Abteilung Tischtennis

Unsere Abteilung Tischtennis

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Spielern; egal welchen Alters! Bei Fragen zu einem Probetraining bitte Verbindung mit Erich Frei, Tel. 08146/7397 aufnehmen.

Trainingszeiten:

Mehrzweckhalle Grundschule Ammerseestr. 6

Montag   18 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (1/3 Halle)

Mittwoch 18 Uhr – 20 Uhr Jugend (Trainer Helmut Ungar)               20 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (ganze Halle)

Freitag    20 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (1/3 Halle)

TSV Halle Jahnstr. 18

Montag        10 Uhr – 15 Uhr

Dienstag      10 Uhr – 18 Uhr

Mittwoch     10 Uhr – 18 Uhr

Donnerstag  10 Uhr – 16 Uhr

Freitag         10 Uhr – 17 Uhr und 18:30 Uhr – 22 Uhr

Eintrag im Hallenplaner erforderlich !!!  HIER EINTRAGEN

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Aktuelles der Abteilung Tischtennis

Abteilung Tischtennis

Mannschaften

Hier finden Sie die Mannschaftsaufstellungen mit Tabellen und Bilanzen, sowie den GESAMTSPIELPLAN der aktuellen Saison.

Tabelle Herren Bezirksklasse A Gruppe 1 Nordwest

Bilanzen

Rang 1.1 Richard L. (MF)       Rang 1.2 Sebastian

Rang 1.3 Thomas                  Rang 1.4 Stefan B.

Rang 1.5 Martin L.                      Rang 1.6 Erich 

Tabelle Herren Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rang 2.1 Stefan H.              Rang 2.2 Rüdiger (MF) 

Rang 2.3 Wolfgang M.         Rang 2.4 Florian         

Tabelle Herren Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rang 3.1 Helmut U.           Rang 3.2 Petra 

Rang 3.3 Helmut S.           Rang 3.4 Franz 

Tabelle Herren Bezirksklasse D Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rang 4.1  Burkhard         Rang 4.2 Johann      

Rang 4.3 Martin T.          Rang 4.4 Holger (MF)

Rang 4.5 Manfred   

Tabelle Herren Bezirksklasse D Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rang 5.1 Felix Z.             Rang 5.2 Ricardo      

Rang 5.3 Robert              Rang 5.4 Felix T.       

Rang 5.5 Frank (MF)        Rang 5.6 Wolfgang K.

Rang 5.7 Adrian               Rang 5.8 Barbara     

Spielberichte

TSV Rott/Lech gegen TSV Moorenweis 9:5

Nachdem wir in der Punktrunde den 2. Platz belegt hatten, konnten wir noch an der Relegationsrunde zum Aufstieg in die Bezirksliga, die am 30.4. in Rott/Lech ausgespielt wurde, teilnehmen.

Zuerst mussten wir gegen die Gastgeber antreten. Sie spielten in kompletter Besetzung. Wir boten folgende Mannschaft auf: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Erich Frei, Stefan Held, Rüdiger Brundaler. Die Doppelbesetzungen waren Piecha/Leib, Josties/Frei und Held/Brundaler.

Nach den Eingangsdoppeln stand es 2:1 für die Mannschaft aus dem Landsberger Kreis. Ihr Spitzendoppel Salzmann/Proksch gewann gegen Josties/Frei die ersten beiden Sätze jeweils knapp in der Verlängerung, der dritte ging klar nach Moorenweis; aber am Ende besorgte Salzmann mit seinen Angriffsbällen doch den Sieg für Rott.
Bei Piecha/Leib lief es gerade anders herum. Sie gewannen die ersten beiden Sätze nach Rückständen gegen Wagner/Erhard in der Verlängerung und waren im dritten Satz ohne Chance. Im 4. Satz aber hatte sich Tom warmgelaufen und traf viele herausragende Bälle. Damit war der 1:1 Ausgleich geschafft.
Unser drittes Doppel überraschte gegen Gaukler/Stuhlmiller im 1. Satz und holte nach Rückständen noch einen 12:10-Satzgewinn heraus. Aber leider riss dann der Faden bei Rüdiger und Stefan, die nächsten 3 Sätze gingen relativ deutlich (-6, -3, -4) an die Gastgeber.

Dann musste Sebastian gegen den Spitzenmann von Rott an den Tisch. Und prompt konnte er den ersten Satz für sich holen (+8). Allerdings drehte Salzmann in den nächsten beiden Sätzen den Spieß um und ließ mit seinen Vorhandbällen Sebastian wenig Chancen (-4, -5). Doch im 4. Satz war Sebastian wieder auf Augenhöhe mit seinem Gegner und landete gute Vorhandbälle. Er hatte sogar einen Satzball, aber leider vergab er die Chance und musste sich am Ende mit 10:12 geschlagen geben.

Leib gewann gegen Wagner den 1. Satz klar (+3) und führte auch im zweiten Satz schon 8:2. Dann aber ging beim Abteilungsleiter sehr viel schief. Plötzlich stand es 8:8, und nur „irgendwie“ konnte er den zweiten Satz gewinnen. Auch im 3. Satz fand Leib nicht zu seinem Spiel, aber weil Erhard einige Chancen liegen ließ, fiel am Ende das ganze Match nach Moorenweis, neuer Zwischenstand 3:2 für Rott.

Im mittleren Paarkreuz spielte Erich gegen Wagner gut mit, aber immer wieder war der Spielführer der Gastgeber bei den Angriffsbällen sicherer und konnte Punkte gewinnen. Im 3. Satz war es am knappsten, Erich hatte zwar Satzbälle, Erhard mit +13 dennoch das bessere Ende für sich.
Ebenfalls mit 0:3 musste sich Tom gegen Proksch geschlagen geben. Seine Angriffsbälle waren nicht immer von Erfolg gekrönt und Proksch hatte auch gute Blockbälle auf Lager. -8, -7, -8 waren die Satzergebnisse; Tom musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

Im hinteren Paarkreuz war Rüdiger in den beiden Anfangssätzen gegen Gaukler auf verlorenem Posten (-2, -6). Aber plötzlich zeigte er mehr Körperspannung und griff überlegter und planvoller an. Und schon lief es besser; zwei Satzgewinne mit +9 waren der Lohn. Die Mannschaftskameraden hofften auf den 5. Satz, aber vergeblich, einige Angriffsbälle von Rüdiger gingen leider ins Aus und Gaukler war der Sieger (+6).

Stefan Held, nach überstandener Verletzung wieder erstmals dabei, kam gegen Stuhlmiller nicht gut zurecht. Die langsamen Schupfbälle des Gegners waren Gift für sein Spiel; nur selten kam es zu schnellen Konterduellen – der bevorzugten Spielweise von Stefan. So musste er sich mit 0:3 geschlagen geben und man vereinbarte bei der Heimfahrt, dass schnelle Top-Spins auf Unterschnitt öfter ins Moorenweiser Trainingsprogramm aufgenommen werden müssen. Rott führte inzwischen 7:2!

Und auch das nächste Match (Salzmann gegen Leib) gewann Rott. Richard gewann mit konsequentem Spiel auf die Rückhand den ersten Satz. Dann allerdings umlief Salzmann viele Rückhandbälle und zog sehr gekonnt mit der Vorhand an. Einige Blockbälle von unserem Oldie waren zwar erfolgreich, aber Salzmann brachte seine Vorhandbälle immer öfter und teilweise spektakulär ins Ziel. So fielen die nächsten 3 Sätze knapp an Salzmann (-8, -9, -13).

Dann aber holte Sebastian Josties mit 3:0 gegen Wagner den 3. Punkt für unser Team. Engagiert griff er an und setzte seiner Gegner immer unter Druck. Wagner konnte manchmal erfolgreich mit Gegenschüssen antworten, aber es war am Ende zu wenig; Sebastian konnte sich über einen schönen Sieg freuen.

Als nächster ging Tom gegen Erhard an den Tisch. Erhard nutzte in den ersten beiden Sätzen den Heimvorteil und gewann mit +8 bzw. +7. Dann aber kam Tom bedeutend besser ins Spiel; er zeigte im Angriff mehr Initiative und gewann den 3. Satz mit +3. Dieses Angriffsspiel setzte er auch in den nächsten beiden Sätzen fort und war immer Herr der Situation. Ungefährdet konnte er auch die Sätze 4 und 5 jeweils mit +5 überlegen nach Hause bringen. Ein schöner Erfolg!

Und Erich verkürzte auf 8:5 – dieses Spiel war sehr spannend. Alle 4 Sätze endeten mit 2 Punkten Differenz. Erich griff aus der Halbdistanz mit Vorhandbällen an, seine Rückhand brachte er oft mit harten Schüssen ins Ziel. Der Gegner war eher mit Blockbällen aktiv. Das Spiel wogte hin und her, am Ende hatte aber Erich das bessere Ende für sich und er stand nach dem Spiel mit 1418 TTR-Punkten zu Buche.

Den Schlusspunkt setzte dann allerdings Rott. Im Duell Held gegen Gaukler konnte Stefan gegen das sicherheitsorientierte Spiel von Gaukler nur im 3. Satz (+4) das richtige Mittel finden. In den anderen Sätzen war Gaukler einfach sicherer am Ball und kam zu den erfolgreichen Spielzügen. Er spielte seine Routine gekonnt aus und beendete damit das gesamte Spiel! Endergebnis 9:5 für Rott!!

TSV Unterpfaffenhofen-Germering – TSV Moorenweis 9:1

Nach der Mittagspause ging es nun in gleicher Besetzung gegen den Favoriten dieser Relegationsrunde, den TSV Unterpfaffenhofen-Germering, weiter.

Alle 3 Eingangsdoppel fielen nach Unterpfaffenhofen, aber wir wehrten uns! Josties/Frei gewann gegen Kostin Georg/Brunnhuber den 1. Satz mit +4 ! Die Gegner spielten dann ein konzentrierteres Angriffsspiel, dennoch hielten Sebastian und Erich mit. Am Ende gewannen die Unterpfaffenhofener den 4. Satz mit 15:13 und hatten den ersten Punkt gewonnen.

Noch knapper ging es im nächsten Doppel zu. Über 5 Sätze ging die Partie, vier Mal mit 2 Punkten Unterschied. Tom und Richard führten zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen weil sie gegen den jungen Kevin Li immer wieder punkten konnten; während die Gegner mit Simon Kostin den überragenden Akteur in diesem Doppel stellten. Der 4. Satz endete +11 für die Gegner, Richard ärgerte sich über einige unnötige Rückhandfehler. Und auch im 5. Satz war es immer ein „knappes Höschen“. Mit 11:9 behielten die beiden jungen Germeringer die Oberhand.

Etwas deutlicher mit 3:0 endete das 3. Doppel. Stefan und Rüdiger mussten die Überlegenheit von Yin/Candan wirklich anerkennen; die Gegner kamen – vor allem im ersten Satz – mit ihrem Angriffsspiel immer wieder zum Erfolg und legten damit einen Grundstein für den Gesamterfolg des Teams.

Auch Sebastian Josties hatte in seinem Match gegen Simon Kostin wenig zu bestellen. Der Spitzenspieler der Germeringer ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen, mit +4, +5, +4 siegte er glatt, aber auch wegen seiner sicheren Angriffsbälle – verdient.

Der Abteilungsleiter überraschte dann bei seinem Spiel gegen Georg Kostin mit dem Gewinn der ersten beiden Sätze. Sein Gegner kam mit einigen Schnittbällen nicht zurecht und machte dabei leichte Fehler. Richard blieb bei diesem Spiel auch im 3. und 4. Satz – 9 ging der 3. Satz verloren und im vierten Satz hatte unser Oldie Matchball – aber er vergab! Mit -10 ging der Satz nach Germering und im 5. Satz war der Ofen aus. Leib ärgerte sich über die vergebene Siegchance und war ohne Chance im Entscheidungssatz (-2).

Anschließend ging Erich gegen Alex Brunnhuber an den Tisch. In den ersten drei Sätze überzeugte unsere Nummer Vier voll und war mit seinem Halbdistanzspiel so erfolgreich, dass er 2:1 führte (7,-8, 8). Dann allerdings traf Brunnhuber seine Top-Spin-Bälle viel besser und sicherer. Erich kam immer wieder in schwierige Situationen und musste die restlichen beiden Durchgänge mit jeweils -3 abgeben.

Dann aber sorgte Thomas Piecha für den Ehrenpunkt. Gegen Yin gewann er mit sicheren Top-Spins den ersten Durchgang ungefährdet mit + 2. Im 2. Satz ließ er es lockerer angehen und gewann knapper mit +10. Der 3. Satz war bei Tom´s Angriffsspiel mit einigen Bällen durchsetzt, die wirklich extrem schwierig waren und deshalb nicht immer das Ziel trafen (-10). Im 4. Satz spielte er aber wieder konsequent auf Sieg und gewann klar mit +4!

Li ließ Rüdiger wenig Möglichkeiten, sein Angriffsspiel zu entfalten. Im Gegenteil, der Germeringer spielte schnelle und aggressive Bälle, bei denen Rüdiger dann manchmal zu spät dran war. Mit -5, -8, -5, siegte der Teenager deutlich; das Alter zollte der Jugend Tribut!

Einen sehr spannenden Kampf lieferte dann Stefan Held gegen den hohen Favoriten Ali Candan. Konterduelle und schnelle Ballwechsel sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel. Stefan übernahm oft die Initiative und führte auch mit 2:1 Sätzen. Dann kämpfte sich Candan immer wieder zurück und traf auch einige gute Bälle, während Stefan hie und da Chancen vergab. Zwei bewegte Schlusssätze fielen allerdings leider wieder nach Germering! Zum 4. Mal mussten wir uns mit 2:3 Sätzen geschlagen geben.

Und die fünfte 5-Satzniederlage erfuhr Richard Leib gegen Simon Kostin. Zwei knappe Sätze mit +10 und +9 konnte unser Spieler ergattern, aber im 4. und 5. Satz legte dann Kostin noch einen Zahn zu und der alte Moorenweiser sah dann auch wirklich gegen das Angriffsspiel seines Gegners „alt aus“ – zweimal -4 waren die Satzergebnisse.

Damit war für uns die Relegation beendet – Unterpfaffenhofen gewann anschließend gegen Rott/Lech und spielt nächstes Jahr eine Klasse höher. Wir bereiten uns nun auf die nächste Saison vor!     (R.L.)

Zum letzten Punktspiel der „Corona-Saison 21/22“ erwarteten wir zu Hause den TSV Gilching-Argelsried II. Wir spielten praktisch komplett, Rüdiger stieß von der 2. Mannschaft ins Team dazu.

Piecha/Leib als Doppel 1 brachten einen 3:0 Erfolg gegen Seemüller/Schierling mit nach Hause. Tom Piecha machte wie gewohnt das Spiel und Leib versuchte Fehler zu vermeiden. Mit +5, +7 und +3 fiel der Sieg auch klar aus und war nie gefährdet.
Auch das Doppel Josties/Frei punktete mit 3:1 Sätzen erfolgreich. Lediglich im 1. Satz (-8) waren Anlaufschwierigkeiten zu verzeichnen; danach kamen unsere beiden Spieler mit den unorthodoxen Blockbällen von Jutta Röpper gut zurecht und die Angriffsbälle von Gassenhuber waren nur selten von Erfolg gekrönt, aber die Moorenweiser Angriffsbälle trafen sehr oft ins Ziel.

Lay und Brundaler hielten ihr Doppel auch bis in den 5. Satz hinein offen. Dann allerdings waren sie mit ihrer Spielkunst am Ende, denn der Jugendliche Erik Pregla spielte an der Seite von Jost dann wirklich sehr gute Angriffsbälle und sicherte den ersten Punkt für die Gäste aus dem Landkreis Starnberg

Das erste Einzel im vorderen Paarkreuz gewann der „Rückrunden-Mannschaftsführer“ Richard Leib tatsächlich einmal ohne Satzverlust. Sein Gegner Gassenhuber konnte zwar immer wieder überraschende Schmetterbälle versenken, am Ende aber waren es zu wenige und Leib freute sich über die 3:1-Führung des Teams.

Sehr spannend in den einzelnen Sätzen verlief das Spiel von Sebastian Josties gegen Jutta Röpper. Dreimal behielt er mit 11:9 die Oberhand und punktete erfolgreich. Er kam mit seinen Angriffsbällen oft zum Erfolg, musste aber auch einige unorthodoxe Rückhandbälle von Röpper passieren lassen. Aber der Sieg war insgesamt verdient und sorgte so für ein schönes „Polster“ für den TSV Moorenweis.

Dieses Polster wurde vom mittleren Paarkreuz noch deutlich ausgebaut. Tom Piecha hielt den Gilchinger Mannschaftsführer Jost immer auf Abstand und konnte mit guten Aufschlägen, aber auch schönen Angriffsbällen überzeugen. Seine Mannschaftskameraden hatten trotz der manchmal knappen Satzergebnisse keine Sorge, dass Tom als Sieger den Tisch verlassen wird.

Überraschend war dann allerdings, dass Martin Lay gegen Seemüller ohne Schwierigkeiten mit +6, +7 +6 gewann. In der Vorsaison setzte es für ihn in Gilching noch eine herbe 0:3-Klatsche gegen den gleichen Gegner. Dieses Mal gelangen Martin sehr viel schnelle Top-Spins, gegen die Seemüller mit seinen langen Noppen kein Rezept hatte. Und auch bei langsamen Ballwechseln war unsere Nr. 4 meist der Gewinner. Der neue Zwischenstand: 6:1

Auf 7:1 erhöhte dann Erich Frei gegen Schierling. Nur im 1. Satz hatte er Anlaufschwierigkeiten und verlor mit -6. Dann aber sahen wir von Erich die gewohnten Angriffsbälle mit der Vorhand aus der Halbdistanz; manchmal von einem knallharten Rückhandball gekrönt. Schierling haderte mit seinem Schicksal und musste sich in den nächsten 3 Sätzen mit -4, -4 und -6 ganz klar geschlagen geben. Letztendlich ein relativ ungefährdeter Sieg.

Rüdiger Brundaler bekam es dann mit Erik Pregla zu tun, der schon im Doppel enorm überzeugt hatte. Der Jugendliche, der den höchsten TTR-Wert der Gastmannschaft hatte (1461), zeigte hervorragende Angriffsbälle und setzte Rüdiger immer enorm unter Druck. So verlor Rüdiger mit -7, -5, -5 deutlich. Pregla wird in der nächsten Saison sicherlich viel höher in der Gilchinger Rangliste geklettert sein. Zur Halbzeit führten wir dennoch 7:2 – es sah nach einem Sieg für uns aus!

Den machten dann auch die beiden Spieler aus dem vorderen Paarkreuz perfekt. Der Abteilungsleiter tat sich aber gegen Röpper hart; der 1. Satz ging glatt verloren, immer wieder war die Gilchingerin mit ihren Rückhandbällen erfolgreich. Dann spielte Leib mehr über die Vorhand und mit viel Schnitt, so konnte er die nächsten beiden Sätze positiv gestalten. Im 4. Satz fiel er wieder in sein Block- und Konterspiel zurück, aber am Ende reichte es zu einem knappen 13:11 im 4. Satz.

Den Schlusspunkt setzte dann Sebastian Josties, der im ganzen Match keinen Einzelsatz abgab. Nachdem er sich an die Noppen von Gassenhuber gewöhnt hatte, zog er sein Angriffsspiel auf und blockte, wenn es nötig war, auch die Vorhandbälle seines Gegners elanvoll zurück.
Im Ergebnis konnte man einen deutlichen (+9,+4,+5) Sieg notieren.
Und das Gesamtergebnis stand somit auch fest: 9:2 für Moorenweis

Fazit: Der Klassenerhalt ist geschafft – ja mit dem 2. Platz erreicht das Team sogar die Relegationsrunde!

Insgesamt gesehen war es natürlich eine schwierige Runde mit ungewohnten Herausforderungen. Freuen wir uns auf eine hoffentlich unterbrechungsfreie Saison 22/23.     (R.L.)

Im Achtelfinale des Bezirkspokals erwartete uns das schwere Los Pentenried II.
Die Pentenrieder kamen auch mit den erwartet 3 starken Herren Schmied, Kainz und Wegel. Moorenweis spielte mit Josties, Leib und Frei.

Die frei wählbaren Aufstellungen brachten dann folgende Partien:

Es begann Sebastian Josties gegen Christian Wegel. Der Pentenrieder erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner, der einen verdammt guten Vorhandblock spielt. Josties versuchte es immer wieder mit seinen Vorhandangriffsbällen, kam aber nur teilweise zu guten Treffern. Insgesamt erwies sich die „sächsische Blockmaschine“ als zu sicher und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Youngster zurück, der somit den Sprung über die 1600er TTR-Marke verpasste.

Erich Frei aber schaffte den Ausgleich zum 1:1!! Gegen Gerhard Kainz, der knapp unter 1600 Punkten stand, lieferte Erich eine herausragende Partie. Seine Top-Spins aus der Halbdistanz und die dazugehörigen Schüsse stellten Kainz immer wieder vor unlösbare Probleme. Erich führte nach Sätzen 1:0 und 2:1, musste aber immer wieder den Satzausgleich des extrem kämpferischen Gegners hinnehmen. Im 5. Satz aber lief es von Anfang an für Erich und das Entsetzen war Kainz ins Gesicht geschrieben. Mehrere unhaltbare Gewaltschüsse sorgten schlussendlich für den Sieg im 5. Satz!
Bravo Erich! Als Lohn steht Erich nun wieder ganz knapp über 1400 TTR-Punkten.

Dann hofften die Moorenweiser auf ihren Abteilungsleiter. Er gewann auch die ersten beiden Sätze gegen Schmied und dachte mit platzierten schnellen Bällen, das richtige Rezept gefunden zu haben. Schmied bewegte sich zu Beginn des Matches auch relativ wenig. Ab dem 3. Satz stellte der Pentenrieder Abteilungsleiter aber sein Spiel um und ergriff selbst mit Angriffsbällen die Initiative. Die nächsten beiden Sätze verlor Leib deshalb mit -9 und -7. Auch im Entscheidungssatz führte Schmied hoch und hatte Matchbälle. Leib kam aber nochmals zurück und glich zum 10:10 aus. Dann hatte unser Oldie selbst 2 Matchbälle, die er leider mit ungeschickten Konterbällen vergab. Am Ende hatte Schmied die besseren Nerven und gewann mit 15:13.

Nun sollte aber das Doppel für Moorenweis gewonnen werden. Josties/Leib hatten es mit Kainz/Wegel zu tun, einer Kombination, die schon „ewig“ zusammenspielt. Wieder war der schnelle Vorhandblock von Wegel ein Knackpunkt im Spiel, aber auch die Noppen von Kainz erwiesen sich vor allem für Leib als großer Stolperstein. Seine Laufarbeit war zu schwach und so kamen die Pentenrieder immer wieder leicht zu Punkten. Und trotz einer 2:1 Satzführung verloren die Moorenweiser die nächsten beiden Sätze mit -10 und -9. Vielleicht wäre in diesen beiden Sätzen etwas mehr Ruhe ein gutes Mittel gewesen, aber so freute sich Pentenried II über eine 3:1 Führung.

Sebastian Josties ging dann gegen Gerhard Kainz an den Tisch. Der 1. Satz ging mit -5 verloren, aber dann kam die Wende! Ein gut kämpfender und stark attackierender Josties übernahm die Initiative. Immer wieder hallten die Verzweiflungsschreie von Kainz durch die Halle. Die nächsten Sätze waren immer eng und spannend, aber Sebastian gewann alle 3 und revanchierte sich für die Niederlage gegen Wegel.

Auch Leib konnte schließlich einen positiven Zähler zum Gesamtergebnis beisteuern, indem er sich oftmals auf Konterduelle mit Wegel einließ. Der Vorhand der „sächsischen Blockmaschine“ wich Leib konsequent aus und spielte fast alle Bälle auf die Rückhand von Wegel. So kamen viele Punkte auf das Konto von Leib. Am Ende war es ebenfalls ein 3:1 Erfolg und die gesamte Partie stand wieder 3:3.

So musste die Entscheidung im letzten Einzel zwischen Erich Frei und Dieter Schmied fallen. Aber der Routinier Schmied ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Erich spielte gut und zeigte auch schöne Angriffsbälle, aber insgesamt reichte es nicht. Schmied behielt mit 7, 8 und 6 die Oberhand und die Moorenweiser konnten nur gratulieren.

Fazit: Mit einer Teilnahme am „Final Four“ wurde es wieder nichts….
Die nächste Aufgabe gegen Gilching steht jetzt bei den Punktspielen vor der Tür!     (R.L.)

Zum Duell mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter fuhren wir mit 3 Stammspielern der 1. Mannschaft (Sebastian Josties, Adrian Scholz und Richard Leib). Weiterhin im Team waren Erich Frei und Stefan Held und erstmals in dieser Saison auch Holger Rapp. Held und Frei waren bei der Anreise an den Lech so fokussiert, dass sie vergaßen Adrian in Geltendorf mitzunehmen.
Landsberg präsentierte wohl sein stärkstes Team; Kapitän Merkt war bei dem Match „non playing captain“, seine aktuelle Bilanz von 1:8 prädestinierte ihn vielleicht nicht zum Einsatz.

Nachdem alle Coronatests von dem „guten Geist“ der Landsberger, Simon Weber, abgenommen waren, ging es etwas verspätet los.

Die ersten beiden Doppel brachten jeweils deutliche 3:0 Erfolge für die Spitzendoppel, also Lind/Nauendorf auf Seite der Gastgeber und Josties/Leib bei den Gästen. Weit weniger deutlich war das 3. Doppel. Die Partie Weber/Förg gegen Frei/Held ging über 5 Sätze und unsere Männer führten schon 2:1 nach Sätzen. Der 4. Satz war auch sehr knapp (11:9) für Landsberg. Hoffnungen auf einen Matchgewinn für uns waren nicht unberechtigt, aber am Ende ging auch der 5. Satz mit -8 nach Landsberg. Eine 2:1 Führung nach den Doppeln hätte uns sehr gut getan.

Denn anschließend zeigte sich das vordere Paarkreuz von Moorenweis in guter Form.
Sebastian konnte Ulf Lind, den schwedischen Routinier in den Landsberger Reihen, nach hartem Kampf mit 3:0 bezwingen. Im ersten Satz holte er noch einen großen Rückstand auf, wehrte Satzbälle ab und gewann mit +10. Dann kamen seine Angriffsbälle noch besser und er wusste auch kämpferisch zu überzeugen. 2 verdient gewonnene Sätze (+8, +9) waren die Folge und das Team konnte sich über diesen verdienten Sieg wirklich freuen.
Der Abteilungsleiter holte dann gegen Jahn ohne Satzverlust den nächsten Punkt. Das 11:1 im Eröffnungssatz war natürlich Gift für die Konzentration unseres Oldies. Prompt hakte es im 2. Satz sehr deutlich und nur mit Mühe (+11) konnte der Satzgewinn eingefahren werden. Dieser Warnschuss half aber und im 3. Satz war der Satzverlauf (+5) wieder weniger spannend.

Im mittleren Paarkreuz bekam es Erich mit dem in dieser Saison noch unbesiegten Nauendorf zu tun. Der Landsberger konnte seine weiße Weste behalten, er war im Blockspiel sicher und konnte auch selbst immer wieder durch gut platzierte Angriffsbälle Punkte für sich verbuchen. Erich hatte sich im 3. Satz (9:11) dann besser zurechtgefunden, aber leider reichte es nicht zu einem Teilerfolg.

Auf einen Sieg hofften wir bei Adrian gegen Großkopf, hatte er ihn letztes Jahr doch bezwungen. Der erste Satz ging aber an den Lechstädter. Im 2. Satz kam Adrian von Beginn an gut ins Spiel und Großkopf traf mit seiner Rückhand zu wenig. Die Fehler von Großkopf reichten zum Satzgewinn (+7). Das ging im 3. Satz so weiter und Adrian lag immer in Führung. Bei einer 9:5 Führung änderte er sein Spiel. Er zog plötzlich schwierige Rückhandbälle – prompt ging der Satz mit 10:12 noch verloren. Das gab Großkopf Auftrieb und er gab im 4. Satz praktisch die Führung nicht mehr aus der Hand. Adrian konnte noch zum 10:10 ausgleichen, aber nach Ende des 4. Satzes (-10) war Großkopf der Sieger.

Anschließend kam Holger gegen Weber, der in jüngster Zeit seinen TTR-Wert erfolgreich auf 1477 gesteigert hatte, an die Reihe. Die ersten beiden Sätze brauchte Holger zum warmwerden, sie gingen an Weber (-5, -3). Dann aber setzte er konsequenter und geduldiger seine gefährlichen Schupfbälle ein, Weber zeigte sich verunsichert und gab den Satz mit –8 ab. Im 4. Satz war Holger absolut auf Augenhöhe mit Weber und lag auch teilweise in Führung. Aber er wurde in einigen Ballwechseln wieder ungeduldig und versuchte sich als Angriffsspieler. Das ging leider oft daneben. So konnte Weber den 4. Satz mit 14:12 noch an sich reißen und als Sieger den Tisch verlassen.

Einen heißen Kampf lieferten sich Linder und Stefan. Stefan eher im Angriffsmodus, sein Gegner als Block- und Konterspieler. Es ging über die volle Distanz! Stefan konnte seine beiden Sätze jeweils knapp mit +9 gewinnen, während Linder die Sätze 2 und 4 deutlicher mit +4 nach Hause brachte. Aber im 5. Satz spielte Stefan wie aus einem Guss und war nicht zu bezwingen. Die Angriffsbälle kamen gut dosiert auf den Tisch, Linder wurde mehr und mehr verunsichert, der Applaus der Mannschaftskameraden tat sein Übriges und der Mann von der Maisach hat den Mann vom Lech im 5. Satz mit 11:4 besiegt!
Eine knappes 4:5 aus Moorenweiser Sicht zur „Halbzeit“.

Schafft die Abteilungsleitung gegen Lind den Ausgleich? Im 1. Satz lief es ganz gut, die Blockbälle kamen und am Satzende stand ein +8. Im 2. Satz aber war Lind aggressiver und Richard war mit seinen Returns oft überfordert (-9). Nun aber ging irgendwie nochmals ein Ruck durch den Körper unserer Nummer 1; er war noch konzentrierter bei der Sache. Schnelle Bälle auf die Rückhand des Schweden sorgten für wichtige Punkte. Mit +6 und +7 brachte er die Partie dann nach Hause, der 5:5 Ausgleich war geschafft!
Und Sebastian erkämpfte dann die Führung gegen Jahn. Locker und ohne großen Stress holte er sich dieses Match ganz klar mit 3:0 Sätzen! Die einzelnen Sätze endeten +5, +5, +3. Das zeigt sehr deutlich die Souveränität dieses Sieges! Unser Youngster ging nach diesem Spiel wirklich sehr entspannt vom Tisch. Moorenweis führte wieder! 6:5. Nur nebenbei: Der neue TTR-Stern von Sebastian steht nun bei 1593!!

Im mittleren Paarkreuz stand Adrian nun vor der schweren Partie gegen Nauendorf. Er konnte in den ersten beiden Sätzen mithalten, aber eben nur mithalten. Zum Satzerfolg fehlte vielleicht manchmal eine kleine Taktikänderung oder auch die Geduld. -8 ging der 1. Satz verloren und der 2. Satz fiel mit -12 noch knapper an Nauendorf. Der 0:2 Satzrückstand raubte Adrian vielleicht etwas die Motivation, denn der 3. Satz ging extrem klar mit -3 verloren.
Aber vielleicht bezwingt nun Erich seinen guten Bekannten Großkopf im nächsten Spiel der Mitte! Vorige Saison, am 23.10.20, hat es noch geklappt. Der 1. Satz geht leider an Erich etwas vorbei (-3). Danach aber kommen seine Angriffsbälle und Großkopf muss sich im nächsten Satz deutlich geschlagen geben (+5). Permanente Spannung im 3. Satz! Aber trotz knapper Führung verliert Erich leider am Ende (-9). Dann wieder gute Punkte von Erich und Fehlschüsse vom Landsberger. Eine hohe zwischenzeitliche Führung für Erich; aber plötzlich wird es nochmals knapp. Am Ende ein hauchdünnes 11:9. Jetzt folgt der Schlusssatz! Leider nimmt sich Großkopf von Anfang an die Führung, er trifft auch öfter als Erich bei den Angriffsschlägen und bringt das Match mit 11:8 nach Hause. Schade.

Was passiert nun im hinteren Paarkreuz? Stefan gegen Weber – eine schwierige Partie! Es ging in der Tat für Stefan schwierig los. Weber blockte die Angriffsbälle relativ sicher und konnte auch selbst mit Überraschungsschlägen punkten. Schwupp – schon waren die ersten beiden Sätze verloren (-6, -8). Dann ließ es Stefan etwas vorsichtiger angehen und Weber zeigte dabei doch einige Unsicherheiten. Einige seiner Angriffsbälle gingen ins Aus und die Schnittbälle von Stefan erzielten Wirkung. Und so gingen die nächsten beide Sätze nach Moorenweis. Es folgt der nächste Entscheidungssatz! Und was passiert? Die Landsberger haben wieder das bessere Ende für sich. Ein hochkonzentrierter Weber schafft es, wie in den beiden Eingangssätzen, die Angriffsbälle zu blocken und trifft auch noch selbst. Mit – 4 war Stefan relativ weit weg vom Sieg.
2 Partien hintereinander im 5. Satz verloren. Das tut weh!
Kann nun Holger noch einen Punkt holen? Nein es klappt nicht! In 3 relativ glatten Sätzen (-4, -5, -7) ging das Spiel an Linder. Es könnte sein, dass sich Holger mit seinen überraschenden Ballonbällen keinen Vorteil verschafft hat. Aber absolut konsequentes Ballhalten ist für einen vor Kraft und Dynamik strotzenden Spieler wie Holger ein sehr schwieriges Unterfangen.

Fazit: Landsberg hat nun 4 Punkte Vorsprung. Mit einem kompletten Team wäre möglicherweise mehr drin gewesen. Aber vielen Dank an die Freunde aus der 2. und 3. Mannschaft, sie haben wunderbar gespielt. Insgesamt haben wir den Landsbergern gut Paroli geboten, mit einem Quäntchen Glück wäre ein Unentschieden eventuell möglich gewesen.     (R.L.)

Gegen den SV Igling konnten wir in folgender Besetzung antreten: Leib, Josties, Piecha, Scholz, Frei und Held. Igling hatte erstmal wieder, nach langer Verletzungspause, Storhas im Team, Fischer und Riekenbrauck sprangen für Pecka und Knopp ein. Insgesamt erwarteten wir ein sehr knappes Endergebnis.

Piecha/Leib als Doppel 1 brachten einen 3:0 Erfolg gegen Storhas/Fischer mit nach Hause. Das Zusammenspiel der Moorenweiser lief deutlich besser als jüngst in Prittriching. Tom Piecha war mit seinen Vorhandangriffsbällen sehr erfolgreich und Richard Leib brachte auch einige Bälle auf den Tisch. Am Ende stand ein 3:0 Sieg (+5, +9, +9) zu Buche.
Sebastian Josties und Adrian Scholz hatten gegen das Iglinger Spitzendoppel den Sieg schon auf dem Schläger. Sie führten im Entscheidungssatz 10:7, aber leider wollte der Siegpunkt nicht gelingen, der Satz ging 10:12 verloren. Igling konnte zum 1:1 ausgleichen.
Erich Frei und Stefan Held fanden gegen das eingespielte Doppel Söldner/Orr erst im 3. Satz adäquate Mittel, um den Angriffsbällen ihrer Gegner Paroli zu bieten. Aber auch in diesem Satz reichte es nicht ganz, so steht in den Annalen nun eine 0:3 Niederlage (-4, -5, -10) und eine 2:1 Führung für Igling nach den Eingangsdoppeln.

Im vorderen Paarkreuz gewann dann Leib überraschend glatt mit 3:0 gegen Storhas. In den Beratungen während der Satzpausen betonte Leib immer wieder, dass er hier mit sicherem Spiel sich wohl fühlt und keine unnötigen Risiken eingehen will.

„Sicheres Spiel“ war für Josties kein Mittel gegen Possmann. Nein, er versuchte seinen Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen um die gefährlichen Vorhandbälle von Possmann zu unterbinden. Das gelang Sebastian im 1. Satz noch nicht, im Verlauf der Partie aber immer besser. Possmann haderte mit seinem Spiel und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren! Moorenweis lag erstmals in Führung.

Das mittlere Paarkreuz konnte diese Führung halten. Tom Piecha kam mit dem klaren und sauberen Angriffsspiel von Christian Orr sehr gut zurecht. Immer wieder konnte er bei den „Rallyes“ den Schlusspunkt mit einem Schuss oder Top-Spin setzen. Sein Sieg (+9, +7, +3) war wirklich überzeugend.
Sehr überzeugend spielte auch im 1. Satz Adrian Scholz gegen Thomas Söldner. Mit guten Angriffsbällen traf er oft „ins Schwarze“ (+4). Danach aber blockte der Iglinger viel passiver und die Ballwechsel wurden länger. Das war ein entscheidender Nachteil für Adrian, denn irgendwann schlichen sich bei längeren Ballwechseln Ungenauigkeiten in die Schläge und die Bälle gingen ins Netz oder ins Aus. 3 relativ glatt verlorene Sätze waren die Folge (-2, -7, -6).

Nun aber fiel eine kleine Vorentscheidung im hinteren Paarkreuz. Erich Frei kämpfte in einem Spiel, das nichts für schwache Nerven war, Holger Riekenbrauck 3:2 nieder. Erich gelangen bemerkenswerte Bälle aus der Halbdistanz, aber sein Gegner ließ sich mit gutem Blockspiel nicht lumpen. Vielleicht trug aber auch die massive Unterstützung der Moorenweiser Fans einen Teil zum Erfolg bei. Oder war es doch das geschickte Time-out im 5. Satz? Erich gewann jedenfalls den Entscheidungssatz mit 11:9 und auf Moorenweiser Seite sah man überall zufriedene Gesichter.
Mit einer 6:3 Führung ging man in die „Halbzeit“, denn Stefan Held besiegte Alois Fischer mit 3:1. Die ersten 3 Sätze waren sehr knapp aus Moorenweiser Sicht (+10, -9, +9). Eine Mischung aus sicherem Angriffsspiel und kontrolliertem Blocken brachte Stefan in die Lage, immer wieder entscheidende und wichtige Punkte für sich zu verbuchen. Vielleicht hatte er auch 2 glückliche Bälle dabei, aber insgesamt war unser Mann wirklich überzeugend in diesem Match. Das bewies er dann im 4. Satz ganz besonders, den er ungefährdet mit +4 nach Hause spielte!

Was macht nun das vordere Paarkreuz? Der Abteilungsleiter hat unheimlichen Respekt vor Possmann. Im 1. Satz wurde es knapp, aber schlussendlich freute sich Leib über den 11:8 Satzgewinn. Danach spielte er Rollaufschläge um schnell ins Kontern zu kommen. Das war ein gutes Rezept, wie die Ergebnisse der nächsten beiden Sätze zeigten (+2, +5). Vielleicht lag es auch daran, dass sein Partner, mit dem er 1968 Vizekreismeister im Jugend-Doppel wurde, das Match intensiv beobachtete.
Sebastian Josties sorgte dafür, dass im vorderen Paarkreuz 4 Punkte geholt wurden. Gegen Storhas gewann er 3:0 und konnte dabei immer wieder auch knallharte, aggressive Schmetterbälle in der gegnerischen Hälfte versenken. Der TTR-Wert von Sebastian hat erneut einen neuen Rekord erreicht! 1582 ist der neue Bestwert!

Thomas Piecha blieb es dann vorbehalten, den „Sack zu zumachen“. +3 im 1. Satz und ein -1 (!!) im 2. Satz passten nicht ganz zusammen. Dafür waren dann im 3. und 4. Satz wieder solide Angriffsbälle von Tom zu sehen, denen der Iglinger Tom (Söldner) nicht gewachsen war. Große Freude auf Moorenweiser Seite über diesen Sieg und den Erfolg für das Team!!.
In der Moorenweiser Kegelbahn wurde dann noch lange und intensiv von Spielern beider Mannschaften in sehr netter Atmosphäre gefachsimpelt und geratscht.     (R.L.)

Die nächste Pokalrunde bescherte uns wieder ein Team aus der Bezirksklasse C, sodass wir in der Besetzung: Leib, Josties, Piecha – Doppel Josties/Piecha als Favoriten ins Match in der kalten Gröbenzeller Halle, in der die Heizung nicht funktionierte, gehen konnten.

Das 1:0 sicherte uns Sebastian Josties gegen Antonio Gutierrez mit einem 3:0 Erfolg. Sebastian war aber nicht ganz mit seiner Leistung zufrieden; einige Vorhandbälle landeten hinter dem Tisch. Mit seinen Aufschlägen verschaffte er sich aber einen entscheidenden Vorteil, was am Ende auch zum verdienten Sieg reichte. Leider blieb aber seine TTR-Zahl unverändert.

Den 2. Punkte erkämpfte dann der Abteilungsleiter gegen Gerald Espich. Der 1. Satz war ein „sehr knappes Höschen“, Leib spielte gegen die Noppenrückhand seines Gegners ziemlich ungeschickt und produzierte viele Eigenfehler. Nach Abwehr von 3 Satzbällen reichte es dann zu einem 12:10 Satzerfolg. Der nächste Satz lief dann mit +4 – aus welchen Gründen auch immer – besser für Leib. Im dritten Satz traf Leib sogar 2 bis 3 Angriffsbälle und beendete die Partie ohne Satzverlust.

Auch Thomas Piecha gewann sein Spiel gegen Roman Gast mit 3:0. Die unangenehmen Vorhand-Side-Spins von Gast brachten Tom in den ersten beiden Sätzen nicht in Verlegenheit (+8, +3). Im 3. Satz aber war sein Gegner sehr engagiert und zeigte mehrmals sehr gute Angriffsbälle. Aber Tom hielt gut dagegen und war am Schluss mit einem knappen 12:10 der verdiente Sieger.

Den Schlusspunkt setzte das Doppel Josties/Piecha gegen Gutierrez/Gast. Die beiden Moorenweiser spielten zum ersten Mal ein gemeinsames Doppel und mussten sich noch etwas aneinander gewöhnen. Sebastian griff in gewohnter Weise sehr aggressiv an, traf aber nicht immer. So ging nach dem Gewinn des 1. Satzes (+9), der 2. Satz tatsächlich verloren (-8). Nachdem die beiden Moorenweiser sich dann etwas beraten und abgestimmt hatten, lief es in den nächsten beiden Sätzen viel besser (+7,+4) und der Gesamtsieg war nach einer Stunde Spielzeit gesichert.     (R.L.)

Nun ist die weiße Weste also weg, der TV Prittriching II hat uns die 1. Niederlage beigebracht. Moorenweis war mit Leib, Josties, Piecha, Frei, Ungar und Burg bei dem Team vom Lechfeld angetreten.

Einen ersten Knacks brachten die 3 Eingangsdoppel für Moorenweis! Sie gingen alle verloren. Das Spitzendoppel der Gastgeber (Nöldner/Zeisberger) ging als Favorit gegen Josties/Frei ins Rennen und wurde dieser Rolle auch mit einem deutlichen 3:0 gerecht.
Mehr hatte man sich auf Moorenweiser Seite von Piecha/Leib erwartet. Nach einem gewonnenen ersten Satz gegen Schneider/Kapetanovic wurden im 2. Satz Satzbälle vergeben (-13) und als dann auch der 3. Satz knapp verloren ging (-12) war der 4. Satz natürlich ein „Nervensatz“. Die Prittrichinger waren nervenstärker und gewannen mit 11:9!
Unser Doppel 3 Burg/Ungar kämpfte gegen Mühlberger/Kulzer bravourös. Von den TTR-Werten her waren die Gastgeber klar im Vorteil, aber Ungar/Burg erzwangen einen 5. Satz und führten dabei zwischenzeitlich wirklich haushoch. Aber dann war es wie verhext: Die Bälle kamen einfach nicht mehr auf die Platte und der Sieg ging an Prittriching.
Rückblickend wäre in den Doppeln für Moorenweis mehr drin gewesen.

Im vorderen Paarkreuz begann Josties gegen Schneider mit seinem gewohnt aggressiven Angriffsspiel. Aber das war nicht die richtige Taktik, wie sich nach den ersten 8 Punkten zeigte. Unser Youngster stellte sich um und spielte nun eher sichere Bälle. Sein Gegner ging nun in den Angriffsmodus über und verschoss viele seiner Schmetterbälle. Zudem setzte er auch mehrere Aufschläge von Josties direkt ins Aus. Am Ende stand ein 3:0 Sieg für Sebastian zu Buche (9,7,7) und die Moorenweiser freuten sich über den 1. Punkt in diesem Match.
Den 2. Punkt holte dann Leib gegen den Ex-Fürstenfeldbrucker Nöldner, gegen den er noch nie gespielt hat. Die ersten beiden Sätze waren ein hartes Stück Arbeit, weil der Linkshänder immer wieder mit seiner Vorhand durchkam und der Abteilungsleiter nur schwach blockte (+11, +9). Im 3. Satz lief es aber besser (+2) und der Zwischenstand war nur noch 3:2 für die Mannschaft vom Lech.

Dann musste Frei gegen „Zeisi“ den Kapitän der Prittrichinger ran. Erich startete im 1. Satz sehr gut und führte auch hoch; aber irgendwie riss dann der Faden, weil plötzlich Zeisberger die Initiative übernahm und selbst attackierte. Der Satz ging noch mit +8 an Prittriching. Im 2. und 3. Satz ließ sich dann Zeisberger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielte die Partie mit guten Blockbällen und einigen Vorhandschüssen sicher nach Hause (+5,+8).

Im nächsten Einzel stand Piecha Daniela Mühlberger gegenüber. Die junge Linkshänderin hat Erfahrung als Bayernliga-Spielerin im Damenbereich gesammelt und ist im schnellen Spiel dicht am Tisch gut trainiert. Diese Erfahrung machte auch Tom. Seine Angriffsbälle wurden immer wieder hart geblockt und auch direkt attackiert. Mit guten Aufschlägen verschaffte sich Mühlberger ebenfalls Vorteile. So blieb es nur bei einem Satzgewinn (+6 im 3. Durchgang) von Tom.

Im hinteren Paarkreuz war zuerst Ungar dran. Gegen den im Schupfen recht sicheren Kulzer fand Helmut kein passendes Rezept. Das Wechselspiel Rückhand/Vorhand von Kulzer brachte Helmut immer wieder in Bedrängnis. Seine Angriffsbälle wurden zudem gut geblockt, einige gingen auch ins Aus. Am Ende war Kulzer mit +9,+7,+8 der Sieger und ließ einen enttäuschten Ungar zurück.
Burg musste anschließend mit Kapetanovic die Klingen kreuzen. Der junge Mann absolvierte erst das 3. Spiel für die Lechrainer, zuvor stand er in Penzberg auf der Rangliste. Er zeigte sich als der sicherere Spieler in diesem Duell. Flo gelangen zwar einige Traumbälle, aber Licht und Schatten wechselten sich bei ihm ab. Vor allem im 2. Satz war er nah am Satzgewinn, aber es reichte nicht und so musste er seinem Gegner zu einem 3:0 Sieg (+5,+10,+4) gratulieren.

Bei einem Zwischenstand von 7:2 konnte dann der Moorenweiser Oldie in einem hart umkämpften Match gegen Schneider auf 3:7 verkürzen. Die Nummer 1 der Gastgeber kam immer wieder mit seinen Angriffsbällen durch die Blockabwehr von Leib. Aber am Ende überzeugte Leib vor allem kämpferisch. 8:8 stand es im 5. Satz und am Ende holte er dann 3 Punkte in Serie, weil Schneider seine Angriffsbälle ins Aus setzte.

Den nächsten Punkt fixierte für die Spieler von der Maisach dann Sebastian Josties gegen Nöldner mit einem 3:0 Erfolg. Nach Anlaufschwierigkeiten im 1. Satz kam Sebastian aber mit den Angriffsbällen seines Gegners gut zurecht, ja er übernahm sogar oft selbst die Initiative und verwandelte einige Vorhandschüsse knallhart. Sebastian wird wieder TTR-Punkte gutmachen und seinen neuen Stern in der TTR-Historie ganz nah an die 1570 Punkte heranrücken.
Und den 3. Spielgewinn in Serie für Moorenweis holte Tom Piecha gegen Zeisberger. Die Angriffsbälle von Tom kamen in dieser Partie viel sicherer als zuvor gegen Mühlberger. Langsamere Top-Spins, aber mit hoher Rotation blockte der Prittrichinger sehr oft ins Aus. Und wenn er selbst zum Angriff überging, dann unterliefen ihm oftmals Fehler. Insgesamt gesehen, war dies ein sicherer 3:1 Sieg für Piecha, vor allem die Sätze 3 und 4 beherrschte er mit +6 jeweils sicher.

Erich Frei zog sich gegen Daniela Mühlberger vor allem in den ersten beiden Sätzen hervorragend aus der Affäre, es reichte allerdings – wie bei knappen Spielen von Erich oft – nicht zum entscheidenden Satzgewinn. Mit seinem Spiel aus der Halbdistanz brachte er die Dame oftmals in Bedrängnis und es gelangen ihm Traumbälle. Nur im 3. Satz, vermutlich den Sieg schon vor Augen, übernahm Mühlberger die Initiative und gewann dann deutlich mit +3.

Den Schlusspunkt für unsere Gastgeber setzte dann Kulzer, der an diesem Abend keinen Satz abgab. Er brachte Flo Burg mit seinem wirklich unorthodoxen Spiel in dieser Partie oftmals zur Verzweiflung. Ihm gelangen Blockbälle aus wirklich ungewöhnlichen Positionen und dann platzierte er Schupfbälle so gekonnt, das für unseren Flo die Arme manchmal zu kurz waren. Flo musste sich immer wieder wundern, wie ihm geschah – aber so ist Tischtennis manchmal.     (R.L.)

Nach Auskunft der Gastgeber, hatten wir die Ehre das erste Tischtennisspiel in der Mehrzweckhalle von Egling zu bestreiten; bisher spielte der SC Egling im Vereinsheim seine Tischtennisspiele.
Unsere Gegner sind zwar Tabellenführer in der Kreisklasse C, wir gingen aber auf Grund des Klassenunterschiedes als Favoriten in diese Partie.

Den ersten Punkt holte dann prompt Josties gegen Scheithauser, die Nr. 1 der Heimmannschaft. 3:0 gewann Josties in relativ ungefährdeter Manier (+6, +7, +7). Er dominierte mit seinen aggressiven Angriffsbällen das Spiel eindeutig und konnte somit wieder einen neuen Stern in seiner TTR-Wertung setzen! Mittlerweile stehen 1559 Punkte bei ihm zu Buche. Die 1600er-Marke knackt er bald.

Den 2. Punkt erkämpfte dann der Abteilungsleiter gegen Mayrock. Aber das ging nicht so locker wie bei Josties. Im 1. Satz hatte unser Spieler mit dem Service des Gegners arge Probleme und konnte nur knapp mit +9 den Satzgewinn verbuchen. Der 2. Satz verlief ähnlich. Im 3. Satz allerdings war Mayrock klar besser, er traf auch einige schöne Top-Spins und gewann mit +5. Nun ging ein gewisser Ruck durch Leib und er blockte aggressiver als in den bisherigen Sätzen. So konnte er mit +5 den 4. Satz gewinnen und als Sieger den Tisch verlassen.

Kai Drebes bekam es dann mit Gerhard Hecht, unserem Spielgruppenleiter in der Punktrunde zu tun. Hecht spielt mit langen Noppen eine Abwehrstrategie und greift nur ganz, ganz selten an.
Da war von Beginn an vorgezeichnet, wie das Spiel abläuft. Drebes war fast permanent im Angriffsmodus, in erster Linie mit der Vorhand, aber auch mit der Rückhand.
Schöne Ballwechsel kamen zustande, wenn Hecht, weit hinter dem Tisch agierend, die Bälle immer wieder auf die Platte brachte. Aber am Ende reichte es nicht für den Abwehrspieler. Drebes konnte öfter punkten und machte es nur im 3. Satz etwas spannend (+7, +7, +12). Der Zwischenstand war 3:0 und nun fehlte nur noch 1 Punkt zum Sieg für uns.

Den sollte eigentlich das Doppel Josties/Drebes gegen Scheithauser/Mayrock holen. Der Abteilungsleiter, der das Zählgerät bei diesem Match bediente, dachte nach einer 2:0 Satzführung seiner Mannschaftskollegen: „Wer gibt den einzigen Satz bei diesem Pokalspiel für Moorenweis ab? Leib“.
Aber dann kam es völlig anders. Den 3. Satz gewannen die Gastgeber knapp mit 12:10, im 4. Satz fanden sehr viele Angriffsbälle von Josties/Drebes ihr Ziel nicht und so kam es unerwartet doch noch zu einem Entscheidungssatz. Hier führte unser Doppel fast immer, auch noch 9:7! Dann aber ging nur noch wenig. 2 verschossene Bälle, ein hoher Top-Spin von Scheithauer und am Ende ein Schupffehler ließen die Eglinger jubeln.

Nun musste sich der Abteilungsleiter nochmals das Trikot überstreifen. Gegen Scheithauer gewann er dann tatsächlich 3:0, wobei der 2. Satz (+13) eigentlich schon eine sichere Beute für den Paartaler schien. Der 3. Satz (+4) war dann etwas deutlicher, hier blitzten noch ganz leicht die ehemals gefährlichen Blockbälle von Leib auf.

Fazit: Der Weg zum „Finale dahoam“ ist noch lang und steinig, ob es in dieser Saison dafür reichen wird? Es wird ganz, ganz schwer, noch schwerer als beim letzten Mal, wo bereits im Viertelfinale Endstation war.     (R.L.)

Gegen Oberalting II spielten wir ohne Thomas Piecha, Stefan Held sprang dafür ein. Auch Oberalting war nicht komplett und spielte mit 2 Ersatzleuten.

Mit einer etwas ungewöhnlichen Doppelaufstellung überraschten uns die Oberaltinger, die Nummer 1 war nämlich im Doppel 3 zu finden, das Doppel 1 bildeten Nummern 3 und 5.
Wir lagen nach den Doppeln 2:1 in Führung, denn unser Spitzendoppel Josties/Drebes war gegen das Ehepaar Winter mit 3:0 ungefährdet und Leib/Lay konnten das Doppel 1 der Gastgeber, Braun/Obermeier, auf Grund der „besseren Stellung“ und Top-Spins von Lay mit 3:2 niederkämpfen.
Scholz/Held hielten gegen Heitmayr/Öppinger, nach Eingewöhnungsschwierigkeiten im 1. Satz, im 2. und 3. Satz mit; letztlich gingen aber beide Sätze mit -9 nach Oberalting.

Im vorderen Paarkreuz startete Josties gegen Heitmayr. Er vermied Bälle auf die langen Noppen seines Gegners und nach einer Eingewöhnungsphase im 1. Satz kam er immer sicherer mit seinen Schüssen und Angriffsbällen ins Spiel. Immer wieder bezeichnete sich der ungeduldige Heitmayr mit dem Namen eines Seevogels und Josties gewann so immer mehr Sicherheit in seinem aggressiven Angriffsspiel! 3:1 für unseren Mann. Eine sehr reife Leistung gegen diesen schwer zu spielenden Gegner.

Enttäuschend für uns hingegen verlief das Spiel von Leib gegen Mark Winter. Der Abteilungsleiter war irgendwie nicht bei der Sache. Er ließ sich auch durch kleine Spielereien seines Gegners aus dem Konzept bringen. Im 3. Satz vergab er Satzbälle und im 4. Satz lieferte er eine desolate Leistung ab. Da wäre mehr drin gewesen!

Den 3:3 Ausgleich besorgte dann Braun für Oberalting. Mit 3:0 bezwang er Martin Lay, der zu wenige seiner Angriffsbälle ins Ziel brachte. Braun hingegen war dank der besseren Konterbälle und schnellem Spiel der Sieger.
Dafür zeigte sich dann Drebes gegen Gabriele Winter wieder als solider Gewinner. Seine Gegnerin konnte die Top-Spins, vor allem wenn sie mit viel Rotation gespielt waren, meistens nicht blocken. Nur der 3. Satz ging in der Verlängerung verloren, Drebes war in dieser Phase manchmal etwas überhastet. Die Aufschläge waren ebenfalls ein Vorteil für Drebes, denn dadurch gelangen einige direkte Punkte.

Im hinteren Paarkreuz musste dann Stefan Held die Giftigkeit einer Belagkombination Anti-Top/Noppen erfahren. Obermeier (Jahrgang 55) zerstörte das Spiel von Held mit den unterschiedlichen Schnittvarianten. Die Schupfbälle von Held, die etwas höher kamen, schoss der Oberaltinger dann auch noch ab. Das war der 4:4 Ausgleich.
Im nächsten Einzel holte dann Öppinger einen Sieg gegen Adrian Scholz. Unser Youngster fand zu dem mit hohen Ballonbällen durchsetzten Spiel seines Gegners keinen Zugang und war mit seinen Angriffsbällen wenig erfolgreich. Nur im 1. Satz lief es gut für Scholz, dann aber haderte er immer wieder mit seinen Schlägen. Damit führte Oberalting zur „Halbzeit“ 5:4, es sah nicht gut aus für den TSV Moorenweis.

Nach einer Dosis Traubenzucker und einigen Übungen, die den Plus etwas höher brachten, spielte Leib gegen Heitmayr. Im 1. Satz holte er noch einen deutlichen Rückstand auf und gewann glücklich 15:13. Im 2. Satz aber war er chancenlos, Heitmayr`s Top-Spins waren viel zu schnell für Leib. Dann aber kämpfte unser Oldie und kam nach Tomahawk-Aufschlägen in gute Angriffspositionen. Die Sätze 3 und 4 gingen dann mit +8 an Leib.

Wie man gegen Mark Winter gewinnt zeigte anschließend Josties; souverän und ohne Probleme hielt er seinen Gegner mit 3:0 in Schach. Der Vater der Nationalspielerin Sabine Winter musste neidlos anerkennen, dass er hier chancenlos war. Die Führung war mit 6:5 wieder zurückerobert.

Im Duell der Männer auf Nummer 3 zeigte dann Kai Drebes eine sehr solide Partie. Er spielte viel über die etwas schwächere Rückhand von Braun und kam so zu erfolgreichen Schüssen und Top-Spins. Das Ergebnis von 3:0 (+4, +6, +7) zeigt die Überlegenheit deutlich!
Anschließend kam Martin Lay gegen die Mutter der Nationalspielerin an den Tisch. Wie schon gegen Drebes, hatte Gabriele Winter mit den Top-Spins enorme Probleme. Lay wartete geschickt ab und schleuderte dann zur passenden Gelegenheit seine Vorhand in die gegnerische Tischhälfte. Die Mitspieler bejubelten diese Punkte immer lautstark! Neuer Zwischenstand 8:5 für Moorenweis. Da muss doch ein Sieg gelingen!

Adrian Scholz hatte dann die Ehre dieses Mal „den Sack zuzumachen“. Er haderte zwar zu Beginn seines Matches gegen Obermeier mit den Belägen des Gegners; prompt ging der Satz auch verloren. Danach aber – (was hat Kai Drebes ihm beim Satzwechsel geraten?) ging ein Rück durch ihn und er war wie ausgewechselt. Hoch konzentriert und sehr beweglich, auch mit klarer und deutlicher Körperspannung drehte er nun das Spiel. Seine Angriffsbälle trafen und trotz heftiger Abwehrbemühungen musste sich Obermeier geschlagen geben! Bravo – der Sieg war unter Dach und Fach!
Am Nebentisch war Stefan Held schon auf der Siegerstraße und führte mit 2:1 Sätzen, dann aber war`s vorbei!

Fazit: Josties und Drebes legten mit ihren 5 Punkten den Grundstein für diesen Erfolg in Oberalting. Kurzfristig – vermutlich bis zum kommenden Freitag – sind wir sogar Tabellenführer!
Nun haben wir schon 10 Punkte gegen den Abstieg auf dem Konto.     (R.L.)

Die Gäste von der Amper traten nicht in Bestbesetzung an, während Moorenweis – bis auf Martin Lay – komplett aufgestellt war. Für ihn war wieder Rüdiger Brundaler am Tisch.

Die beiden Eingangsdoppel Piecha/Leib gegen Schäffer/Itzin und Josties/Drebes gegen Kunz Jörg/Albrecht gingen ganz klar jeweils mit 3:0 an Moorenweis. Und ebenfalls ungefährdet mit 3:0 gewann Wildenroth´s Doppel Adam/Kunz Kevin gegen Scholz/Brundaler.

Das vordere Paarkreuz von Moorenweis konnte in den Eröffnungseinzeln schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Leib gewann gegen Adam überraschend deutlich mit 3:0, die gefährliche Rückhand des Wildenrothers war sehr selten erfolgreich; so kam der Abteilungsleiter zu einem nicht erwarteten Erfolg.
Auch Josties war gegen Schäffer mit 3:0 (+8, +5, +3) ungefährdet. Er war von Beginn an hochkonzentriert. Der Wildenrother Spitzenmann hingegen schoss viele Schmetterbälle ins Aus. Im 3. Satz wirkte er etwas lustlos.
Piecha erhöhte dann gegen Albrecht, seinem Mannschaftskameraden aus Jugendzeiten, auf 5:1. Albrecht konnte die Angriffsbälle von Piecha nur bedingt blocken und war fast immer im Rückstand. Der 3:0-Erfolg von Piecha (+2, +7, +9) drückt die Überlegenheit auch in Zahlen aus.
Anschließend gab es für die Zuschauer ein spannendes Spiel, erstmals ging es an diesem Abend über 5 Sätze! Jörg Kunz, ein Kämpfer par excellence, rang den in dieser Saison bislang unbesiegten Drebes nieder. Kunz konstatierte selbst, dass er über seine Verhältnisse gespielt habe; vor allem seine Rückhand war eine gefährliche Waffe, während Drebes leider nicht seine Normalform fand, einige „todsichere“ Bälle landeten im Aus, was auch er nicht verstehen konnte.

Scholz stellt aber postwendend den alten Abstand wieder her, gegen den Wildenrother Senior Itzin hatte er in keiner Phase des Matches Probleme. 3:0 in den Sätzen (+6, +4, +2) endete diese Partie, ein leichter Sieg für Scholz.
Dann kreuzten wieder mal Brundaler und Kevin Kunz die Klingen. Sie hatten sich erst vor einer Woche bei einem Spiel der jeweils 2. Mannschaften der Vereine getroffen. Und die Ergebnisse waren sehr ähnlich!
Auch dieses Mal ging Kunz als Sieger vom Tisch, wieder mit 3:1 Sätzen! Brundaler war mit seinen Vorhandschüssen nicht sehr erfolgreich; er setzte davon viele ins Aus, während Kunz seine Top-Spins öfter ins Ziel brachte.
Aber der Halbzeitstand von 6:3 für Moorenweis war ja vielversprechend!

Leib erhöhte dann gegen einen sichtlich gehandicapten Schäffer auf 7:3. Der 3:0 Erfolg von Leib (+4, +5, +7) war ungefährdet, aber sein Gegenüber war nicht der Schäffer, der ihn beim letzten Aufeinandertreffen noch glatt besiegt hatte.
Sebastian Josties sorgte dafür, dass im vorderen Paarkreuz alle 4 Punkte geholt wurden. Er gewann in einem attraktiven Match, bei dem beide Spieler sehr stark auf ihre Vorhandbälle setzten, gegen Adam 3:1. Einziger kleiner Schönheitsfehler bleibt die Tatsache, dass Josties im 3. Satz eine 10:7 Führung nicht verwerten konnte, 3 Matchbälle vergab und am Ende mit 10:12 den Kürzeren zog.

Piecha hätte dann bereits „den Sack zumachen“ können. Aber gegen Jörg Kunz kamen die am Return-Board geübten Top-Spins nicht sicher genug. Und Kunz war auch noch so unverschämt, mit seiner Rückhand zu kurz geratene Bälle von Piecha gnadenlos zu verwandeln. Wie gesagt, dieser Freitag war ein ungewöhnlicher guter Tag für Kunz, der ihm auch noch 20 TTR-Punkte einbrachte.

Dann machte eben Drebes „den Sack zu“, wie der Mannschaftsführer der 4. Mannschaft, Wolfgang Klotz, treffend in seinem Kommentar zum Live-Ticker anmerkte. Drebes hatte keine Probleme mit dem Blockspiel von Albrecht, er traf seine Angriffsbälle sicher und sorgte dafür, dass die Wirtin Jana dieses Mal nicht nach 24 Uhr die Pizzen in den Ofen schieben musste.
Fazit: Wieder 2 Punkte gegen den Abstieg und eine gute Vorbereitung für das wichtige Spiel in Oberalting!     (R.L.)

Die Gäste kamen in kompletter Besetzung (mit 2 Fans) in die Mehrzweckhalle, während bei uns Brundaler und Held dankenswerterweise für Piecha und Lay einsprangen.

Unser Spitzendoppel Josties/Drebes gewann gegen Pittrich/Geiger, wobei nur der 3. Satz verloren ging, der Sieg aber nie gefährdet war. Gleiches gilt auch für das Finninger Spitzendoppel aus dem vorderen Paarkreuz. Leib/Scholz konnten ebenfalls nur den 3. Satz in der Verlängerung gewinnen, die Finninger dominierten dieses Match eindeutig.
Spannend hingegen war das dritte Doppel. Mit einer äußerst konzentrierten Leistung, großem Kampf und gekonntem Sicherheitsspiel rangen Held/Brundaler ihre Gegner in 5 harten Sätzen nieder. Ein ganz wichtiger Punkt und ein Ausrufezeichen!!

Dann war das vordere Paarkreuz an der Reihe. Beim Spiel gegen Boos zeigte sich, dass der Abteilungsleiter mittlerweile alt ist. Er war derart unbeweglich, dass er die von Boos gut und weit platzierten Tops-Spins meist nicht mehr blocken konnte und es setzte ein 0:3 Niederlage. Auch Sebastian Josties verlor sein Spiel gegen Neugebauer 0:3, er war aber im 1. und 3. Satz oft in Führung und vergab leider Satzbälle. Der TSV Finning führte nun 3:2.

In der Mitte machte Kai Drebes in seiner 1. Partie extrem wenig Federlesens mit Geiger (+2, +3, +3). Sein Gegner war nie in der Lage die Top-Spins nachhaltig zu parieren, gegen die Schüsse von Drebes war er ohnehin machtlos. Eine glasklare Angelegenheit.
Adrian Scholz kam gegen Pittrich gut in den ersten Satz, führte weit und verlor ihn am Ende leider doch noch. Auch der 2. Satz ging verloren. Dann aber war unser Mann wie umgewandelt, seine Zieher kamen gut und er war für die nächsten beiden Sätze der Chef am Tisch. Im 5. Satz lag er auch noch 9:7 in Führung, dann aber gelang ihm leider kein Punkt mehr und Finning führte wieder 4:3.

Das hintere Paarkreuz machte dann aber seine Sache sehr gut. Zuerst gewann Stefan Held mit Konterspiel und wichtigen Blockbällen seine Partie gegen Wagenbauer. Er lag schon 1:2 nach Sätzen zurück und gewann den 4. Durchgang extrem knapp und spannend mit 12:10. Dann lief es im 5. Satz fast automatisch für ihn (+3)!

Rüdiger Brundaler führte gegen Steber schnell 2:0 nach Sätzen, weil er gut blockte und auch zu direkten Punkten nach dem Service kam. Aber plötzlich drehte sich das Blatt und Rüdiger ging in den Sätzen 3 und 4 mit -4,-5 deutlich unter. Im 5. Satz wogte das Spiel hin und her. Am Ende hatte unser Mann mit +9 unter dem frenetischen Jubel der Fans das bessere Ende für sich. Halbzeitstand: 5:4 für Moorenweis.

Dann musste Leib gegen Neugebauer ran. Leider vergab er im ersten Satz mehrere Satzbälle(-14). Auch der 2. Satz war knapp, aber die Jugend war eindeutig beweglicher (-9). Mit letzter Kraft gewann dann der Moorenweiser Oldie den 3. Satz (+9) und überraschend auch den 4. mit +6. Im Entscheidungssatz aber drehte der Finninger Spitzenspieler wirklich auf und ließ Leib mit schnellen Bällen keine Chance (-4). An diesem Abend verlor Leib 22 TTR-Punkte!
Sehr viel besser machte es dann Sebastian Josties bei seinem 3:0 Sieg gegen Boos. Er blockte gut und war auch mit den Angriffsbällen sehr erfolgreich. Moralisch unterstützt von seiner Frau gewann er sehr sicher und brachte seine Mannschaft wieder in Führung.
Das mittlere Paarkreuz hielt mit 1:1 diese Führung. Einmal mehr war Kai Drebes Chef am Tisch. Auch gegen Pittrich gewann er 3:0, wenn auch nicht so überlegen wie zuvor. Nicht alle Schüsse und Zieher fanden ihr Ziel, aber nachdem die Eingangssätze mit +9 und +8 knapp ausfielen zauberte er im 3. Satz und deklassierte Martin Pittrich mit +3. Der Dank der Mitspieler und Fans war ihm sicher, Moorenweis führte erstmals mit 2 Punkten Vorsprung (7:5). Aber postwendend war „Erkan“, Stefan Geiger für die Finninger der „Verkürzer“. Nur im 1. Satz war es knapp, Adrian Scholz holte gut auf, musste aber am Ende mit 9:11 den Satz abgeben; über den 2. Satz reden wir nicht (-1). Der 3. Satz sah anfänglich gut für uns aus, dann aber gingen die Angriffsbälle von Adrian oft ins Netz oder über den Tisch hinaus und im Gesamtstand war der Vorsprung nur noch 1 Punkt (7:6).

Dann muss es eben das hintere Paarkreuz richten. Aber Steber erwies sich für Held mit seinen Vorhandbällen als zu stark. Stefan konnte diese Zieher nicht immer blocken und war am Ende mit 1:3 leider der Verlierer. Er hat dennoch eine gute und ansprechende Leistung geboten, aber manchmal ist der Gegner einfach stärker.
Nun hofften wir alle auf Rüdiger Brundaler´s Coup. In den ersten beiden Sätzen sah es schlecht für uns aus, mit -4 und -6 gingen sie an Wagenbauer. Sebastian Josties flüsterte aber Rüdiger beim Satzwechsel etwas ins Ohr und Rüdiger war plötzlich viel besser bei der Sache. Er blockte, schoss und zog mit voller Kraft und die nächsten 3 Sätze gewann er auch, wobei starke Unterstützung von den Fans zu vermelden war. 8:7 für Moorenweis!
Im Schlußdoppel zeigten Josties und Drebes dann 1a-Tischtennis. Gegen die hoch eingeschätzten Neugebauer/Boos waren sie nur im 2. Satz ohne Chance (-3), aber alle anderen Sätze gewannen sie 11:7. Gute Top-Spins und Schüsse brachten die beiden Finninger Spitzenleute immer wieder in große Bedrängnis und die harten Angriffsbälle aus den Einzeln gelangen den Gästen nicht so sicher.
Unter großem Beifall der Mannschaftskollegen sicherten Josties/Drebes 2 weitere Punkte für den TSV Moorenweis im Kampf gegen den Abstieg.     (R.L.)

Zum Auswärtsspiel in Hurlach am 1.10. fuhren wir nur mit 5 Startern; Aledort sagte am Tag vor dem Spiel seine Teilnahme ab, den Grund konnte unser Mannschaftsführer nicht in Erfahrung bringen. Martin Lay sagte dazu, dass er sich nicht erinnern kann, wann Moorenweis I mal zu fünft gespielt hat. Gott sei Dank hatte Flo Burg an dem Freitag sonst nichts vor, chauffierte den Abteilungsleiter zum Match über den Lech und zog dann das TSV-Trikot an.
Bei Hurlach fehlte die starke Nr. 1, Korbinian Schmid, der beim letzten Punktspiel noch beide Einzel gewonnen hatte, sicherlich ein Handicap für unsere Gastgeber.

Bei den Eingangsdoppeln gelang es Lay/Leib tatsächlich 2 Sätze gegen Seybold/Süssmeir zu gewinnen, aber leider reicht das nicht zum Sieg. Aber wenigstens mitgehalten haben unsere Männer.
Josties/Drebes gewannen dagegen 3:0, wobei es in den ersten beiden Sätzen recht knapp herging, der 3. Satz war dann mit +6 ungefährdet. Nachdem Doppel 3 kampflos an Hurlach fiel, stand es 2:1 vor den Einzeln.

Hurlach erhöhte durch Seybold auf 3:1. Sebastian Josties fand nicht zu seinem gewohnten aggressiven Spiel. Der Hurlacher kam immer wieder mit knallharten Vorhandschüssen zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Youngster zurück.
Leib hingegen hatte mit Rochelt keine Probleme, im 3. Satz war der Oldie allerdings recht unkonzentriert und konnte mit +9 nur knapp den Sieg sichern.

In der Mitte musste dann Martin Lay gegen Dominic Kamp ran. Aber eh man schaute, hatte Lay mit einer geschickten Kombination von giftigen Schnittbällen, geschwungenen Vorhand-Top-Spins und guten Aufschlägen die ersten beiden Sätze für sich herumgerissen. Und im 3. Satz hatte Lay Matchball, aber leider wurde er vergeben. Aber im 4. Satz war Lay „wieder da“ und schaukelte das Match sicher heim.
Danach spielte Kai Drebes gegen Bihler sehr souverän auf; er gewann deutlich mit 3:0. Nur im 2. Satz machte er es spannend, weil er erst den 4. Satzball mit einem Vorhand-Schmetterball zum 13:11 verwandelte.
Moorenweis lag jetzt 4:3 in Führung!!

Im hinteren Paarkreuz gewann Hurlach zwar eine Partie kampflos, aber dann ging Flo Burg in die Box! Er war wohl anfänglich im Eröffnungssatz etwas nervös. Zwischenstand 8:0 für Frank Kamp!! Endstand im 1. Satz? 14:12 für Burg!! Eine unglaubliche Aufholjagd mit schönen Bällen und guten Aufschlägen. Der 2. Satz allerdings fiel nach Hurlach. Doch im 3. Satz war Flo wieder der nervenstarke Angriffsspieler! 12:10 für Flo. Wenn Flo jetzt noch den 4. Satz gewinnt….. dachte der Abteilungsleiter! Gedacht – getan. Unser Mann gab nie die Führung aus der Hand, er punktete immer wieder mit hervorragend platzierten Bällen und sein Gegner war sichtlich irritiert. Natürlich war der Jubel bei den Moorenweisern riesig. Flo wurde gefeiert! 5:4 für Moorenweis zur Halbzeit.

Dann ging es im vorderen Paarkreuz weiter. Leib gewann gegen Seybold den 1. Satz mit +3; im 2. Satz allerdings konnte Seybold das Spiel an sich reißen und er schoss Leib von der Platte. Im 3. Satz führte Leib dann 10:4, ließ aber dann 6 Satzbälle aus und stand mit dem Rücken zur Wand. Wenn der Abteilungsleiter diesen Satz verloren hätte; glücklich gewann er aber 16:14. Nach einer ordentlichen Standpauke von Josties beim Satzwechsel ging es dann im 4. Satz wieder besser +3!
Überhaupt keine Probleme hatte Josties mit Rochelt! Die Sätze endeten 5,4 und 3! Das war eine gute Leistung, was auch vom Team entsprechend gewürdigt wurde; der Zwischenstand war nämlich nun 7:4 für die Leute aus dem Brucker Kreis.

Und anschließend gewann im Duell der 3er Kai Drebes die ersten beiden Sätze mit +5 und +4. Alle dachten schon, das ist der 8. Punkt…Aber plötzlich riss der Faden bei Drebes; die Angriffsbälle kamen nicht mehr und wurden zu Pluspunkten für Kamp. Die Sätze 3 und 4 gingen nach Hurlach und nun kam der Entscheidungssatz. Wieder lag Kai zum Seitenwechsel zurück. Bei 8:5 für den Hurlacher nahmen die Moorenweiser die Auszeit. Irgendwie punktete Drebes nun öfter und er gewann den nervenzerfetzenden 5. Satz mit 12:10. Das Unentschieden war geschafft!

Den glorreichen Schlusspunkt setzte dann in 5 Sätzen Martin Lay! Immer extrem knappe Sätze, nur der 3. Satz endete nicht mit 2 Punkten Differenz, sondern mit dreien! Martin spielte meistens sichere Bälle, wenn sich eine Chance zum Vorhang-Top-Spin ergab, dann zog er auch an – nicht immer erfolgreich, aber am Ende so, dass er – nachdem er einen Matchball abgewehrt hatte – selbst den 2. Matchball nutzen konnte. Riesenjubel über den Gesamtsieg. Niemand hatte im Traum an diesen Erfolg mit 5 Leuten geglaubt.     (R.L.)

Zu unserem 1. Punktspiel in der neuen Saison 21/22 traten wir komplett an, bei den Gästen wurde die Nr. 6 von Tamara Eberhard ersetzt.

Josties/Drebes als Doppel 1 waren gegen Welschenberg/Eberhard ungefährdet; gegen die Dame konnten unsere beiden Angreifer oft gut punkten. Für Piecha/Leib war es gegen das junge Spitzendoppel der Herrschinger schwieriger, vor allem Struß war mit seinen Vorhandbällen sehr gefährlich, aber am Ende war mit einem 11:9 im 4. Satz das Match gewonnen.
Wie unorthodox die beiden älteren Herren Rellensmann und Schmidt-Achert spielen, musste unser Doppel 3 Lay/Scholz erfahren. Im 1. Satz reichte es noch zu einem knappen 11:9 Satzgewinn, dann aber waren die schnellen Schüsse von Rellensmann und die Noppenbälle von Schmidt-Achert von unseren beiden Kameraden nur schwer zu kontrollieren; am Ende hatten die Herrschinger nach 4 Sätzen den Sieg verbucht.

Dann aber gab es 2 Niederlagen für uns im vorderen Paarkreuz.
Leib konnte die schnellen und mit viel Rotation gezogenen Top-Spin-Bälle seines Gegners nur ganz selten erfolgreich blocken. Er kam eigentlich nur zu Punkten, wenn der Herrschinger die Bälle selbst verschlug. Im 5. Satz schwächelte er zudem noch bei den gegnerischen Angaben und schupfte bei 8:8 zweimal das Service ins Netz. Der Siegpunkt für Welschenberg war wieder ein Rückhandtopspin, den Leib ins Aus blockte.
Im 2. Einzel des Tages spielte der Herrschinger Struß, – wie im Doppel- wieder sehr starke Vorhandbälle, vergab allerdings im 1. Satz einen Satzball und Josties holte sich danach postwendend diesen Satz (+10). Aber Struß wurde dann immer sicherer und unser Youngster war mit seinem Angriffsspiel in den nächsten 3 Sätzen nicht mehr so erfolgreich.
Leider half auch die leidenschaftliche Unterstützung unserer Fans nicht und Josties musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Zwischenstand 2:3!!

Nun kam das mittlere Paarkreuz an die Reihe! Dass es am Ende für uns zum Sieg reichte, verdanken wir den reinen Westen von Piecha und Drebes. Aber der Reihe nach:
Piecha musste zuerst gegen Rellensmann ran. Die ersten beiden Sätze des Matches gingen nach Herrsching! Rellensmann blockte gut und kam mit „komischen“ Top-Spins und knallharten Schüssen zum Erfolg. Doch dann legte sich Tom Piecha noch mehr ins Zeug. Super platzierte Top-Spins, die auch gute Geschwindigkeit hatten, brachten die Wende! Der 3. Satz ging mit 11:3 an Piecha; im 4. Satz wurde es mit +9 nochmals enger und im 5. Satz konnte der Herrschinger die schnellen Ballwechsel nur noch selten parieren. 3:3 Ausgleich!!
Auch Kai Drebes gab zum Leidwesen der Fans gegen Sepperl seine ersten beide Sätze ab; -6 und -8. Aber ab dem 3. Satz lief es für Drebes plötzlich besser; die Top-Spins kamen sicherer und Sepperl schlug selbst oft ins Aus. Der 3. Satz ging mit +7 an Drebes und danach war die ganze Geschichte eigentlich problemlos. Einige direkten Punkte beim Aufschlag und leichte, aber sehr sichere Angriffsbälle bescherten unserem Spieler 2 weitere lockere Satzgewinne (+3 und +4). Wir führten wieder! 4:3

Martin Lay baute im hinteren Paarkreuz die Führung auf 5:3 gegen Eberhard aus. Im 1. Satz ließ er sich noch auf Schupfduelle ein und verlor mit -8. Dann aber stellte er sich um und holte – neben einigen gefährlichen Aufschlägen – die Vorhand-Schwinger aus der Trickkiste. Gegen diese kraftvollen und schnellen Bälle konnte die Herrschingerin keine adäquaten Gegenmittel einsetzen und sie gab die nächsten 3 Sätze mit -4,-6,-6 ab.
Adrian Scholz musste nun die schwere Aufgabe gegen Schmidt-Achert meistern. Im 1. Satz ging es noch knapp hin und her und der 1. Satz fiel mit +9 nach Moorenweis. Dann aber kam der Mann vom Ammersee mit seinen unangenehmen, schnellen Rückhandbällen sehr gut ins Spiel und bereitete unserer Nummer 6 zunehmend mehr Probleme. Und schließlich brachte Schmidt-Achert die unorthodoxe Spielweise den Sieg und den 4. Punkt für Herrsching.

Im nächsten Einzel gewann Leib überraschend glatt mit 3:0 gegen Struß. Er hielt seinen Gegner oft auf der Rückhand und beim Umlaufen machte der Herrschinger immer wieder Fehler. Wenn Leib einen schnellen Top-Spin von Struß blocken konnte, war er klar im Vorteil, denn für die komplizierten Angriffsbälle war für Struß das Tempo dann (noch!!) zu hoch.
Mit 0:3 verlor auch Josties gegen Welschenberg. Die Herrschinger Nr. 2 war zu sicher im Angriff; Josties haderte mit seinem Schicksal und einigen vergebenen Chancen mit der Vorhand. Aber letztendlich müssen wir konstatieren, dass der Sieg von Welschenberg mit +9,+7,+4 in Ordnung geht.

Im Duell der Dreier spielte Piecha gegen Sepperl wieder voll auf Angriff. Im 1. Satz konnte der junge Herrschinger noch mit gutem Blockspiel mithalten, dann aber schwammen ihm die Felle davon. Piecha war sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand erfolgreich und drückte damit Sepperl immer wieder von der Platte weg – ein gutes Rezept das zu einem sicheren 3:1 Sieg führte.
Unsere Nummer 4, Kai Drebes, gewann die ersten beiden Sätze gegen Rellensmann vor allem mit sehr guten Aufschlägen, den 3. Satz musste er in Folge von eigenen Fehlern abgeben. Das Gleiche passierte im 4. Satz. Drebes attackierte immer wieder, aber leider nicht erfolgreich und so verlor er auch diesen Satz trotz der vielen Punkte, die er direkt mit seinen Aufschlägen machte. Das ging im 5. Satz so weiter und der Herrschinger hatte bei 10:8 zwei Matchbälle, bei eigenem Aufschlag! Aber nach einem guten Schmetterball von Drebes und einem Schupffehler von Rellensmann stand es 10:10. Ein gutes Service und ein Ball auf der weißen Linie brachten uns am Ende den Sieg. Aber dieses Spiel war nichts für Leute mit schwachen Nerven. Beim Zwischenstand von 8:5 sah es nun gut für uns aus, wir lagen erstmals 3 Punkte vorne.

Machen jetzt unsere Spieler im hinteren Paarkreuz den „Sack zu“? Martin Lay schaffte es gegen Schmidt-Achert nicht, denn der Herrschinger war sicherer im Schupfen und konnte mit den schnellen Rückhandbällen – wie auch schon gegen Scholz – das Match dominieren. Die Angriffsbälle von Lay kamen nur selten auf den Tisch und wurden zudem auch noch oft gut retourniert. 3:0 für Schmidt-Achert.
Aber dafür war Adrian Scholz gegen Tamara Eberhard ungefährdet. Gute Aufschläge und sichere Top-Spin-Bälle war die Basis für seinen klaren 3:0 Erfolg. Wenn es zu Rallys kam, dann konnte die junge Dame vom Ammersee oft mithalten, aber am Ende hatte Scholz eben doch das bessere Ende für sich. Das war auch ganz wichtig, denn das Schlußdoppel, das nun nicht mehr in die Wertung kam, wäre an Herrsching gefallen.

Fazit: Ein spannendes Spiel (Originalton Wolfgang Klotz), das bis 23:50 Uhr dauerte und dem TSV Moorenweis die ersten beiden Punkte gegen den Abstieg bescherte, vor allem auch, weil Thomas Piecha und Kai Drebes sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen blieben.     (R.L.)

Als Kai unsere Gäste von Gröbenzell II zum Pokalspiel begrüßte, wiesen sie uns gleich darauf hin, dass mit Kreuzer und Plendl 2 Stammspieler der 3. Mannschaft dabei sind, nur Füchsl war ein regulärer Vertreter der 2. Mannschaft. Deshalb gingen wir mit Leib, Piecha und Drebes als leichte Favoriten ins Rennen.

Die 1:0 Führung sicherte uns der aktuelle Vereinsmeister mit einem 3:0 Sieg gegen Kreuzer; der Gröbenzeller attackierte zwar gut und ließ Richard oftmals noch älter aussehen als er schon ist. Aber mit einer gehörigen Portion Glück konnte unser Senior die 3 Sätze am Ende immer wieder zu seinen Gunsten umbiegen.

Tom, der erst kurz vor Spielbeginn eintraf, musste seine ersten beiden Sätze gegen Plendl jeweils mit -11 abgeben. Dann aber fand sich unser Mann immer besser zurecht, wurde warm und sicherer in seinem Spiel. Er traf dann auch die Top-Spins und Plendl fand kein Rezept gegen diese Bälle. Seine Blockbälle gingen meist ins Aus. Tom gewann den 3. und 4. Satz mit +8 und im 5. Durchgang machte er mit +3 kurzen Prozess.

Mit einer 2:0 Führung im Rücken war Kai gegen Füchsl dran. Der 1. Satz ging bei Kai leider völlig daneben (-4), er wollte zu schnell mit aggressiven Angriffsbällen zum Erfolg kommen. Mit besserer Spieleinteilung konnte er den 2. Satz knapp mit +9 für sich entscheiden. Der 3. Satz ging wieder nach Gröbenzell, Füchsl kam dabei mit einigen guten Rückhandbällen zum Erfolg. Kai hielt dem Druck aber stand und konnte in einem heiß umkämpften 4. Satz (12:10) den Ausgleich erzielen. Im Entscheidungssatz lag Kai von Beginn an in Führung und brachte ihn am Ende mit +6 auch sicher nach Hause!

Den 4. Punkte holte dann Richard gegen Plendl. Im 1. Satz gab es aber wieder mal eine Lehrstunde für unseren Mann. Jeder Schnittball wurde von Plendl gnadenlos und erfolgreich gezogen. Erst am Ende des Satzes realisierte der Moorenweiser Abteilungsleiter, dass mehr Offensive von ihm verlangt war. Mit schnellen Aufschlägen, offensiven Returns und sogar einigen Schmetterbällen zwang er Plendl in ein Spiel, das dieser nicht mochte. Unter den Augen des coachenden Schiedsrichters Basti Josties gewann er dann die nächsten 3 Sätze relativ locker mit +3,+2,+6. Der Gesamtsieg für das Team war somit geschafft.

Tom legte auch gleich den 5. Punkt drauf. Relativ zügig gewann er gegen seinen alten Bekannten Füchsl mit 3:0. Nur im 1. Satz war es spannend (+10) weil Füchsl ebenfalls den Angriff suchte und schöne Treffer erzielen konnte. Danach aber war Tom mit seinen Angriffsbällen erfolgreicher und – man muss es erwähnen – auch etwas glücklicher. Die Sätze 2 und 3 gingen mit jeweils +6 nach Moorenweis. Tom nahm die Glückwünsche von Füchsl dankend entgegen.

So lief abschließend nur noch das Duell von Kai gegen Kreuzer in der Halle. Die ersten beiden Sätze gingen jeweils mit +7 nach Gröbenzell. Kai kam mit seinen Angriffsbällen nicht nachhaltig genug zum Erfolg, immer wieder konnte der nicht den finalen, erfolgreichen Schuss umsetzen. Im 3. und 4. Satz gelang ihm dann sein Angriffsspiel besser, er konnte zudem auch Angriffsbälle von Kreuzer entschärfen und wurde mit jeweils +9 auf dem Spielblock als Sieger eingetragen. Also wieder ein Entscheidungssatz für Kai! Kai unterliefen aber nun einige unnötige Fehler, über die er sich zurecht ärgerte. Er kämpfte sich dann wieder heran, war bei 8:10 selbst am Aufschlag. Aber ein schwieriger Vorhandball ging ins Aus – unser Mannschaftskapitän erwies sich somit als guter Gastgeber; er überließ den Gröbenzellern den Ehrenpunkt.

Als nächster Gegner im Pokal wurde uns der ASV Biburg zugelost – es wäre ein schwerer Brocken auf dem Weg zum „Finale dahoam“ gewesen, das ja nun wegen der Pandemie wieder nicht bei uns in der Halle stattfinden kann.     (R.L.)

Nach Hurlach fuhren wir mit Maxim, der für Martin einsprang, sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte und seine Sache sehr gut machte.

Wir wollen aber chronologisch vorgehen:

Der Hurlacher Spitzenmann Korbinian Schmid mit mittlerweile über 1600 TTR-Punkten erwies sich als die erwartet harte Nuss, auch für Sebastian. Nur im 1. Satz konnte der junge Moorenweiser mithalten, wobei er am Ende sogar noch hätte das 10:10 schaffen können, aber sein Blockball ging knapp ins Netz. Danach war der Hurlacher mit seinen Tops-Spins, sowohl aus der Vorhand, als auch aus der Rückhand, sehr erfolgreich. Er verschaffte sich auch im Aufschlag Vorteile und gewann am Ende klar 3:0.

Aber die Abteilungsleitung konnte auf der anderen Platte mit konsequentem Spiel auf die Rückhand von T. Seybold den 1:1 Ausgleich herstellen.

Dann kamen 2 Punkte vom mittleren Paarkreuz und diese Führung gaben wir ab da nicht mehr her!

Kai hatte es mit dem Abteilungsleiter „Charly“ Starkmann zu tun. Den 1. Satz gab er noch ab weil er zu ungestüm attackierte. Im 2. und 3. Satz stellte sich heraus, dass Starkmann auf Schnittvariationen anfällig ist und oftmals seine Schmetterbälle ins Leere gehen. (+7 und +2 für Kai). Im 4. Satz machte unser Mann aus Römertshofen die Sache nochmals spannend, gewann aber dann mit +9!

Tom war im ersten Satz gegen Kamp sehr sicher und ungefährdet, er gewann mit +6. Danach schlichen sich Ungenauigkeiten bei seinen Top-Spins ein und der 2. Satz wurde eine sehr knappe Sache. Tom wehrte sogar Satzbälle ab und behielt in der Verlängerung mit 16:14 die Oberhand. Im 3. Satz lag Tom immer in Führung, gegen Schluss wurde es aber wieder eng. Mit einem schönen Zieher beendete er aber Satz und Match mit 11:9 zu seinen Gunsten !!
3:1 war der Zwischenstand!

Dann kam Maxim zu seinem Debüt! Den 1. Satz gegen Roland Bihler gewann er gleich, weil er schön konterte und auch seine Top-Spins aus der Vorhand trafen. Ab dem 2. Satz aber realisierte der Hurlacher, dass er mit variantenreichen Aufschlägen sich Vorteile verschaffen kann. Ansonsten konnte Maxim im offenen Spiel gut mithalten. Der 2. und 3. Satz fielen nach Hurlach, aber im 4. Satz war Maxim sehr gut drauf und konnte mit schnellen Bällen, oft auf die Rückhand von Bihler, den Satz gewinnen. Mit guter Anfeuerung von der Bank ging es für unseren Youngster in den Entscheidungssatz. Bihler führte am Anfang hoch, Maxim kam aber nochmals gut heran, weil er wieder besser blockte und Angriffsbälle traf. Bei 10:8 und eigenem Aufschlag hofften wir wieder – aber vergeblich, der Satz ging weg. Maxim aber kann sich dennoch über seine gute Leistung freuen.

Adrian stellte dann den alten Vorsprung wieder her. Gegen Michael Süssmeir war er ungefährdet. Die Angriffsbälle gingen gut und er zeigte sich auch körperlich sehr beweglich. Wenn das Spiel schnell wurde, war er eindeutig im Vorteil und Top-Spins mit viel Rotation führten oft zum Erfolg. Im 3. Satz ließ es Adrian etwas lockerer angehen, aber am Ende war der 3:0 Sieg verdient und einwandfrei herausgespielt. Es steht 4:2 zur Halbzeit; in Hurlach folgte eine 10minütige Lüftungspause.

Dann musste Richard gegen Schmid ran. Unser Mann versuchte über die Rückhand den eindeutig Jüngeren zu Fehlern zu verleiten. Das gelang auch manchmal und so reichte es zu 2 Satzgewinnen. Aber unser Mann war permanent unter Druck und konnte nie selbst aktiv punkten, weil Schmid auch sehr gut seine Schnittbälle platzierte. Im 5. Satz war Schmid eindeutig besser, traf sehr oft seine Angriffsbälle und unser Abteilungsleiter konnte nur gratulieren.

Sebastian tat sich mit Seybold schwer. Einem knappen Sieg mit +9 im ersten Satz folgten 2 verlorene (-5, -7). Seybold traf mit seiner Rückhand und Sebastian konnte diesen Bällen überraschenderweise wenig entgegensetzen.
Im 4. Satz aber glaubt der Berichterstatter einen Ruck bei Sebastian gesehen zu haben; andere Körpersprache, höhere Konzentration und bessere Körperspannung. Mit Unterstützung von der Bank gingen die beiden Sätze mit 4 und 8 nach Moorenweis; Zwischenstand 5:3.

Nun hofften wir wieder auf die gute Mitte. Tom gewann gegen Starkmann die ersten beiden Sätze sicher und führte im dritten mit 6:2! Eine klare Sache? Denkste! Der 3. und vierte Satz ging jeweils in der Verlängerung mit – 12 verloren. Matchbälle ließ Tom aus. Seine Angriffsbälle kamen nicht mehr sicher genug. Doch im 5. Satz ließ Tom es langsamer angehen und der Hurlacher versuchte selbst mit Angriffsbällen zum Erfolg zu kommen. Aber – ähnlich wie bei Kai – gingen die meisten davon ins Aus und der Entscheidungssatz mit +4 an Tom.
Nun konnte Kai gegen Kamp den Gesamtsieg schon sicherstellen. Beide Spieler waren aktiv und zogen und schossen die Bälle meist kompromisslos. Kai war mit seiner Vorhand erfolgreicher, nur im 3. Satz kam er manchmal in Bedrängnis. Aber er war nervenstärker und gewann in der Verlängerung mit +13.
Damit stand es 7:3 für uns und der Gesamtsieg war sicher.

Da hätte Adrian eigentlich ohne Druck gegen Bihler schön aufspielen können. Tat er auch, aber nur im 1. Satz (+8). Danach riss urplötzlich der Faden in seinem Spiel und die Zuschauer erkannten ihn nicht wieder. Hatte Bihler sein Spiel total umgestellt? Auf jeden Fall traf Adrian in den nächsten 3 Sätzen ganz wenige gute Bälle und er konnte auch sein Spiel nicht umstellen. Mit -5, -7 und -4 ging Andrian sichtlich genervt vom blauen Tisch.

Das Finale unseres Matches hatte dann wieder Maxim. Und dabei mussten wir wieder feststellen, dass bei ihm im Return der Aufschläge starkes Verbesserungspotential besteht. Der 1. Satz endete 17:15 für Süssmeir, wobei extrem viele Aufschläge, auch in der Verlängerung, zu einem direkten Punkt führten. Man merkte Maxim im 2. Satz die Enttäuschung darüber noch an (-4), aber im 3. Satz lief es viel besser. Er hielt gut mit, konnte sein Angriffsspiel aufziehen und war immer dabei. Aber am Ende reichte es nicht ganz (-9) Maxim hat sich aber bravourös geschlagen!     (R.L.)

Mit Erich, der Martin vertrat, fuhren wir nach Landsberg in eine absolut gut gelüftete – und deshalb auch sehr kalte – Halle.
Corona-bedingt spielten wir ohne Zählgeräte (man will sich nicht die Arbeit der Desinfektion machen) und wie traditionell bei Jahn Landsberg – mit nur minimaler Abtrennung zwischen den beiden Tischen, also vielen Unterbrechungen!

Der Start verlief für uns gut. Sebastian gewann gegen Ulf Lind die ersten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung. Leider ließ er danach die Zügel schleifen und genehmigte seinem Gegner 2 Satzgewinne. Im 5. Satz spielte er allerdings variabler und auch mit Schnittwechseln. Deshalb kam der Landsberger mit seinem Angriff nicht mehr so oft zum Erfolg und Sebastian gewann den Entscheidungssatz mit +5.

Richard gewann sein Match gegen Jahn zwar 3:0, aber er musste in fast allen Sätzen einem Vorsprung seines Gegners hinterherlaufen. Aber irgendwie brachte er dann die 3 Sätze doch noch nach Hause, den letzten mit 16:14!

Kai erhöhte dann gegen Nauendorf souverän auf 3:0. Nauendorf verschoss oft, schimpfte und ärgerte sich deshalb, Kai traf hingegen mit seinen Vorhandbällen recht sicher, sodass er mit +6, +8, +4 als klarer Sieger aus der großen – nur mangelhaft umrandeten Box – ging.

Der Abteilungsleiter träumte vom 4:0, er gab es auch schon aus Versehen in den Live-Ticker ein! Aber leider war dem nicht so. Schrottenbaum, ein kompromisslos angreifender Spieler der FT Landsberg, war mit seinem Spiel eine harte Nuss für Tom. Unserem Kämpfer gingen einige technisch schwere Angriffsschläge knapp ins Aus und so reichte es am Ende, trotz einer zwischenzeitlichen 2:1 Satzführung, nicht ganz zum Sieg. Der Entscheidungssatz war sehr umkämpft, aber letztlich war das Glück auf der Landsberger Seite und mit 11:9 fiel der Sieg auch entsprechend knapp aus.

Nun mussten Erich und Adrian ran. Erich hatte vor den Noppen von Merkt Respekt. Die ersten beiden Sätze gingen auch glatt mit -3 und -5 weg. Dann aber keimte Hoffnung auf. Erich traf im 3. Satz mit seiner Vorhand sehr gut und gewann ihn. Diese gute Phase wurde aber im 4. Satz von Merkt mit seinen unangenehmen Noppen wieder beendet. Erich kam mit seinen Angriffsbällen weniger zum Erfolg und Landsberg verkürzte so auf 2:3.

Anschließend – nach einer 15-minütigen Lüftungspause – kam es zum Duell zweier Angreifer. Adrian hatte es mit Großkopf zu tun. Fast jeder Ball wurde attackiert, viel Spin und Drall war im Spiel. Adrian führte auch schon mit 2:1 Sätzen, aber leider, leider unterliefen ihm dann doch einige unglückliche Bälle, die Großkopf zum Sieg verhalfen. Der schwergewichtige Landsberger hatte dem Ende zu auch einige wichtige Kantenbälle, die absolut unhaltbar für Adrian waren.
Somit war aus der anfänglichen 3:0 Führung für uns wieder ein 3:3 geworden.

Aber das Spitzenpaarkreuz blieb ungeschlagen!!
Leib steigerte sich im Vergleich zur ersten Partie; im 1. Satz konnte er Lind ausblocken. Im 2. Satz aber war der gebürtige Schwede Chef im Ring und konterte Richard nieder. Danach änderte der Moorenweiser Abteilungsleiter die Taktik und spielte in den nächsten beiden Sätzen die Bälle kürzer und auch mit mehr Schnittwechsel. Lind traf mit seinen Angriffsbällen viel weniger und verließ die Box als Verlierer.

Sebastian gewann anschließend gegen Jahn den 1. Satz sehr locker, was ihm aber in den nächsten beiden Sätzen nicht gelang. So war nach einem 1:2 Satzrückstand für den jungen (Ehe-)mann ein gewisser Druck gegeben. Mit großem Kampf und gutem Einsatz meisterte er den 4. Satz (+8), im 5. Satz lief es dann wieder gut. Von den Zuschauern gut unterstützt holte er ihn ungefährdet. Und das gibt somit gute TTR-Punkte!

Das mittlere Paarkreuz ging dann leider leer aus.
Tom und Nauendorf zeigten beide schöne Angriffsspielzüge, allerdings unterliefen ihnen auch manchmal Fehler, weil die Rallyes zu schwierig und schnell wurden. Nauendorf hatte auch in einigen Situationen Glück, einige Kantenbälle von ihm waren unhaltbar. Im 5. Satz führte Nauendorf immer, Tom holte aber auf, bei 8:10 hatte er schließlich 2 Matchbälle gegen sich. Der schiedsrichternde Abteilungsleiter drückte die Daumen und hoffte und hoffte wie gegen Jung aus Wildenroth – aber vergebens! Sieg für Landsberg! 5:5 der neue Zwischenstand.

Dann zeigte Adrian gegen Merkt ganz großes Tischtennis. Mit sicheren Top-Spins als Vorbereitung und guten Schmetterbällen zur Vollendung konnte er immer wieder die Abwehr von Merkt durchlöchern; der Landsberger Kapitän wurde sichtlich immer ungehaltener im Verlauf des Matches.
Die Moorenweiser Bank war begeistert und beklatschte jeden Punkt von Adrian frenetisch. Mit den Satzgewinnen von +9, +7, +4 bewies Adrian, dass er sich immer besser im Laufe des Spiels auf die Abwehr einstellen konnte. 6:5 der Zwischenstand. Das Unentschieden ist fixiert, geht da noch ein Sieg?

Erich gegen seinen alten Bekannten Großkopf! Beide suchten überwiegend ihr Heil im Angriff, Erich glich die Satzführungen postwendend immer aus, entscheidend war die Frage: Kommen seine Vorhandzieher und treffen die Rückhandschüsse? Es lief nur noch dieses eine, letzte Spiel. Als Erich den 2:2 Satzausgleich schaffte, war die Spannung extrem. Er übernahm im Entscheidungssatz gleich die Führung, jeder Punkt wurde bejubelt. Rückhandschüsse ganz besonders. Seitenwechsel bei 5:3 für uns, dann 8:5 als Zwischenstand, nur noch 3 Punkte…..9:6, 9:7 – dann eine Auszeit für Erich! Guter Aufschlag, hoher Return von Großkopf, aber Erich verschießt. Bei 10:9: 1. Matchball Moorenweis, 11:10: 2. Matchball – aber leider fiel der Sieg mit 13:11 an Großkopf. Schade, schade, schade.    (R.L.)

Das 1. Heimspiel in der neuen Saison war für die 1. Mannschaft das Lokalderby gegen Wildenroth II. Mit einem Team, das bis auf Martin komplett war (Stefan vertrat ihn), traf man auf einen Gegner, bei dem nur der Kapitän Geipel fehlte. 4 Zuschauer unterstützten unser Team tatkräftig.

Im Eröffnungseinzel gewann der Abteilungsleiter gegen Albrecht 3:0. Im letzten Jahrtausend, als Albrecht noch für Thalkirchen spielte, hat Richard manchmal gegen ihn herbe Niederlagen einstecken müssen, aber mittlerweile sind sie beide im Kontern langsamer geworden. Albrecht vielleicht noch etwas mehr und deshalb viel der Sieg nach Moorenweis.

Wildenroth konnte allerdings zum 1:1 ausgleichen. Im Duell der beiden Sebastians hatte Fink seine Nase knapp vorne. Er kam mit aggressiven Top-Spins und Schüssen, sowohl aus der Vorhand, aber auch aus der Rückhand immer wieder zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Kontrahenten zurück, der mit seinem Angriffsspiel nicht sicher genug war.

Vom mittleren Moorenweiser Paarkreuz kamen aber dann 2 Punkte, die Beruhigung ins Spiel brachten. Tom lag die gerade und offene Spielweise von Fimpel-Eichler. Schöne Rallyes sorgten immer wieder für Szenenapplaus und am Ende hatte Tom im 1. und 3. Satz in der Verlängerung das bessere Ende für sich. Absolut ungefährdet gewann er den 2. Satz mit +3.

Kai bekam es mit dem Materialspieler Jung, der auf der Rückhand lange Noppen spielt, zu tun. Kai griff meistens kompromisslos an und zog auch auf die Noppen seine Vorhand durch. Er lag auch schon 1:2 zurück, kam aber dann im 4. und 5. Satz besser mit den Störbällen von Jung zurecht und traf vor allem nach seinen Aufschlägen die Returns von Jung besser und gewann jeweils mit + 7.

Im hinteren Paarkreuz kam Adrian gegen Daser nur zu einem Satzgewinn. Der Wildenrother konnte die Top-Spins von Adrian gut blocken. Adrian war dann einfach nicht sicher genug und einige gezogene Bälle die mit der Schlägerkante getroffen wurden, verfehlten das Ziel. Als dann Daser auch noch selbst einige Schüsse traf, musste im Adrian nach 4 Sätzen zum Sieg gratulieren.

Stefan stellt aber dann den Zwischenstand auf 4:2. Er ließ Kevin Kunz in allen 3 Sätzen bei 8 Punkten „stehen“. Beide Spieler versuchten mit Top-Spins und Angriff ihr Glück. Stefan war da eindeutig sicherer und bestätigte seine aktuell gute Form, die er schon in Hurlach bei seinem Sieg mit der 2. Mannschaft unter Beweis gestellt hatte.

Eine gewisse Vorentscheidung fiel dann im vorderen Paarkreuz, weil beide Partien von Moorenweis 3:0 gewonnen wurden.
Fink traf gegen Richard bei weitem nicht so viel wie gegen Sebastian, immer wieder schmetterte er aus der Rückhandseite ins Aus. Die wenigen Top-Spins, die ihm gelangen, waren zwar meistens Punkte, weil Richard wirklich schlecht blockte. Aber insgesamt hat sich hier nochmals die Erfahrung durchgesetzt.

Auch Sebastian war nach Anfangsschwierigkeiten im 1. Satz, den er durch eine gute Aufholjagd aber doch noch mit + 8 gewann, Chef am Tisch. Viele kraftvolle Vorhandbälle zogen Albrecht endgültig den Zahn und er beendete, wie auch schon gegen Richard, im 3. Satz bei 10 das Match.
Alle Moorenweiser freuten sich mit Sebastian über seinen ersten Sieg in dem für ihn neuen, vorderen Paarkreuz.

Mit einem Zwischenstand von 6:2 sah es schon recht gut für uns aus, dann aber sorgten Tom und Kai mit 5-Satz-Spielen für extreme Spannung.
Tom führte in den beiden Eingangssätzen gegen die Noppen von Jung sehr hoch und verlor aber leichtsinnig immer mit 2 Punkten Unterschied. Im 3. und 4. Satz ging es knapp hin und her und Tom behielt jeweils mit 9 die Oberhand. Er griff weiterhin konsequent nahezu jeden sofort Ball an, Jung aber erwies sich auch als guter Block- und Abwehrspieler. Im Entscheidungssatz führte Jung dann 10:6. Matchbälle für Wildenroth!! Aber Tom wehrte alle 4 Matchbälle ab. Dann stellt Jung ein Service von Tom hoch auf! Schuss und Matchball Tom! Und der letzte Punkt war natürlich ein Angriffsball, er streifte die Kante und der Sieg war gelungen.

Auch Kai zeigte gegen Fimpel-Eichler gute und schnelle Angriffsbälle, die trafen. Manchmal allerdings war er überhastet und schoss oder zog die Bälle ins Aus. Auch der Mannschaftskapitän strapazierte die Nerven der Mannschaftskameraden und Fans mit einem 5. Satz.
Da allerdings war der Wildenrother sehr sicher und kam selbst mit seinen Konterbällen zum Erfolg. Er lag im Entscheidungssatz immer in Führung und gewann diesen dann mit +5. Kai ärgerte sich etwas, weil die Chancen zu einem Matchgewinn sicherlich gegeben waren.

Den Schlusspunkt setzten dann Adrian und Stefan. Sie verloren in den beiden finalen Einzeln keinen Satz. Ihre Angriffsattacken verliefen meist erfolgreich und so konnten die anwesenden Moorenweiser sie lautstark und unter großem HALLO zum Sieg klatschen!
Fazit: Der 1. Sieg war eingefahren – am Mittwoch geht es ( wieder ohne Martin) in Landsberg weiter!!    (R.L.)

Mit einem 6:6 Remis holten wir uns einen wirklich hoch verdienten Punkt gegen Kaltenberg 4. Wir waren gut beraten unseren Gegner nicht zu unterschätzen.
Es spielten: Burkhard, Franz, Christoph und Meli.
Spielstatistik: Spiele 6:6 ; Sätze 24:24 ; Bälle 461:445
Erfolgreich waren für unser Team Burkhard (2x) Franz (2x), Christoph (1x) und Meli (1x).
Burkhard legte vor und gewann sein erstes Spiel. Aber nach dem 5. Match sah es nicht nach einem Punktgewinn für uns aus. Wir lagen mit 1:4 zurück. Dabei mussten Burkhard und Franz ihre Spiele leider in den 5. Sätzen abgeben. Unsere Moral war allerdings ungebrochen und wir starteten eine Aufholjagd und kamen zum 4:4 Ausgleich durch Siege von Franz, Christoph und Meli. Nachdem Christoph sein Match gegen die 1 verlor holten Burkhard und Franz die Matches 10 und 11 für uns. Mit einer 6:5 Führung gingen wir ins letzte „Gefecht“. Für Meli war die Nr. 2 allerdings etwas zu stark, so dass am Ende unter dem Strich ein 6:6 stand.
Der Einstieg ist geschafft und wir haben den ersten Punkt auf der Habenseite.
Danke an das Team für die super Einstellung und das ihr den Fight bis zum letzten Ballwechsel angenommen habt.   (W.K.)

Nach dem relativ einfachen Pokalaufgalopp in Gernlinden wartete nun der schwere Gang nach Gilching auf uns.

Wir kamen um 18:45 an die Halle und mussten erst mal warten, weil in Gilching Jugendliche und Erwachsenen nicht gemeinsam in der Halle anwesend sein dürfen! Niemand von uns hatte die Vorgaben des TSV Gilching, die uns auch übermittelt worden waren, genau studiert. Pünktlich um 19:05 Uhr – so wie im Konzept vorgesehen – konnten wir dann die Halle über unsere eigene Kabine betreten.

Die Gilchinger machen auch während des Punktspiels eine Lüftungspause, bei der dann sogar der Kohlendioxidwert gemessen wird. Er muss nach der Pause einen gewissen Wert unterschreiten, sonst geht’s nicht weiter und man lüftet noch länger….

Aber nun zum Match:
Wir traten mit der kompletten Mannschaft an, die Gilchinger stellten ein Team, das ähnlich aufgestellt war, wie bei ihrem 8:4-Sieg in Landsberg.

Der Start verlief eigentlich gut, der Abteilungsleiter gewann gegen Braun den 1. Satz nach Rückstand doch noch knapp und konnte dann die nächsten beiden Sätze konzentriert nach Hause blocken. Sebastian war gegen Fiegert eigentlich immer auf Augenhöhe, aber am Ende verlor er mit 1:3 Sätzen, alle sehr, sehr knapp. Die Aufschläge von Fiegert waren wirklich sehr unangenehm und verschafften ihm einen merklichen Vorteil im Spielaufbau.

Das mittlere Paarkreuz, in dem Tom nun zum ersten Mal das TSV-Trikot trug, kam auch mit einem 1:1 aus dem ersten Durchgang. Tom, der früher schon in Gilching gespielt hat, konnte seinen „alten Bekannten“ Gassenhuber mit 3:0 bezwingen. Die Angriffsschläge kamen ziemlich sicher und nach 2 knappen Eröffnungssätzen (jeweils zu 9) war er im 3. Satz souverän und dominierte mit 11:2.
Auch Kai führte gegen Hampel schon 2:0 nach Sätzen, aber dann riss der Faden urplötzlich beim aktuellen Vize-Vereinsmeister. Er hatte dabei ab dem 3. Satz sichtlich Probleme mit den Aufschlägen (seinen eigenen) und so gingen die nächsten 3 Sätze mit -7,-8,-8 an die Gastgeber.

Dann kam unser 3. Paarkreuz an die Reihe. Adrian bekam es dabei mit dem Materialspieler Seemüller zu tun. Er tat sich mit dem unangenehmen Belag und der „schrägen“ Spielweise seines Gegners sehr hart. Erst im 3. Satz kam er etwas besser ins Spiel und schaffte auch ein 9:9. Aber am Ende ging der Gilchinger mit 3:0 als Sieger aus der Box.
Bei Martin merkte man gegen den neuen (jungen) Gilchinger Abteilungsleiter Marksteiner, dass er Trainingsrückstand hat. Sein Gegner war sicherer mit den schnellen Schlägen und Martin musste um jeden Punkt enorm kämpfen. Aber es reichte leider zu keinem Satzgewinn.

Nach dem 4:2 Zwischenstand waren Sebastian und Richard wieder an der Reihe. Richard gelangen zwar gegen Fiegert einige gute Blockbälle, aber er hätte auch bei seinen sporadischen Angriffsversuchen punkten müssen. Das war aber vor allem bei Aufschlag Fiegert unmöglich, weil Richard – ähnlich wie Sebastian – diese Aufschläge nur mit Mühen retournierte. Mit 1:3 zog der Blocker vom TSV den Kürzeren.
Nun hofften die Moorenweiser auf Sebastian. Das schnelle und abwechslungsreiche Match schwankte hin und her, mit einigen glücklichen Bällen für Braun. Und es ging voller Spannung in den 5. Satz. Trotz der guten Anfeuerung von der Bank – auch Nicole war stark dabei – fiel dann der Entscheidungssatz mit 11:8 leider an Braun.

Das mittlere Paarkreuz verkürzte im nächsten Durchgang auf 4:6!
Tom war eine sicher Bank bei seinem 3:0 Sieg gegen Hampel. Die offensiven Bälle kamen gut und der Gilchinger konnte nicht genügend Gegenwehr auf die Platte bringen um Tom zu stoppen. Ein souveräner und ungefährdeter Sieg!
Auch Kai gewann sein Spiel, 3:1 gegen Gassenhuber! Er spielte manche Angriffsbälle wirklich spektakulär und führte auch im 4. Satz deutlich. Dann aber wurde es plötzlich wieder knapp und Gassenhuber holte den Rückstand noch auf. Aber schlussendlich sicherte sich Kai den Satz in der Verlängerung und es stand 4:6.

Geht da noch was????

Martin musste gegen den unangenehmen Seemüller ran! Er versuchte viele Varianten: Schupfen, etwas Angriff, lange Schnittabwehr und gute, schnittgetränkte Aufschläge. Aber es reichte nicht! Die 3 Sätze fielen alle nach Gilching (-7,-5,-5).
Das Finale dieser Partie war dann das Match von Adrian gegen den jungen Abteilungsleiter. Es wurde zum besten Match des Abends, wie viele der Anwesenden bestätigten. Die ersten beiden Sätze gingen an Marksteiner, aber dann kam Adrian groß auf! Unglaubliche Vorhand-Rallyes wurden von den beiden gespielt und Adrian schaffte mit der Super-Unterstützung von der Bank den 2:2 Satzausgleich. Der Entscheidungssatz war immer eng. Adrian traf mit der Vorhand phänomenal. 2 Rückhänder verfehlten das Ziel! 10:9 Matchball für Marksteiner! Luftanhalten bei den Zuschauern. Marksteiner verschießt! Aber die nächsten beiden Punkte gehen nach Gilching und die Spieler anschließend zum Duschen!

Fazit: 8:4 mit einem Satzverhältnis von 25:20 für Gilching, alle 5.Sätze (3 Stück) verloren. Wir haben uns gewehrt. Gegen Wildenroth II am nächsten Freitag geht´s weiter!   (R.L)

Wir waren uns schon bewusst, dass wir als Favorit zu diesem Pokalspiel der ersten Runde nach Gernlinden fahren.
In der Besetzung Leib, Josties und Drebes (schwarz-grüne Trikots) gab es für unsere Gegner (gemischte Trikots), die mit Kolbe, Camp und Petzold antraten, relativ wenig zu holen.

Das Moorenweiser Trio spielte ziemlich konsequent und verlor in dieser Partie keinen Satz. Aber dennoch gab es einige spannende Ergebnisse, 3 Mal gelang es unseren Gegnern, die wirklich großen Einsatz zeigten, Sätze mit 2 Punkte Unterschied zu beenden. Manchmal liefen die Männer in den schwarz-grünen Trikots einem Rückstand hinterher, der aber dann doch noch souverän aufgeholt und in einen Sieg umgemünzt wurde.

Nach Abschluss des Matches diskutierte man natürlich über die Corona-Maßnahmen (keine Zählgeräte und keine Seitenwechsel in Gernlinden). Die Spieler fuhren auch ungeduscht und verschwitzt nach Hause, weil in der gemeindlichen Turnhalle in Gernlinden die Duschen gesperrt sind.

Da wussten wir wieder, was uns eine warme Brause nach dem Training in Moorenweis Wert ist.  (R.L.)

Abteilung Tischtennis

Chronik

Tischtennis in Moorenweis

Begonnen hat es mit dem Tischtennissport in Moorenweis Anfang der 60er Jahre im letzten Jahrhundert. In Scheunen, Garagen oder unter freiem Himmel wurde auf manchmal noch sehr einfachen Gerätschaften auf privater Ebene Tischtennis gespielt. Junge Burschen veranstalteten dabei auch Tischtenniswettkämpfe gegen andere Ortschaften in der Umgebung.

Am 28. Juli 1964 wurde schließlich im Gasthaus Braun, wo man an Abenden im Saal an zwei selbst gebauten Tischen übte, die Tischtennisabteilung innerhalb des TSV Moorenweis ins Leben gerufen. Die Männer der ersten Stunde waren Manfred Schrödl, Hans Schäffler, Hans Steinhardt, Martin Steinhardt, Wenzel-Horst Haselbauer, Richard Reindl, Peter Popfinger, Josef Rieser und Dieter Seiler. Sechs dieser Herren arbeiteten im Postamt Fürstenfeldbruck, was den Zusammenhalt der Gruppe sicher stärkte.

Man startete dann auch sofort mit einer Mannschaft im Punktspielbetrieb des Bayerischen Tischtennisverbandes, Spiellokal war immer noch der mittlerweile abgerissene Saal im Gasthaus Braun.

Mit der Fertigstellung der Turnhalle an der Jahnstraße nahm dann die Tischtennisabteilung einen großen Aufschwung, drei Herrenmannschaften und eine Jugendmannschaft waren 1970 im Punktspielbetrieb gemeldet. Die sportlichen Erfolge blieben nicht aus und mit engagierten Aktiven – auch aus der Umgebung (z.B. Adelshofen, Mammendorf, Grafrath, Althegnenberg, Landsberied, Fürstenfeldbruck) – schaffte man in der Saison 1973/74 zum 10jährigen Jubiläum den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Bezirks Oberbayern-West. Das Jubiläum wurde mit einem großen Freundschaftsturnier in 2 Turnhallen (Moorenweis und Türkenfeld) und einem Festabend mit einer Theatervorstellung im Gasthaus Schamberger gefeiert.

Im regulären Spielbetrieb führten die Fahrten zu den Wettkämpfen bis nach Eichstätt bzw. Garmisch-Partenkirchen, auch in München spielte man u.a. in den Hallen des TSV Milbertshofen oder der SV Allianz München. Das waren Clubs, die mit Ihren Spitzenmannschaften damals in der Tischtennis-Bundesliga vertreten waren.

Mit der 2. und 3. Mannschaft kämpfte man eigentlich immer innerhalb des Kreises Fürstenfeldbruck und hatte viele spannende Spiele in Olching, Unterpfaffenhofen, Gröbenzell oder Maisach zu absolvieren.

Die Saison 74/75 war ein erster Höhepunkt für die Abteilung, endete sie doch damit, dass der TSV Moorenweis ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Landesliga mit der SG Messerschmitt Augsburg bestritt. Das Match ging verloren und anschließend zerfiel auch die 1. Mannschaft, weil viele Sportler den Verein verließen.

In den 70er Jahren nahm nämlich der Tischtennissport einen enormen Aufschwung und in vielen Orten der Umgebung schossen die Clubs wie Pilze aus dem Boden. Für die Tischtennisabteilung im TSV Moorenweis bedeutete dies, dass es zu sehr starken Wechseln/Abgängen bei den einzelnen Mannschaften kam.

Doch in der Saison 78/79 schaffte man den Wiederaufstieg in die Oberbayernliga. In der nächsten Saison 1980 kam es zu einem legendären Wettkampf in der alten Turnhalle an der Jahnstraße. Vor über 100 Zuschauern verlor das – vermutlich stärkste Team das es je in Moorenweis gab – am letzten Spieltag 7:9 gegen die TTK Siemens München und vergab damit erneut den Aufstieg in die Landesliga.

Danach wurden wieder kleinere Brötchen gebacken, es folgten – bedingt durch Spielerabgänge – Abstiege bis in die 3. Bezirksliga und auch auf der Kreisebene war nur noch die 2. Mannschaft vertreten.

Mit dem Neubau der Mehrzweckhalle an der Ammerseestraße kam es wieder zu einem kleinen Boom. Die sehr viel besseren Bedingungen in der neuen Halle – man konnte jetzt nach jedem Training duschen und musste im Winter nicht mehr in einer eiskalten Halle, bei der die Fenster manchmal mit Eis bedeckt waren, spielen – lockten wieder einige spielstarke auswärtige Akteure zum TSV Moorenweis.

So gelang 1994 der Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga. Die Klasse konnte auch 5 Jahre gehalten werden; sogar die 2. Mannschaft schaffte es in diesen Jahren auf die Bezirksebene! Eine 3. Mannschaft wurde etabliert, die erfolgreich in den Kreisligen agierte! Auf den ersten 12 Plätzen der Rangliste einer Saison waren exakt noch 2 Spieler mit dem Wohnsitz in Moorenweis vermerkt!

Zu Beginn der 2000er Jahre ging es dann sportlich wieder abwärts. Eine Lawine von Vereinswechseln führte dazu, dass die 1. Mannschaft Mühe hatte, sich in der 3. Bezirksliga zu halten, die 3. Mannschaft wurde zurückgezogen. Und in der Saison 2006/2007 war es dann wieder soweit, dass der TSV Moorenweis im Tischtennis mit seinen Teams nur noch auf der Kreisebene vertreten war. Die Spielerdecke wurde dünner und die 2. Mannschaft war nur noch in der untersten Liga aktiv.

Bis auf die Saison 2018/2019, als die 1. Mannschaft kurz Bezirksliga-Luft schnupperte, spielten die Moorenweiser Mannschaften seither wieder auf Kreisebene. Aber durch Neuzugänge und auch die Rückkehr ehemaliger Spieler – Tischtennis kann man sein ganzes Leben lang spielen – hat sich nun ein Stamm von etwas mehr als 20 Spieler*innen, gebildet, sodass ab der Saison 2020/2021 sogar 4 Teams am Start waren. Fast alle der Aktiven sind mit Herzblut und viel Engagement dabei.

Dies galt auch für die Seniorensportler, die in unserer Abteilung recht aktiv sind. Ab der Saison 2018/2019 haben wir ein Team am Start, das in der höchsten bayerischen Seniorenliga über 60 Jahre agiert. Dazu gesellte sich ab der Saison 2019/2020 ein zweites Team, das in der Verbandsliga aufschlägt.

Das Jugendtraining ist gegenwärtig sehr gut besucht, allerdings wechseln die Interessen der Jugendlichen oftmals abrupt, sodass hier eine starke Fluktuation zu beobachten ist. Wir freuen uns sehr, wenn Jugendliche den Sprung zu den Erwachsenen erfolgreich gestalten, leider geschieht das derzeit zu selten. Aktuell sind zwei Jugendmannschaften für den Wettkampfbetrieb gemeldet.

Einige Sportkameraden der Tischtennisabteilung kümmern sich darum, dass gut organisierte Turniere in unserer Halle abgehalten werden. Auf Bezirksebene, aber auch darüber hinaus, haben wir hier schon Gäste in unserer Halle begrüßen können und wirklich guten Sport gesehen.

Gegenwärtig zählt Moorenweis, nach den Aussagen von Offiziellen des Verbandes, in unserem Bezirk zu den „hot spots“ als Ausrichter.

Insgesamt geht ja im deutschen Tischtennissport die Zahl der aktiven Spieler*innen, der Mannschaften und der Turnierteilnahmen zurück. Der TSV Moorenweis versucht sich da etwas gegen den Trend zu stemmen.

Wir begrüßen gerne jeden, der mitmachen will!

Moorenweis, im September 2020

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