.
Danach spielte Kai Drebes gegen Bihler sehr souverän auf; er gewann deutlich mit 3:0. Nur im 2. Satz machte er es spannend, weil er erst den 4. Satzball mit einem Vorhand-Schmetterball zum 13:11 verwandelte.
Moorenweis lag jetzt 4:3 in Führung!!

Im hinteren Paarkreuz gewann Hurlach zwar eine Partie kampflos, aber dann ging Flo Burg in die Box! Er war wohl anfänglich im Eröffnungssatz etwas nervös. Zwischenstand 8:0 für Frank Kamp!! Endstand im 1. Satz? 14:12 für Burg!! Eine unglaubliche Aufholjagd mit schönen Bällen und guten Aufschlägen. Der 2. Satz allerdings fiel nach Hurlach. Doch im 3. Satz war Flo wieder der nervenstarke Angriffsspieler! 12:10 für Flo. Wenn Flo jetzt noch den 4. Satz gewinnt….. dachte der Abteilungsleiter! Gedacht – getan. Unser Mann gab nie die Führung aus der Hand, er punktete immer wieder mit hervorragend platzierten Bällen und sein Gegner war sichtlich irritiert. Natürlich war der Jubel bei den Moorenweisern riesig. Flo wurde gefeiert! 5:4 für Moorenweis zur Halbzeit.

Dann ging es im vorderen Paarkreuz weiter. Leib gewann gegen Seybold den 1. Satz mit +3; im 2. Satz allerdings konnte Seybold das Spiel an sich reißen und er schoss Leib von der Platte. Im 3. Satz führte Leib dann 10:4, ließ aber dann 6 Satzbälle aus und stand mit dem Rücken zur Wand. Wenn der Abteilungsleiter diesen Satz verloren hätte; glücklich gewann er aber 16:14. Nach einer ordentlichen Standpauke von Josties beim Satzwechsel ging es dann im 4. Satz wieder besser +3!
Überhaupt keine Probleme hatte Josties mit Rochelt! Die Sätze endeten 5,4 und 3! Das war eine gute Leistung, was auch vom Team entsprechend gewürdigt wurde; der Zwischenstand war nämlich nun 7:4 für die Leute aus dem Brucker Kreis.

Und anschließend gewann im Duell der 3er Kai Drebes die ersten beiden Sätze mit +5 und +4. Alle dachten schon, das ist der 8. Punkt…Aber plötzlich riss der Faden bei Drebes; die Angriffsbälle kamen nicht mehr und wurden zu Pluspunkten für Kamp. Die Sätze 3 und 4 gingen nach Hurlach und nun kam der Entscheidungssatz. Wieder lag Kai zum Seitenwechsel zurück. Bei 8:5 für den Hurlacher nahmen die Moorenweiser die Auszeit. Irgendwie punktete Drebes nun öfter und er gewann den nervenzerfetzenden 5. Satz mit 12:10. Das Unentschieden war geschafft!

Den glorreichen Schlusspunkt setzte dann in 5 Sätzen Martin Lay! Immer extrem knappe Sätze, nur der 3. Satz endete nicht mit 2 Punkten Differenz, sondern mit dreien! Martin spielte meistens sichere Bälle, wenn sich eine Chance zum Vorhang-Top-Spin ergab, dann zog er auch an – nicht immer erfolgreich, aber am Ende so, dass er – nachdem er einen Matchball abgewehrt hatte – selbst den 2. Matchball nutzen konnte. Riesenjubel über den Gesamtsieg. Niemand hatte im Traum an diesen Erfolg mit 5 Leuten geglaubt.     (R.L.)

Zu unserem 1. Punktspiel in der neuen Saison 21/22 traten wir komplett an, bei den Gästen wurde die Nr. 6 von Tamara Eberhard ersetzt.

Josties/Drebes als Doppel 1 waren gegen Welschenberg/Eberhard ungefährdet; gegen die Dame konnten unsere beiden Angreifer oft gut punkten. Für Piecha/Leib war es gegen das junge Spitzendoppel der Herrschinger schwieriger, vor allem Struß war mit seinen Vorhandbällen sehr gefährlich, aber am Ende war mit einem 11:9 im 4. Satz das Match gewonnen.
Wie unorthodox die beiden älteren Herren Rellensmann und Schmidt-Achert spielen, musste unser Doppel 3 Lay/Scholz erfahren. Im 1. Satz reichte es noch zu einem knappen 11:9 Satzgewinn, dann aber waren die schnellen Schüsse von Rellensmann und die Noppenbälle von Schmidt-Achert von unseren beiden Kameraden nur schwer zu kontrollieren; am Ende hatten die Herrschinger nach 4 Sätzen den Sieg verbucht.

Dann aber gab es 2 Niederlagen für uns im vorderen Paarkreuz.
Leib konnte die schnellen und mit viel Rotation gezogenen Top-Spin-Bälle seines Gegners nur ganz selten erfolgreich blocken. Er kam eigentlich nur zu Punkten, wenn der Herrschinger die Bälle selbst verschlug. Im 5. Satz schwächelte er zudem noch bei den gegnerischen Angaben und schupfte bei 8:8 zweimal das Service ins Netz. Der Siegpunkt für Welschenberg war wieder ein Rückhandtopspin, den Leib ins Aus blockte.
Im 2. Einzel des Tages spielte der Herrschinger Struß, – wie im Doppel- wieder sehr starke Vorhandbälle, vergab allerdings im 1. Satz einen Satzball und Josties holte sich danach postwendend diesen Satz (+10). Aber Struß wurde dann immer sicherer und unser Youngster war mit seinem Angriffsspiel in den nächsten 3 Sätzen nicht mehr so erfolgreich.
Leider half auch die leidenschaftliche Unterstützung unserer Fans nicht und Josties musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Zwischenstand 2:3!!

Nun kam das mittlere Paarkreuz an die Reihe! Dass es am Ende für uns zum Sieg reichte, verdanken wir den reinen Westen von Piecha und Drebes. Aber der Reihe nach:
Piecha musste zuerst gegen Rellensmann ran. Die ersten beiden Sätze des Matches gingen nach Herrsching! Rellensmann blockte gut und kam mit „komischen“ Top-Spins und knallharten Schüssen zum Erfolg. Doch dann legte sich Tom Piecha noch mehr ins Zeug. Super platzierte Top-Spins, die auch gute Geschwindigkeit hatten, brachten die Wende! Der 3. Satz ging mit 11:3 an Piecha; im 4. Satz wurde es mit +9 nochmals enger und im 5. Satz konnte der Herrschinger die schnellen Ballwechsel nur noch selten parieren. 3:3 Ausgleich!!
Auch Kai Drebes gab zum Leidwesen der Fans gegen Sepperl seine ersten beide Sätze ab; -6 und -8. Aber ab dem 3. Satz lief es für Drebes plötzlich besser; die Top-Spins kamen sicherer und Sepperl schlug selbst oft ins Aus. Der 3. Satz ging mit +7 an Drebes und danach war die ganze Geschichte eigentlich problemlos. Einige direkten Punkte beim Aufschlag und leichte, aber sehr sichere Angriffsbälle bescherten unserem Spieler 2 weitere lockere Satzgewinne (+3 und +4). Wir führten wieder! 4:3

Martin Lay baute im hinteren Paarkreuz die Führung auf 5:3 gegen Eberhard aus. Im 1. Satz ließ er sich noch auf Schupfduelle ein und verlor mit -8. Dann aber stellte er sich um und holte – neben einigen gefährlichen Aufschlägen – die Vorhand-Schwinger aus der Trickkiste. Gegen diese kraftvollen und schnellen Bälle konnte die Herrschingerin keine adäquaten Gegenmittel einsetzen und sie gab die nächsten 3 Sätze mit -4,-6,-6 ab.
Adrian Scholz musste nun die schwere Aufgabe gegen Schmidt-Achert meistern. Im 1. Satz ging es noch knapp hin und her und der 1. Satz fiel mit +9 nach Moorenweis. Dann aber kam der Mann vom Ammersee mit seinen unangenehmen, schnellen Rückhandbällen sehr gut ins Spiel und bereitete unserer Nummer 6 zunehmend mehr Probleme. Und schließlich brachte Schmidt-Achert die unorthodoxe Spielweise den Sieg und den 4. Punkt für Herrsching.

Im nächsten Einzel gewann Leib überraschend glatt mit 3:0 gegen Struß. Er hielt seinen Gegner oft auf der Rückhand und beim Umlaufen machte der Herrschinger immer wieder Fehler. Wenn Leib einen schnellen Top-Spin von Struß blocken konnte, war er klar im Vorteil, denn für die komplizierten Angriffsbälle war für Struß das Tempo dann (noch!!) zu hoch.
Mit 0:3 verlor auch Josties gegen Welschenberg. Die Herrschinger Nr. 2 war zu sicher im Angriff; Josties haderte mit seinem Schicksal und einigen vergebenen Chancen mit der Vorhand. Aber letztendlich müssen wir konstatieren, dass der Sieg von Welschenberg mit +9,+7,+4 in Ordnung geht.

Im Duell der Dreier spielte Piecha gegen Sepperl wieder voll auf Angriff. Im 1. Satz konnte der junge Herrschinger noch mit gutem Blockspiel mithalten, dann aber schwammen ihm die Felle davon. Piecha war sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand erfolgreich und drückte damit Sepperl immer wieder von der Platte weg – ein gutes Rezept das zu einem sicheren 3:1 Sieg führte.
Unsere Nummer 4, Kai Drebes, gewann die ersten beiden Sätze gegen Rellensmann vor allem mit sehr guten Aufschlägen, den 3. Satz musste er in Folge von eigenen Fehlern abgeben. Das Gleiche passierte im 4. Satz. Drebes attackierte immer wieder, aber leider nicht erfolgreich und so verlor er auch diesen Satz trotz der vielen Punkte, die er direkt mit seinen Aufschlägen machte. Das ging im 5. Satz so weiter und der Herrschinger hatte bei 10:8 zwei Matchbälle, bei eigenem Aufschlag! Aber nach einem guten Schmetterball von Drebes und einem Schupffehler von Rellensmann stand es 10:10. Ein gutes Service und ein Ball auf der weißen Linie brachten uns am Ende den Sieg. Aber dieses Spiel war nichts für Leute mit schwachen Nerven. Beim Zwischenstand von 8:5 sah es nun gut für uns aus, wir lagen erstmals 3 Punkte vorne.

Machen jetzt unsere Spieler im hinteren Paarkreuz den „Sack zu“? Martin Lay schaffte es gegen Schmidt-Achert nicht, denn der Herrschinger war sicherer im Schupfen und konnte mit den schnellen Rückhandbällen – wie auch schon gegen Scholz – das Match dominieren. Die Angriffsbälle von Lay kamen nur selten auf den Tisch und wurden zudem auch noch oft gut retourniert. 3:0 für Schmidt-Achert.
Aber dafür war Adrian Scholz gegen Tamara Eberhard ungefährdet. Gute Aufschläge und sichere Top-Spin-Bälle war die Basis für seinen klaren 3:0 Erfolg. Wenn es zu Rallys kam, dann konnte die junge Dame vom Ammersee oft mithalten, aber am Ende hatte Scholz eben doch das bessere Ende für sich. Das war auch ganz wichtig, denn das Schlußdoppel, das nun nicht mehr in die Wertung kam, wäre an Herrsching gefallen.

Fazit: Ein spannendes Spiel (Originalton Wolfgang Klotz), das bis 23:50 Uhr dauerte und dem TSV Moorenweis die ersten beiden Punkte gegen den Abstieg bescherte, vor allem auch, weil Thomas Piecha und Kai Drebes sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen blieben.     (R.L.)

Als Kai unsere Gäste von Gröbenzell II zum Pokalspiel begrüßte, wiesen sie uns gleich darauf hin, dass mit Kreuzer und Plendl 2 Stammspieler der 3. Mannschaft dabei sind, nur Füchsl war ein regulärer Vertreter der 2. Mannschaft. Deshalb gingen wir mit Leib, Piecha und Drebes als leichte Favoriten ins Rennen.

Die 1:0 Führung sicherte uns der aktuelle Vereinsmeister mit einem 3:0 Sieg gegen Kreuzer; der Gröbenzeller attackierte zwar gut und ließ Richard oftmals noch älter aussehen als er schon ist. Aber mit einer gehörigen Portion Glück konnte unser Senior die 3 Sätze am Ende immer wieder zu seinen Gunsten umbiegen.

Tom, der erst kurz vor Spielbeginn eintraf, musste seine ersten beiden Sätze gegen Plendl jeweils mit -11 abgeben. Dann aber fand sich unser Mann immer besser zurecht, wurde warm und sicherer in seinem Spiel. Er traf dann auch die Top-Spins und Plendl fand kein Rezept gegen diese Bälle. Seine Blockbälle gingen meist ins Aus. Tom gewann den 3. und 4. Satz mit +8 und im 5. Durchgang machte er mit +3 kurzen Prozess.

Mit einer 2:0 Führung im Rücken war Kai gegen Füchsl dran. Der 1. Satz ging bei Kai leider völlig daneben (-4), er wollte zu schnell mit aggressiven Angriffsbällen zum Erfolg kommen. Mit besserer Spieleinteilung konnte er den 2. Satz knapp mit +9 für sich entscheiden. Der 3. Satz ging wieder nach Gröbenzell, Füchsl kam dabei mit einigen guten Rückhandbällen zum Erfolg. Kai hielt dem Druck aber stand und konnte in einem heiß umkämpften 4. Satz (12:10) den Ausgleich erzielen. Im Entscheidungssatz lag Kai von Beginn an in Führung und brachte ihn am Ende mit +6 auch sicher nach Hause!

Den 4. Punkte holte dann Richard gegen Plendl. Im 1. Satz gab es aber wieder mal eine Lehrstunde für unseren Mann. Jeder Schnittball wurde von Plendl gnadenlos und erfolgreich gezogen. Erst am Ende des Satzes realisierte der Moorenweiser Abteilungsleiter, dass mehr Offensive von ihm verlangt war. Mit schnellen Aufschlägen, offensiven Returns und sogar einigen Schmetterbällen zwang er Plendl in ein Spiel, das dieser nicht mochte. Unter den Augen des coachenden Schiedsrichters Basti Josties gewann er dann die nächsten 3 Sätze relativ locker mit +3,+2,+6. Der Gesamtsieg für das Team war somit geschafft.

Tom legte auch gleich den 5. Punkt drauf. Relativ zügig gewann er gegen seinen alten Bekannten Füchsl mit 3:0. Nur im 1. Satz war es spannend (+10) weil Füchsl ebenfalls den Angriff suchte und schöne Treffer erzielen konnte. Danach aber war Tom mit seinen Angriffsbällen erfolgreicher und – man muss es erwähnen – auch etwas glücklicher. Die Sätze 2 und 3 gingen mit jeweils +6 nach Moorenweis. Tom nahm die Glückwünsche von Füchsl dankend entgegen.

So lief abschließend nur noch das Duell von Kai gegen Kreuzer in der Halle. Die ersten beiden Sätze gingen jeweils mit +7 nach Gröbenzell. Kai kam mit seinen Angriffsbällen nicht nachhaltig genug zum Erfolg, immer wieder konnte der nicht den finalen, erfolgreichen Schuss umsetzen. Im 3. und 4. Satz gelang ihm dann sein Angriffsspiel besser, er konnte zudem auch Angriffsbälle von Kreuzer entschärfen und wurde mit jeweils +9 auf dem Spielblock als Sieger eingetragen. Also wieder ein Entscheidungssatz für Kai! Kai unterliefen aber nun einige unnötige Fehler, über die er sich zurecht ärgerte. Er kämpfte sich dann wieder heran, war bei 8:10 selbst am Aufschlag. Aber ein schwieriger Vorhandball ging ins Aus – unser Mannschaftskapitän erwies sich somit als guter Gastgeber; er überließ den Gröbenzellern den Ehrenpunkt.

Als nächster Gegner im Pokal wurde uns der ASV Biburg zugelost – es wäre ein schwerer Brocken auf dem Weg zum „Finale dahoam“ gewesen, das ja nun wegen der Pandemie wieder nicht bei uns in der Halle stattfinden kann.     (R.L.)

Nach Hurlach fuhren wir mit Maxim, der für Martin einsprang, sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte und seine Sache sehr gut machte.

Wir wollen aber chronologisch vorgehen:

Der Hurlacher Spitzenmann Korbinian Schmid mit mittlerweile über 1600 TTR-Punkten erwies sich als die erwartet harte Nuss, auch für Sebastian. Nur im 1. Satz konnte der junge Moorenweiser mithalten, wobei er am Ende sogar noch hätte das 10:10 schaffen können, aber sein Blockball ging knapp ins Netz. Danach war der Hurlacher mit seinen Tops-Spins, sowohl aus der Vorhand, als auch aus der Rückhand, sehr erfolgreich. Er verschaffte sich auch im Aufschlag Vorteile und gewann am Ende klar 3:0.

Aber die Abteilungsleitung konnte auf der anderen Platte mit konsequentem Spiel auf die Rückhand von T. Seybold den 1:1 Ausgleich herstellen.

Dann kamen 2 Punkte vom mittleren Paarkreuz und diese Führung gaben wir ab da nicht mehr her!

Kai hatte es mit dem Abteilungsleiter „Charly“ Starkmann zu tun. Den 1. Satz gab er noch ab weil er zu ungestüm attackierte. Im 2. und 3. Satz stellte sich heraus, dass Starkmann auf Schnittvariationen anfällig ist und oftmals seine Schmetterbälle ins Leere gehen. (+7 und +2 für Kai). Im 4. Satz machte unser Mann aus Römertshofen die Sache nochmals spannend, gewann aber dann mit +9!

Tom war im ersten Satz gegen Kamp sehr sicher und ungefährdet, er gewann mit +6. Danach schlichen sich Ungenauigkeiten bei seinen Top-Spins ein und der 2. Satz wurde eine sehr knappe Sache. Tom wehrte sogar Satzbälle ab und behielt in der Verlängerung mit 16:14 die Oberhand. Im 3. Satz lag Tom immer in Führung, gegen Schluss wurde es aber wieder eng. Mit einem schönen Zieher beendete er aber Satz und Match mit 11:9 zu seinen Gunsten !!
3:1 war der Zwischenstand!

Dann kam Maxim zu seinem Debüt! Den 1. Satz gegen Roland Bihler gewann er gleich, weil er schön konterte und auch seine Top-Spins aus der Vorhand trafen. Ab dem 2. Satz aber realisierte der Hurlacher, dass er mit variantenreichen Aufschlägen sich Vorteile verschaffen kann. Ansonsten konnte Maxim im offenen Spiel gut mithalten. Der 2. und 3. Satz fielen nach Hurlach, aber im 4. Satz war Maxim sehr gut drauf und konnte mit schnellen Bällen, oft auf die Rückhand von Bihler, den Satz gewinnen. Mit guter Anfeuerung von der Bank ging es für unseren Youngster in den Entscheidungssatz. Bihler führte am Anfang hoch, Maxim kam aber nochmals gut heran, weil er wieder besser blockte und Angriffsbälle traf. Bei 10:8 und eigenem Aufschlag hofften wir wieder – aber vergeblich, der Satz ging weg. Maxim aber kann sich dennoch über seine gute Leistung freuen.

Adrian stellte dann den alten Vorsprung wieder her. Gegen Michael Süssmeir war er ungefährdet. Die Angriffsbälle gingen gut und er zeigte sich auch körperlich sehr beweglich. Wenn das Spiel schnell wurde, war er eindeutig im Vorteil und Top-Spins mit viel Rotation führten oft zum Erfolg. Im 3. Satz ließ es Adrian etwas lockerer angehen, aber am Ende war der 3:0 Sieg verdient und einwandfrei herausgespielt. Es steht 4:2 zur Halbzeit; in Hurlach folgte eine 10minütige Lüftungspause.

Dann musste Richard gegen Schmid ran. Unser Mann versuchte über die Rückhand den eindeutig Jüngeren zu Fehlern zu verleiten. Das gelang auch manchmal und so reichte es zu 2 Satzgewinnen. Aber unser Mann war permanent unter Druck und konnte nie selbst aktiv punkten, weil Schmid auch sehr gut seine Schnittbälle platzierte. Im 5. Satz war Schmid eindeutig besser, traf sehr oft seine Angriffsbälle und unser Abteilungsleiter konnte nur gratulieren.

Sebastian tat sich mit Seybold schwer. Einem knappen Sieg mit +9 im ersten Satz folgten 2 verlorene (-5, -7). Seybold traf mit seiner Rückhand und Sebastian konnte diesen Bällen überraschenderweise wenig entgegensetzen.
Im 4. Satz aber glaubt der Berichterstatter einen Ruck bei Sebastian gesehen zu haben; andere Körpersprache, höhere Konzentration und bessere Körperspannung. Mit Unterstützung von der Bank gingen die beiden Sätze mit 4 und 8 nach Moorenweis; Zwischenstand 5:3.

Nun hofften wir wieder auf die gute Mitte. Tom gewann gegen Starkmann die ersten beiden Sätze sicher und führte im dritten mit 6:2! Eine klare Sache? Denkste! Der 3. und vierte Satz ging jeweils in der Verlängerung mit – 12 verloren. Matchbälle ließ Tom aus. Seine Angriffsbälle kamen nicht mehr sicher genug. Doch im 5. Satz ließ Tom es langsamer angehen und der Hurlacher versuchte selbst mit Angriffsbällen zum Erfolg zu kommen. Aber – ähnlich wie bei Kai – gingen die meisten davon ins Aus und der Entscheidungssatz mit +4 an Tom.
Nun konnte Kai gegen Kamp den Gesamtsieg schon sicherstellen. Beide Spieler waren aktiv und zogen und schossen die Bälle meist kompromisslos. Kai war mit seiner Vorhand erfolgreicher, nur im 3. Satz kam er manchmal in Bedrängnis. Aber er war nervenstärker und gewann in der Verlängerung mit +13.
Damit stand es 7:3 für uns und der Gesamtsieg war sicher.

Da hätte Adrian eigentlich ohne Druck gegen Bihler schön aufspielen können. Tat er auch, aber nur im 1. Satz (+8). Danach riss urplötzlich der Faden in seinem Spiel und die Zuschauer erkannten ihn nicht wieder. Hatte Bihler sein Spiel total umgestellt? Auf jeden Fall traf Adrian in den nächsten 3 Sätzen ganz wenige gute Bälle und er konnte auch sein Spiel nicht umstellen. Mit -5, -7 und -4 ging Andrian sichtlich genervt vom blauen Tisch.

Das Finale unseres Matches hatte dann wieder Maxim. Und dabei mussten wir wieder feststellen, dass bei ihm im Return der Aufschläge starkes Verbesserungspotential besteht. Der 1. Satz endete 17:15 für Süssmeir, wobei extrem viele Aufschläge, auch in der Verlängerung, zu einem direkten Punkt führten. Man merkte Maxim im 2. Satz die Enttäuschung darüber noch an (-4), aber im 3. Satz lief es viel besser. Er hielt gut mit, konnte sein Angriffsspiel aufziehen und war immer dabei. Aber am Ende reichte es nicht ganz (-9) Maxim hat sich aber bravourös geschlagen!     (R.L.)

Mit Erich, der Martin vertrat, fuhren wir nach Landsberg in eine absolut gut gelüftete – und deshalb auch sehr kalte – Halle.
Corona-bedingt spielten wir ohne Zählgeräte (man will sich nicht die Arbeit der Desinfektion machen) und wie traditionell bei Jahn Landsberg – mit nur minimaler Abtrennung zwischen den beiden Tischen, also vielen Unterbrechungen!

Der Start verlief für uns gut. Sebastian gewann gegen Ulf Lind die ersten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung. Leider ließ er danach die Zügel schleifen und genehmigte seinem Gegner 2 Satzgewinne. Im 5. Satz spielte er allerdings variabler und auch mit Schnittwechseln. Deshalb kam der Landsberger mit seinem Angriff nicht mehr so oft zum Erfolg und Sebastian gewann den Entscheidungssatz mit +5.

Richard gewann sein Match gegen Jahn zwar 3:0, aber er musste in fast allen Sätzen einem Vorsprung seines Gegners hinterherlaufen. Aber irgendwie brachte er dann die 3 Sätze doch noch nach Hause, den letzten mit 16:14!

Kai erhöhte dann gegen Nauendorf souverän auf 3:0. Nauendorf verschoss oft, schimpfte und ärgerte sich deshalb, Kai traf hingegen mit seinen Vorhandbällen recht sicher, sodass er mit +6, +8, +4 als klarer Sieger aus der großen – nur mangelhaft umrandeten Box – ging.

Der Abteilungsleiter träumte vom 4:0, er gab es auch schon aus Versehen in den Live-Ticker ein! Aber leider war dem nicht so. Schrottenbaum, ein kompromisslos angreifender Spieler der FT Landsberg, war mit seinem Spiel eine harte Nuss für Tom. Unserem Kämpfer gingen einige technisch schwere Angriffsschläge knapp ins Aus und so reichte es am Ende, trotz einer zwischenzeitlichen 2:1 Satzführung, nicht ganz zum Sieg. Der Entscheidungssatz war sehr umkämpft, aber letztlich war das Glück auf der Landsberger Seite und mit 11:9 fiel der Sieg auch entsprechend knapp aus.

Nun mussten Erich und Adrian ran. Erich hatte vor den Noppen von Merkt Respekt. Die ersten beiden Sätze gingen auch glatt mit -3 und -5 weg. Dann aber keimte Hoffnung auf. Erich traf im 3. Satz mit seiner Vorhand sehr gut und gewann ihn. Diese gute Phase wurde aber im 4. Satz von Merkt mit seinen unangenehmen Noppen wieder beendet. Erich kam mit seinen Angriffsbällen weniger zum Erfolg und Landsberg verkürzte so auf 2:3.

Anschließend – nach einer 15-minütigen Lüftungspause – kam es zum Duell zweier Angreifer. Adrian hatte es mit Großkopf zu tun. Fast jeder Ball wurde attackiert, viel Spin und Drall war im Spiel. Adrian führte auch schon mit 2:1 Sätzen, aber leider, leider unterliefen ihm dann doch einige unglückliche Bälle, die Großkopf zum Sieg verhalfen. Der schwergewichtige Landsberger hatte dem Ende zu auch einige wichtige Kantenbälle, die absolut unhaltbar für Adrian waren.
Somit war aus der anfänglichen 3:0 Führung für uns wieder ein 3:3 geworden.

Aber das Spitzenpaarkreuz blieb ungeschlagen!!
Leib steigerte sich im Vergleich zur ersten Partie; im 1. Satz konnte er Lind ausblocken. Im 2. Satz aber war der gebürtige Schwede Chef im Ring und konterte Richard nieder. Danach änderte der Moorenweiser Abteilungsleiter die Taktik und spielte in den nächsten beiden Sätzen die Bälle kürzer und auch mit mehr Schnittwechsel. Lind traf mit seinen Angriffsbällen viel weniger und verließ die Box als Verlierer.

Sebastian gewann anschließend gegen Jahn den 1. Satz sehr locker, was ihm aber in den nächsten beiden Sätzen nicht gelang. So war nach einem 1:2 Satzrückstand für den jungen (Ehe-)mann ein gewisser Druck gegeben. Mit großem Kampf und gutem Einsatz meisterte er den 4. Satz (+8), im 5. Satz lief es dann wieder gut. Von den Zuschauern gut unterstützt holte er ihn ungefährdet. Und das gibt somit gute TTR-Punkte!

Das mittlere Paarkreuz ging dann leider leer aus.
Tom und Nauendorf zeigten beide schöne Angriffsspielzüge, allerdings unterliefen ihnen auch manchmal Fehler, weil die Rallyes zu schwierig und schnell wurden. Nauendorf hatte auch in einigen Situationen Glück, einige Kantenbälle von ihm waren unhaltbar. Im 5. Satz führte Nauendorf immer, Tom holte aber auf, bei 8:10 hatte er schließlich 2 Matchbälle gegen sich. Der schiedsrichternde Abteilungsleiter drückte die Daumen und hoffte und hoffte wie gegen Jung aus Wildenroth – aber vergebens! Sieg für Landsberg! 5:5 der neue Zwischenstand.

Dann zeigte Adrian gegen Merkt ganz großes Tischtennis. Mit sicheren Top-Spins als Vorbereitung und guten Schmetterbällen zur Vollendung konnte er immer wieder die Abwehr von Merkt durchlöchern; der Landsberger Kapitän wurde sichtlich immer ungehaltener im Verlauf des Matches.
Die Moorenweiser Bank war begeistert und beklatschte jeden Punkt von Adrian frenetisch. Mit den Satzgewinnen von +9, +7, +4 bewies Adrian, dass er sich immer besser im Laufe des Spiels auf die Abwehr einstellen konnte. 6:5 der Zwischenstand. Das Unentschieden ist fixiert, geht da noch ein Sieg?

Erich gegen seinen alten Bekannten Großkopf! Beide suchten überwiegend ihr Heil im Angriff, Erich glich die Satzführungen postwendend immer aus, entscheidend war die Frage: Kommen seine Vorhandzieher und treffen die Rückhandschüsse? Es lief nur noch dieses eine, letzte Spiel. Als Erich den 2:2 Satzausgleich schaffte, war die Spannung extrem. Er übernahm im Entscheidungssatz gleich die Führung, jeder Punkt wurde bejubelt. Rückhandschüsse ganz besonders. Seitenwechsel bei 5:3 für uns, dann 8:5 als Zwischenstand, nur noch 3 Punkte…..9:6, 9:7 – dann eine Auszeit für Erich! Guter Aufschlag, hoher Return von Großkopf, aber Erich verschießt. Bei 10:9: 1. Matchball Moorenweis, 11:10: 2. Matchball – aber leider fiel der Sieg mit 13:11 an Großkopf. Schade, schade, schade.    (R.L.)

Das 1. Heimspiel in der neuen Saison war für die 1. Mannschaft das Lokalderby gegen Wildenroth II. Mit einem Team, das bis auf Martin komplett war (Stefan vertrat ihn), traf man auf einen Gegner, bei dem nur der Kapitän Geipel fehlte. 4 Zuschauer unterstützten unser Team tatkräftig.

Im Eröffnungseinzel gewann der Abteilungsleiter gegen Albrecht 3:0. Im letzten Jahrtausend, als Albrecht noch für Thalkirchen spielte, hat Richard manchmal gegen ihn herbe Niederlagen einstecken müssen, aber mittlerweile sind sie beide im Kontern langsamer geworden. Albrecht vielleicht noch etwas mehr und deshalb viel der Sieg nach Moorenweis.

Wildenroth konnte allerdings zum 1:1 ausgleichen. Im Duell der beiden Sebastians hatte Fink seine Nase knapp vorne. Er kam mit aggressiven Top-Spins und Schüssen, sowohl aus der Vorhand, aber auch aus der Rückhand immer wieder zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Kontrahenten zurück, der mit seinem Angriffsspiel nicht sicher genug war.

Vom mittleren Moorenweiser Paarkreuz kamen aber dann 2 Punkte, die Beruhigung ins Spiel brachten. Tom lag die gerade und offene Spielweise von Fimpel-Eichler. Schöne Rallyes sorgten immer wieder für Szenenapplaus und am Ende hatte Tom im 1. und 3. Satz in der Verlängerung das bessere Ende für sich. Absolut ungefährdet gewann er den 2. Satz mit +3.

Kai bekam es mit dem Materialspieler Jung, der auf der Rückhand lange Noppen spielt, zu tun. Kai griff meistens kompromisslos an und zog auch auf die Noppen seine Vorhand durch. Er lag auch schon 1:2 zurück, kam aber dann im 4. und 5. Satz besser mit den Störbällen von Jung zurecht und traf vor allem nach seinen Aufschlägen die Returns von Jung besser und gewann jeweils mit + 7.

Im hinteren Paarkreuz kam Adrian gegen Daser nur zu einem Satzgewinn. Der Wildenrother konnte die Top-Spins von Adrian gut blocken. Adrian war dann einfach nicht sicher genug und einige gezogene Bälle die mit der Schlägerkante getroffen wurden, verfehlten das Ziel. Als dann Daser auch noch selbst einige Schüsse traf, musste im Adrian nach 4 Sätzen zum Sieg gratulieren.

Stefan stellt aber dann den Zwischenstand auf 4:2. Er ließ Kevin Kunz in allen 3 Sätzen bei 8 Punkten „stehen“. Beide Spieler versuchten mit Top-Spins und Angriff ihr Glück. Stefan war da eindeutig sicherer und bestätigte seine aktuell gute Form, die er schon in Hurlach bei seinem Sieg mit der 2. Mannschaft unter Beweis gestellt hatte.

Eine gewisse Vorentscheidung fiel dann im vorderen Paarkreuz, weil beide Partien von Moorenweis 3:0 gewonnen wurden.
Fink traf gegen Richard bei weitem nicht so viel wie gegen Sebastian, immer wieder schmetterte er aus der Rückhandseite ins Aus. Die wenigen Top-Spins, die ihm gelangen, waren zwar meistens Punkte, weil Richard wirklich schlecht blockte. Aber insgesamt hat sich hier nochmals die Erfahrung durchgesetzt.

Auch Sebastian war nach Anfangsschwierigkeiten im 1. Satz, den er durch eine gute Aufholjagd aber doch noch mit + 8 gewann, Chef am Tisch. Viele kraftvolle Vorhandbälle zogen Albrecht endgültig den Zahn und er beendete, wie auch schon gegen Richard, im 3. Satz bei 10 das Match.
Alle Moorenweiser freuten sich mit Sebastian über seinen ersten Sieg in dem für ihn neuen, vorderen Paarkreuz.

Mit einem Zwischenstand von 6:2 sah es schon recht gut für uns aus, dann aber sorgten Tom und Kai mit 5-Satz-Spielen für extreme Spannung.
Tom führte in den beiden Eingangssätzen gegen die Noppen von Jung sehr hoch und verlor aber leichtsinnig immer mit 2 Punkten Unterschied. Im 3. und 4. Satz ging es knapp hin und her und Tom behielt jeweils mit 9 die Oberhand. Er griff weiterhin konsequent nahezu jeden sofort Ball an, Jung aber erwies sich auch als guter Block- und Abwehrspieler. Im Entscheidungssatz führte Jung dann 10:6. Matchbälle für Wildenroth!! Aber Tom wehrte alle 4 Matchbälle ab. Dann stellt Jung ein Service von Tom hoch auf! Schuss und Matchball Tom! Und der letzte Punkt war natürlich ein Angriffsball, er streifte die Kante und der Sieg war gelungen.

Auch Kai zeigte gegen Fimpel-Eichler gute und schnelle Angriffsbälle, die trafen. Manchmal allerdings war er überhastet und schoss oder zog die Bälle ins Aus. Auch der Mannschaftskapitän strapazierte die Nerven der Mannschaftskameraden und Fans mit einem 5. Satz.
Da allerdings war der Wildenrother sehr sicher und kam selbst mit seinen Konterbällen zum Erfolg. Er lag im Entscheidungssatz immer in Führung und gewann diesen dann mit +5. Kai ärgerte sich etwas, weil die Chancen zu einem Matchgewinn sicherlich gegeben waren.

Den Schlusspunkt setzten dann Adrian und Stefan. Sie verloren in den beiden finalen Einzeln keinen Satz. Ihre Angriffsattacken verliefen meist erfolgreich und so konnten die anwesenden Moorenweiser sie lautstark und unter großem HALLO zum Sieg klatschen!
Fazit: Der 1. Sieg war eingefahren – am Mittwoch geht es ( wieder ohne Martin) in Landsberg weiter!!    (R.L.)

Mit einem 6:6 Remis holten wir uns einen wirklich hoch verdienten Punkt gegen Kaltenberg 4. Wir waren gut beraten unseren Gegner nicht zu unterschätzen.
Es spielten: Burkhard, Franz, Christoph und Meli.
Spielstatistik: Spiele 6:6 ; Sätze 24:24 ; Bälle 461:445
Erfolgreich waren für unser Team Burkhard (2x) Franz (2x), Christoph (1x) und Meli (1x).
Burkhard legte vor und gewann sein erstes Spiel. Aber nach dem 5. Match sah es nicht nach einem Punktgewinn für uns aus. Wir lagen mit 1:4 zurück. Dabei mussten Burkhard und Franz ihre Spiele leider in den 5. Sätzen abgeben. Unsere Moral war allerdings ungebrochen und wir starteten eine Aufholjagd und kamen zum 4:4 Ausgleich durch Siege von Franz, Christoph und Meli. Nachdem Christoph sein Match gegen die 1 verlor holten Burkhard und Franz die Matches 10 und 11 für uns. Mit einer 6:5 Führung gingen wir ins letzte „Gefecht“. Für Meli war die Nr. 2 allerdings etwas zu stark, so dass am Ende unter dem Strich ein 6:6 stand.
Der Einstieg ist geschafft und wir haben den ersten Punkt auf der Habenseite.
Danke an das Team für die super Einstellung und das ihr den Fight bis zum letzten Ballwechsel angenommen habt.   (W.K.)

Nach dem relativ einfachen Pokalaufgalopp in Gernlinden wartete nun der schwere Gang nach Gilching auf uns.

Wir kamen um 18:45 an die Halle und mussten erst mal warten, weil in Gilching Jugendliche und Erwachsenen nicht gemeinsam in der Halle anwesend sein dürfen! Niemand von uns hatte die Vorgaben des TSV Gilching, die uns auch übermittelt worden waren, genau studiert. Pünktlich um 19:05 Uhr – so wie im Konzept vorgesehen – konnten wir dann die Halle über unsere eigene Kabine betreten.

Die Gilchinger machen auch während des Punktspiels eine Lüftungspause, bei der dann sogar der Kohlendioxidwert gemessen wird. Er muss nach der Pause einen gewissen Wert unterschreiten, sonst geht’s nicht weiter und man lüftet noch länger….

Aber nun zum Match:
Wir traten mit der kompletten Mannschaft an, die Gilchinger stellten ein Team, das ähnlich aufgestellt war, wie bei ihrem 8:4-Sieg in Landsberg.

Der Start verlief eigentlich gut, der Abteilungsleiter gewann gegen Braun den 1. Satz nach Rückstand doch noch knapp und konnte dann die nächsten beiden Sätze konzentriert nach Hause blocken. Sebastian war gegen Fiegert eigentlich immer auf Augenhöhe, aber am Ende verlor er mit 1:3 Sätzen, alle sehr, sehr knapp. Die Aufschläge von Fiegert waren wirklich sehr unangenehm und verschafften ihm einen merklichen Vorteil im Spielaufbau.

Das mittlere Paarkreuz, in dem Tom nun zum ersten Mal das TSV-Trikot trug, kam auch mit einem 1:1 aus dem ersten Durchgang. Tom, der früher schon in Gilching gespielt hat, konnte seinen „alten Bekannten“ Gassenhuber mit 3:0 bezwingen. Die Angriffsschläge kamen ziemlich sicher und nach 2 knappen Eröffnungssätzen (jeweils zu 9) war er im 3. Satz souverän und dominierte mit 11:2.
Auch Kai führte gegen Hampel schon 2:0 nach Sätzen, aber dann riss der Faden urplötzlich beim aktuellen Vize-Vereinsmeister. Er hatte dabei ab dem 3. Satz sichtlich Probleme mit den Aufschlägen (seinen eigenen) und so gingen die nächsten 3 Sätze mit -7,-8,-8 an die Gastgeber.

Dann kam unser 3. Paarkreuz an die Reihe. Adrian bekam es dabei mit dem Materialspieler Seemüller zu tun. Er tat sich mit dem unangenehmen Belag und der „schrägen“ Spielweise seines Gegners sehr hart. Erst im 3. Satz kam er etwas besser ins Spiel und schaffte auch ein 9:9. Aber am Ende ging der Gilchinger mit 3:0 als Sieger aus der Box.
Bei Martin merkte man gegen den neuen (jungen) Gilchinger Abteilungsleiter Marksteiner, dass er Trainingsrückstand hat. Sein Gegner war sicherer mit den schnellen Schlägen und Martin musste um jeden Punkt enorm kämpfen. Aber es reichte leider zu keinem Satzgewinn.

Nach dem 4:2 Zwischenstand waren Sebastian und Richard wieder an der Reihe. Richard gelangen zwar gegen Fiegert einige gute Blockbälle, aber er hätte auch bei seinen sporadischen Angriffsversuchen punkten müssen. Das war aber vor allem bei Aufschlag Fiegert unmöglich, weil Richard – ähnlich wie Sebastian – diese Aufschläge nur mit Mühen retournierte. Mit 1:3 zog der Blocker vom TSV den Kürzeren.
Nun hofften die Moorenweiser auf Sebastian. Das schnelle und abwechslungsreiche Match schwankte hin und her, mit einigen glücklichen Bällen für Braun. Und es ging voller Spannung in den 5. Satz. Trotz der guten Anfeuerung von der Bank – auch Nicole war stark dabei – fiel dann der Entscheidungssatz mit 11:8 leider an Braun.

Das mittlere Paarkreuz verkürzte im nächsten Durchgang auf 4:6!
Tom war eine sicher Bank bei seinem 3:0 Sieg gegen Hampel. Die offensiven Bälle kamen gut und der Gilchinger konnte nicht genügend Gegenwehr auf die Platte bringen um Tom zu stoppen. Ein souveräner und ungefährdeter Sieg!
Auch Kai gewann sein Spiel, 3:1 gegen Gassenhuber! Er spielte manche Angriffsbälle wirklich spektakulär und führte auch im 4. Satz deutlich. Dann aber wurde es plötzlich wieder knapp und Gassenhuber holte den Rückstand noch auf. Aber schlussendlich sicherte sich Kai den Satz in der Verlängerung und es stand 4:6.

Geht da noch was????

Martin musste gegen den unangenehmen Seemüller ran! Er versuchte viele Varianten: Schupfen, etwas Angriff, lange Schnittabwehr und gute, schnittgetränkte Aufschläge. Aber es reichte nicht! Die 3 Sätze fielen alle nach Gilching (-7,-5,-5).
Das Finale dieser Partie war dann das Match von Adrian gegen den jungen Abteilungsleiter. Es wurde zum besten Match des Abends, wie viele der Anwesenden bestätigten. Die ersten beiden Sätze gingen an Marksteiner, aber dann kam Adrian groß auf! Unglaubliche Vorhand-Rallyes wurden von den beiden gespielt und Adrian schaffte mit der Super-Unterstützung von der Bank den 2:2 Satzausgleich. Der Entscheidungssatz war immer eng. Adrian traf mit der Vorhand phänomenal. 2 Rückhänder verfehlten das Ziel! 10:9 Matchball für Marksteiner! Luftanhalten bei den Zuschauern. Marksteiner verschießt! Aber die nächsten beiden Punkte gehen nach Gilching und die Spieler anschließend zum Duschen!

Fazit: 8:4 mit einem Satzverhältnis von 25:20 für Gilching, alle 5.Sätze (3 Stück) verloren. Wir haben uns gewehrt. Gegen Wildenroth II am nächsten Freitag geht´s weiter!   (R.L)

Wir waren uns schon bewusst, dass wir als Favorit zu diesem Pokalspiel der ersten Runde nach Gernlinden fahren.
In der Besetzung Leib, Josties und Drebes (schwarz-grüne Trikots) gab es für unsere Gegner (gemischte Trikots), die mit Kolbe, Camp und Petzold antraten, relativ wenig zu holen.

Das Moorenweiser Trio spielte ziemlich konsequent und verlor in dieser Partie keinen Satz. Aber dennoch gab es einige spannende Ergebnisse, 3 Mal gelang es unseren Gegnern, die wirklich großen Einsatz zeigten, Sätze mit 2 Punkte Unterschied zu beenden. Manchmal liefen die Männer in den schwarz-grünen Trikots einem Rückstand hinterher, der aber dann doch noch souverän aufgeholt und in einen Sieg umgemünzt wurde.

Nach Abschluss des Matches diskutierte man natürlich über die Corona-Maßnahmen (keine Zählgeräte und keine Seitenwechsel in Gernlinden). Die Spieler fuhren auch ungeduscht und verschwitzt nach Hause, weil in der gemeindlichen Turnhalle in Gernlinden die Duschen gesperrt sind.

Da wussten wir wieder, was uns eine warme Brause nach dem Training in Moorenweis Wert ist.  (R.L.)

Chronik

Tischtennis in Moorenweis

Begonnen hat es mit dem Tischtennissport in Moorenweis Anfang der 60er Jahre im letzten Jahrhundert. In Scheunen, Garagen oder unter freiem Himmel wurde auf manchmal noch sehr einfachen Gerätschaften auf privater Ebene Tischtennis gespielt. Junge Burschen veranstalteten dabei auch Tischtenniswettkämpfe gegen andere Ortschaften in der Umgebung.

Am 28. Juli 1964 wurde schließlich im Gasthaus Braun, wo man an Abenden im Saal an zwei selbst gebauten Tischen übte, die Tischtennisabteilung innerhalb des TSV Moorenweis ins Leben gerufen. Die Männer der ersten Stunde waren Manfred Schrödl, Hans Schäffler, Hans Steinhardt, Martin Steinhardt, Wenzel-Horst Haselbauer, Richard Reindl, Peter Popfinger, Josef Rieser und Dieter Seiler. Sechs dieser Herren arbeiteten im Postamt Fürstenfeldbruck, was den Zusammenhalt der Gruppe sicher stärkte.

Man startete dann auch sofort mit einer Mannschaft im Punktspielbetrieb des Bayerischen Tischtennisverbandes, Spiellokal war immer noch der mittlerweile abgerissene Saal im Gasthaus Braun.

Mit der Fertigstellung der Turnhalle an der Jahnstraße nahm dann die Tischtennisabteilung einen großen Aufschwung, drei Herrenmannschaften und eine Jugendmannschaft waren 1970 im Punktspielbetrieb gemeldet. Die sportlichen Erfolge blieben nicht aus und mit engagierten Aktiven – auch aus der Umgebung (z.B. Adelshofen, Mammendorf, Grafrath, Althegnenberg, Landsberied, Fürstenfeldbruck) – schaffte man in der Saison 1973/74 zum 10jährigen Jubiläum den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Bezirks Oberbayern-West. Das Jubiläum wurde mit einem großen Freundschaftsturnier in 2 Turnhallen (Moorenweis und Türkenfeld) und einem Festabend mit einer Theatervorstellung im Gasthaus Schamberger gefeiert.

Im regulären Spielbetrieb führten die Fahrten zu den Wettkämpfen bis nach Eichstätt bzw. Garmisch-Partenkirchen, auch in München spielte man u.a. in den Hallen des TSV Milbertshofen oder der SV Allianz München. Das waren Clubs, die mit Ihren Spitzenmannschaften damals in der Tischtennis-Bundesliga vertreten waren.

Mit der 2. und 3. Mannschaft kämpfte man eigentlich immer innerhalb des Kreises Fürstenfeldbruck und hatte viele spannende Spiele in Olching, Unterpfaffenhofen, Gröbenzell oder Maisach zu absolvieren.

Die Saison 74/75 war ein erster Höhepunkt für die Abteilung, endete sie doch damit, dass der TSV Moorenweis ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Landesliga mit der SG Messerschmitt Augsburg bestritt. Das Match ging verloren und anschließend zerfiel auch die 1. Mannschaft, weil viele Sportler den Verein verließen.

In den 70er Jahren nahm nämlich der Tischtennissport einen enormen Aufschwung und in vielen Orten der Umgebung schossen die Clubs wie Pilze aus dem Boden. Für die Tischtennisabteilung im TSV Moorenweis bedeutete dies, dass es zu sehr starken Wechseln/Abgängen bei den einzelnen Mannschaften kam.

Doch in der Saison 78/79 schaffte man den Wiederaufstieg in die Oberbayernliga. In der nächsten Saison 1980 kam es zu einem legendären Wettkampf in der alten Turnhalle an der Jahnstraße. Vor über 100 Zuschauern verlor das – vermutlich stärkste Team das es je in Moorenweis gab – am letzten Spieltag 7:9 gegen die TTK Siemens München und vergab damit erneut den Aufstieg in die Landesliga.

Danach wurden wieder kleinere Brötchen gebacken, es folgten – bedingt durch Spielerabgänge – Abstiege bis in die 3. Bezirksliga und auch auf der Kreisebene war nur noch die 2. Mannschaft vertreten.

Mit dem Neubau der Mehrzweckhalle an der Ammerseestraße kam es wieder zu einem kleinen Boom. Die sehr viel besseren Bedingungen in der neuen Halle – man konnte jetzt nach jedem Training duschen und musste im Winter nicht mehr in einer eiskalten Halle, bei der die Fenster manchmal mit Eis bedeckt waren, spielen – lockten wieder einige spielstarke auswärtige Akteure zum TSV Moorenweis.

So gelang 1994 der Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga. Die Klasse konnte auch 5 Jahre gehalten werden; sogar die 2. Mannschaft schaffte es in diesen Jahren auf die Bezirksebene! Eine 3. Mannschaft wurde etabliert, die erfolgreich in den Kreisligen agierte! Auf den ersten 12 Plätzen der Rangliste einer Saison waren exakt noch 2 Spieler mit dem Wohnsitz in Moorenweis vermerkt!

Zu Beginn der 2000er Jahre ging es dann sportlich wieder abwärts. Eine Lawine von Vereinswechseln führte dazu, dass die 1. Mannschaft Mühe hatte, sich in der 3. Bezirksliga zu halten, die 3. Mannschaft wurde zurückgezogen. Und in der Saison 2006/2007 war es dann wieder soweit, dass der TSV Moorenweis im Tischtennis mit seinen Teams nur noch auf der Kreisebene vertreten war. Die Spielerdecke wurde dünner und die 2. Mannschaft war nur noch in der untersten Liga aktiv.

Bis auf die Saison 2018/2019, als die 1. Mannschaft kurz Bezirksliga-Luft schnupperte, spielten die Moorenweiser Mannschaften seither wieder auf Kreisebene. Aber durch Neuzugänge und auch die Rückkehr ehemaliger Spieler – Tischtennis kann man sein ganzes Leben lang spielen – hat sich nun ein Stamm von etwas mehr als 20 Spieler*innen, gebildet, sodass ab der Saison 2020/2021 sogar 4 Teams am Start waren. Fast alle der Aktiven sind mit Herzblut und viel Engagement dabei.

Dies galt auch für die Seniorensportler, die in unserer Abteilung recht aktiv sind. Ab der Saison 2018/2019 haben wir ein Team am Start, das in der höchsten bayerischen Seniorenliga über 60 Jahre agiert. Dazu gesellte sich ab der Saison 2019/2020 ein zweites Team, das in der Verbandsliga aufschlägt.

Das Jugendtraining ist gegenwärtig sehr gut besucht, allerdings wechseln die Interessen der Jugendlichen oftmals abrupt, sodass hier eine starke Fluktuation zu beobachten ist. Wir freuen uns sehr, wenn Jugendliche den Sprung zu den Erwachsenen erfolgreich gestalten, leider geschieht das derzeit zu selten. Aktuell sind zwei Jugendmannschaften für den Wettkampfbetrieb gemeldet.

Einige Sportkameraden der Tischtennisabteilung kümmern sich darum, dass gut organisierte Turniere in unserer Halle abgehalten werden. Auf Bezirksebene, aber auch darüber hinaus, haben wir hier schon Gäste in unserer Halle begrüßen können und wirklich guten Sport gesehen.

Gegenwärtig zählt Moorenweis, nach den Aussagen von Offiziellen des Verbandes, in unserem Bezirk zu den „hot spots“ als Ausrichter.

Insgesamt geht ja im deutschen Tischtennissport die Zahl der aktiven Spieler*innen, der Mannschaften und der Turnierteilnahmen zurück. Der TSV Moorenweis versucht sich da etwas gegen den Trend zu stemmen.

Wir begrüßen gerne jeden, der mitmachen will!

Moorenweis, im September 2020

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