Spielberichte

26.10.2020          Bericht vom Pokalspiel TSV Moorenweis gegen SC Gröbenzell II   5:1

Als Kai unsere Gäste von Gröbenzell II zum Pokalspiel begrüßte, wiesen sie uns gleich darauf hin, dass mit Kreuzer und Plendl 2 Stammspieler der 3. Mannschaft dabei sind, nur Füchsl war ein regulärer Vertreter der 2. Mannschaft. Deshalb gingen wir mit Leib, Piecha und Drebes als leichte Favoriten ins Rennen.

Die 1:0 Führung sicherte uns der aktuelle Vereinsmeister mit einem 3:0 Sieg gegen Kreuzer; der Gröbenzeller attackierte zwar gut und ließ Richard oftmals noch älter aussehen als er schon ist. Aber mit einer gehörigen Portion Glück konnte unser Senior die 3 Sätze am Ende immer wieder zu seinen Gunsten umbiegen.

Tom, der erst kurz vor Spielbeginn eintraf, musste seine ersten beiden Sätze gegen Plendl jeweils mit -11 abgeben. Dann aber fand sich unser Mann immer besser zurecht, wurde warm und sicherer in seinem Spiel. Er traf dann auch die Top-Spins und Plendl fand kein Rezept gegen diese Bälle. Seine Blockbälle gingen meist ins Aus. Tom gewann den 3. und 4. Satz mit +8 und im 5. Durchgang machte er mit +3 kurzen Prozess.

Mit einer 2:0 Führung im Rücken war Kai gegen Füchsl dran. Der 1. Satz ging bei Kai leider völlig daneben (-4), er wollte zu schnell mit aggressiven Angriffsbällen zum Erfolg kommen. Mit besserer Spieleinteilung konnte er den 2. Satz knapp mit +9 für sich entscheiden. Der 3. Satz ging wieder nach Gröbenzell, Füchsl kam dabei mit einigen guten Rückhandbällen zum Erfolg. Kai hielt dem Druck aber stand und konnte in einem heiß umkämpften 4. Satz (12:10) den Ausgleich erzielen. Im Entscheidungssatz lag Kai von Beginn an in Führung und brachte ihn am Ende mit +6 auch sicher nach Hause!

Den 4. Punkte holte dann Richard gegen Plendl. Im 1. Satz gab es aber wieder mal eine Lehrstunde für unseren Mann. Jeder Schnittball wurde von Plendl gnadenlos und erfolgreich gezogen. Erst am Ende des Satzes realisierte der Moorenweiser Abteilungsleiter, das mehr Offensive von ihm verlangt war. Mit schnellen Aufschlägen, offensiven Returns und sogar einigen Schmetterbällen zwang er Plendl in ein Spiel, das dieser nicht mochte. Unter den Augen des coachenden Schiedsrichters Basti Josties gewann er dann die nächsten 3 Sätze relativ locker mit +3,+2,+6. Der Gesamtsieg für das Team war somit geschafft.

Tom legte auch gleich den 5. Punkt drauf. Relativ zügig gewann er gegen seinen alten Bekannten Füchsl mit 3:0. Nur im 1. Satz war es spannend (+10) weil Füchsl ebenfalls den Angriff suchte und schöne Treffer erzielen konnte. Danach aber war Tom mit seinen Angriffsbällen erfolgreicher und – man muss es erwähnen – auch etwas glücklicher. Die Sätze 2 und 3 gingen mit jeweils +6 nach Moorenweis. Tom nahm die Glückwünsche von Füchsl dankend entgegen.

So lief abschließend nur noch das Duell von Kai gegen Kreuzer in der Halle. Die ersten beiden Sätze gingen jeweils mit +7 nach Gröbenzell. Kai kam mit seinen Angriffsbällen nicht nachhaltig genug zum Erfolg, immer wieder konnte der nicht den finalen, erfolgreichen Schuss umsetzen. Im 3. und 4. Satz gelang ihm dann sein Angriffsspiel besser, er konnte zudem auch Angriffsbälle von Kreuzer entschärfen und wurde mit jeweils +9 auf dem Spielblock als Sieger eingetragen. Also wieder ein Entscheidungssatz für Kai! Kai unterliefen aber nun einige unnötige Fehler, über die er sich zurecht ärgerte. Er kämpfte sich dann wieder heran, war bei 8:10 selbst am Aufschlag. Aber ein schwieriger Vorhandball ging ins Aus - unser Mannschaftskapitän erwies sich somit als guter Gastgeber; er überließ den Gröbenzellern den Ehrenpunkt.

Als nächster Gegner im Pokal wurde uns der ASV Biburg zugelost – es wäre ein schwerer Brocken auf dem Weg zum „Finale dahoam“ gewesen, das ja nun wegen der Pandemie wieder nicht bei uns in der Halle stattfinden kann.     (R.L.)

 

23.10.2020          Bericht vom Punktspiel SV Hurlach gegen TSV Moorenweis 5:7

Nach Hurlach fuhren wir mit Maxim, der für Martin einsprang, sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte und seine Sache sehr gut machte.

Wir wollen aber chronologisch vorgehen:

Der Hurlacher Spitzenmann Korbinian Schmid mit mittlerweile über 1600 TTR-Punkten erwies sich als die erwartet harte Nuss, auch für Sebastian. Nur im 1. Satz konnte der junge Moorenweiser mithalten, wobei er am Ende sogar noch hätte das 10:10 schaffen können, aber sein Blockball ging knapp ins Netz. Danach war der Hurlacher mit seinen Tops-Spins, sowohl aus der Vorhand, als auch aus der Rückhand, sehr erfolgreich. Er verschaffte sich auch im Aufschlag Vorteile und gewann am Ende klar 3:0.

Aber die Abteilungsleitung konnte auf der anderen Platte mit konsequentem Spiel auf die Rückhand von T. Seybold den 1:1 Ausgleich herstellen.

Dann kamen 2 Punkte vom mittleren Paarkreuz und diese Führung gaben wir ab da nicht mehr her!

Kai hatte es mit dem Abteilungsleiter „Charly“ Starkmann zu tun. Den 1. Satz gab er noch ab weil er zu ungestüm attackierte. Im 2. und 3. Satz stellte sich heraus, dass Starkmann auf Schnittvariationen anfällig ist und oftmals seine Schmetterbälle ins Leere gehen. (+7 und +2 für Kai). Im 4. Satz machte unser Mann aus Römertshofen die Sache nochmals spannend, gewann aber dann mit +9!

Tom war im ersten Satz gegen Kamp sehr sicher und ungefährdet, er gewann mit +6. Danach schlichen sich Ungenauigkeiten bei seinen Top-Spins ein und der 2. Satz wurde eine sehr knappe Sache. Tom wehrte sogar Satzbälle ab und behielt in der Verlängerung mit 16:14 die Oberhand. Im 3. Satz lag Tom immer in Führung, gegen Schluss wurde es aber wieder eng. Mit einem schönen Zieher beendete er aber Satz und Match mit 11:9 zu seinen Gunsten !!
3:1 war der Zwischenstand!

Dann kam Maxim zu seinem Debüt! Den 1. Satz gegen Roland Bihler gewann er gleich weil er schön konterte und auch seine Top-Spins aus der Vorhand trafen. Ab dem 2. Satz aber realisierte der Hurlacher, dass er mit variantenreichen Aufschlägen sich Vorteile verschaffen kann. Ansonsten konnte Maxim im offenen Spiel gut mithalten. Der 2. und 3. Satz fielen nach Hurlach, aber im 4. Satz war Maxim sehr gut drauf und konnte mit schnellen Bällen, oft auf die Rückhand von Bihler, den Satz gewinnen. Mit guter Anfeuerung von der Bank ging es für unseren Youngster in den Entscheidungssatz. Bihler führte am Anfang hoch, Maxim kam aber nochmals gut heran, weil er wieder besser blockte und Angriffsbälle traf. Bei 10:8 und eigenem Aufschlag hofften wir wieder – aber vergeblich, der Satz ging weg. Maxim aber kann sich dennoch über seine gute Leistung freuen.

Adrian stellte dann den alten Vorsprung wieder her. Gegen Michael Süssmeir war er ungefährdet. Die Angriffsbälle gingen gut und er zeigte sich auch körperlich sehr beweglich. Wenn das Spiel schnell wurde, war er eindeutig im Vorteil und Top-Spins mit viel Rotation führten oft zum Erfolg. Im 3. Satz ließ es Adrian etwas lockerer angehen, aber am Ende war der 3:0 Sieg verdient und einwandfrei herausgespielt. Es steht 4:2 zur Halbzeit; in Hurlach folgte eine 10minütige Lüftungspause.

Dann musste Richard gegen Schmid ran. Unser Mann versuchte über die Rückhand den eindeutig Jüngeren zu Fehlern zu verleiten. Das gelang auch manchmal und so reichte es zu 2 Satzgewinnen. Aber unser Mann war permanent unter Druck und konnte nie selbst aktiv punkten weil Schmid auch sehr gut seine Schnittbälle platzierte. Im 5. Satz war Schmid eindeutig besser, traf sehr oft seine Angriffsbälle und unser Abteilungsleiter konnte nur gratulieren.

Sebastian tat sich mit Seybold schwer. Einem knappen Sieg mit +9 im ersten Satz folgten 2 verlorene (-5, -7). Seybold traf mit seiner Rückhand und Sebastian konnte diesen Bällen überraschenderweise wenig entgegensetzen.
Im 4. Satz aber glaubt der Berichterstatter einen Ruck bei Sebastian gesehen zu haben; andere Körpersprache, höhere Konzentration und bessere Körperspannung. Mit Unterstützung von der Bank gingen die beiden Sätze mit 4 und 8 nach Moorenweis; Zwischenstand 5:3.

Nun hofften wir wieder auf die gute Mitte. Tom gewann gegen Starkmann die ersten beiden Sätze sicher und führte im dritten mit 6:2! Eine klare Sache? Denkste! Der 3. und vierte Satz ging jeweils in der Verlängerung mit – 12 verloren. Matchbälle ließ Tom aus. Seine Angriffsbälle kamen nicht mehr sicher genug. Doch im 5. Satz ließ Tom es langsamer angehen und der Hurlacher versuchte selbst mit Angriffsbällen zum Erfolg zu kommen. Aber – ähnlich wie bei Kai – gingen die meisten davon ins Aus und der Entscheidungssatz mit +4 an Tom.
Nun konnte Kai gegen Kamp den Gesamtsieg schon sicherstellen. Beide Spieler waren aktiv und zogen und schossen die Bälle meist kompromisslos. Kai war mit seiner Vorhand erfolgreicher, nur im 3. Satz kam er manchmal in Bedrängnis. Aber er war nervenstärker und gewann in der Verlängerung mit +13.
Damit stand es 7:3 für uns und der Gesamtsieg war sicher.

Da hätte Adrian eigentlich ohne Druck gegen Bihler schön aufspielen können. Tat er auch, aber nur im 1. Satz (+8). Danach riss urplötzlich der Faden in seinem Spiel und die Zuschauer erkannten ihn nicht wieder. Hatte Bihler sein Spiel total umgestellt? Auf jeden Fall traf Adrian in den nächsten 3 Sätzen ganz wenige gute Bälle und er konnte auch sein Spiel nicht umstellen. Mit -5, -7 und -4 ging Andrian sichtlich genervt vom blauen Tisch.

Das Finale unseres Matches hatte dann wieder Maxim. Und dabei mussten wir wieder feststellen, dass bei ihm im Return der Aufschläge starkes Verbesserungspotential besteht. Der 1. Satz endete 17:15 für Süssmeir, wobei extrem viele Aufschläge, auch in der Verlängerung, zu einem direkten Punkt führten. Man merkte Maxim im 2. Satz die Enttäuschung darüber noch an (-4), aber im 3. Satz lief es viel besser. Er hielt gut mit, konnte sein Angriffsspiel aufziehen und war immer dabei. Aber am Ende reichte es nicht ganz (-9) Maxim hat sich aber bravourös geschlagen!     (R.L.)

 

07.10.2020          Bericht vom Punktspiel FT Jahn Landsberg II gegen TSV Moorenweis 6:6

Mit Erich, der Martin vertrat, fuhren wir nach Landsberg in eine absolut gut gelüftete – und deshalb auch sehr kalte - Halle.
Corona-bedingt spielten wir ohne Zählgeräte (man will sich nicht die Arbeit der Desinfektion machen) und wie traditionell bei Jahn Landsberg – mit nur minimaler Abtrennung zwischen den beiden Tischen, also vielen Unterbrechungen!

Der Start verlief für uns gut. Sebastian gewann gegen Ulf Lind die ersten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung. Leider ließ er danach die Zügel schleifen und genehmigte seinem Gegner 2 Satzgewinne. Im 5. Satz spielte er allerdings variabler und auch mit Schnittwechseln. Deshalb kam der Landsberger mit seinem Angriff nicht mehr so oft zum Erfolg und Sebastian gewann den Entscheidungssatz mit +5.

Richard gewann sein Match gegen Jahn zwar 3:0, aber er musste in fast allen Sätzen einem Vorsprung seines Gegners hinterherlaufen. Aber irgendwie brachte er dann die 3 Sätze doch noch nach Hause, den letzten mit 16:14!

Kai erhöhte dann gegen Nauendorf souverän auf 3:0. Nauendorf verschoss oft, schimpfte und ärgerte sich deshalb, Kai traf hingegen mit seinen Vorhandbällen recht sicher, sodass er mit +6, +8, +4 als klarer Sieger aus der großen - nur mangelhaft umrandeten Box - ging.

Der Abteilungsleiter träumte vom 4:0, er gab es auch schon aus Versehen in den Live-Ticker ein! Aber leider war dem nicht so. Schrottenbaum, ein kompromisslos angreifender Spieler der FT Landsberg, war mit seinem Spiel eine harte Nuss für Tom. Unserem Kämpfer gingen einige technisch schwere Angriffsschläge knapp ins Aus und so reichte es am Ende, trotz einer zwischenzeitlichen 2:1 Satzführung, nicht ganz zum Sieg. Der Entscheidungssatz war sehr umkämpft, aber letztlich war das Glück auf der Landsberger Seite und mit 11:9 fiel der Sieg auch entsprechend knapp aus.

Nun mussten Erich und Adrian ran. Erich hatte vor den Noppen von Merkt Respekt. Die ersten beiden Sätze gingen auch glatt mit -3 und -5 weg. Dann aber keimte Hoffnung auf. Erich traf im 3. Satz mit seiner Vorhand sehr gut und gewann ihn. Diese gute Phase wurde aber im 4. Satz von Merkt mit seinen unangenehmen Noppen wieder beendet. Erich kam mit seinen Angriffsbällen weniger zum Erfolg und Landsberg verkürzte so auf 2:3.

Anschließend – nach einer 15-minütigen Lüftungspause – kam es zum Duell zweier Angreifer. Adrian hatte es mit Großkopf zu tun. Fast jeder Ball wurde attackiert, viel Spin und Drall war im Spiel. Adrian führte auch schon mit 2:1 Sätzen, aber leider, leider unterliefen ihm dann doch einige unglückliche Bälle, die Großkopf zum Sieg verhalfen. Der schwergewichtige Landsberger hatte dem Ende zu auch einige wichtige Kantenbälle, die absolut unhaltbar für Adrian waren.
Somit war aus der anfänglichen 3:0 Führung für uns wieder ein 3:3 geworden.

Aber das Spitzenpaarkreuz blieb ungeschlagen!!
Leib steigerte sich im Vergleich zur ersten Partie; im 1. Satz konnte er Lind ausblocken. Im 2. Satz aber war der gebürtige Schwede Chef im Ring und konterte Richard nieder. Danach änderte der Moorenweiser Abteilungsleiter die Taktik und spielte in den nächsten beiden Sätzen die Bälle kürzer und auch mit mehr Schnittwechsel. Lind traf mit seinen Angriffsbällen viel weniger und verließ die Box als Verlierer.

Sebastian gewann anschließend gegen Jahn den 1. Satz sehr locker, was ihm aber in den nächsten beiden Sätzen nicht gelang. So war nach einem 1:2 Satzrückstand für den jungen (Ehe-)mann ein gewisser Druck gegeben. Mit großem Kampf und gutem Einsatz meisterte er den 4. Satz (+8), im 5. Satz lief es dann wieder gut. Von den Zuschauern gut unterstützt holte er ihn ungefährdet. Und das gibt somit gute TTR-Punkte!

Das mittlere Paarkreuz ging dann leider leer aus.
Tom und Nauendorf zeigten beide schöne Angriffsspielzüge, allerdings unterliefen ihnen auch manchmal Fehler, weil die Rallyes zu schwierig und schnell wurden. Nauendorf hatte auch in einigen Situationen Glück, einige Kantenbälle von ihm waren unhaltbar. Im 5. Satz führte Nauendorf immer, Tom holte aber auf, bei 8:10 hatte er schließlich 2 Matchbälle gegen sich. Der schiedsrichternde Abteilungsleiter drückte die Daumen und hoffte und hoffte wie gegen Jung aus Wildenroth – aber vergebens! Sieg für Landsberg! 5:5 der neue Zwischenstand.

Dann zeigte Adrian gegen Merkt ganz großes Tischtennis. Mit sicheren Top-Spins als Vorbereitung und guten Schmetterbällen zur Vollendung konnte er immer wieder die Abwehr von Merkt durchlöchern; der Landsberger Kapitän wurde sichtlich immer ungehaltener im Verlauf des Matches.
Die Moorenweiser Bank war begeistert und beklatschte jeden Punkt von Adrian frenetisch. Mit den Satzgewinnen von +9, +7, +4 bewies Adrian, dass er sich immer besser im Laufe des Spiels auf die Abwehr einstellen konnte. 6:5 der Zwischenstand. Das Unentschieden ist fixiert, geht da noch ein Sieg?

Erich gegen seinen alten Bekannten Großkopf! Beide suchten überwiegend ihr Heil im Angriff, Erich glich die Satzführungen postwendend immer aus, entscheidend war die Frage: Kommen seine Vorhandzieher und treffen die Rückhandschüsse? Es lief nur noch dieses eine, letzte Spiel. Als Erich den 2:2 Satzausgleich schaffte, war die Spannung extrem. Er übernahm im Entscheidungssatz gleich die Führung, jeder Punkt wurde bejubelt. Rückhandschüsse ganz besonders. Seitenwechsel bei 5:3 für uns, dann 8:5 als Zwischenstand, nur noch 3 Punkte…..9:6, 9:7 – dann eine Auszeit für Erich! Guter Aufschlag, hoher Return von Großkopf, aber Erich verschießt. Bei 10:9: 1. Matchball Moorenweis, 11:10: 2. Matchball – aber leider fiel der Sieg mit 13:11 an Großkopf. Schade, schade, schade.    (R.L.)

 

02.10.2020          Bericht vom Punktspiel TSV Moorenweis gegen SpVgg Wildenroth II 9:3

Das 1. Heimspiel in der neuen Saison war für die 1. Mannschaft das Lokalderby gegen Wildenroth II. Mit einem Team, das bis auf Martin komplett war (Stefan vertrat ihn), traf man auf einen Gegner, bei dem nur der Kapitän Geipel fehlte. 4 Zuschauer unterstützten unser Team tatkräftig.

Im Eröffnungseinzel gewann der Abteilungsleiter gegen Albrecht 3:0. Im letzten Jahrtausend, als Albrecht noch für Thalkirchen spielte, hat Richard manchmal gegen ihn herbe Niederlagen einstecken müssen, aber mittlerweile sind sie beide im Kontern langsamer geworden. Albrecht vielleicht noch etwas mehr und deshalb viel der Sieg nach Moorenweis.

Wildenroth konnte allerdings zum 1:1 ausgleichen. Im Duell der beiden Sebastians hatte Fink seine Nase knapp vorne. Er kam mit aggressiven Top-Spins und Schüssen, sowohl aus der Vorhand, aber auch aus der Rückhand immer wieder zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Kontrahenten zurück, der mit seinem Angriffsspiel nicht sicher genug war.

Vom mittleren Moorenweiser Paarkreuz kamen aber dann 2 Punkte, die Beruhigung ins Spiel brachten. Tom lag die gerade und offene Spielweise von Fimpel-Eichler. Schöne Rallyes sorgten immer wieder für Szenenapplaus und am Ende hatte Tom im 1. und 3. Satz in der Verlängerung das bessere Ende für sich. Absolut ungefährdet gewann er den 2. Satz mit +3.

Kai bekam es mit dem Materialspieler Jung, der auf der Rückhand lange Noppen spielt, zu tun. Kai griff meistens kompromisslos an und zog auch auf die Noppen seine Vorhand durch. Er lag auch schon 1:2 zurück, kam aber dann im 4. und 5. Satz besser mit den Störbällen von Jung zurecht und traf vor allem nach seinen Aufschlägen die Returns von Jung besser und gewann jeweils mit + 7.

Im hinteren Paarkreuz kam Adrian gegen Daser nur zu einem Satzgewinn. Der Wildenrother konnte die Top-Spins von Adrian gut blocken. Adrian war dann einfach nicht sicher genug und einige gezogene Bälle die mit der Schlägerkante getroffen wurden, verfehlten das Ziel. Als dann Daser auch noch selbst einige Schüsse traf, musste im Adrian nach 4 Sätzen zum Sieg gratulieren.

Stefan stellt aber dann den Zwischenstand auf 4:2. Er ließ Kevin Kunz in allen 3 Sätzen bei 8 Punkten „stehen“. Beide Spieler versuchten mit Top-Spins und Angriff ihr Glück. Stefan war da eindeutig sicherer und bestätigte seine aktuell gute Form, die er schon in Hurlach bei seinem Sieg mit der 2. Mannschaft unter Beweis gestellt hatte.

Eine gewisse Vorentscheidung fiel dann im vorderen Paarkreuz, weil beide Partien von Moorenweis 3:0 gewonnen wurden.
Fink traf gegen Richard bei weitem nicht so viel wie gegen Sebastian, immer wieder schmetterte er aus der Rückhandseite ins Aus. Die wenigen Top-Spins, die ihm gelangen, waren zwar meistens Punkte, weil Richard wirklich schlecht blockte. Aber insgesamt hat sich hier nochmals die Erfahrung durchgesetzt.

Auch Sebastian war nach Anfangsschwierigkeiten im 1. Satz, den er durch eine gute Aufholjagd aber doch noch mit + 8 gewann, Chef am Tisch. Viele kraftvolle Vorhandbälle zogen Albrecht endgültig den Zahn und er beendete, wie auch schon gegen Richard, im 3. Satz bei 10 das Match.
Alle Moorenweiser freuten sich mit Sebastian über seinen ersten Sieg in dem für ihn neuen, vorderen Paarkreuz.

Mit einem Zwischenstand von 6:2 sah es schon recht gut für uns aus, dann aber sorgten Tom und Kai mit 5-Satz-Spielen für extreme Spannung.
Tom führte in den beiden Eingangssätzen gegen die Noppen von Jung sehr hoch und verlor aber leichtsinnig immer mit 2 Punkten Unterschied. Im 3. und 4. Satz ging es knapp hin und her und Tom behielt jeweils mit 9 die Oberhand. Er griff weiterhin konsequent nahezu jeden sofort Ball an, Jung aber erwies sich auch als guter Block- und Abwehrspieler. Im Entscheidungssatz führte Jung dann 10:6. Matchbälle für Wildenroth!! Aber Tom wehrte alle 4 Matchbälle ab. Dann stellt Jung ein Service von Tom hoch auf! Schuss und Matchball Tom! Und der letzte Punkt war natürlich ein Angriffsball, er streifte die Kante und der Sieg war gelungen.

Auch Kai zeigte gegen Fimpel-Eichler gute und schnelle Angriffsbälle, die trafen. Manchmal allerdings war er überhastet und schoss oder zog die Bälle ins Aus. Auch der Mannschaftskapitän strapazierte die Nerven der Mannschaftskameraden und Fans mit einem 5. Satz.
Da allerdings war der Wildenrother sehr sicher und kam selbst mit seinen Konterbällen zum Erfolg. Er lag im Entscheidungssatz immer in Führung und gewann diesen dann mit +5. Kai ärgerte sich etwas, weil die Chancen zu einem Matchgewinn sicherlich gegeben waren.

Den Schlusspunkt setzten dann Adrian und Stefan. Sie verloren in den beiden finalen Einzeln keinen Satz. Ihre Angriffsattacken verliefen meist erfolgreich und so konnten die anwesenden Moorenweiser sie lautstark und unter großem HALLO zum Sieg klatschen!
Fazit: Der 1. Sieg war eingefahren – am Mittwoch geht es ( wieder ohne Martin) in Landsberg weiter!!    (R.L.)

 

25.09.2020          Bericht vom Punktspiel TSV Moorenweis IV gegen TTC Kaltenberg IV 6:6

Mit einem 6:6 Remis holten wir uns einen wirklich hoch verdienten Punkt gegen Kaltenberg 4. Wir waren gut beraten unseren Gegner nicht zu unterschätzen.
Es spielten: Burkhard, Franz, Christoph und Meli.
Spielstatistik: Spiele 6:6 ; Sätze 24:24 ; Bälle 461:445
Erfolgreich waren für unser Team Burkhard (2x) Franz (2x), Christoph (1x) und Meli (1x).
Burkhard legte vor und gewann sein erstes Spiel. Aber nach dem 5. Match sah es nicht nach einem Punktgewinn für uns aus. Wir lagen mit 1:4 zurück. Dabei mussten Burkhard und Franz ihre Spiele leider in den 5. Sätzen abgeben. Unsere Moral war allerdings ungebrochen und wir starteten eine Aufholjagd und kamen zum 4:4 Ausgleich durch Siege von Franz, Christoph und Meli. Nachdem Christoph sein Match gegen die 1 verlor holten Burkhard und Franz die Matches 10 und 11 für uns. Mit einer 6:5 Führung gingen wir ins letzte „Gefecht“. Für Meli war die Nr. 2 allerdings etwas zu stark, so dass am Ende unter dem Strich ein 6:6 stand.
Der Einstieg ist geschafft und wir haben den ersten Punkt auf der Habenseite.
Danke an das Team für die super Einstellung und das ihr den Fight bis zum letzten Ballwechsel angenommen habt.   (W.K.)

 

25.09.2020          Bericht vom Punktspiel TSV Gilching II gegen TSV Moorenweis I 8:4

Nach dem relativ einfachen Pokalaufgalopp in Gernlinden wartete nun der schwere Gang nach Gilching auf uns.

Vorab: Der TSV Gilching hat ein sehr viel differenzierteres Corona-Konzept als der TSV Moorenweis. Wer will, kann sich die Einzelheiten hier mal ansehen:

https://tischtennis.tsv-ga.de/Allgemein/hallenangelegenheiten.html

Wir kamen um 18:45 an die Halle und mussten erst mal warten, weil in Gilching Jugendliche und Erwachsenen nicht gemeinsam in der Halle anwesend sein dürfen! Niemand von uns hatte die Vorgaben des TSV Gilching, die uns auch übermittelt worden waren, genau studiert. Pünktlich um 19:05 Uhr – so wie im Konzept vorgesehen – konnten wir dann die Halle über unsere eigene Kabine betreten.

Die Gilchinger machen auch während des Punktspiels eine Lüftungspause, bei der dann sogar der Kohlendioxidwert gemessen wird. Er muss nach der Pause einen gewissen Wert unterschreiten, sonst geht’s nicht weiter und man lüftet noch länger….

Aber nun zum Match:
Wir traten mit der kompletten Mannschaft an, die Gilchinger stellten ein Team, das ähnlich aufgestellt war, wie bei ihrem 8:4-Sieg in Landsberg.

Der Start verlief eigentlich gut, der Abteilungsleiter gewann gegen Braun den 1. Satz nach Rückstand doch noch knapp und konnte dann die nächsten beiden Sätze konzentriert nach Hause blocken. Sebastian war gegen Fiegert eigentlich immer auf Augenhöhe, aber am Ende verlor er mit 1:3 Sätzen, alle sehr, sehr knapp. Die Aufschläge von Fiegert waren wirklich sehr unangenehm und verschafften ihm einen merklichen Vorteil im Spielaufbau.

Das mittlere Paarkreuz, in dem Tom nun zum ersten Mal das TSV-Trikot trug, kam auch mit einem 1:1 aus dem ersten Durchgang. Tom, der früher schon in Gilching gespielt hat, konnte seinen „alten Bekannten“ Gassenhuber mit 3:0 bezwingen. Die Angriffsschläge kamen ziemlich sicher und nach 2 knappen Eröffnungssätzen (jeweils zu 9) war er im 3. Satz souverän und dominierte mit 11:2.
Auch Kai führte gegen Hampel schon 2:0 nach Sätzen, aber dann riss der Faden urplötzlich beim aktuellen Vize-Vereinsmeister. Er hatte dabei ab dem 3. Satz sichtlich Probleme mit den Aufschlägen (seinen eigenen) und so gingen die nächsten 3 Sätze mit -7,-8,-8 an die Gastgeber.

Dann kam unser 3. Paarkreuz an die Reihe. Adrian bekam es dabei mit dem Materialspieler Seemüller zu tun. Er tat sich mit dem unangenehmen Belag und der „schrägen“ Spielweise seines Gegners sehr hart. Erst im 3. Satz kam er etwas besser ins Spiel und schaffte auch ein 9:9. Aber am Ende ging der Gilchinger mit 3:0 als Sieger aus der Box.
Bei Martin merkte man gegen den neuen (jungen) Gilchinger Abteilungsleiter Marksteiner, dass er Trainingsrückstand hat. Sein Gegner war sicherer mit den schnellen Schlägen und Martin musste um jeden Punkt enorm kämpfen. Aber es reichte leider zu keinem Satzgewinn.

Nach dem 4:2 Zwischenstand waren Sebastian und Richard wieder an der Reihe. Richard gelangen zwar gegen Fiegert einige gute Blockbälle, aber er hätte auch bei seinen sporadischen Angriffsversuchen punkten müssen. Das war aber vor allem bei Aufschlag Fiegert unmöglich, weil Richard – ähnlich wie Sebastian – diese Aufschläge nur mit Mühen retournierte. Mit 1:3 zog der Blocker vom TSV den Kürzeren.
Nun hofften die Moorenweiser auf Sebastian. Das schnelle und abwechslungsreiche Match schwankte hin und her, mit einigen glücklichen Bällen für Braun. Und es ging voller Spannung in den 5. Satz. Trotz der guten Anfeuerung von der Bank – auch Nicole war stark dabei – fiel dann der Entscheidungssatz mit 11:8 leider an Braun.

Das mittlere Paarkreuz verkürzte im nächsten Durchgang auf 4:6!
Tom war eine sicher Bank bei seinem 3:0 Sieg gegen Hampel. Die offensiven Bälle kamen gut und der Gilchinger konnte nicht genügend Gegenwehr auf die Platte bringen um Tom zu stoppen. Ein souveräner und ungefährdeter Sieg!
Auch Kai gewann sein Spiel, 3:1 gegen Gassenhuber! Er spielte manche Angriffsbälle wirklich spektakulär und führte auch im 4. Satz deutlich. Dann aber wurde es plötzlich wieder knapp und Gassenhuber holte den Rückstand noch auf. Aber schlussendlich sicherte sich Kai den Satz in der Verlängerung und es stand 4:6.

Geht da noch was????

Martin musste gegen den unangenehmen Seemüller ran! Er versuchte viele Varianten: Schupfen, etwas Angriff, lange Schnittabwehr und gute, schnittgetränkte Aufschläge. Aber es reichte nicht! Die 3 Sätze fielen alle nach Gilching (-7,-5,-5).
Das Finale dieser Partie war dann das Match von Adrian gegen den jungen Abteilungsleiter. Es wurde zum besten Match des Abends, wie viele der Anwesenden bestätigten. Die ersten beiden Sätze gingen an Marksteiner, aber dann kam Adrian groß auf! Unglaubliche Vorhand-Rallies wurden von den beiden gespielt und Adrian schaffte mit der Super-Unterstützung von der Bank den 2:2 Satzausgleich. Der Entscheidungssatz war immer eng. Adrian traf mit der Vorhand phänomenal. 2 Rückhänder verfehlten das Ziel! 10:9 Matchball für Marksteiner! Luftanhalten bei den Zuschauern. Marksteiner verschießt! Aber die nächsten beiden Punkte gehen nach Gilching und die Spieler anschließend zum Duschen!

Fazit: 8:4 mit einem Satzverhältnis von 25:20 für Gilching, alle 5.Sätze (3 Stück) verloren. Wir haben uns gewehrt. Gegen Wildenroth II am nächsten Freitag geht´s weiter!   (R.L)

 

24.09.2020          Bericht vom Pokalspiel TSV Gernlinden II gegen TSV Moorenweis I 0:6

Wir waren uns schon bewusst, dass wir als Favorit zu diesem Pokalspiel der ersten Runde nach Gernlinden fahren.
In der Besetzung Leib, Josties und Drebes (schwarz-grüne Trikots) gab es für unsere Gegner (gemischte Trikots), die mit Kolbe, Camp und Petzold antraten, relativ wenig zu holen.

Das Moorenweiser Trio spielte ziemlich konsequent und verlor in dieser Partie keinen Satz. Aber dennoch gab es einige spannende Ergebnisse, 3 Mal gelang es unseren Gegnern, die wirklich großen Einsatz zeigten, Sätze mit 2 Punkte Unterschied zu beenden. Manchmal liefen die Männer in den schwarz-grünen Trikots einem Rückstand hinterher, der aber dann doch noch souverän aufgeholt und in einen Sieg umgemünzt wurde.

Nach Abschluss des Matches diskutierte man natürlich über die Corona-Maßnahmen (keine Zählgeräte und keine Seitenwechsel in Gernlinden). Die Spieler fuhren auch ungeduscht und verschwitzt nach Hause, weil in der gemeindlichen Turnhalle in Gernlinden die Duschen gesperrt sind.

Da wussten wir wieder, was uns eine warme Brause nach dem Training in Moorenweis Wert ist.  (R.L.)