Abteilung Tischtennis

Unsere Abteilung Tischtennis

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Spielern; egal welchen Alters! Bei Fragen zu einem Probetraining bitte Verbindung mit Erich Frei, Tel. 08146/7397 aufnehmen.

Trainingszeiten:

Mehrzweckhalle Grundschule Ammerseestr. 6

Montag   18 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (1/3 Halle)

Mittwoch 18 Uhr – 20 Uhr Jugend (Trainer Helmut Ungar)               20 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (ganze Halle)

Freitag    20 Uhr – 22 Uhr Erwachsene (1/3 Halle)

TSV Halle Jahnstr. 18

Montag        10 Uhr – 15 Uhr

Dienstag      10 Uhr – 18 Uhr

Mittwoch     10 Uhr – 18 Uhr

Donnerstag  10 Uhr – 16 Uhr

Freitag         10 Uhr – 17 Uhr und 18:30 Uhr – 22 Uhr

Für die TSV Halle ist ein Eintrag im Hallenplaner erforderlich !!!  HIER EINTRAGEN

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Aktuelles der Abteilung Tischtennis

Allgemein

Souveräner Aufstieg in die Regionalliga

Souveräner Aufstieg in die Regionalliga Am 20.11.2022 hat die Turngemeinschaft Prittriching-Moorenweis (TG) mit satten 5 Punkten Vorsprung souverän den letzten Wettkampf in der Bayernliga gewonnen und sich somit den Aufstieg

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Mannschaften

Hier finden Sie die Mannschaftsaufstellungen mit Tabellen und Bilanzen, sowie den GESAMTSPIELPLAN der aktuellen Saison.

Tabelle Herren Bezirksklasse A Gruppe 1 Nordwest

Bilanzen

Rangliste 1.1
Richard L. (MF)
Rangliste 1.2
Sebastian
Rangliste 1.3
Thomas
Rangliste 1.4
Stefan B.
Rangliste 1.5
Martin L.
Rangliste 1.6
Erich

Tabelle Herren Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 2.1
Stefan H.
Rangliste 2.2
Rüdiger (MF)
Rangliste 2.3
Wolfgang M.
Rangliste 2.4
Florian

Tabelle Herren Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 3.1
Helmut U.
Rangliste 3.2
Petra
Rangliste 3.3
Helmut S.
Rangliste 3.4
Franz

Tabelle Herren Bezirksklasse D Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 4.1
Burkhard
Rangliste 4.2
Johann
Rangliste 4.3
Martin T.
Rangliste 4.4
Holger (MF)
Rangliste 4.5
Manfred

Tabelle Herren Bezirksklasse D Gruppe 1 Nordwest-Nord (4er)

Bilanzen

Rangliste 5.1
Felix Z.
Rangliste 5.2
Ricardo
Rangliste 5.3
Robert
Rangliste 5.4
Felix T.
Rangliste 5.5
Frank
Rangliste 5.6
Wolfgang K. (MF)
Rangliste 5.7
Adrian
Rangliste 5.8
Gerhard
Rangliste 5.9
Barbara

Tabelle Jungen 19 Bezirksklasse B Gruppe 2 Nordwest (3er)

Bilanzen

Rangliste 1.1
Felix T.
Rangliste 1.2
Fabian
Rangliste 1.3
Tobias

Tabelle Jungen 19 Bezirksklasse C Gruppe 1 Nordost (3er)

Bilanzen

Rangliste 2.1
Kai
Rangliste 2.2
Michael
Rangliste 2.3
Carina
Rangliste 2.4
Lucille
Rangliste 2.5
Katharina
Rangliste 2.6
Kilian
Rangliste 2.7
Amelie
Rangliste 2.8
Simon

Spielberichte

Zum Punktspiel nach Utting fuhren wir in folgender Besetzung: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei, Rüdiger Brundaler. Doppel: Piecha/Leib, Josties/Brundaler, Berkmann/Frei.
Es trafen sich also 2 Abstiegskandidaten und es war ein wichtiges Spiel für uns!

Vorab: Das Spiel wurde nachträglich vom Spielgruppenleiter mit 9:0 für uns gewertet, weil die Uttinger in der Einzelaufstellung einen Fehler gemacht hatten. Mona Henle war vor Knoll platziert, was falsch war. Es wurde aber gespielt, diese Partien sind TTR-relevant und sie brachten interessante Ergebnisse!

Das erste Doppel zwischen dem Uttinger Spitzenpaarkreuz Kreiss/Schneider gegen Josties/Brundaler lief bis in die Mitte des 3. Satzes super für unser Team. Die ersten beiden Sätze wurden mit +8 und +7 von Basti und Rüdiger gewonnen. Schöne Angriffsbälle waren die Basis zum Erfolg. Und im 3. Durchgang führten die beiden Moorenweiser 6:2!! Der Chronist freute sich schon insgeheim über den gelungenen Auftakt zu diesem Abstiegskampf! Aber was passierte dann? Weniger Körperspannung? Nachlassende Konzentration? Die nächsten 9 Punkte gingen in Serie an die Spieler vom Ammersee und der Satz war mit -6 verloren. Natürlich fassten die beiden Uttinger nun Mut und zeigten dies auch durch absoluten Kampfeswillen und entsprechend lautstarke Freudenrufe bei gewonnenen Punkten. So gewannen sie auch den 4. Satz und es ging in den Entscheidungssatz. Sebastian und Rüdiger fanden nun wieder besser ins Spiel und der Satz wurde zu einem Krimi mit positivem Ende für Utting (+9). Schade.
Dafür machten es Piecha/Leib in 3 Sätzen gegen Oefele/Knoll kürzer. Nur im 1. Satz war eine gewisse Nervosität vorhanden (+9), weil Leib mit dem Anti-Belag von Knoll Probleme hatte. Tom aber konnte schöne Angriffsbälle zum Satzgewinn beitragen. Die nächsten beiden Sätze liefen dann gut für Moorenweis, nicht zuletzt deshalb, weil Richard überraschender Weise einige direkte Aufschlagpunkte gelangen.
Sehr wichtig, weil er zur Beruhigung der Nerven des Abteilungsleiters beitrug, war dann der Sieg von Stefan und Erich gegen Henle/Bayer. Nach einem sehr deutlich verlorenen Eingangssatz (-4) stellten die beiden sich besser auf die Rückhand von Mona Henle ein. Der 2. Satz war noch eine enge Kiste (+11), dann aber lief es wie geschmiert, die Sätze 3 und 4 wurden jeweils mit (+5) sicher nach Hause gespielt.

Das vordere Paarkreuz brachte zuerst die Partie Kreiss gegen Josties. Der Uttinger hatte in dieser Saison schon bemerkenswerte Siege (Possmann, Pecka, Süßmair) eingefahren, wurde aber in den ersten beiden Sätzen von einem hochmotivierten Sebastian in seine Schranken verwiesen. Mit +6 und +7 gewann Basti recht sicher und zeigte gutes Angriffsspiel. Dann aber drehte sich das Blatt. Kreiss kam mit seinen Aufschlägen oftmals zu direkten Punkten und zeigte auch ein zielführenderes Angriffsspiel. Dadurch verlor Sebastian seinen Faden und er musste – mit sich und der Welt hadernd – die Sätze 3 und 4 mit (-8) und (-7) abgeben. Wird Sebastian im Entscheidungssatz nochmals zu seiner Form der Eingangssätze finden? Dem war leider nicht so. Kreiss, mit lautstarker Eigenmotivation, war von Beginn an in Führung und erkämpfte sich mit (+5) den Sieg.
Unser Oldie Richard war zu Beginn der nächsten Partie gegen den Uttinger Mannschaftsführer Schneider sehr nervös, denn er wollte, ja musste, unbedingt dieses Spiel gewinnen, damit das Team in Führung bleibt. Gegen Ende des 1. Satzes lief es ganz gut (+5). Im 2. Satz machte unser Mann einen klaren Fehlstart und kam auch erst am Ende wieder besser ins Spiel (+8). Im 3. Satz gelangen ihm dann am Anfang einige gute Bälle und der Sieg war unter Dach und Fach (+4).
Moorenweis führte 3:2!

Im mittleren Paarkreuz traf Stefan Berkmann auf Peter Oefele. Stefan machte es wieder sehr spannend. Er griff nur selten mit seiner schnellen parallelen Vorhand an, vielmehr verlegte er sich auf das sichere Blockspiel und manchmal sogar auf ein Abwehrspiel aus der Halbdistanz. Oefele dagegen versuchte immer wieder mal mit Angriffsbällen zu punkten. Es gab lange Ballwechsel und überraschende Punktgewinne für beide Spieler. Schlussendlich war Stefan der sicherere Punkteholer am Tisch, wobei er im 5. Satz auch mit guten Vorhandbällen die Entscheidung zu seinen Gunsten drehen konnte (+5). Wieder ein wichtiger Punkt für das Team!
Einen weiteren Punkt im mittleren Paarkreuz holte denn Tom gegen Bayer. Der 1. Satz ging mit -9 für ihn zwar verloren, aber er hatte sich schon etwas auf seinen Gegner einstellen können. Tom war natürlich immer im Angriffsmodus und wenn diese Bälle auf der Tischhälfte seines Gegners landeten, dann hatte der große Probleme, einen guten Return zu spielen. Wichtig war auch, dass Tom ab dem 3. Satz sein Service variantenreicher gestaltete, dadurch ergaben sich viele gute Möglichkeiten einen „tödlichen“ Top-Spin zu setzen. Am Ende konnten sich die Moorenweiser über eine 3:1 Seig von Tom und den Zwischenstand von 5:2 freuen.

Im hinteren Paarkreuz begann Rüdiger gegen Mona Henle. Die Uttingerin setzte ihre gefährliche Noppenrückhand mit starkem Unterschnitt sehr geschickt ein. Rüdiger´s Angriffsbemühungen waren gegen dieses Spiel zu schwach. Beim Einspielen mit seinen Mannschaftskameraden knallte er die Bälle noch gut übers Netz. Aber in diesem Match gegen die Dame mit knapp 1400 TTR-Punkten gelang ihm das nicht. Er verlor glatt 0:3 (-7, -7, -2).
Erich Frei hingegen kam zu einem erstmaligen Erfolgserlebnis gegen Rudolf Knoll. Er übernahm von Beginn an die Initiative und kam mit wohldosierten Angriffsbällen zum Erfolg. Die ersten beiden Sätze gingen mit +7 und +8 verdient an Erich, der hochkonzentriert sein Spiel aufzog. Und im oftmals so wichtigen 3. Satz gelang ihm ein hervorragender Start und er spielte sich in einen kleinen „flow“. Relativ ungefährdet konnte er mit +3 den 3. Satz gewinnen und den „Halbzeitstand“ auf 6:3 für Moorenweis stellen. Das gab es in dieser Saison noch nie!

Leib, gewarnt von der vorherigen Niederlage von Sebastian, ging auch gegen Kreiss konzentriert ans Werk. Der Uttinger kam im ersten Satz mit seinem Angriffsspiel nicht entscheidend zum Erfolg (+6). Dafür lief es aber im 2. Satz sehr gut für den Ammerseer. Vor allem mit dem Aufschlag verschaffte er sich Vorteile. Aber gegen Ende des Satzes gelangen Richard doch noch einige gute Blockbälle, er konnte auch einen Satzball abwehren und brachte den Satz hauchdünn mit +11 nach Hause. Und unser Kapitän wusste, dass er nun besonders kämpfen musste, um nicht wieder in diese Falle „2:0 -Führung und dann schwächeln“ zu tappen. Der 3. Satz war auch sehr umkämpft, aber Richard gewann mit +8.
3:0 gewann auch Sebastian anschließend gegen Schneider. Seine Angriffsbälle kamen im 1. Satz recht sicher und das Ergebnis von +7 sorgte für Beruhigung. Dann aber unterliefen unserem werdenden Vater im 2. Satz einige Fehler und die Partie war sehr eng. Mit guter Unterstützung der Fans und Körperspannung ergriff aber Sebastian gegen Satzende wieder die Initiative und brachte mit +10 den Satz in der Verlängerung nach Hause. Den 3. Satz ging Sebastian dann von Beginn sehr konzentriert an. Schneider konnte nicht mehr entscheidend bei den Vorhandbällen gegenhalten und musste Sebastian zum wohlverdienten Sieg (+4) gratulieren.

Den 9. Punkt sicherte uns dann Tom Piecha gegen den Blockspieler Oefele. Es waren 5 Sätze, die Hoch und Tiefs bei beiden Kontrahenten zeigten. Tom lag bereits mit 1:2 Sätzen zurück. Er griff über die gesamte Dauer des Matches beidseitig an und setzte seinen Gegner so unter Druck. Aber Oefele machte seine Sache auch gut und retournierte enorm viele Bälle. Die Zuschauer sahen ein schönes Spiel. Und natürlich gefiel der 5. Satz der Moorenweiser Seite ganz besonders, weil Tom hier mit +4 den endgültigen Matchgewinn sicherte.

Zwischenzeitlich hatte Stefan Berkmann 3:0 gegen Bayer gewonnen, das Match kam aber nicht mehr in die Wertung.

Nach dem netten Umtrunk in der Küche der Uttinger Halle musste dann Raphael Schneider bei der Eingabe der Ergebnisse in tt-click den fatalen Fehler feststellen.     (R.L.)

Zum 3. Pokalspiel in dieser Saison fuhren wir wieder in der bewährten Aufstellung: Stefan Berkmann, Erich Frei, Richard Leib und als Doppel Berkmann/Frei.

Auf Grund der Ligenzugehörigkeit wurden wir in die Favoritenrolle gedrängt.
Im ersten Einzel konnte Erich seiner Favoritenrolle gegen den Mannschaftsführer der Gastgeber auch voll gerecht werden. Die Noppen seines Gegners bereiteten ihm nicht allzu viele Sorgen und mit (+4, +5, +8) gestaltete er die Partie siegreich. Im übrigen waren seine Angriffsbälle auch zwingender, als die Attacken von Frenzel.

Danach gestaltete Stefan den Eingangssatz gegen Tobias Heiss mit +6 erfolgreich, wobei er mit mehreren parallel gezogenen Top-Spins überzeugte. Im folgenden Satz allerdings ließ Stefan die Zügel etwas schleifen und sein Gegner übernahm die Initiative. Mit guten Angriffsbällen und etwas Glück holte sich der sympathische Gastgeber den Satz mit +9. Dann allerdings war Stefan wieder Chef am Tisch. Er zog wieder mehr Vorhandbälle und war auch in der Platzierung der Bälle besser. Der Lohn war ein deutliches 11:5. Im Schlusssatz plätscherte das Spiel dann dahin, wobei Heiss immer wieder versuchte seine Angriffsbälle in Punktgewinne umzuwandeln. Aber Stefan blockte und konterte sicher, sodass  mit +7 das Matchende und ein weiterer Punkt für uns erreicht war.

Unser Mannschaftsführer bemühte sich anschließend von Beginn an redlich, er wollte keinen Zweifel aufkommen lassen, dass er auch bei der gegebenen TTR-Differenz von über 300 Punkten das Match gewinnen will. Im Eingangssatz lief es mit +3 ziemlich gut. In den beiden Folgesätzen unterliefen im jedoch einige unerwünschte Fehler, aber mit jeweils +5 reichte es zum 3. Punkt für das Team.

Den Schlusspunkt setzte dann das eingespielte und bewährte Doppel Berkmann/Frei. In einem sehr flotten und von schönen Ballwechseln gekennzeichneten Spiel gewannen sie 3:0, wobei es im 3. Satz mit +12 doch sehr spannend zuging. Aber letztendlich war auch dieser Sieg hochverdient, die bessere Technik war ausschlaggebend.

Nach dem Pokalspiel konnte man sich in einem urigen Gasthaus in Unterweikertshofen bei dem einen oder andern Bier in sehr netter Atmosphäre noch intensiv über den Tischtennissport austauschen!     (R.L.)

In Igling brachten wird folgendes Team an die Tische: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Stefan Berkmann, Erich Frei, Rüdiger Brundaler. Doppel: Piecha/Leib, Josties/Brundaler, Berkmann/Frei.

Das Iglinger Doppel 1, Pecka/Söldner wurde seiner Favoritenrolle bei den Eingangsdoppeln gerecht. Ihre Gegner, Josties/Brundaler, wehrten sich mit aller Macht, aber es reichte insgesamt nicht zu einem Satzgewinn. Pecka zupfte seine Top-Spin-Bälle sehr erfolgreich auf die Moorenweiser Tischhälfte, während die Angriffsbälle von Sebastian und Rüdiger nicht immer ihr Ziel erfolgreich erreichten. Der Matchgewinn für die Iglinger geht in Ordnung.
Piecha/Leib hatten mit Possmann/Riekenbrauck arge Probleme. Der Grund lag in der falschen „Aufstellung“, die Leib gewählt hatte. Die Sätze 1 und 3 wurden sicher gewonnen, weil Rieckenbrauck die Schupfbälle von Leib nicht abschießen konnte, während in den Sätzen 2 und 4 Possmann dies problemlos gelang. Im Entscheidungssatz führten Piecha/Leib beim Seitenwechsel 5:1 und dann stand es – wegen der „schlechten Stellung“ ­10:8 für Igling. Die 2 Matchbälle konnten abgewehrt und dann 2 weitere Punkte zum Matchgewinn geholt werden. PUH – das war sehr knapp!
Und in 5 Sätzen, aber leider mit gutem Ausgang für Igling, verlief auch das Doppel von Berkmann/Frei. Sie sicherten sich im 3. Doppel mit schönen Angriffsbällen und sicherem Blockspiel die Sätze 2 und 3 und führten dementsprechend mit 2:1 Sätzen. Auch der 4. Satz lief anfangs gut und bescherte unserem Doppel eine Führung. Aber am Ende wurde aus der Führung kein Satzgewinn, die Iglinger kamen zu einem knappen Sieg (-9). Und damit war anscheinend der Faden für Stefan und Erich gerissen, im Entscheidungssatz gewannen Orr/Storhas recht deutlich mit 11:4.

Sebastian Josties begann die Einzel gegen Pecka. Der erste Satz ging mit +2 sehr glatt (zu glatt?) an unseren neuen TTR-Punkte-Besten. Danach kam der Iglinger mit seiner gefährlichen Rückhand besser ins Spiel und übernahm mit 2:1 Sätzen die Führung. Aber eine Energieleistung und konzentrierte, wohl dosierte Angriffsbälle verschafften Sebastian wieder Sicherheit und er konnte die nächsten beiden Sätze (+6, +7) als Sieger und damit den Matchgewinn verbuchen.
Wenig zu bestellen hatte danach der Moorenweiser Kapitän Leib gegen Possmann. Wie schon im Doppel, nur jetzt noch besser, verwandelte der Iglinger seine Angriffsbälle in den ersten beiden Sätzen (-7, -4). Im 3. Satz ließ Possmann einige Punkte liegen und verlor überraschend (+9). Im 4. Satz verlief dann das Match nicht mehr so einseitig wie bisher. Dennoch: Beim Stand von 9:9 hatte Possmann Service, Leib setzte beide Aufschlagreturns ins Aus! Ärgerlich.

Im mittleren Paarkreuz ging dann Stefan Berkmann gegen den Routinier Storhas an den Tisch. Stefan spielte seine Konter- und Blockbälle recht sicher und vermied die gefährliche Vorhand des Gegners. Er versuchte Storhas relativ konsequent auf der Rückhandseite zu beschäftigen. So konnte er das Spiel überwiegend kontrollieren und mit einigen aktiven Top-Spins sich den entscheidenden Vorteil zum 3:0 Sieg (+6, +9, +11) sichern.
Den nächsten 3:0 Sieg für Moorenweis holte dann Tom Piecha gegen Söldner. Im ersten Satz fand er sofort ins Spiel und traf seine Angriffsbälle sehr sicher, der Iglinger konnte dagegen wenig ausrichten (+5). Im 2. Satz verlief das Match spannender, Söldner konnte Satzbälle abwehren, aber schlussendlich trugen auch die guten Aufschläge von Tom zum Satzgewinn bei. Im 3. Satz spielte unser Mann dann das Match sicher „nach Hause“, der Sieg war auf Grund der konzentrierten Spielweise verdient!

Danach ging Rüdiger Brundaler gegen den Iglinger Kapitän, Christian Orr, an den Tisch. Orr ist ein sicherer Konterspieler, der auch oftmals mit seinem Angriffsspiel überzeugen kann. Er spielte seine Stärken konsequent gegen Rüdiger aus, der in diesem Match leider eine zu geringe Trefferquote hatte. Die einzelnen Satzergebnisse (-7, -8, -2) drücken die Überlegenheit von Orr entsprechend aus.
Erich Frei hatte Rieckenbrauck als ersten Gegner. Er verlor zwar den 1. Satz (-12), kam aber dann sehr gut ins Spiel und überzeugte mit feinen Bällen aus der Halbdistanz und guten Rückhandschüssen. Die nächsten beiden Sätze waren dafür der Lohn (+7, +8). Der 4. Satz fiel dann aber mit -2 extrem klar nach Igling. Erich wirkte etwas verunsichert. Und auch im 5. Satz beherrschte Riekenbrauck von Beginn an das Match. Er endete 11:6 für den Iglinger – somit war der Halbzeitstand 5:4 für Igling.

Beim Spiel Pecka gegen Leib fiel der 1. Satz sehr leicht an unseren Oldie (+4). Danach aber zeigte der Iglinger mehr Initiative, dennoch konnte Leib knapp mit +9 den 2. Satz noch herumreißen. Anschließend aber war Pecka mit seinen Angriffsbällen Chef am Tisch (-8). Leib sorgte sich ob er, wie in dieser Saison schon mehrmals, auch diese 2:0 Satzführung wieder verspielt. Er versuchte die Partie dann ziemlich konsequent über die Rückhand von Pecka zu spielen – es reichte am Ende zu einem hauchdünnen Sieg (+9).
Die erwartet schwere Partie wurde es dann für Sebastian gegen den groß aufspielenden „Possi“ Possmann. Trotz starker Gegenwehr konnte unser aufstrebender jugendlicher Sportsmann das Angriffsspiel des Iglingers nicht nachhaltig unterbinden. Die Angriffsbälle von Sebastian, die oft aus schwierigsten Positionen gespielt werden mussten, fanden nicht immer auf den Tisch. Etwas Hoffnung keimte bei den Moorenweisern auf, als Sebastian den 3. Satz an sich reißen konnte (+10). Der Start in den 4. Satz von Possmann war aber souverän, ihm unterliefen keine Fehler. Den Vorsprung konnte er dann auch bis zum Satzende verteidigen und er ging als Sieger (+5) aus dem Match hervor.

Eine sehr enge Kiste war das nächste 5-Satz-Match zwischen Thomas Piecha und Storhas. Die beiden Angriffsspieler schenkten sich gegenseitig nichts und es kam zu einem Duell, das immer spannende Ballwechsel bot. Storhas agierte überwiegend mit seiner Vorhand, Tom versuchte sowohl mit der Rück- als auch mit der Vorhand seine schnellen Top-Spins zu verwandeln. Das „klarste“ Satzergebnis waren 11:8 Punkte. Tom egalisierte im 4. Satz einen 1:2 Satzrückstand mit +9. Den Entscheidungssatz holte sich Tom dann mit +8. Als „Nebeneffekt“ wurden ihm auch 15 TTR-Punkte nach diesem Punktspiel in Igling gutgeschrieben.
Einen neuen TTR-Höchstwert hätte sich auch Stefan Berkmann bei einem Sieg in der nächsten Partie gegen Söldner holen können, aber leider ging die Partie mit (-9, -10, -9) für ihn sehr knapp verloren. Söldner drängte Stefan von Beginn an in ein passives Spiel. Stefan konnte sich aus der Rolle als defensiver Spieler nicht lösen, seine guten Vorhand-Top-Spins setzte er nur sehr selten ein. Söldner hingegen gelangen mehr aktive Punkte und deshalb musste sich Stefan nur mit 4 TTR-Pluspunkten aus der Begegnung in Igling begnügen. 7 fehlen noch zum neuen TTR-Stern!!!

Dann ging unser hinters Paarkreuz nochmals an die Tische. Erich Frei bekam es nun mit Orr zu tun und wurde im 1. Satz gleich mit -3 überfahren. Dann aber sammelte sich Erich und holte sich die nächsten beiden Sätze mit sehr überlegtem Spiel (+7, +8). Wieder eine 2:1 Satzführung! Und wieder ging der 4. Satz leider sehr deutlich verloren (-4). Der 5. Satz verlief auf gegenseitiger Augenhöhe und war ausgeglichen. Aber am Ende war Orr doch der glücklichere, er holte sich den Entscheidungssatz mit -8.
Das letzte Einzel an diesem Abend spielten Riekenbrauck und Rüdiger Brundaler. Den ersten Satz holte sich der Iglinger mit +6, Rüdiger haderte manchmal mit seinen Bällen und wunderte sich. Die Sätze 2 und 3 verliefen sehr spannend. Licht und Schatten wechselten sich bei beiden Spielern ab. Satzbälle wurden von beiden Kontrahenten mehrmals vergeben, was Rüdiger sichtlich ärgerte. Am Ende gewann Riekenbrauck beide Sätze (14:12, 16:14) und der Gesamtsieg fiel mit 9:6 nach Igling.

Damit ist die rote Laterne wieder in Moorenweis. Am kommenden Mittwoch könnte man sie, bei einem Sieg gegen TSV Utting II, wieder abgeben.     (R.L.)

Gegen den TSV Prittriching II fehlten von der Stammbesetzung Martin und Tom. Ein ganz besonderer Dank gilt Stefan Held, der sehr kurzfristig von seinem verdienten Feierabendbier sich losreißen musste und das Team komplettierte!

Beim Eingangsdoppel taten sich Sebastian Josties und Richard Leib gegen Schneider/Schmider in den ersten 3 Sätzen schwer. Die langen Noppen von Schmider störten doch ziemlich arg. Die Sätze 2 und 3 gingen mit +15 und +10 sehr, sehr knapp nach Moorenweis. Erst im 4. Satz kam dann mehr Ruhe ins Spiel und die Angriffsbälle von Sebastian sorgten für den Matchgewinn (+6).
Einen Coup landeten im 2. Doppel Stefan Berkmann und Erich Frei. Gegen das Prittrichinger Spitzenpaarkreuz Süßmair/Knerr holten sie einen Sieg mit 3:2 Sätzen. Sie dosierten ihre Angriffsbälle geschickt und brachten so die Gegner ein ums andere Mal in Verlegenheit. Einen 1:2 Satzrückstand glichen unsere beiden Helden im 4. Satz mit +8 aus und im Entscheidungssatz war Nervenstärke gefordert – Stefan und Erich gewannen mit +9.
Das Doppel 3, mit Stefan Held und Rüdiger Brundaler besetzt, hatte dann gegen die Paarung Nöldner/Zeisberger nur wenig zu bestellen. Der sehr erfahrene Nöldner punktete mit seiner Vorhand sehr sicher, vor allem die Sätze 2 und 3 (-5, -4) zeigten die Überlegenheit der Spieler aus dem Nachbarlandkreis.

Dann musste der Abteilungsleiter an den Tisch. Gegen Knerr liefen die beiden Eingangssätze recht gut und er führte mit 2:0 Sätzen. Dann aber begann das Zittern. Knerr traf seine Angriffsbälle mit der Rück- und Vorhand besser und erzwang den Entscheidungssatz. Unser Oldie konnte eine zwischenzeitliche 2-Punkte Führung nicht nutzen und wurde immer wieder ausgespielt. Knapp (-11) ging der Satz und das Match an Knerr. Ein Sieg hätte dem Moorenweiser Team sehr gut getan.
Besser machte es dann Sebastian Josties, der gegen Süßmair nur im 1. Satz (-3) nicht zurechtkam. Im 2. und 3. Satz aber holte er mit seiner harten Vorhand sichere Punkte und knackte die Blockabwehr des Prittrichinger Spitzenspielers. Im 4. Satz wurde es dann allerdings nochmals eng, aber mit +13 konnte Sebastian sich den Sieg sichern.

Im mittleren Paarkreuz begann Stefan Berkmann gegen Nöldner. Die beiden Eingangssätze gingen mit -7 und -6 an den Prittrichinger und der 3. Satz ging ganz knapp (+9), nach einer furiosen Aufholjagd, an Stefan. Das war aber dann der Startschuss zu einem Feuerwerk von Stefan. Er blockte, konterte und spielte sehr beweglich. Lohn waren 2 weitere gewonnene Sätze und eine 4:2 Führung für die Gastgeber.
Erich Frei gelang gegen Schneider im 1. Satz ein guter Start (+9). Auch im 2. Satz war Erich immer dabei, schaffte aber am Ende den Satzgewinn leider doch nicht (-9). Im 3. Satz fand der Linkshänder Schneider zu seinem Angriffsspiel und dominierte klar (-3). Trotz gutem Kampf blieb Erich insgesamt der Sieg verwehrt, denn sein Gegner ließ auch im 4. Satz nur wenige Chancen aus und punktete das Match „nach Hause“ (-8).

Im hinteren Paarkreuz waren für Stefan Held die langen Noppen seines Gegenspielers Schmider „ein rotes Tuch“. Stefan tut sich generell mit Noppenspielern sehr hart. Die beiden Eingangssätze verliefen entsprechend (-2, -6). Im 3. Satz aber ergriff Stefan schnell die Initiative und kam zu guten Punkten, ein Hoffnungsschimmer glimmte auf! 11:7 – geht da noch was für Moorenweis? Im 4. Satz zerstörte der FC Augsburg-Fan die Hoffnungen sehr schnell, der Satz endete mit 4:11 aus Moorenweiser Sicht.
Und auch Rüdiger Brundaler war gegen Zeisberger auf verlorenem Posten. Der Mann vom Lech blockte Rüdigers Angriffsbälle gut und war in seinem Angriffsspiel schwer auszurechnen. Rüdiger musste Bälle ein ums andere Mal passieren lassen und sich nach 3 Sätzen (-9, -6, -4) recht deutlich geschlagen geben. Jetzt führte Prittriching zur Halbzeit mit 5:4!!

Leib konnte dann gegen Süßmair die ersten beiden Sätze siegreich gestalten. Aber droht ihm dann wieder eine 2:3 Niederlage? Fast schien es so, denn im 3. Satz ging er sang- und klanglos unter (-6). Und der 4. Satz war immer knapp. Man musste in die Verlängerung. Und irgendwie konnte dann Richard den Satz mit +12 für sich entscheiden. Puh – das war knapp.
Noch knapper ging es dann im Match zwischen Sebastian Josties und Knerr zu. Es wurde von beiden Seiten gebolzt und attackiert! Knerr führte schon mit 2:1 Sätzen (-9, +11, -11). Und im 4. Satz war der Prittrichinger von Beginn an gut drauf und führte 10:6!! 4 Matchbälle gegen Sebastian Josties. Aber dann gelangen dem Moorenweiser Youngster 6 Punkte in Serie!!!!!! 4 Matchbälle abgewehrt und den ersten Satzball selbst genutzt. Das nagte an dem Prittrichinger Routinier. Mit dem „Rückenwind“ aus dem 4. Satz und der Unterstützung seiner Fans holte Sebastian auch den 5. Satz und die 6:5 Führung.

Stefan Berkmann punktete anschließend erneut und der Zwischenstand war 7:5 für Moorenweis.
Gegen Schneider gab er zwar den 1. Satz ab (-9), zeigte aber dann wieder „großes Tischtennis“. Lange Ballwechsel, mit Rallyes aus der Halbdistanz, Konterattacken und auch gute Top-Spin-Bälle, die  – oftmals parallel geschlagen – den Schlüssel zum Sieg bescherten. Sein Gegner haderte mit einigen vergebenen Chancen bei halbhohen Bällen! Aber so ist Tischtennis. Stefan holte sich insgesamt 20 TTR-Punkte an dem Abend und ist nur noch 10 von einem neuen roten TTR-Stern entfernt!
Erich Frei bekam es anschließend mit Sven Nöldner zu tun. Übrigens: Nöldner punktete am nächsten Tag mit Prittriching I in der Bezirksoberliga bei der SG Hausham; er ist also keine Pappnase. Das bekam auch Erich zu spüren. Unser Mann war zwar nie aussichtslos weit weg, aber alle Vorhandbälle konnte er nicht parieren. Und so reichte es zu keinem Satzgewinn für Erich (-7, -9, -9).

Nun waren die Spieler des hinteren Paarkreuzes gefordert. Stefan Held konterte gegen Zeisberger was das Zeug hielt, aber „Zeisi“ – so wird er von seinen Mannschaftskameraden gerufen – ist sehr erfahren in solchen Situationen. Manchmal war es die Schlägerkante, oftmals das Netz, oder ein zu gut platzierter Ball von „Zeisi“ der Stefan am Punktgewinn hinderte. Wenn der 3. Satz (-9) nach Moorenweis gefallen wäre und die 2:1 Satzführung gebracht hätte….. aber Fahrradkette! Prittriching schafft das 7:7!
Im letzten Einzel musste sich Rüdiger mit Schmider abkämpfen. Eine schwierige Sache diese langen Noppen!! Mit -6 und -1 verliefen die ersten beiden Sätze für Rüdiger enttäuschend. Aber im 3. Satz wechselte sich das Bild. Rüdiger war plötzlich Chef im Ring und traf seine Angriffsbälle knallhart! (+6). Geht da noch etwas? Leider nein! Im 4. Satz stocherte Schmider mit den Noppen Rüdiger ins Abseits und gewann den Satz (-8) und das Match.
Können sich die Moorenweiser wenigstens einen Punkt durch einen Sieg im Schlussdoppel sichern? Süßmair/Knerr waren von Beginn an voll auf dem Posten. Josties/Leib hingegen fanden überhaupt nicht ins Spiel. Sie wurden in die Abwehr gedrängt und konnten dem Angriffswirbel der Lechrainer wenig entgegensetzen. So ging es 2 Sätze lang. Im 3. Satz dann lief es etwas besser und es gab Satzbälle für Moorenweis, die aber vergeben wurden. Schlußendlich waren es die Angriffsbälle, vor allem von Knerr, die leider das Moorenweiser Schicksal besiegelten – 7:9 verloren!

Nach 3 ½ Stunden Kampf wurde das Match noch in der Sportlerkneipe diskutiert – sogar eine Goaß kreiste nach fast 3 Jahren Pause wieder mal. Sehr ungewöhnlich!     (R.L.)

Zum Punktspiel beim Nachbarschaftsderby in Wildenroth traten wir in folgender Besetzung an: Richard Leib, Sebastian Josties, Stefan Berkmann, Erich Frei, Burkhard Greif, Martin Thoma. Die jeweiligen Paarkreuze spielten auch die Doppel.

Nach den Doppeln führte Wildenroth 2:1. Unser Doppel 1 (Josties/Leib) konnte das aus den beiden Spitzenspielern gebildete Doppel 2 von Wildenroth mit 3:1 Sätzen schlagen, wobei allerdings der 1. Satz mit 10:12 etwas glücklich nach Moorenweis fiel. Der 2. Satz ging klar nach Wildenroth (-4), weil Leib die Top-Spin-Bälle von Kerscher nicht blocken konnte. Dann allerdings kamen Sebastian und Richard besser ins Spiel und gewannen die nächsten beiden Sätze sicher (+5, +6).
Erich und Stefan konnten gegen das Spitzendoppel von Wildenroth (Kunz Jörg/Schäffer) nur in den ersten beiden Sätzen mithalten und das Spiel mit guten Angriffsbällen offen gestalten (-9, -7). Danach traf Schäffer aber praktisch alle seine Angriffsbälle und führte seinen Mitspieler zu einem glatten Satzgewinn (+3), was dann auch den Matchgewinn bedeutete.
Burkhard und Martin schlugen sich in ihrem Doppel gut und konnten sogar den ersten Satz mit +8 für sich entscheiden. Dann aber überzeugte vor allem Hufschlag mit seiner Routine und brachte immer wieder sichere Vorhand-Bälle erfolgreich auf den Tisch, die Gegenwehr der beiden Moorenweiser reichte nicht aus um den Matchgewinn für Wildenroth zu verhindern.

Dann musste das vordere Paarkreuz ran. Sebastian bekam es mit Kerscher zu tun. Im Eröffnungssatz traf der Moorenweiser Youngster nur wenige seiner Angriffsbälle und so fiel der Satz mit -7 relativ leicht nach Wildenroth. Im nächsten Satz aber war Sebastian von Beginn an in Führung, gegen Ende ließ er die Zügel schleifen, brachte ihn dann doch mit +9 nach Hause. Spannend in diesem Spiel war auch der 3. Satz, der leider denkbar knapp mit 15:13 an Kerscher ging. Oft gingen die Bälle bei Sebastian leider an die Schlägerkante. Im 4. Satz war Sebastian sehr souverän (+5), er beherrschte mit seinem Angriff von Anfang an den Satz. Aber im 5. Satz lief es schlecht für unseren Mann. Der Wildenrother traf einige Vorhandbälle gut, Sebastian haderte mit seinem Spiel und konnte den Angriffswirbel nicht unterbinden (-7).
Ganz schlecht spielt dann der Abteilungsleiter gegen seinen Ex-Mannschaftskameraden aus der Vorsaison, Kai Drebes. Richard wollte es in dieser Partie besonders gut machen, war aber völlig von der Rolle und scheiterte grandios. Er konnte im 1. Satz fast nichts blocken und ging mit -4 baden. Im 2. Satz führte er zwar zeitweise, bekam aber wieder gegen Ende seine Nerven nicht in den Griff und verlor. Im 3. Satz konnte Leib praktisch keinen Angriffsball von Drebes parieren, der Zwischenstand war 10:1!! Einmal mehr musste Leib feststellen, dass Tischtennis auch „zwischen den Ohren“ gespielt wird. Wildenroth führte nun 4:1.

Anschließend ging Erich in der Mitte gegen Jörg Kunz an den Tisch. Der 1. Satz ging mit -3 nach Wildenroth. Dann aber spielte Erich sehr gefühlvoll, blockte sicher und sein Gegner traf einige Bälle nicht. Die nächsten beiden Sätze gewann deshalb Erich mit jeweils +6. Sehr spannend verlief der 4. Satz, in dem Erich wirklich mehrere „Zauberbälle“ gelangen. Bei 10:9 Matchball für Erich! Die Moorenweiser drückten alle Daumen und es half! Punkt, Satz, Sieg  und einige TTR-Punkte für Erich.
Stefan Berkmann startete mit +8 den 1. Satz furios gegen Schäffer – super Blockspiel. So ging es auch im 2. Satz gut für unseren Mannschaftskameraden weiter und 3 Satzbälle waren der Lohn dafür. Aber leider vergab er sie und der Satz fiel an Schäffer. Das hinterließ anscheinend Spuren, denn Stefan konnte das Heft nicht mehr drehen. Schäffer übernahm das Ruder und war mit jeweils +7 in den nächsten beiden Sätzen überlegen und gewann die Partie.

Sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte Martin Thoma gegen den Routinier Paul Hufschlag. Keine leichte Aufgabe für Martin. Eh er sich versah, waren die ersten beiden Sätze schon weg (-4, -2). Dann aber stellte er sich besser ein und ergriff selbst mit einigen Angriffsbällen im 3. Satz die Initiative. Das zahlte sich aus! Martin hatte sogar einen Satzball, konnte ihn aber leider nicht verwerten. Der Verlauf des Schlusssatzes zeigte, was in Martin so drinsteckt! Bravo!
Burkhard Greif bekam es dann mit Kevin Kunz zu tun. Burkhard startete etwas nervös und kam mit seinem Angriffsspiel nicht erfolgreich zum Zug. Kevin Kunz dagegen konnte mit seiner Vorhand immer wieder erfolgreich punkten, denn auch das sonst so sichere Blockspiel unserer Nummer 5 war heute nicht immer abrufbar. So ging der Punkt relativ sicher (-4, -4, -7) nach Wildenroth.
Zwischenstand nach 9 Partien: 7:2 für die Gastgeber!!

Im 2. Spiel lief es für unseren Abteilungsleiter dann besser. Gegen Kerscher klappte das Blockspiel einigermaßen und der Wildenrother traf seine gefährlichen Angriffsbälle recht selten. Mit (+5, +6, +2) fiel der Sieg nach Moorenweis.
Auch Sebastian Josties ging in der Partie gegen den Ex-Moorenweiser Kai Drebes als Sieger vom Tisch. In einer sehr wechselvollen Partie (+9, -3, +3, -5 +9) kam es zu einem Entscheidungssatz, in dem Sebastian kämpferisch und nervenstark überzeugen konnte. Seine Angriffsbälle hatten aber im Verlauf des Matches doch eine erhebliche „Streuung“. In manchen Passagen (3. Satz!) lief es wirklich hervorragend!

Stefan Berkmann verkürzte gegen Jörg Kunz, der neuerdings mit einem achteckigen Schläger spielt, anschließend auf 7:5. Stefan blockte gut und profitierte auch von Fehlern seines Gegners. Sehr erfolgreich war er aber, wenn er bei Schupfbällen seines Gegners selbst die Initiative übernahm und „auf schnellen Angriff“ umschaltete. Da kam Kunz immer wieder in arge Bedrängnis. Der Sieg in 5 Sätzen war verdient!
Bei Erich Frei klappte es im 1. Satz gegen Schäffer gut, er hatte auch einen Satzball, den er aber leider vergab (-11). In den nächsten beiden Sätzen war der Wildenrother mit seinem Angriffsspiel erfolgreicher als Erich, der auch immer wieder aus der Halbdistanz dagegenhielt. Letztendlich war Schäffer aber der sicherere Akteur, was aber bei rund 100 TTR-Punkten Differenz durchaus zu erwarten war.

Den Siegpunkt für Wildenroth holte dann im hinteren Paarkreuz Hufschlag gegen Burkhard. Bei über 300 Punkten Differenz im TTR-Wert war das auch kein Wunder, aber Burkhard zeigte immer wieder tolle Angriffsbälle und konnte dadurch schöne Ballwechsel gewinnen. Aber letztendlich war Hufschlag einfach zu sicher und brachte das Spiel mit 3:0 Sätzen nach Hause!

Mit einem Punktverhältnis von 1:11 ist nun die Situation für uns sehr kritisch. Hoffentlich klappt es beim nächsten Heimspiel gegen Prittriching II am 11.11. besser.     (R.L.)

Gegen den TSV Finning spielten wir – bis auf Martin Lay – mit dem kompletten Team. Rüdiger Brundaler sprang für Martin ein.

Das erste Doppel ging mit 3:0 glatt an Thomas Piecha/Richard Leib. Unsere Spieler waren fast das ganze Spiel über am Drücker und hatten das Heft in der Hand. Die einzelnen Satzergebnisse  (+4, +3, +5) zeigen dies deutlich.
Sehr viel schwieriger war es natürlich für Sebastian Josties/Rüdiger Brundaler gegen die beiden Spitzenspieler von Finning, die auch im Doppel gemeinsam agierten. Unsere Recken wehrten sich tapfer und gewannen auch den 3. Satz, aber insgesamt konnten Neugebauer/Boos mit ihren Angriffsbällen das Spiel zu ihrem Vorteil entscheiden.
Sehr spannend verlief das 3. Doppel, denn es ging in den 5. Satz! Stefan Berkmann und Erich Frei führten schon nach Sätzen mit 2:0, mussten aber dann den 2:2 Satzausgleich hinnehmen. Aber im Entscheidungssatz liefen die Angriffsbälle unserer Kameraden wieder besser und sie eroberten damit die 2:1 Führung für das Team nach den Doppeln.

Dann musste Richard Leib gegen Boos an den Tisch. Beim letzten Punktspiel gegen den TSV Finning verlor unser Abteilungsleiter beide Partien. Erstaunlicherweise ging es diesmal besser. Nach einem knappen 1. Satz (+9) bewegte sich Richard überraschend viel und konnte auch mit schnellen Blockbällen punkten. Sie fielen auch die nächsten beiden Sätze (+7, +5) an unseren Oldie und eine positive Überraschung gegen die Nummer 2 von Finning war perfekt!
Auch Sebastian Josties zeigte sich anschließend von seiner Schokoladenseite. Gegen Nico Neugebauer, der mit beachtenswerten 1616 TTR-Punkten anreiste, legte er im 1. Satz mächtig los (+2!!). Der 2. Satz war umkämpft, aber auch hier behielt Sebastian mit seinem Angriffsspiel die Oberhand (+14). Den 3. Satz gestaltete Neugebauer für sich, weil er extrem konsequent angriff und so unseren Youngster nicht ins Spiel kommen ließ. Der 4. Satz wurde jedoch Sebastians Beute. Einige schnelle Punktgewinne durch Angriffsbälle zu Satzbeginn sorgten für Nervosität beim Gegner, der dann trotz time-out und kurzen Ruhephasen nicht mehr in sein Spiel kam. Mit +6 spielte Basti den Sieg sicher nach Hause.
4:1  als Zwischenstand…. Das sah gut für Moorenweis aus!

Im mittleren Paarkreuz ging dann Thomas Piecha gegen Martin Pittrich an den Tisch. Der traditionell mit Kappe spielende Finninger hat eine brutale Vorhand, die er – so oft es ging – auch konsequent einsetzte. Der erste Satz endete mit (-4) enttäuschend für Tom. Er stellte dann sein Spiel etwas um und konnte besser mithalten, am Ende aber schlugen wieder die Vorhandbälle von Pittrich ein (-10). Auch im 3. Satz übernahm der Gegner sofort die Initiative, Tom kämpfte sich zwar nochmals heran, aber am Ende war auch in diesem Satz mit (+8)  Pittrich der Sieger.
Stefan Berkmann bekam es danach mit dem Mannschaftsführer der Gäste, Geiger, zu tun. In diesem – von Sicherheitsbällen geprägten Spiel – war Geiger im Vorteil; ihm unterliefen weniger Fehler und sein Schupfspiel war sicherer. Als dann Stefan mehr Angriffsbälle wagte, kam er besser ins Spiel und gewann auch den 3. Satz. Der 4. Satz ging allerdings mit 11:4 klar an Geiger, er blockte die Angriffsbälle von Stefan besser als im Satz davor.

Nun folgte im hinteren Paarkreuz die Partie Erich Frei gegen Steber. Im Eröffnungssatz lief es hervorragend für Erich, seine Halbdistanzbälle kamen gut und er gewann (+7). Allmählich stellte sich Erich´s Gegner nun auf die Top-Spin-Bälle ein und blockte besser. Erich hingegen spielte die retournierten Halbdistanzbälle ungenauer und manchmal überhastet. Das führte zu Fehlpunkten. Leider zu so vielen, dass Steber die nächsten 3 Sätze knapp gewann (-7, -9, -10). Schade.
Nachdem Rüdiger Brundaler vor einer Woche 2 Matches gewonnen hatte, hoffte der Chronist auch gegen Finnung auf  Erfolge von Rüdiger. Im Spiel gegen Eckhart war das leider nicht der Fall. Rüdiger´s Angriffsbälle gingen oft ins Aus – oder auch ins Netz. Der Finninger hielt sich zurück, wartete geschickt ab und kam zu einem glatten 3:0 Erfolg (-8, -6, -6).
So war aus einer anfänglichen 4:1-Führung nun ein 4:5 Rückstand für das Moorenweiser Team geworden.

Aber Leib konnte danach tatsächlich wieder den 5:5 Gleichstand herstellen. Gegen Nico Neugebauer, der – bis auf ein Spiel –  bisher immer gegen Leib gewonnen hatte schaffte er die positive Überraschung. Worauf dieser Sieg zurückzuführen war konnte der Chronist nicht feststellen. Möglicherweise lag es an der Beweglichkeit und einer gewissen Lockerheit; Leib glaubte, dass seine Rückenmuskulatur an diesem Abend „recht gut in Schuss war“.
Dann hofften die Moorenweiser auf einen Sieg von Sebastian Josties gegen Boos. Aber Boos wählte eine ungewöhnliche Taktik. Er schupfte sehr viele Bälle und griff viel seltener an, als üblicherweise. Das war Gift für Sebastian´s Spiel, ihm unterliefen deshalb schmerzliche Fehler. In den ersten beiden Sätzen lief wenig (-6, -5). Den 3. Satz konnte Sebastian über den Kampf knapp mit 11:9 holen, aber im 4. Satz lief es wieder nicht optimal und es kam noch Pech dazu (-9). So ging diese Partie leider nach Finning, man merkte Sebastian auch die Enttäuschung an – gegen Neugebauer hatte er sich doch so brillant aus der Affäre gezogen..

Gut dagegen lief dann die nächste Partie von Thomas Piecha gegen Geiger. Tom attackierte, spielte schöne, präzise Angriffsbälle und war auch bei Konterduellen klar im Vorteil. Mit Aufschlägen verschaffte er sich mehrmals Vorteile und ließ seinem Gegner wenig Raum zur Spielentwicklung. Die Satzergebnisse (+5, +7, +6) sprechen eine deutliche Sprache; der Zwischenstand ist wieder ausgeglichen 6:6!
Dass Pittrich für Stefan Berkmann ein schwerer Brocken wird, war klar. Aber im 1. Satz lief praktisch alles für Stefan und er gewann problemlos (+4). Auch im 2. Satz konnte er zu Beginn die gefährliche Vorhand von Pittrich ausschalten, aber am Ende punktete der Finninger mit seiner Vorhand doch wieder und gewann knapp mit 11:9. Ein ähnliches Bild im 3. Satz, Stefan hatte sogar mehrere Satzbälle, aber in der Endphase traf „der Mann mit der Kappe“ wieder Vorhandschüsse und Stefan musste sich in der Verlängerung geschlagen geben (-11). Den 4. Satz holte sich Pittrich dann ohne große Schwierigkeiten (+6).

Was wird nun das hintere Paarkreuz bringen? Erich Frei trat gegen Dominikus Eckhart an. Leider fand unsere Nummer Fünf kaum in sein gewohntes Spiel. Der Finninger hatte relativ leichtes Spiel, er blockte gut und konnte so auf Fehler von Erich warten. Die Satzergebnisse waren deutlich und zeigen, dass wenig Siegchancen auf Moorenweiser Seite bestanden (-3, -7, -2).
Auch Rüdiger Brundaler konnte im nächsten Match das Blatt nicht mehr entscheidend wenden. Nach dem knappen (-9) Verlust des 1. Satzes keimte noch etwas Hoffnung auf, da Rüdiger eine schöne Aufholjagd gestartet hatte, die aber nicht von Erfolg gekrönt war. Im 2. Satz lag der Finninger immer in Führung und kam nun selbst mit einen Angriffsbällen zum Erfolg. Rüdiger haderte etwas mit sich und musste dann auch im 3. Satz anerkennen, dass Steber ziemlich geschickt seine Vorteile ausnutzt und oft problemlos punkten konnte.

Somit fiel der Sieg mit 9:6 an den TSV Finning. Bei Würstel und Bier wurde danach intensiv diskutiert. Den Moorenweisern wurde mit einem Punktverhältnis von 1:9 nach diesem Spiel der Ernst der Lage sehr deutlich vor Augen geführt…….     (R.L.)

Gegen den TSV 1882 Landsberg fehlten bei uns leider Thomas Piecha (krankheitsbedingt) und Martin Lay (Verletzung und private Renovierungsmaßnahme). Wir danken den bewährten Kräften Stefan Held und Rüdiger Brundaler, dass sie bei diesem Spiel eingesprungen sind. Ansonsten waren wir von 1 bis 4 mit Richard Leib, Sebastian Josties, Stefan Berkmann und Erich Frei besetzt.

Das erste Doppel ging mit 3:0 an Josties/Leib. Sie gingen konzentriert zur Sache und gewannen relativ sicher ihre Partie (+6, +6, +7). Sebastian streute einige spektakuläre Vorhandbälle ein, die für großen Respekt bei den Gegnern sorgten.
Gegen das Landsberger Spitzendoppel Dylla/Torma gingen Berkmann und Frei mit 1:0 Sätzen in Führung, danach allerdings kam vor allem Dylla mit seinen gefährlichen Angriffsbällen besser ins Ziel. Die nächsten 3 Sätzen gingen für Moorenweis somit leider verloren (-9, -5, -6).
Und unser Doppel 3 hielt gegen Scholle/Demirkiran gut mit, vergab im 1. Satz die Chance zum Satzgewinn und holte sich den 2. Satz. Im 3. Satz aber riss der Faden bei Stefan und Rüdiger gehörig (-1). Auch im 4. Satz fanden die Beiden nicht wieder ihr gutes Spiel aus den Eröffnungssätzen und verloren mit -5. Die Lechstädter führten somit nach den Doppeln mit 2:1.

Das vordere Paarkreuz brachte aber dann 2 Pluspunkte. Leib gewann gegen den sehr aggressiv angreifenden Akin 3:1, wobei unserem Oldie manchmal Blockbälle gelangen, die für seinen Gegner unerreichbar waren. Außerdem war Akin mit seinen Angriffsbällen nicht immer treffsicher, einige gingen doch am Tisch vorbei.
Ein sehr spannendes Spiel lieferten sich Josties und Dylla. Beide Spieler griffen bedingungslos an und so gab es bemerkenswert schnelle Ballwechsel zu sehen. Nach einem 11:4 im dritten Satz für Sebastian, dachte man, der Bann wäre gebrochen, aber Dylla kam mit seiner guten Rückhand wieder ins Spiel und erzwang einen 5. Satz. Der verlief extrem spannend, Sebastian hatte mehrere Matchbälle und brachte dann mit dem 4. Matchball den Sieg nach Hause (+10).

Im mittleren Paarkreuz erhöhte Stefan  Berkmann souverän auf 4:2 gegen Scholle. In 3 Sätzen (+4, +6, +8) konterte und blockte er Scholle ziemlich mühelos aus. Stefan war sicherer in seinem Spiel und konnte so auf die Fehler seines Gegner warten, eine sehr überzeugende Leistung!

Auch Erich Frei überzeugte gegen Torma in den ersten beiden Sätzen. Gute Angaben und Angriffsbälle aus der Halbdistanz waren die Basis für eine 2:0 Satzführung. Danach ging der 3. Satz knapp verloren (-9) und es schlichen sich leichte Unsicherheiten im Angriffsspiel bei Erich ein. Knapp und leider auch unglücklich gingen die nächsten beide Sätze für Erich verloren und der Zwischenstand war dann 4:3 für uns Gastgeber.

Über 5 Sätze ging im nächsten Spiel auch Stefan Held (unter spezieller Beobachtung von der Zuschauertribüne) gegen Demirkiran. Es wurde geblockt und gekontert, schnelle Ballwechsel waren an der Tagesordnung und Spannung lag immer in der Luft. Stefan spielte viele Bälle gut, war aber bei der Eröffnung seines eigenen Angriffsspiels nicht immer erfolgreich. So musste er am Ende leider dem Gegner zum Sieg gratulieren. (+9, -8, -6, +8, -8).
Sehr gut machte danach Rüdiger Brundaler seine Sache gegen Böhme. Gegen den Störbelag seines Gegners kam er immer wieder mit sicheren Angriffsbällen zum Erfolg. Die Vorhandschüsse des Landsbergers konterte er zudem auch oft platziert zurück und konnte nach dem 1:1 Zwischenstand nach Sätzen, den wichtigen 3.Satz für sich holen (+9). Der 4. Satz lief dann relativ locker und Rüdiger spielte sehr souverän und konzentriert das Spiel nach Hause. Bemerkenswert!

5:4 war der „Halbzeitstand“.

Leider ging das nächste Spiel für Moorenweis „in die Hose“. Der Abteilungsleiter war dem Angriffswirbel von Dylla nur bedingt gewachsen. Es ging zwar über 5 Sätze, aber der Sieg fiel nach Landsberg. Eine 8:6 Führung im 4. Satz konnte Leib nicht zum Matchgewinn ummünzen, er war manchmal einfach zu langsam und konnte sicher geglaubte Bälle nicht verwerten. Das Alter fordert seinen Tribut.
Sebastian Josties hingegen hatte nur in den ersten beiden Sätzen mit dem unkonventionellen Angriffsspiel des Lechstädters Sami Akin (-15, +9) Probleme. Dann hatte er sich besser eingestellt und traf mit der Vorhand oft und sicher. Akin erkannte das auch in seinen Kommentaren während des Spiels voll an und gratulierte unserem Youngster zum verdienten 3:1 Sieg.

Im mittleren Paarkreuz holte dann Stefan Berkmann in 5 Sätzen den nächsten Punkt in einem sehr engen Spiel gegen Torma. Dabei hatte unser Mann auch in einigen Situationen mit Netz- und Kantenbällen Glück. Stefan hätte seine guten Angriffsbälle ruhig öfter einsetzen dürfen. Aber es reichte auch so zum Sieg und der Zwischenstand war nun 7:5 für die Gastgeber.
Und anschließend sah es noch besser aus, denn Erich Frei gewann die ersten beiden Sätze gegen Scholle. Im 3. Satz allerdings ging es ganz schnell mit (-4) gegen Erich. Im 4. Satz konnte der Landsberger auch gut punkten und holte ihn mit +7. Man merkte, dass Erich mittlerweile etwas verunsichert war. Und im Entscheidungssatz war extreme Spannung geboten. Die Fans unterstützen jeden Punktgewinn von Erich mit Beifall, aber es nützte am Ende leider nichts. Denkbar knapp fiel der Sieg mit 11:9 an den Landsberger.

Was macht nun das hintere Paarkreuz? Stefan Held hatte mit Böhme, der eine gute Beinarbeit zeigte, Probleme. Bei den Konterduellen störte Böhme mit seinem Abwehrbelag auf der Rückhand Stefan immer wieder und zwang ihn zu Fehlern. Bei den Konterduellen über die Vorhandseite war Stefan hingegen eher im Vorteil. Aber bei den Tempowechseln, die Stefan zu Angriffsversuchen nutzte, war Böhme im Vorteil und schmetterte diese Bälle mit der Vorhand erfolgreich. Es war ein knappes Match (-11, -9, +6, -10), aber der Sieg ging nach Landsberg.
Rüdiger Brundaler überzeugte auch in seinem zweiten Match. Er gewann gegen Demirkiran mit 3:1 Sätzen und war sowohl mit der Rück- als auch der Vorhand im Angriffsspiel erfolgreich. Sein Gegner konnte da nur bedingt mithalten und gratulierte Rüdiger zum Sieg.

Nun musste das Schlussdoppel die endgültige Entscheidung bringen. Dylla, der Landsberger Spitzenmann, griff in diesem Match permanent kompromisslos an und konnte auch oft punkten. Die beiden Moorenweiser ließen dagegen einige Chancen liegen, die durchaus zu Pluspunkten hätten führen können. Und das Glück war definitiv nicht auf der Seite von Sebastian und Richard. Einige Netz- und Kantenbälle halfen den Landsbergern oftmals weiter. Alle 3 Sätze endeten mit 2 Punkten Differenz (-9, -9, -10) und so wurden insgesamt die Punkte bei diesem Punktspiel geteilt.  

Nun sind wir voll im Abstiegskampf angekommen – nur Hurlach steht momentan ohne Punktgewinn noch hinter uns in der Tabelle!     (R.L.)

Wieder mal ein Pokalspiel für den Chronisten beim Nachbarverein in Adelshofen!
Wir kamen als klarer Favorit in die Halle – sogar einen Fan hatten wir dabei.
Als Spieler waren Stefan Berkmann, Erich Frei und Richard Leib aufgeboten, das Doppel bildeten Stefan und Erich.

Den ersten Punkt sicherte uns dann auch Erich gegen Schöpf souverän mit 3:0 Sätzen (+9, +7, +3). Erich war einfach sicherer im Angriffsspiel und punktete mit seiner Vorhand, zudem brachten auch einige Rückhandschüsse seinen Gegner in Verlegenheit. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung.

Den 2. Punkt erkämpfte Stefan gegen Drothler, das Match verlief etwas knapper als bei Erich. Der Adelshofener brachte seine gefährliche Vorhand sehr oft ins Ziel und stellte damit Stefan im ersten Satz vor Probleme (-9). Danach korrigierte Stefan seine Taktik etwas und spielte mehr auf die Rückhand seines Gegners. Das ging dann in den nächsten 3 Sätzen gut und Stefan konnte jeweils knapp die Oberhand behalten (+8, +11, +13).

Im Duell der alten Herren, die auch beide Abteilungsleiter sind und zusammen mehr als 140 Jahre an den Tisch brachten, holte der Moorenweiser Oldie Richard Leib gegen Peter Sedlmeier relativ sicher den 3. Punkt für sein Team (+4,+3,+3).

Das Doppel verlief sehr spannend. Die ersten beiden Sätze fielen sehr knapp an Drothler/Sedlmeier (+11, +9). Warum eigentlich genau dies so kam, war den beiden Moorenweiser Zusehern nicht klar. Vielleicht hilft ein kurzes Coaching? Drothlers Vorhand vermeiden und Sedlmeier schnell auf der Rückhand anspielen?
12:10 wurde der 3. Satz von Berkmann/Frei mit Schwierigkeiten gewonnen. Dann aber platzte der Knoten! Problemlos verlief der 4. Satz (+2) und auch der Entscheidungssatz war lange Zeit eine klare Sache. Erst am Ende ließen es die späteren Sieger lockerer angehen…. (+6).

Damit ist die nächste Pokalrunde erreicht, man wartet auf Moorenweiser Seite gespannt auf die Losfee.     (R.L.)

Eine herbe Auswärtsklatsche gab es für uns in Kaufering.
Verletzungen, Krankheiten und Studium verhinderten das Antreten der 1. Mannschaft in kompletter Besetzung; freundlicherweise waren Helmut Ungar, Holger Rapp und Ricardo Maasch zum Einsatz bereit; Richard Leib, Stefan Berkmann und Erich Frei waren aus der „Stamm-Sechs“ dabei.

Doppel 1 bildeten Stefan und Erich, die auch gegen Abe-Graf/Schlangen schon nach Sätzen 2:1 führten, leider vergaben sie im 4. Satz (-13) Matchbälle und der recht emotionale Günter Schlangen führte seinen Doppelpartner im 5. Satz mit +9 zum knappen Sieg.
Richard und Helmut als Doppel 2 waren nur im 1. Satz ein ebenbürtiger Gegner für Radtke/Schlenz (-9). Danach trafen die Kauferinger ihre Angriffsbälle noch besser und zeigten den Gegner ganz klar die Grenzen auf (-4, -5).
Ähnlich erging es Holger und Ricardo, die auch ohne Satzgewinn gegen Ram/Schubert blieben. Im 2. Satz lagen sie lange in Führung, aber dann schlugen die Angriffsbälle der Spieler vom Lech wieder präziser ein und im Ergebnisblock stand: -4, -8, -4.

Im ersten Einzel lag Stefan, der hier nach seiner Handverletzung sein Debüt in dieser Saison gab, schnell mit 0:2 Sätzen gegen den Angriffsspieler Radtke zurück, dann aber kam er mit seinen Block- und Konterbällen besser ins Spiel und schaffte den 2:2 Satzausgleich. Allerdings lief der Entscheidungssatz von Beginn an gegen ihn, knappe Bälle ins Aus und etwas Glück bei Radtke besiegelten den Satz mit -3.
Der Abteilungsleiter hätte vor seiner Partie gegen Schlenz gewarnt werden sollen. Er hat schon in der Saison 19/20 extreme Schwierigkeiten mit ihm gehabt, die sich dieses Mal wiederholten. Schlenz griff gut an und die Blockabwehr unseres Oldies versagte oftmals. Als er dann selbst Angriffsbälle spielte, war er meist zu unbeweglich und wurde selbst ausgeblockt. Höhepunkt des Misserfolges war der 4. Satz, in dem Leib mindestens 2 Satzbälle vergab. Eine herbe Enttäuschung.

Im mittleren Paarkreuz hatte Helmut gegen den Abwehrspieler Abe-Graf den erwartet schweren Stand. Der Kauferinger retournierte viele Angriffsbälle gut und war auch beim Schupfen sehr sicher. Helmut kam deshalb mit seinem Angriffsspiel, das beim Einspielen noch hervorragend funktionierte, nicht zum Erfolg und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren (-5, -5, -6).
Peter Ram, ein relativ kompromissloser Angriffsspieler, war eine schwere Aufgabe für Erich. Angriffsbälle dominierten das Match und es war für die Zuschauer viel „Action“ geboten. Aber der Spieler der Gastgeber hatte die bessere Durchschlagskraft und überzeugte in erster Linie mit der harten Vorhand. So blieb in den 3 Sätzen (-10, -7, -9) Erich jeweils ein Satzgewinn knapp verwehrt, er konnte sein Spiel aus der Halbdistanz nicht genügend erfolgreich umsetzen.

Dann war der stellvertretende Abteilungsleiter an der Reihe. Er traf auf Pascal Schubert, einen jungen Spieler, der über eine knallharte Vorhand verfügt, die extrem schnell gespielt wird, aber auch sehr sicher kommt. Es sah wirklich hervorragend aus, was dieser junge Nachwuchsspieler mit seiner Vorhand ablieferte. Bei der Rückhand ist noch Verbesserung nötig. Ricardo versuchte sie auch immer wieder anzuspielen, dennoch ging der Sieg nach Kaufering (+8, +5, +5).
Jetzt konnte nur noch Holger einen Punkt holen. Aber er hat noch zu wenig trainiert. Manche seiner harten Schüsse trafen ins Ziel, manche aber nicht. Sein Gegner, der emotionsgeladene Günter Schlangen, kämpfte, schrie und motivierte sich immer wieder während des Matches. Am Ende ging er auch mit +6,+8,+5, als Sieger vom Tisch und freute sich entsprechend.

Wir befinden uns mit 0:6 Punkten nun klar am Tabellenende, jetzt heißt es aber punkten…..     (R.L.)

Das erste Auswärtsspiel in dieser Saison führte uns zum Meisterschaftsfavoriten TSV Utting. Bei uns fehlte immer noch verletzungsbedingt Stefan Berkmann für den Stefan Held einsprang.

Alle 3 Eingangsdoppel wurden erst im 5. Satz entschieden!!
Josties/Lay holten einen 0:2 Satzrückstand gegen das Spitzendoppel von Utting auf und verloren den Entscheidungssatz mit -7. Berücksichtigt man noch das Faktum, dass die beiden Moorenweiser im 2. Satz mehrere Satzbälle vergaben – vielleicht wäre sogar mehr möglich gewesen?
Einen knappen Sieg holten Piecha/Leib gegen Schnappinger und den Jugendspieler Stöckl. Entscheidend war wohl, dass der junge Stöckl zwar mit seiner Vorhand wunderbare Angriffsbälle spielte, aber auf Schnittbälle in die Rückhand noch anfällig war; die Sätze 4 und 5 gingen nämlich jeweils mit 11:3 nach Moorenweis.
Danach sorgten Frei/Held für die erstmalige – und einzige Führung – unserer Mannschaft in diesem Spiel. Mit guten Angriffsbällen und konzentriertem Spiel rangen sie in einem sehr kampfbetonten Match Schneider/Preißinger 3:2 nieder. Spannung war immer gegeben und die Freude über den Sieg war bei uns groß.

Dann ging es in die Einzel – aber der erste Durchgang mit 6 Einzeln brachte leider keinen Sieg für uns.
Zuerst musste Sebastian Josties die Stärke von Matthias Hofmann anerkennen. Das Match endete mit 3:1 Sätzen. Der Uttinger war sehr schnell auf den Beinen und zeigte in den Sätzen 3 und 4 wahre Könnerschaft mit Angriffsbällen aus der Halbdistanz. Wir sind schon gespannt wie dieses Match in der Rückrunde verläuft, denn Sebastian will es „schon nochmal wissen“.
Danach musste der Abteilungsleiter mit 2:3 gegen Schnappinger klein beigeben. Immer wieder ließ sich unser Oldie auf Rückhand-Konterduelle mit dem „Anti-Top“-Belag seines Gegners ein. Und er verlor sie leider sehr oft. Da wäre vielleicht ein Schupfball öfter angebracht gewesen.

Im mittleren Paarkreuz reichte es für Martin Lay gegen Gratzl nur zu einem Satzgewinn. Gratzl war zu routiniert um in ernsthafte Schwierigkeiten mit Martin´s Schnittbällen zu kommen. Die Trefferquote der Vorhand-Top-Spins war bei Martin noch zu gering; vielleicht hilft da etwas Training.

Im nächsten Spiel erhöhte Stöckl gegen Thomas Piecha dann den Spielstand auf 5:2. Der jugendliche Uttinger kam in dieser  – von totalem Angriffsspiel geprägten Partie – mit seiner Vorhand öfter ins Ziel als Tom. Die Satzergebnisse von -12, -6, -10 zeigen, dass mehr möglich gewesen wäre, aber schlussendlich traf Tom zu wenige seiner Angriffsbälle.

Im hinteren Paarkreuz gab es nun wieder 2 Niederlagen in 5 Sätzen für uns.
Stefan Held kam gegen Schneider im Verlauf der Partie immer besser ins Konterspiel, was in einem 11:3 Satzgewinn im 4. Satz gipfelte. Da dachte der Chronist „jetzt hat er es“. Aber leider zeigte Stefan im 5. Satz eine unübersehbare (Nerven?)-Schwäche und ihm unterliefen unnötige Fehler. So ging das Match leider an den Uttinger Gegner.
Erich Frei hatte mit dem Angriffsspiel des jungen Elias Preißinger doch mehr Probleme als seine Mannschaftskameraden anfangs erwartet hatten. Mit seiner Vorhand war der Uttinger aus allen Lagen ein gefährlicher Angreifer und Erich kam mit seinen Gegen-Top-Spins nicht immer ins Ziel. Nach hartem Kampf musste Erich dann doch zum Sieg gratulieren.
Damit war Halbzeit und Utting führte 7:2 !!

Dann musste Leib gegen den starken Hofmann ran. Leib konnte nach Anfangsproblemen einige Top-Spins blocken und so das Spiel einigermaßen ausgeglichen gestalten. Als aber Hofmann dann auf Abwehr umstellte und hohe Ballonabwehrbälle mit viel Rotation spielte war Leib chancenlos. Diese Erfahrung hat der Abteilungsleiter schon vor einem Jahr im Rahmen eines Matches des Sommer-Team-Cups gemacht.

Anschließend aber kam Sebastian Josties an den Tisch. In einem fulminanten Angriffsspiel – meist auf die Rückhandseite seines Gegners – zeigte er eine extrem starke Leistung. Schnappinger hatte vor allem in den Sätzen 2 und 3 (-4, -3) praktisch kein Gegenmittel um das Feuerwerk von Angriffsbällen zu unterbinden. Ein starker Sieg von Sebastian gegen einen Gegner der immerhin mit 1646 TTR-Punkten zu Buche stand!

Einen weiteren Punkte sicherte uns dann Thomas Piecha mit einem 3:0 Erfolg gegen Gratzl. In dieser Partie lief das Angriffsspiel von Tom besser – sein Gegner konnte die Bälle bei weitem nicht so gut retournieren wie zuvor der junge Stöckl. Außerdem verschaffte sich Tom mit seinen Aufschlägen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, der sich in den beiden knappen Schlusssätzen (jeweils +9) bemerkbar machte.

Den Siegpunkt für Utting holte dann Stöckl gegen Martin Lay. Aber der junge Uttinger Angreifer hatte mit den Schnittbällen von Martin schwer zu kämpfen, ihm unterliefen immer wieder Fehler auf diese variantenreichen Bälle. Martin spielte wirklich gut und wenn manchmal noch einer der Vorhandbälle auf den Tisch gekommen wäre…. dann wäre mehr möglich gewesen.

Zur Vervollständigung sei noch erwähnt, dass Stefan Held ein vorgezogenes Match gegen den jugendlichen Preißinger gewonnen hat – aber leider kam es nicht mehr in die Wertung.

Somit stehen wir nach 2 Spieltagen noch ohne Pluspunkt am Tabellenende.     (R.L.)

Zum 1. Punktspiel in der neuen Saison 22/23 traten unsere Gäste in kompletter Besetzung an, wir ersetzten die verletzten Sebastian Josties und Stefan Berkmann durch Stefan Held bzw. Rüdiger Brundaler; die anderen Spieler auf den Positionen 1 bis 4 waren Richard Leib, Thomas Piecha, Martin Lay und Erich Frei.

Piecha/Leib als Doppel 1 waren gegen Weischenberg/Wöhnl immer gefordert. Vor allem Weischenberg überzeugte mit guten Angriffsschlägen, die vor allem Leib sehr zu schaffen machten. In einem umkämpften Match ging es in den 5. Satz. Am Ende hatten die beiden Moorenweiser dank der guten Bälle von Tom Piecha das bessere Ende mit +9 für sich.

Lay/Brundaler hielten gegen das Doppel 1 von Herrsching Struß/Sepperl gut mit und konnten auch den 2. Satz gewinnen. Insgesamt reichte es aber nicht zu mehr, da die Gäste im schnellen Spiel mit Block- und Konterbällen Vorteile hatten; dennoch fanden die Beteiligten die Leistung der Verlierer respektabel.

Im 3. Doppel ging es sehr spannend zu. Die ersten beiden Sätze wurden in der Verlängerung entschieden; 12:10 der 1. Satz für Moorenweis und im 2. Satz vergaben Frei/Held leider Satzbälle (-10). Im 4. Satz waren unsere beiden Spieler mit 11:4 die klaren Gewinner und der Chronist sah sie beide eindeutig auf der Siegesstraße. Aber leider waren die Herrschinger Routiniers nervenstärker und schaukelten mit 11:7 den Sieg nach Hause. Schade – da wäre mehr drin gewesen.

Gegen Weischenberg, der vor einem Jahr noch klar gegen Leib gewonnen hatte, drehte dieses Mal der Abteilungsleiter den Spieß um. Dem Mann vom Ammersee unterliefen doch einige leichte Fehler, – auch Fehlaufschläge – am Ende wurde aus einem 1:2 Satzrückstand noch ein 3:2 Matchgewinn.  Moorenweis hatte wieder ausgeglichen, es stand 2:2.

In der nächsten Partie wäre ein weiterer Moorenweiser Sieg möglich gewesen. Piecha war zwar nicht voll überzeugend mit seinem Angriffsspiel, hatte aber im 4. Satz gegen Struß bei einer 2:1 Führung in den Sätzen einen Matchball bei 10:9. Leider fand Tom´s Angriffsball nicht ins Ziel und der junge Herrschinger Kapitän konnte diesen Satzgewinn gerade noch ergattern. Im 5. Satz zeigte sich Struß recht abgebrüht und ging als Sieger vom Tisch.

Im mittleren Paarkreuz machte sich dann der Trainingsrückstand von Martin Lay deutlich bemerkbar. Er hätte gegen Sepperl seine gefährlichen Schupfbälle öfter einsetzen können, aber leider waren die Unsicherheiten unübersehbar. Dadurch kam der Herrschinger zu einem relativ ungefährdeten Sieg (-7, -7, -4).

Erich Frei hingegen hatte mit dem Herrschinger Neuzugang aus Inning, Rudi Rölz, wenig Probleme. Das Abwehrspiel des Herrschingers kam Erich sehr entgegen. Er konnte seine Angriffsbälle aus der Halbdistanz sehr platziert einsetzen und war damit meist erfolgreich. Nach 4 Sätzen konnte er als Sieger den Tisch verlassen, nur der 3. Satz ging mit -2 daneben. Warum das so war, darüber rätselten seine Mannschaftskameraden lange.

Anschließend ging Stefan Held gegen Wöhnl in die Box. Gut vorbereitet konnte Stefan sein schnelles Konterspiel immer wieder mit Erfolg umsetzen. Er zwang seinen Gegner zu Fehlern, oder ihm gelangen selbst gute Endschläge, die zum Punktgewinn führten. Das Spiel verlief sehr spannend, nach 4 Sätzen (+8, -8, +4, +8) war Stefan siegreich. Der Spielstand war wieder ausgeglichen 4:4.

Dann kam Rüdiger Brundaler gegen Karl Rellensmann an die Reihe. Der Mann vom Ammersee stellte aber mit seinem unorthodoxen Spiel Rüdiger vor ungeahnte Probleme. Rüdiger fand nie zu seinem Angriffsspiel, viele Bälle gingen einfach ins Aus und so gab es mit -7, -2, -5 in diesem Einzel eine herbe Niederlage für Rüdiger. Der Halbzeitstand war somit 4:5.

Leib hoffte dann gegen Struß wieder auf 5:5 ausgleichen zu können. Aber es blieb bei Hoffnungen. Zwar führte unser Oldie mit 2:0 Sätzen, danach aber kam Struß besser ins Spiel und war mit seinen Vorhandbällen Chef am Tisch. Im 3. Satz war es zwar noch knapp (-9); Richard vergab dabei auch einige Chancen leichtfertig, aber in den beiden Schlusssätzen war er immer im Rückstand und musste sich mit jeweils -7 geschlagen geben.

Ähnlich erging es auch Thomas Piecha gegen Weischenberg. Thomas kam mit seinen Angriffsbällen nur bedingt zum Erfolg, einige fanden nicht wie gewohnt ihr Ziel. Die ersten 3 Sätze endeten alle mit 2 Punkten Differenz, allerdings war Weischenberg 2 Mal der glücklichere Spieler. Im 4. Satz aber reichte es für Tom nicht mehr (-6) und der Sieg fiel nach Herrsching – das vordere Paarkreuz konnte somit in diesem Mannschaftskampf leider nur einen Punkt erringen….

Danach ging auch das 2. Spiel von Martin Lay leider verloren. Gegen Rölz war er anfangs gut im Spiel, konnte aber eine Führung im 1. Satz nicht verwerten und verlor ihn mit 10:12. Danach stellte sich Rölz besser auf die Schupfbälle von Martin ein und zeigte eine sehr sichere Ballführung. Die Angriffsbälle von Martin gingen dann leider oft neben den Tisch. Rölz gewann die Sätze 2 und 3 mit +6 bzw. +3 relativ ungefährdet.

Sehr gut machte es dann wieder Erich Frei. Gegen Jonas Sepperl war er mit seinem Angriffsspiel eindeutig überlegen. Vorhand-Topspin und Rückhandschüsse waren die Grundlagen zum Erfolg. In 3 Sätzen (+6, +7, +9) besiegelte Erich das Schicksal von Sepperl und besserte durch die beiden Erfolge sein TTR-Punktekonto erheblich auf!! Zwischenstand 5:8.

Schafft Stefan Held gegen Rellensmann den 6. Punkt für Moorenweis? Dass es schwer wird, zeigte der 1. Satz, in dem der Ammerseer mit überraschenden und harten Angriffsbällen punktete (11:4). Dann kam Stefan im Konterspiel besser zurecht und holte den 2. Satz mit +9. Der 3. Satz ging wieder an Rellensmann, Stefan´s Tops-Spin waren zu langsam und zu hoch, der Gegner schoss diese Bälle immer wieder ab. Den 4. Satz holte sich Stefan erneut mit +9, da muss doch noch was gehen!! Führung für Stefan im 5. Satz, aber am Ende wurde es eine Nervensache und der alte Routinier aus Herrsching hatte die Ruhe weg und gewann 14:12.

Somit ging das Eröffnungsspiel mit 5:9 verloren. Gute Besserung für die Verletzten. Die nächste Partie in Utting am Montag 26.9. wird vermutlich noch schwerer – aber wir werden uns reinhängen!     (R.L.)

Wieder führte uns die Pokalauslosung nach Gröbenzell – dieses Mal war die 5. Mannschaft unser Gegner. Da es sich dabei um ein Team der Kreisklasse C handelt, fuhren wir als Favorit zu diesem Match. Der Mannschaftsführer konnte ein Team in folgender Aufstellung nominieren: Sebastian Josties, Erich Frei und Richard Leib.
Bei den Fans in der Halle war Moorenweis eindeutig in der Überzahl! Dieses Faktum motivierte sicherlich die Mannschaft noch stärker.

Den ersten Punkt holte dann auch Josties gegen Kammermeier souverän mit 3:0 Sätzen (+3, +6, +9). Der junge Gröbenzeller legte im Laufe des Matches seinen Respekt etwas ab – schlussendlich aber reichten seine Angriffsschläge nicht aus um Sebastian wirklich ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Den 2. Punkte erkämpfte Erich gegen Ammerl, den anderen Gröbenzeller Youngster in dieser Mannschaft (+6, +9, +6). Erich spielte seine langjährige Routine voll aus und verschaffte sich mit variantenreichen Aufschlägen entsprechende Vorteile, die er auch in klare und eindeutige Punktgewinne umwandeln konnte. Ammerl kämpfte zwar bravourös, aber am Ende reichte es nicht.

Im Duell der alten Herren, die zusammen mehr als 145 Jahre an den Tisch brachten, holte der Moorenweiser Oldie gegen Willi Silbereisen den 3. Punkt für sein Team. Richard bemühte sich um ruhiges und gleichmäßiges Spiel, was ihm auch bei seinem 3:0 Sieg gelang. Alle 3 Sätze (!) endeten 11:4 für den Abteilungsleiter.

Das Doppel, bei dem Moorenweis in der Aufstellung sehr flexibel disponierte, gewannen Josties und Frei – parallel zum Match der beiden Senioren – gegen die beiden jungen Gröbenzeller Vertreter ebenfalls mit 3:0. Einige Ballwechsel waren wirklich sehr sehenswert und wurden von beiden Fans im Moorenweiser Lager entsprechend beklatscht. Folglich war das ganze Pokalspiel auch in relativ kurzer Zeit abgewickelt: 35 Minuten – 4:0 Punkte bei 12:0 Sätzen für den TSV Moorenweis!!

Das Team feierte anschließend in entspannter Atmosphäre den Sieg im Moorenweiser Sportlerheim und besprach dabei noch den einen oder anderen Punkt. Einige der gespielten Sätze wurden ausführlichst und wortreich nachgezeichnet.
Wir warten jetzt auf die nächste Auslosung. Traditionell sollte uns die Los Fee wieder mal nach Althegnenberg lotsen.

TSV Rott/Lech gegen TSV Moorenweis 9:5

Nachdem wir in der Punktrunde den 2. Platz belegt hatten, konnten wir noch an der Relegationsrunde zum Aufstieg in die Bezirksliga, die am 30.4. in Rott/Lech ausgespielt wurde, teilnehmen.

Zuerst mussten wir gegen die Gastgeber antreten. Sie spielten in kompletter Besetzung. Wir boten folgende Mannschaft auf: Richard Leib, Sebastian Josties, Thomas Piecha, Erich Frei, Stefan Held, Rüdiger Brundaler. Die Doppelbesetzungen waren Piecha/Leib, Josties/Frei und Held/Brundaler.

Nach den Eingangsdoppeln stand es 2:1 für die Mannschaft aus dem Landsberger Kreis. Ihr Spitzendoppel Salzmann/Proksch gewann gegen Josties/Frei die ersten beiden Sätze jeweils knapp in der Verlängerung, der dritte ging klar nach Moorenweis; aber am Ende besorgte Salzmann mit seinen Angriffsbällen doch den Sieg für Rott.
Bei Piecha/Leib lief es gerade anders herum. Sie gewannen die ersten beiden Sätze nach Rückständen gegen Wagner/Erhard in der Verlängerung und waren im dritten Satz ohne Chance. Im 4. Satz aber hatte sich Tom warmgelaufen und traf viele herausragende Bälle. Damit war der 1:1 Ausgleich geschafft.
Unser drittes Doppel überraschte gegen Gaukler/Stuhlmiller im 1. Satz und holte nach Rückständen noch einen 12:10-Satzgewinn heraus. Aber leider riss dann der Faden bei Rüdiger und Stefan, die nächsten 3 Sätze gingen relativ deutlich (-6, -3, -4) an die Gastgeber.

Dann musste Sebastian gegen den Spitzenmann von Rott an den Tisch. Und prompt konnte er den ersten Satz für sich holen (+8). Allerdings drehte Salzmann in den nächsten beiden Sätzen den Spieß um und ließ mit seinen Vorhandbällen Sebastian wenig Chancen (-4, -5). Doch im 4. Satz war Sebastian wieder auf Augenhöhe mit seinem Gegner und landete gute Vorhandbälle. Er hatte sogar einen Satzball, aber leider vergab er die Chance und musste sich am Ende mit 10:12 geschlagen geben.

Leib gewann gegen Wagner den 1. Satz klar (+3) und führte auch im zweiten Satz schon 8:2. Dann aber ging beim Abteilungsleiter sehr viel schief. Plötzlich stand es 8:8, und nur „irgendwie“ konnte er den zweiten Satz gewinnen. Auch im 3. Satz fand Leib nicht zu seinem Spiel, aber weil Erhard einige Chancen liegen ließ, fiel am Ende das ganze Match nach Moorenweis, neuer Zwischenstand 3:2 für Rott.

Im mittleren Paarkreuz spielte Erich gegen Wagner gut mit, aber immer wieder war der Spielführer der Gastgeber bei den Angriffsbällen sicherer und konnte Punkte gewinnen. Im 3. Satz war es am knappsten, Erich hatte zwar Satzbälle, Erhard mit +13 dennoch das bessere Ende für sich.
Ebenfalls mit 0:3 musste sich Tom gegen Proksch geschlagen geben. Seine Angriffsbälle waren nicht immer von Erfolg gekrönt und Proksch hatte auch gute Blockbälle auf Lager. -8, -7, -8 waren die Satzergebnisse; Tom musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

Im hinteren Paarkreuz war Rüdiger in den beiden Anfangssätzen gegen Gaukler auf verlorenem Posten (-2, -6). Aber plötzlich zeigte er mehr Körperspannung und griff überlegter und planvoller an. Und schon lief es besser; zwei Satzgewinne mit +9 waren der Lohn. Die Mannschaftskameraden hofften auf den 5. Satz, aber vergeblich, einige Angriffsbälle von Rüdiger gingen leider ins Aus und Gaukler war der Sieger (+6).

Stefan Held, nach überstandener Verletzung wieder erstmals dabei, kam gegen Stuhlmiller nicht gut zurecht. Die langsamen Schupfbälle des Gegners waren Gift für sein Spiel; nur selten kam es zu schnellen Konterduellen – der bevorzugten Spielweise von Stefan. So musste er sich mit 0:3 geschlagen geben und man vereinbarte bei der Heimfahrt, dass schnelle Top-Spins auf Unterschnitt öfter ins Moorenweiser Trainingsprogramm aufgenommen werden müssen. Rott führte inzwischen 7:2!

Und auch das nächste Match (Salzmann gegen Leib) gewann Rott. Richard gewann mit konsequentem Spiel auf die Rückhand den ersten Satz. Dann allerdings umlief Salzmann viele Rückhandbälle und zog sehr gekonnt mit der Vorhand an. Einige Blockbälle von unserem Oldie waren zwar erfolgreich, aber Salzmann brachte seine Vorhandbälle immer öfter und teilweise spektakulär ins Ziel. So fielen die nächsten 3 Sätze knapp an Salzmann (-8, -9, -13).

Dann aber holte Sebastian Josties mit 3:0 gegen Wagner den 3. Punkt für unser Team. Engagiert griff er an und setzte seiner Gegner immer unter Druck. Wagner konnte manchmal erfolgreich mit Gegenschüssen antworten, aber es war am Ende zu wenig; Sebastian konnte sich über einen schönen Sieg freuen.

Als nächster ging Tom gegen Erhard an den Tisch. Erhard nutzte in den ersten beiden Sätzen den Heimvorteil und gewann mit +8 bzw. +7. Dann aber kam Tom bedeutend besser ins Spiel; er zeigte im Angriff mehr Initiative und gewann den 3. Satz mit +3. Dieses Angriffsspiel setzte er auch in den nächsten beiden Sätzen fort und war immer Herr der Situation. Ungefährdet konnte er auch die Sätze 4 und 5 jeweils mit +5 überlegen nach Hause bringen. Ein schöner Erfolg!

Und Erich verkürzte auf 8:5 – dieses Spiel war sehr spannend. Alle 4 Sätze endeten mit 2 Punkten Differenz. Erich griff aus der Halbdistanz mit Vorhandbällen an, seine Rückhand brachte er oft mit harten Schüssen ins Ziel. Der Gegner war eher mit Blockbällen aktiv. Das Spiel wogte hin und her, am Ende hatte aber Erich das bessere Ende für sich und er stand nach dem Spiel mit 1418 TTR-Punkten zu Buche.

Den Schlusspunkt setzte dann allerdings Rott. Im Duell Held gegen Gaukler konnte Stefan gegen das sicherheitsorientierte Spiel von Gaukler nur im 3. Satz (+4) das richtige Mittel finden. In den anderen Sätzen war Gaukler einfach sicherer am Ball und kam zu den erfolgreichen Spielzügen. Er spielte seine Routine gekonnt aus und beendete damit das gesamte Spiel! Endergebnis 9:5 für Rott!!

TSV Unterpfaffenhofen-Germering – TSV Moorenweis 9:1

Nach der Mittagspause ging es nun in gleicher Besetzung gegen den Favoriten dieser Relegationsrunde, den TSV Unterpfaffenhofen-Germering, weiter.

Alle 3 Eingangsdoppel fielen nach Unterpfaffenhofen, aber wir wehrten uns! Josties/Frei gewann gegen Kostin Georg/Brunnhuber den 1. Satz mit +4 ! Die Gegner spielten dann ein konzentrierteres Angriffsspiel, dennoch hielten Sebastian und Erich mit. Am Ende gewannen die Unterpfaffenhofener den 4. Satz mit 15:13 und hatten den ersten Punkt gewonnen.

Noch knapper ging es im nächsten Doppel zu. Über 5 Sätze ging die Partie, vier Mal mit 2 Punkten Unterschied. Tom und Richard führten zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen weil sie gegen den jungen Kevin Li immer wieder punkten konnten; während die Gegner mit Simon Kostin den überragenden Akteur in diesem Doppel stellten. Der 4. Satz endete +11 für die Gegner, Richard ärgerte sich über einige unnötige Rückhandfehler. Und auch im 5. Satz war es immer ein „knappes Höschen“. Mit 11:9 behielten die beiden jungen Germeringer die Oberhand.

Etwas deutlicher mit 3:0 endete das 3. Doppel. Stefan und Rüdiger mussten die Überlegenheit von Yin/Candan wirklich anerkennen; die Gegner kamen – vor allem im ersten Satz – mit ihrem Angriffsspiel immer wieder zum Erfolg und legten damit einen Grundstein für den Gesamterfolg des Teams.

Auch Sebastian Josties hatte in seinem Match gegen Simon Kostin wenig zu bestellen. Der Spitzenspieler der Germeringer ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen, mit +4, +5, +4 siegte er glatt, aber auch wegen seiner sicheren Angriffsbälle – verdient.

Der Abteilungsleiter überraschte dann bei seinem Spiel gegen Georg Kostin mit dem Gewinn der ersten beiden Sätze. Sein Gegner kam mit einigen Schnittbällen nicht zurecht und machte dabei leichte Fehler. Richard blieb bei diesem Spiel auch im 3. und 4. Satz – 9 ging der 3. Satz verloren und im vierten Satz hatte unser Oldie Matchball – aber er vergab! Mit -10 ging der Satz nach Germering und im 5. Satz war der Ofen aus. Leib ärgerte sich über die vergebene Siegchance und war ohne Chance im Entscheidungssatz (-2).

Anschließend ging Erich gegen Alex Brunnhuber an den Tisch. In den ersten drei Sätze überzeugte unsere Nummer Vier voll und war mit seinem Halbdistanzspiel so erfolgreich, dass er 2:1 führte (7,-8, 8). Dann allerdings traf Brunnhuber seine Top-Spin-Bälle viel besser und sicherer. Erich kam immer wieder in schwierige Situationen und musste die restlichen beiden Durchgänge mit jeweils -3 abgeben.

Dann aber sorgte Thomas Piecha für den Ehrenpunkt. Gegen Yin gewann er mit sicheren Top-Spins den ersten Durchgang ungefährdet mit + 2. Im 2. Satz ließ er es lockerer angehen und gewann knapper mit +10. Der 3. Satz war bei Tom´s Angriffsspiel mit einigen Bällen durchsetzt, die wirklich extrem schwierig waren und deshalb nicht immer das Ziel trafen (-10). Im 4. Satz spielte er aber wieder konsequent auf Sieg und gewann klar mit +4!

Li ließ Rüdiger wenig Möglichkeiten, sein Angriffsspiel zu entfalten. Im Gegenteil, der Germeringer spielte schnelle und aggressive Bälle, bei denen Rüdiger dann manchmal zu spät dran war. Mit -5, -8, -5, siegte der Teenager deutlich; das Alter zollte der Jugend Tribut!

Einen sehr spannenden Kampf lieferte dann Stefan Held gegen den hohen Favoriten Ali Candan. Konterduelle und schnelle Ballwechsel sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel. Stefan übernahm oft die Initiative und führte auch mit 2:1 Sätzen. Dann kämpfte sich Candan immer wieder zurück und traf auch einige gute Bälle, während Stefan hie und da Chancen vergab. Zwei bewegte Schlusssätze fielen allerdings leider wieder nach Germering! Zum 4. Mal mussten wir uns mit 2:3 Sätzen geschlagen geben.

Und die fünfte 5-Satzniederlage erfuhr Richard Leib gegen Simon Kostin. Zwei knappe Sätze mit +10 und +9 konnte unser Spieler ergattern, aber im 4. und 5. Satz legte dann Kostin noch einen Zahn zu und der alte Moorenweiser sah dann auch wirklich gegen das Angriffsspiel seines Gegners „alt aus“ – zweimal -4 waren die Satzergebnisse.

Damit war für uns die Relegation beendet – Unterpfaffenhofen gewann anschließend gegen Rott/Lech und spielt nächstes Jahr eine Klasse höher. Wir bereiten uns nun auf die nächste Saison vor!     (R.L.)

Zum letzten Punktspiel der „Corona-Saison 21/22“ erwarteten wir zu Hause den TSV Gilching-Argelsried II. Wir spielten praktisch komplett, Rüdiger stieß von der 2. Mannschaft ins Team dazu.

Piecha/Leib als Doppel 1 brachten einen 3:0 Erfolg gegen Seemüller/Schierling mit nach Hause. Tom Piecha machte wie gewohnt das Spiel und Leib versuchte Fehler zu vermeiden. Mit +5, +7 und +3 fiel der Sieg auch klar aus und war nie gefährdet.
Auch das Doppel Josties/Frei punktete mit 3:1 Sätzen erfolgreich. Lediglich im 1. Satz (-8) waren Anlaufschwierigkeiten zu verzeichnen; danach kamen unsere beiden Spieler mit den unorthodoxen Blockbällen von Jutta Röpper gut zurecht und die Angriffsbälle von Gassenhuber waren nur selten von Erfolg gekrönt, aber die Moorenweiser Angriffsbälle trafen sehr oft ins Ziel.

Lay und Brundaler hielten ihr Doppel auch bis in den 5. Satz hinein offen. Dann allerdings waren sie mit ihrer Spielkunst am Ende, denn der Jugendliche Erik Pregla spielte an der Seite von Jost dann wirklich sehr gute Angriffsbälle und sicherte den ersten Punkt für die Gäste aus dem Landkreis Starnberg

Das erste Einzel im vorderen Paarkreuz gewann der „Rückrunden-Mannschaftsführer“ Richard Leib tatsächlich einmal ohne Satzverlust. Sein Gegner Gassenhuber konnte zwar immer wieder überraschende Schmetterbälle versenken, am Ende aber waren es zu wenige und Leib freute sich über die 3:1-Führung des Teams.

Sehr spannend in den einzelnen Sätzen verlief das Spiel von Sebastian Josties gegen Jutta Röpper. Dreimal behielt er mit 11:9 die Oberhand und punktete erfolgreich. Er kam mit seinen Angriffsbällen oft zum Erfolg, musste aber auch einige unorthodoxe Rückhandbälle von Röpper passieren lassen. Aber der Sieg war insgesamt verdient und sorgte so für ein schönes „Polster“ für den TSV Moorenweis.

Dieses Polster wurde vom mittleren Paarkreuz noch deutlich ausgebaut. Tom Piecha hielt den Gilchinger Mannschaftsführer Jost immer auf Abstand und konnte mit guten Aufschlägen, aber auch schönen Angriffsbällen überzeugen. Seine Mannschaftskameraden hatten trotz der manchmal knappen Satzergebnisse keine Sorge, dass Tom als Sieger den Tisch verlassen wird.

Überraschend war dann allerdings, dass Martin Lay gegen Seemüller ohne Schwierigkeiten mit +6, +7 +6 gewann. In der Vorsaison setzte es für ihn in Gilching noch eine herbe 0:3-Klatsche gegen den gleichen Gegner. Dieses Mal gelangen Martin sehr viel schnelle Top-Spins, gegen die Seemüller mit seinen langen Noppen kein Rezept hatte. Und auch bei langsamen Ballwechseln war unsere Nr. 4 meist der Gewinner. Der neue Zwischenstand: 6:1

Auf 7:1 erhöhte dann Erich Frei gegen Schierling. Nur im 1. Satz hatte er Anlaufschwierigkeiten und verlor mit -6. Dann aber sahen wir von Erich die gewohnten Angriffsbälle mit der Vorhand aus der Halbdistanz; manchmal von einem knallharten Rückhandball gekrönt. Schierling haderte mit seinem Schicksal und musste sich in den nächsten 3 Sätzen mit -4, -4 und -6 ganz klar geschlagen geben. Letztendlich ein relativ ungefährdeter Sieg.

Rüdiger Brundaler bekam es dann mit Erik Pregla zu tun, der schon im Doppel enorm überzeugt hatte. Der Jugendliche, der den höchsten TTR-Wert der Gastmannschaft hatte (1461), zeigte hervorragende Angriffsbälle und setzte Rüdiger immer enorm unter Druck. So verlor Rüdiger mit -7, -5, -5 deutlich. Pregla wird in der nächsten Saison sicherlich viel höher in der Gilchinger Rangliste geklettert sein. Zur Halbzeit führten wir dennoch 7:2 – es sah nach einem Sieg für uns aus!

Den machten dann auch die beiden Spieler aus dem vorderen Paarkreuz perfekt. Der Abteilungsleiter tat sich aber gegen Röpper hart; der 1. Satz ging glatt verloren, immer wieder war die Gilchingerin mit ihren Rückhandbällen erfolgreich. Dann spielte Leib mehr über die Vorhand und mit viel Schnitt, so konnte er die nächsten beiden Sätze positiv gestalten. Im 4. Satz fiel er wieder in sein Block- und Konterspiel zurück, aber am Ende reichte es zu einem knappen 13:11 im 4. Satz.

Den Schlusspunkt setzte dann Sebastian Josties, der im ganzen Match keinen Einzelsatz abgab. Nachdem er sich an die Noppen von Gassenhuber gewöhnt hatte, zog er sein Angriffsspiel auf und blockte, wenn es nötig war, auch die Vorhandbälle seines Gegners elanvoll zurück.
Im Ergebnis konnte man einen deutlichen (+9,+4,+5) Sieg notieren.
Und das Gesamtergebnis stand somit auch fest: 9:2 für Moorenweis

Fazit: Der Klassenerhalt ist geschafft – ja mit dem 2. Platz erreicht das Team sogar die Relegationsrunde!

Insgesamt gesehen war es natürlich eine schwierige Runde mit ungewohnten Herausforderungen. Freuen wir uns auf eine hoffentlich unterbrechungsfreie Saison 22/23.     (R.L.)

Im Achtelfinale des Bezirkspokals erwartete uns das schwere Los Pentenried II.
Die Pentenrieder kamen auch mit den erwartet 3 starken Herren Schmied, Kainz und Wegel. Moorenweis spielte mit Josties, Leib und Frei.

Die frei wählbaren Aufstellungen brachten dann folgende Partien:

Es begann Sebastian Josties gegen Christian Wegel. Der Pentenrieder erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner, der einen verdammt guten Vorhandblock spielt. Josties versuchte es immer wieder mit seinen Vorhandangriffsbällen, kam aber nur teilweise zu guten Treffern. Insgesamt erwies sich die „sächsische Blockmaschine“ als zu sicher und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Youngster zurück, der somit den Sprung über die 1600er TTR-Marke verpasste.

Erich Frei aber schaffte den Ausgleich zum 1:1!! Gegen Gerhard Kainz, der knapp unter 1600 Punkten stand, lieferte Erich eine herausragende Partie. Seine Top-Spins aus der Halbdistanz und die dazugehörigen Schüsse stellten Kainz immer wieder vor unlösbare Probleme. Erich führte nach Sätzen 1:0 und 2:1, musste aber immer wieder den Satzausgleich des extrem kämpferischen Gegners hinnehmen. Im 5. Satz aber lief es von Anfang an für Erich und das Entsetzen war Kainz ins Gesicht geschrieben. Mehrere unhaltbare Gewaltschüsse sorgten schlussendlich für den Sieg im 5. Satz!
Bravo Erich! Als Lohn steht Erich nun wieder ganz knapp über 1400 TTR-Punkten.

Dann hofften die Moorenweiser auf ihren Abteilungsleiter. Er gewann auch die ersten beiden Sätze gegen Schmied und dachte mit platzierten schnellen Bällen, das richtige Rezept gefunden zu haben. Schmied bewegte sich zu Beginn des Matches auch relativ wenig. Ab dem 3. Satz stellte der Pentenrieder Abteilungsleiter aber sein Spiel um und ergriff selbst mit Angriffsbällen die Initiative. Die nächsten beiden Sätze verlor Leib deshalb mit -9 und -7. Auch im Entscheidungssatz führte Schmied hoch und hatte Matchbälle. Leib kam aber nochmals zurück und glich zum 10:10 aus. Dann hatte unser Oldie selbst 2 Matchbälle, die er leider mit ungeschickten Konterbällen vergab. Am Ende hatte Schmied die besseren Nerven und gewann mit 15:13.

Nun sollte aber das Doppel für Moorenweis gewonnen werden. Josties/Leib hatten es mit Kainz/Wegel zu tun, einer Kombination, die schon „ewig“ zusammenspielt. Wieder war der schnelle Vorhandblock von Wegel ein Knackpunkt im Spiel, aber auch die Noppen von Kainz erwiesen sich vor allem für Leib als großer Stolperstein. Seine Laufarbeit war zu schwach und so kamen die Pentenrieder immer wieder leicht zu Punkten. Und trotz einer 2:1 Satzführung verloren die Moorenweiser die nächsten beiden Sätze mit -10 und -9. Vielleicht wäre in diesen beiden Sätzen etwas mehr Ruhe ein gutes Mittel gewesen, aber so freute sich Pentenried II über eine 3:1 Führung.

Sebastian Josties ging dann gegen Gerhard Kainz an den Tisch. Der 1. Satz ging mit -5 verloren, aber dann kam die Wende! Ein gut kämpfender und stark attackierender Josties übernahm die Initiative. Immer wieder hallten die Verzweiflungsschreie von Kainz durch die Halle. Die nächsten Sätze waren immer eng und spannend, aber Sebastian gewann alle 3 und revanchierte sich für die Niederlage gegen Wegel.

Auch Leib konnte schließlich einen positiven Zähler zum Gesamtergebnis beisteuern, indem er sich oftmals auf Konterduelle mit Wegel einließ. Der Vorhand der „sächsischen Blockmaschine“ wich Leib konsequent aus und spielte fast alle Bälle auf die Rückhand von Wegel. So kamen viele Punkte auf das Konto von Leib. Am Ende war es ebenfalls ein 3:1 Erfolg und die gesamte Partie stand wieder 3:3.

So musste die Entscheidung im letzten Einzel zwischen Erich Frei und Dieter Schmied fallen. Aber der Routinier Schmied ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Erich spielte gut und zeigte auch schöne Angriffsbälle, aber insgesamt reichte es nicht. Schmied behielt mit 7, 8 und 6 die Oberhand und die Moorenweiser konnten nur gratulieren.

Fazit: Mit einer Teilnahme am „Final Four“ wurde es wieder nichts….
Die nächste Aufgabe gegen Gilching steht jetzt bei den Punktspielen vor der Tür!     (R.L.)

Zum Duell mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter fuhren wir mit 3 Stammspielern der 1. Mannschaft (Sebastian Josties, Adrian Scholz und Richard Leib). Weiterhin im Team waren Erich Frei und Stefan Held und erstmals in dieser Saison auch Holger Rapp. Held und Frei waren bei der Anreise an den Lech so fokussiert, dass sie vergaßen Adrian in Geltendorf mitzunehmen.
Landsberg präsentierte wohl sein stärkstes Team; Kapitän Merkt war bei dem Match „non playing captain“, seine aktuelle Bilanz von 1:8 prädestinierte ihn vielleicht nicht zum Einsatz.

Nachdem alle Coronatests von dem „guten Geist“ der Landsberger, Simon Weber, abgenommen waren, ging es etwas verspätet los.

Die ersten beiden Doppel brachten jeweils deutliche 3:0 Erfolge für die Spitzendoppel, also Lind/Nauendorf auf Seite der Gastgeber und Josties/Leib bei den Gästen. Weit weniger deutlich war das 3. Doppel. Die Partie Weber/Förg gegen Frei/Held ging über 5 Sätze und unsere Männer führten schon 2:1 nach Sätzen. Der 4. Satz war auch sehr knapp (11:9) für Landsberg. Hoffnungen auf einen Matchgewinn für uns waren nicht unberechtigt, aber am Ende ging auch der 5. Satz mit -8 nach Landsberg. Eine 2:1 Führung nach den Doppeln hätte uns sehr gut getan.

Denn anschließend zeigte sich das vordere Paarkreuz von Moorenweis in guter Form.
Sebastian konnte Ulf Lind, den schwedischen Routinier in den Landsberger Reihen, nach hartem Kampf mit 3:0 bezwingen. Im ersten Satz holte er noch einen großen Rückstand auf, wehrte Satzbälle ab und gewann mit +10. Dann kamen seine Angriffsbälle noch besser und er wusste auch kämpferisch zu überzeugen. 2 verdient gewonnene Sätze (+8, +9) waren die Folge und das Team konnte sich über diesen verdienten Sieg wirklich freuen.
Der Abteilungsleiter holte dann gegen Jahn ohne Satzverlust den nächsten Punkt. Das 11:1 im Eröffnungssatz war natürlich Gift für die Konzentration unseres Oldies. Prompt hakte es im 2. Satz sehr deutlich und nur mit Mühe (+11) konnte der Satzgewinn eingefahren werden. Dieser Warnschuss half aber und im 3. Satz war der Satzverlauf (+5) wieder weniger spannend.

Im mittleren Paarkreuz bekam es Erich mit dem in dieser Saison noch unbesiegten Nauendorf zu tun. Der Landsberger konnte seine weiße Weste behalten, er war im Blockspiel sicher und konnte auch selbst immer wieder durch gut platzierte Angriffsbälle Punkte für sich verbuchen. Erich hatte sich im 3. Satz (9:11) dann besser zurechtgefunden, aber leider reichte es nicht zu einem Teilerfolg.

Auf einen Sieg hofften wir bei Adrian gegen Großkopf, hatte er ihn letztes Jahr doch bezwungen. Der erste Satz ging aber an den Lechstädter. Im 2. Satz kam Adrian von Beginn an gut ins Spiel und Großkopf traf mit seiner Rückhand zu wenig. Die Fehler von Großkopf reichten zum Satzgewinn (+7). Das ging im 3. Satz so weiter und Adrian lag immer in Führung. Bei einer 9:5 Führung änderte er sein Spiel. Er zog plötzlich schwierige Rückhandbälle – prompt ging der Satz mit 10:12 noch verloren. Das gab Großkopf Auftrieb und er gab im 4. Satz praktisch die Führung nicht mehr aus der Hand. Adrian konnte noch zum 10:10 ausgleichen, aber nach Ende des 4. Satzes (-10) war Großkopf der Sieger.

Anschließend kam Holger gegen Weber, der in jüngster Zeit seinen TTR-Wert erfolgreich auf 1477 gesteigert hatte, an die Reihe. Die ersten beiden Sätze brauchte Holger zum warmwerden, sie gingen an Weber (-5, -3). Dann aber setzte er konsequenter und geduldiger seine gefährlichen Schupfbälle ein, Weber zeigte sich verunsichert und gab den Satz mit –8 ab. Im 4. Satz war Holger absolut auf Augenhöhe mit Weber und lag auch teilweise in Führung. Aber er wurde in einigen Ballwechseln wieder ungeduldig und versuchte sich als Angriffsspieler. Das ging leider oft daneben. So konnte Weber den 4. Satz mit 14:12 noch an sich reißen und als Sieger den Tisch verlassen.

Einen heißen Kampf lieferten sich Linder und Stefan. Stefan eher im Angriffsmodus, sein Gegner als Block- und Konterspieler. Es ging über die volle Distanz! Stefan konnte seine beiden Sätze jeweils knapp mit +9 gewinnen, während Linder die Sätze 2 und 4 deutlicher mit +4 nach Hause brachte. Aber im 5. Satz spielte Stefan wie aus einem Guss und war nicht zu bezwingen. Die Angriffsbälle kamen gut dosiert auf den Tisch, Linder wurde mehr und mehr verunsichert, der Applaus der Mannschaftskameraden tat sein Übriges und der Mann von der Maisach hat den Mann vom Lech im 5. Satz mit 11:4 besiegt!
Eine knappes 4:5 aus Moorenweiser Sicht zur „Halbzeit“.

Schafft die Abteilungsleitung gegen Lind den Ausgleich? Im 1. Satz lief es ganz gut, die Blockbälle kamen und am Satzende stand ein +8. Im 2. Satz aber war Lind aggressiver und Richard war mit seinen Returns oft überfordert (-9). Nun aber ging irgendwie nochmals ein Ruck durch den Körper unserer Nummer 1; er war noch konzentrierter bei der Sache. Schnelle Bälle auf die Rückhand des Schweden sorgten für wichtige Punkte. Mit +6 und +7 brachte er die Partie dann nach Hause, der 5:5 Ausgleich war geschafft!
Und Sebastian erkämpfte dann die Führung gegen Jahn. Locker und ohne großen Stress holte er sich dieses Match ganz klar mit 3:0 Sätzen! Die einzelnen Sätze endeten +5, +5, +3. Das zeigt sehr deutlich die Souveränität dieses Sieges! Unser Youngster ging nach diesem Spiel wirklich sehr entspannt vom Tisch. Moorenweis führte wieder! 6:5. Nur nebenbei: Der neue TTR-Stern von Sebastian steht nun bei 1593!!

Im mittleren Paarkreuz stand Adrian nun vor der schweren Partie gegen Nauendorf. Er konnte in den ersten beiden Sätzen mithalten, aber eben nur mithalten. Zum Satzerfolg fehlte vielleicht manchmal eine kleine Taktikänderung oder auch die Geduld. -8 ging der 1. Satz verloren und der 2. Satz fiel mit -12 noch knapper an Nauendorf. Der 0:2 Satzrückstand raubte Adrian vielleicht etwas die Motivation, denn der 3. Satz ging extrem klar mit -3 verloren.
Aber vielleicht bezwingt nun Erich seinen guten Bekannten Großkopf im nächsten Spiel der Mitte! Vorige Saison, am 23.10.20, hat es noch geklappt. Der 1. Satz geht leider an Erich etwas vorbei (-3). Danach aber kommen seine Angriffsbälle und Großkopf muss sich im nächsten Satz deutlich geschlagen geben (+5). Permanente Spannung im 3. Satz! Aber trotz knapper Führung verliert Erich leider am Ende (-9). Dann wieder gute Punkte von Erich und Fehlschüsse vom Landsberger. Eine hohe zwischenzeitliche Führung für Erich; aber plötzlich wird es nochmals knapp. Am Ende ein hauchdünnes 11:9. Jetzt folgt der Schlusssatz! Leider nimmt sich Großkopf von Anfang an die Führung, er trifft auch öfter als Erich bei den Angriffsschlägen und bringt das Match mit 11:8 nach Hause. Schade.

Was passiert nun im hinteren Paarkreuz? Stefan gegen Weber – eine schwierige Partie! Es ging in der Tat für Stefan schwierig los. Weber blockte die Angriffsbälle relativ sicher und konnte auch selbst mit Überraschungsschlägen punkten. Schwupp – schon waren die ersten beiden Sätze verloren (-6, -8). Dann ließ es Stefan etwas vorsichtiger angehen und Weber zeigte dabei doch einige Unsicherheiten. Einige seiner Angriffsbälle gingen ins Aus und die Schnittbälle von Stefan erzielten Wirkung. Und so gingen die nächsten beide Sätze nach Moorenweis. Es folgt der nächste Entscheidungssatz! Und was passiert? Die Landsberger haben wieder das bessere Ende für sich. Ein hochkonzentrierter Weber schafft es, wie in den beiden Eingangssätzen, die Angriffsbälle zu blocken und trifft auch noch selbst. Mit – 4 war Stefan relativ weit weg vom Sieg.
2 Partien hintereinander im 5. Satz verloren. Das tut weh!
Kann nun Holger noch einen Punkt holen? Nein es klappt nicht! In 3 relativ glatten Sätzen (-4, -5, -7) ging das Spiel an Linder. Es könnte sein, dass sich Holger mit seinen überraschenden Ballonbällen keinen Vorteil verschafft hat. Aber absolut konsequentes Ballhalten ist für einen vor Kraft und Dynamik strotzenden Spieler wie Holger ein sehr schwieriges Unterfangen.

Fazit: Landsberg hat nun 4 Punkte Vorsprung. Mit einem kompletten Team wäre möglicherweise mehr drin gewesen. Aber vielen Dank an die Freunde aus der 2. und 3. Mannschaft, sie haben wunderbar gespielt. Insgesamt haben wir den Landsbergern gut Paroli geboten, mit einem Quäntchen Glück wäre ein Unentschieden eventuell möglich gewesen.     (R.L.)

Gegen den SV Igling konnten wir in folgender Besetzung antreten: Leib, Josties, Piecha, Scholz, Frei und Held. Igling hatte erstmal wieder, nach langer Verletzungspause, Storhas im Team, Fischer und Riekenbrauck sprangen für Pecka und Knopp ein. Insgesamt erwarteten wir ein sehr knappes Endergebnis.

Piecha/Leib als Doppel 1 brachten einen 3:0 Erfolg gegen Storhas/Fischer mit nach Hause. Das Zusammenspiel der Moorenweiser lief deutlich besser als jüngst in Prittriching. Tom Piecha war mit seinen Vorhandangriffsbällen sehr erfolgreich und Richard Leib brachte auch einige Bälle auf den Tisch. Am Ende stand ein 3:0 Sieg (+5, +9, +9) zu Buche.
Sebastian Josties und Adrian Scholz hatten gegen das Iglinger Spitzendoppel den Sieg schon auf dem Schläger. Sie führten im Entscheidungssatz 10:7, aber leider wollte der Siegpunkt nicht gelingen, der Satz ging 10:12 verloren. Igling konnte zum 1:1 ausgleichen.
Erich Frei und Stefan Held fanden gegen das eingespielte Doppel Söldner/Orr erst im 3. Satz adäquate Mittel, um den Angriffsbällen ihrer Gegner Paroli zu bieten. Aber auch in diesem Satz reichte es nicht ganz, so steht in den Annalen nun eine 0:3 Niederlage (-4, -5, -10) und eine 2:1 Führung für Igling nach den Eingangsdoppeln.

Im vorderen Paarkreuz gewann dann Leib überraschend glatt mit 3:0 gegen Storhas. In den Beratungen während der Satzpausen betonte Leib immer wieder, dass er hier mit sicherem Spiel sich wohl fühlt und keine unnötigen Risiken eingehen will.

„Sicheres Spiel“ war für Josties kein Mittel gegen Possmann. Nein, er versuchte seinen Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen um die gefährlichen Vorhandbälle von Possmann zu unterbinden. Das gelang Sebastian im 1. Satz noch nicht, im Verlauf der Partie aber immer besser. Possmann haderte mit seinem Spiel und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren! Moorenweis lag erstmals in Führung.

Das mittlere Paarkreuz konnte diese Führung halten. Tom Piecha kam mit dem klaren und sauberen Angriffsspiel von Christian Orr sehr gut zurecht. Immer wieder konnte er bei den „Rallyes“ den Schlusspunkt mit einem Schuss oder Top-Spin setzen. Sein Sieg (+9, +7, +3) war wirklich überzeugend.
Sehr überzeugend spielte auch im 1. Satz Adrian Scholz gegen Thomas Söldner. Mit guten Angriffsbällen traf er oft „ins Schwarze“ (+4). Danach aber blockte der Iglinger viel passiver und die Ballwechsel wurden länger. Das war ein entscheidender Nachteil für Adrian, denn irgendwann schlichen sich bei längeren Ballwechseln Ungenauigkeiten in die Schläge und die Bälle gingen ins Netz oder ins Aus. 3 relativ glatt verlorene Sätze waren die Folge (-2, -7, -6).

Nun aber fiel eine kleine Vorentscheidung im hinteren Paarkreuz. Erich Frei kämpfte in einem Spiel, das nichts für schwache Nerven war, Holger Riekenbrauck 3:2 nieder. Erich gelangen bemerkenswerte Bälle aus der Halbdistanz, aber sein Gegner ließ sich mit gutem Blockspiel nicht lumpen. Vielleicht trug aber auch die massive Unterstützung der Moorenweiser Fans einen Teil zum Erfolg bei. Oder war es doch das geschickte Time-out im 5. Satz? Erich gewann jedenfalls den Entscheidungssatz mit 11:9 und auf Moorenweiser Seite sah man überall zufriedene Gesichter.
Mit einer 6:3 Führung ging man in die „Halbzeit“, denn Stefan Held besiegte Alois Fischer mit 3:1. Die ersten 3 Sätze waren sehr knapp aus Moorenweiser Sicht (+10, -9, +9). Eine Mischung aus sicherem Angriffsspiel und kontrolliertem Blocken brachte Stefan in die Lage, immer wieder entscheidende und wichtige Punkte für sich zu verbuchen. Vielleicht hatte er auch 2 glückliche Bälle dabei, aber insgesamt war unser Mann wirklich überzeugend in diesem Match. Das bewies er dann im 4. Satz ganz besonders, den er ungefährdet mit +4 nach Hause spielte!

Was macht nun das vordere Paarkreuz? Der Abteilungsleiter hat unheimlichen Respekt vor Possmann. Im 1. Satz wurde es knapp, aber schlussendlich freute sich Leib über den 11:8 Satzgewinn. Danach spielte er Rollaufschläge um schnell ins Kontern zu kommen. Das war ein gutes Rezept, wie die Ergebnisse der nächsten beiden Sätze zeigten (+2, +5). Vielleicht lag es auch daran, dass sein Partner, mit dem er 1968 Vizekreismeister im Jugend-Doppel wurde, das Match intensiv beobachtete.
Sebastian Josties sorgte dafür, dass im vorderen Paarkreuz 4 Punkte geholt wurden. Gegen Storhas gewann er 3:0 und konnte dabei immer wieder auch knallharte, aggressive Schmetterbälle in der gegnerischen Hälfte versenken. Der TTR-Wert von Sebastian hat erneut einen neuen Rekord erreicht! 1582 ist der neue Bestwert!

Thomas Piecha blieb es dann vorbehalten, den „Sack zu zumachen“. +3 im 1. Satz und ein -1 (!!) im 2. Satz passten nicht ganz zusammen. Dafür waren dann im 3. und 4. Satz wieder solide Angriffsbälle von Tom zu sehen, denen der Iglinger Tom (Söldner) nicht gewachsen war. Große Freude auf Moorenweiser Seite über diesen Sieg und den Erfolg für das Team!!.
In der Moorenweiser Kegelbahn wurde dann noch lange und intensiv von Spielern beider Mannschaften in sehr netter Atmosphäre gefachsimpelt und geratscht.     (R.L.)

Die nächste Pokalrunde bescherte uns wieder ein Team aus der Bezirksklasse C, sodass wir in der Besetzung: Leib, Josties, Piecha – Doppel Josties/Piecha als Favoriten ins Match in der kalten Gröbenzeller Halle, in der die Heizung nicht funktionierte, gehen konnten.

Das 1:0 sicherte uns Sebastian Josties gegen Antonio Gutierrez mit einem 3:0 Erfolg. Sebastian war aber nicht ganz mit seiner Leistung zufrieden; einige Vorhandbälle landeten hinter dem Tisch. Mit seinen Aufschlägen verschaffte er sich aber einen entscheidenden Vorteil, was am Ende auch zum verdienten Sieg reichte. Leider blieb aber seine TTR-Zahl unverändert.

Den 2. Punkte erkämpfte dann der Abteilungsleiter gegen Gerald Espich. Der 1. Satz war ein „sehr knappes Höschen“, Leib spielte gegen die Noppenrückhand seines Gegners ziemlich ungeschickt und produzierte viele Eigenfehler. Nach Abwehr von 3 Satzbällen reichte es dann zu einem 12:10 Satzerfolg. Der nächste Satz lief dann mit +4 – aus welchen Gründen auch immer – besser für Leib. Im dritten Satz traf Leib sogar 2 bis 3 Angriffsbälle und beendete die Partie ohne Satzverlust.

Auch Thomas Piecha gewann sein Spiel gegen Roman Gast mit 3:0. Die unangenehmen Vorhand-Side-Spins von Gast brachten Tom in den ersten beiden Sätzen nicht in Verlegenheit (+8, +3). Im 3. Satz aber war sein Gegner sehr engagiert und zeigte mehrmals sehr gute Angriffsbälle. Aber Tom hielt gut dagegen und war am Schluss mit einem knappen 12:10 der verdiente Sieger.

Den Schlusspunkt setzte das Doppel Josties/Piecha gegen Gutierrez/Gast. Die beiden Moorenweiser spielten zum ersten Mal ein gemeinsames Doppel und mussten sich noch etwas aneinander gewöhnen. Sebastian griff in gewohnter Weise sehr aggressiv an, traf aber nicht immer. So ging nach dem Gewinn des 1. Satzes (+9), der 2. Satz tatsächlich verloren (-8). Nachdem die beiden Moorenweiser sich dann etwas beraten und abgestimmt hatten, lief es in den nächsten beiden Sätzen viel besser (+7,+4) und der Gesamtsieg war nach einer Stunde Spielzeit gesichert.     (R.L.)

Nun ist die weiße Weste also weg, der TV Prittriching II hat uns die 1. Niederlage beigebracht. Moorenweis war mit Leib, Josties, Piecha, Frei, Ungar und Burg bei dem Team vom Lechfeld angetreten.

Einen ersten Knacks brachten die 3 Eingangsdoppel für Moorenweis! Sie gingen alle verloren. Das Spitzendoppel der Gastgeber (Nöldner/Zeisberger) ging als Favorit gegen Josties/Frei ins Rennen und wurde dieser Rolle auch mit einem deutlichen 3:0 gerecht.
Mehr hatte man sich auf Moorenweiser Seite von Piecha/Leib erwartet. Nach einem gewonnenen ersten Satz gegen Schneider/Kapetanovic wurden im 2. Satz Satzbälle vergeben (-13) und als dann auch der 3. Satz knapp verloren ging (-12) war der 4. Satz natürlich ein „Nervensatz“. Die Prittrichinger waren nervenstärker und gewannen mit 11:9!
Unser Doppel 3 Burg/Ungar kämpfte gegen Mühlberger/Kulzer bravourös. Von den TTR-Werten her waren die Gastgeber klar im Vorteil, aber Ungar/Burg erzwangen einen 5. Satz und führten dabei zwischenzeitlich wirklich haushoch. Aber dann war es wie verhext: Die Bälle kamen einfach nicht mehr auf die Platte und der Sieg ging an Prittriching.
Rückblickend wäre in den Doppeln für Moorenweis mehr drin gewesen.

Im vorderen Paarkreuz begann Josties gegen Schneider mit seinem gewohnt aggressiven Angriffsspiel. Aber das war nicht die richtige Taktik, wie sich nach den ersten 8 Punkten zeigte. Unser Youngster stellte sich um und spielte nun eher sichere Bälle. Sein Gegner ging nun in den Angriffsmodus über und verschoss viele seiner Schmetterbälle. Zudem setzte er auch mehrere Aufschläge von Josties direkt ins Aus. Am Ende stand ein 3:0 Sieg für Sebastian zu Buche (9,7,7) und die Moorenweiser freuten sich über den 1. Punkt in diesem Match.
Den 2. Punkt holte dann Leib gegen den Ex-Fürstenfeldbrucker Nöldner, gegen den er noch nie gespielt hat. Die ersten beiden Sätze waren ein hartes Stück Arbeit, weil der Linkshänder immer wieder mit seiner Vorhand durchkam und der Abteilungsleiter nur schwach blockte (+11, +9). Im 3. Satz lief es aber besser (+2) und der Zwischenstand war nur noch 3:2 für die Mannschaft vom Lech.

Dann musste Frei gegen „Zeisi“ den Kapitän der Prittrichinger ran. Erich startete im 1. Satz sehr gut und führte auch hoch; aber irgendwie riss dann der Faden, weil plötzlich Zeisberger die Initiative übernahm und selbst attackierte. Der Satz ging noch mit +8 an Prittriching. Im 2. und 3. Satz ließ sich dann Zeisberger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielte die Partie mit guten Blockbällen und einigen Vorhandschüssen sicher nach Hause (+5,+8).

Im nächsten Einzel stand Piecha Daniela Mühlberger gegenüber. Die junge Linkshänderin hat Erfahrung als Bayernliga-Spielerin im Damenbereich gesammelt und ist im schnellen Spiel dicht am Tisch gut trainiert. Diese Erfahrung machte auch Tom. Seine Angriffsbälle wurden immer wieder hart geblockt und auch direkt attackiert. Mit guten Aufschlägen verschaffte sich Mühlberger ebenfalls Vorteile. So blieb es nur bei einem Satzgewinn (+6 im 3. Durchgang) von Tom.

Im hinteren Paarkreuz war zuerst Ungar dran. Gegen den im Schupfen recht sicheren Kulzer fand Helmut kein passendes Rezept. Das Wechselspiel Rückhand/Vorhand von Kulzer brachte Helmut immer wieder in Bedrängnis. Seine Angriffsbälle wurden zudem gut geblockt, einige gingen auch ins Aus. Am Ende war Kulzer mit +9,+7,+8 der Sieger und ließ einen enttäuschten Ungar zurück.
Burg musste anschließend mit Kapetanovic die Klingen kreuzen. Der junge Mann absolvierte erst das 3. Spiel für die Lechrainer, zuvor stand er in Penzberg auf der Rangliste. Er zeigte sich als der sicherere Spieler in diesem Duell. Flo gelangen zwar einige Traumbälle, aber Licht und Schatten wechselten sich bei ihm ab. Vor allem im 2. Satz war er nah am Satzgewinn, aber es reichte nicht und so musste er seinem Gegner zu einem 3:0 Sieg (+5,+10,+4) gratulieren.

Bei einem Zwischenstand von 7:2 konnte dann der Moorenweiser Oldie in einem hart umkämpften Match gegen Schneider auf 3:7 verkürzen. Die Nummer 1 der Gastgeber kam immer wieder mit seinen Angriffsbällen durch die Blockabwehr von Leib. Aber am Ende überzeugte Leib vor allem kämpferisch. 8:8 stand es im 5. Satz und am Ende holte er dann 3 Punkte in Serie, weil Schneider seine Angriffsbälle ins Aus setzte.

Den nächsten Punkt fixierte für die Spieler von der Maisach dann Sebastian Josties gegen Nöldner mit einem 3:0 Erfolg. Nach Anlaufschwierigkeiten im 1. Satz kam Sebastian aber mit den Angriffsbällen seines Gegners gut zurecht, ja er übernahm sogar oft selbst die Initiative und verwandelte einige Vorhandschüsse knallhart. Sebastian wird wieder TTR-Punkte gutmachen und seinen neuen Stern in der TTR-Historie ganz nah an die 1570 Punkte heranrücken.
Und den 3. Spielgewinn in Serie für Moorenweis holte Tom Piecha gegen Zeisberger. Die Angriffsbälle von Tom kamen in dieser Partie viel sicherer als zuvor gegen Mühlberger. Langsamere Top-Spins, aber mit hoher Rotation blockte der Prittrichinger sehr oft ins Aus. Und wenn er selbst zum Angriff überging, dann unterliefen ihm oftmals Fehler. Insgesamt gesehen, war dies ein sicherer 3:1 Sieg für Piecha, vor allem die Sätze 3 und 4 beherrschte er mit +6 jeweils sicher.

Erich Frei zog sich gegen Daniela Mühlberger vor allem in den ersten beiden Sätzen hervorragend aus der Affäre, es reichte allerdings – wie bei knappen Spielen von Erich oft – nicht zum entscheidenden Satzgewinn. Mit seinem Spiel aus der Halbdistanz brachte er die Dame oftmals in Bedrängnis und es gelangen ihm Traumbälle. Nur im 3. Satz, vermutlich den Sieg schon vor Augen, übernahm Mühlberger die Initiative und gewann dann deutlich mit +3.

Den Schlusspunkt für unsere Gastgeber setzte dann Kulzer, der an diesem Abend keinen Satz abgab. Er brachte Flo Burg mit seinem wirklich unorthodoxen Spiel in dieser Partie oftmals zur Verzweiflung. Ihm gelangen Blockbälle aus wirklich ungewöhnlichen Positionen und dann platzierte er Schupfbälle so gekonnt, das für unseren Flo die Arme manchmal zu kurz waren. Flo musste sich immer wieder wundern, wie ihm geschah – aber so ist Tischtennis manchmal.     (R.L.)

Nach Auskunft der Gastgeber, hatten wir die Ehre das erste Tischtennisspiel in der Mehrzweckhalle von Egling zu bestreiten; bisher spielte der SC Egling im Vereinsheim seine Tischtennisspiele.
Unsere Gegner sind zwar Tabellenführer in der Kreisklasse C, wir gingen aber auf Grund des Klassenunterschiedes als Favoriten in diese Partie.

Den ersten Punkt holte dann prompt Josties gegen Scheithauser, die Nr. 1 der Heimmannschaft. 3:0 gewann Josties in relativ ungefährdeter Manier (+6, +7, +7). Er dominierte mit seinen aggressiven Angriffsbällen das Spiel eindeutig und konnte somit wieder einen neuen Stern in seiner TTR-Wertung setzen! Mittlerweile stehen 1559 Punkte bei ihm zu Buche. Die 1600er-Marke knackt er bald.

Den 2. Punkt erkämpfte dann der Abteilungsleiter gegen Mayrock. Aber das ging nicht so locker wie bei Josties. Im 1. Satz hatte unser Spieler mit dem Service des Gegners arge Probleme und konnte nur knapp mit +9 den Satzgewinn verbuchen. Der 2. Satz verlief ähnlich. Im 3. Satz allerdings war Mayrock klar besser, er traf auch einige schöne Top-Spins und gewann mit +5. Nun ging ein gewisser Ruck durch Leib und er blockte aggressiver als in den bisherigen Sätzen. So konnte er mit +5 den 4. Satz gewinnen und als Sieger den Tisch verlassen.

Kai Drebes bekam es dann mit Gerhard Hecht, unserem Spielgruppenleiter in der Punktrunde zu tun. Hecht spielt mit langen Noppen eine Abwehrstrategie und greift nur ganz, ganz selten an.
Da war von Beginn an vorgezeichnet, wie das Spiel abläuft. Drebes war fast permanent im Angriffsmodus, in erster Linie mit der Vorhand, aber auch mit der Rückhand.
Schöne Ballwechsel kamen zustande, wenn Hecht, weit hinter dem Tisch agierend, die Bälle immer wieder auf die Platte brachte. Aber am Ende reichte es nicht für den Abwehrspieler. Drebes konnte öfter punkten und machte es nur im 3. Satz etwas spannend (+7, +7, +12). Der Zwischenstand war 3:0 und nun fehlte nur noch 1 Punkt zum Sieg für uns.

Den sollte eigentlich das Doppel Josties/Drebes gegen Scheithauser/Mayrock holen. Der Abteilungsleiter, der das Zählgerät bei diesem Match bediente, dachte nach einer 2:0 Satzführung seiner Mannschaftskollegen: „Wer gibt den einzigen Satz bei diesem Pokalspiel für Moorenweis ab? Leib“.
Aber dann kam es völlig anders. Den 3. Satz gewannen die Gastgeber knapp mit 12:10, im 4. Satz fanden sehr viele Angriffsbälle von Josties/Drebes ihr Ziel nicht und so kam es unerwartet doch noch zu einem Entscheidungssatz. Hier führte unser Doppel fast immer, auch noch 9:7! Dann aber ging nur noch wenig. 2 verschossene Bälle, ein hoher Top-Spin von Scheithauer und am Ende ein Schupffehler ließen die Eglinger jubeln.

Nun musste sich der Abteilungsleiter nochmals das Trikot überstreifen. Gegen Scheithauer gewann er dann tatsächlich 3:0, wobei der 2. Satz (+13) eigentlich schon eine sichere Beute für den Paartaler schien. Der 3. Satz (+4) war dann etwas deutlicher, hier blitzten noch ganz leicht die ehemals gefährlichen Blockbälle von Leib auf.

Fazit: Der Weg zum „Finale dahoam“ ist noch lang und steinig, ob es in dieser Saison dafür reichen wird? Es wird ganz, ganz schwer, noch schwerer als beim letzten Mal, wo bereits im Viertelfinale Endstation war.     (R.L.)

Gegen Oberalting II spielten wir ohne Thomas Piecha, Stefan Held sprang dafür ein. Auch Oberalting war nicht komplett und spielte mit 2 Ersatzleuten.

Mit einer etwas ungewöhnlichen Doppelaufstellung überraschten uns die Oberaltinger, die Nummer 1 war nämlich im Doppel 3 zu finden, das Doppel 1 bildeten Nummern 3 und 5.
Wir lagen nach den Doppeln 2:1 in Führung, denn unser Spitzendoppel Josties/Drebes war gegen das Ehepaar Winter mit 3:0 ungefährdet und Leib/Lay konnten das Doppel 1 der Gastgeber, Braun/Obermeier, auf Grund der „besseren Stellung“ und Top-Spins von Lay mit 3:2 niederkämpfen.
Scholz/Held hielten gegen Heitmayr/Öppinger, nach Eingewöhnungsschwierigkeiten im 1. Satz, im 2. und 3. Satz mit; letztlich gingen aber beide Sätze mit -9 nach Oberalting.

Im vorderen Paarkreuz startete Josties gegen Heitmayr. Er vermied Bälle auf die langen Noppen seines Gegners und nach einer Eingewöhnungsphase im 1. Satz kam er immer sicherer mit seinen Schüssen und Angriffsbällen ins Spiel. Immer wieder bezeichnete sich der ungeduldige Heitmayr mit dem Namen eines Seevogels und Josties gewann so immer mehr Sicherheit in seinem aggressiven Angriffsspiel! 3:1 für unseren Mann. Eine sehr reife Leistung gegen diesen schwer zu spielenden Gegner.

Enttäuschend für uns hingegen verlief das Spiel von Leib gegen Mark Winter. Der Abteilungsleiter war irgendwie nicht bei der Sache. Er ließ sich auch durch kleine Spielereien seines Gegners aus dem Konzept bringen. Im 3. Satz vergab er Satzbälle und im 4. Satz lieferte er eine desolate Leistung ab. Da wäre mehr drin gewesen!

Den 3:3 Ausgleich besorgte dann Braun für Oberalting. Mit 3:0 bezwang er Martin Lay, der zu wenige seiner Angriffsbälle ins Ziel brachte. Braun hingegen war dank der besseren Konterbälle und schnellem Spiel der Sieger.
Dafür zeigte sich dann Drebes gegen Gabriele Winter wieder als solider Gewinner. Seine Gegnerin konnte die Top-Spins, vor allem wenn sie mit viel Rotation gespielt waren, meistens nicht blocken. Nur der 3. Satz ging in der Verlängerung verloren, Drebes war in dieser Phase manchmal etwas überhastet. Die Aufschläge waren ebenfalls ein Vorteil für Drebes, denn dadurch gelangen einige direkte Punkte.

Im hinteren Paarkreuz musste dann Stefan Held die Giftigkeit einer Belagkombination Anti-Top/Noppen erfahren. Obermeier (Jahrgang 55) zerstörte das Spiel von Held mit den unterschiedlichen Schnittvarianten. Die Schupfbälle von Held, die etwas höher kamen, schoss der Oberaltinger dann auch noch ab. Das war der 4:4 Ausgleich.
Im nächsten Einzel holte dann Öppinger einen Sieg gegen Adrian Scholz. Unser Youngster fand zu dem mit hohen Ballonbällen durchsetzten Spiel seines Gegners keinen Zugang und war mit seinen Angriffsbällen wenig erfolgreich. Nur im 1. Satz lief es gut für Scholz, dann aber haderte er immer wieder mit seinen Schlägen. Damit führte Oberalting zur „Halbzeit“ 5:4, es sah nicht gut aus für den TSV Moorenweis.

Nach einer Dosis Traubenzucker und einigen Übungen, die den Plus etwas höher brachten, spielte Leib gegen Heitmayr. Im 1. Satz holte er noch einen deutlichen Rückstand auf und gewann glücklich 15:13. Im 2. Satz aber war er chancenlos, Heitmayr`s Top-Spins waren viel zu schnell für Leib. Dann aber kämpfte unser Oldie und kam nach Tomahawk-Aufschlägen in gute Angriffspositionen. Die Sätze 3 und 4 gingen dann mit +8 an Leib.

Wie man gegen Mark Winter gewinnt zeigte anschließend Josties; souverän und ohne Probleme hielt er seinen Gegner mit 3:0 in Schach. Der Vater der Nationalspielerin Sabine Winter musste neidlos anerkennen, dass er hier chancenlos war. Die Führung war mit 6:5 wieder zurückerobert.

Im Duell der Männer auf Nummer 3 zeigte dann Kai Drebes eine sehr solide Partie. Er spielte viel über die etwas schwächere Rückhand von Braun und kam so zu erfolgreichen Schüssen und Top-Spins. Das Ergebnis von 3:0 (+4, +6, +7) zeigt die Überlegenheit deutlich!
Anschließend kam Martin Lay gegen die Mutter der Nationalspielerin an den Tisch. Wie schon gegen Drebes, hatte Gabriele Winter mit den Top-Spins enorme Probleme. Lay wartete geschickt ab und schleuderte dann zur passenden Gelegenheit seine Vorhand in die gegnerische Tischhälfte. Die Mitspieler bejubelten diese Punkte immer lautstark! Neuer Zwischenstand 8:5 für Moorenweis. Da muss doch ein Sieg gelingen!

Adrian Scholz hatte dann die Ehre dieses Mal „den Sack zuzumachen“. Er haderte zwar zu Beginn seines Matches gegen Obermeier mit den Belägen des Gegners; prompt ging der Satz auch verloren. Danach aber – (was hat Kai Drebes ihm beim Satzwechsel geraten?) ging ein Rück durch ihn und er war wie ausgewechselt. Hoch konzentriert und sehr beweglich, auch mit klarer und deutlicher Körperspannung drehte er nun das Spiel. Seine Angriffsbälle trafen und trotz heftiger Abwehrbemühungen musste sich Obermeier geschlagen geben! Bravo – der Sieg war unter Dach und Fach!
Am Nebentisch war Stefan Held schon auf der Siegerstraße und führte mit 2:1 Sätzen, dann aber war`s vorbei!

Fazit: Josties und Drebes legten mit ihren 5 Punkten den Grundstein für diesen Erfolg in Oberalting. Kurzfristig – vermutlich bis zum kommenden Freitag – sind wir sogar Tabellenführer!
Nun haben wir schon 10 Punkte gegen den Abstieg auf dem Konto.     (R.L.)

Die Gäste von der Amper traten nicht in Bestbesetzung an, während Moorenweis – bis auf Martin Lay – komplett aufgestellt war. Für ihn war wieder Rüdiger Brundaler am Tisch.

Die beiden Eingangsdoppel Piecha/Leib gegen Schäffer/Itzin und Josties/Drebes gegen Kunz Jörg/Albrecht gingen ganz klar jeweils mit 3:0 an Moorenweis. Und ebenfalls ungefährdet mit 3:0 gewann Wildenroth´s Doppel Adam/Kunz Kevin gegen Scholz/Brundaler.

Das vordere Paarkreuz von Moorenweis konnte in den Eröffnungseinzeln schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Leib gewann gegen Adam überraschend deutlich mit 3:0, die gefährliche Rückhand des Wildenrothers war sehr selten erfolgreich; so kam der Abteilungsleiter zu einem nicht erwarteten Erfolg.
Auch Josties war gegen Schäffer mit 3:0 (+8, +5, +3) ungefährdet. Er war von Beginn an hochkonzentriert. Der Wildenrother Spitzenmann hingegen schoss viele Schmetterbälle ins Aus. Im 3. Satz wirkte er etwas lustlos.
Piecha erhöhte dann gegen Albrecht, seinem Mannschaftskameraden aus Jugendzeiten, auf 5:1. Albrecht konnte die Angriffsbälle von Piecha nur bedingt blocken und war fast immer im Rückstand. Der 3:0-Erfolg von Piecha (+2, +7, +9) drückt die Überlegenheit auch in Zahlen aus.
Anschließend gab es für die Zuschauer ein spannendes Spiel, erstmals ging es an diesem Abend über 5 Sätze! Jörg Kunz, ein Kämpfer par excellence, rang den in dieser Saison bislang unbesiegten Drebes nieder. Kunz konstatierte selbst, dass er über seine Verhältnisse gespielt habe; vor allem seine Rückhand war eine gefährliche Waffe, während Drebes leider nicht seine Normalform fand, einige „todsichere“ Bälle landeten im Aus, was auch er nicht verstehen konnte.

Scholz stellt aber postwendend den alten Abstand wieder her, gegen den Wildenrother Senior Itzin hatte er in keiner Phase des Matches Probleme. 3:0 in den Sätzen (+6, +4, +2) endete diese Partie, ein leichter Sieg für Scholz.
Dann kreuzten wieder mal Brundaler und Kevin Kunz die Klingen. Sie hatten sich erst vor einer Woche bei einem Spiel der jeweils 2. Mannschaften der Vereine getroffen. Und die Ergebnisse waren sehr ähnlich!
Auch dieses Mal ging Kunz als Sieger vom Tisch, wieder mit 3:1 Sätzen! Brundaler war mit seinen Vorhandschüssen nicht sehr erfolgreich; er setzte davon viele ins Aus, während Kunz seine Top-Spins öfter ins Ziel brachte.
Aber der Halbzeitstand von 6:3 für Moorenweis war ja vielversprechend!

Leib erhöhte dann gegen einen sichtlich gehandicapten Schäffer auf 7:3. Der 3:0 Erfolg von Leib (+4, +5, +7) war ungefährdet, aber sein Gegenüber war nicht der Schäffer, der ihn beim letzten Aufeinandertreffen noch glatt besiegt hatte.
Sebastian Josties sorgte dafür, dass im vorderen Paarkreuz alle 4 Punkte geholt wurden. Er gewann in einem attraktiven Match, bei dem beide Spieler sehr stark auf ihre Vorhandbälle setzten, gegen Adam 3:1. Einziger kleiner Schönheitsfehler bleibt die Tatsache, dass Josties im 3. Satz eine 10:7 Führung nicht verwerten konnte, 3 Matchbälle vergab und am Ende mit 10:12 den Kürzeren zog.

Piecha hätte dann bereits „den Sack zumachen“ können. Aber gegen Jörg Kunz kamen die am Return-Board geübten Top-Spins nicht sicher genug. Und Kunz war auch noch so unverschämt, mit seiner Rückhand zu kurz geratene Bälle von Piecha gnadenlos zu verwandeln. Wie gesagt, dieser Freitag war ein ungewöhnlicher guter Tag für Kunz, der ihm auch noch 20 TTR-Punkte einbrachte.

Dann machte eben Drebes „den Sack zu“, wie der Mannschaftsführer der 4. Mannschaft, Wolfgang Klotz, treffend in seinem Kommentar zum Live-Ticker anmerkte. Drebes hatte keine Probleme mit dem Blockspiel von Albrecht, er traf seine Angriffsbälle sicher und sorgte dafür, dass die Wirtin Jana dieses Mal nicht nach 24 Uhr die Pizzen in den Ofen schieben musste.
Fazit: Wieder 2 Punkte gegen den Abstieg und eine gute Vorbereitung für das wichtige Spiel in Oberalting!     (R.L.)

Die Gäste kamen in kompletter Besetzung (mit 2 Fans) in die Mehrzweckhalle, während bei uns Brundaler und Held dankenswerterweise für Piecha und Lay einsprangen.

Unser Spitzendoppel Josties/Drebes gewann gegen Pittrich/Geiger, wobei nur der 3. Satz verloren ging, der Sieg aber nie gefährdet war. Gleiches gilt auch für das Finninger Spitzendoppel aus dem vorderen Paarkreuz. Leib/Scholz konnten ebenfalls nur den 3. Satz in der Verlängerung gewinnen, die Finninger dominierten dieses Match eindeutig.
Spannend hingegen war das dritte Doppel. Mit einer äußerst konzentrierten Leistung, großem Kampf und gekonntem Sicherheitsspiel rangen Held/Brundaler ihre Gegner in 5 harten Sätzen nieder. Ein ganz wichtiger Punkt und ein Ausrufezeichen!!

Dann war das vordere Paarkreuz an der Reihe. Beim Spiel gegen Boos zeigte sich, dass der Abteilungsleiter mittlerweile alt ist. Er war derart unbeweglich, dass er die von Boos gut und weit platzierten Tops-Spins meist nicht mehr blocken konnte und es setzte ein 0:3 Niederlage. Auch Sebastian Josties verlor sein Spiel gegen Neugebauer 0:3, er war aber im 1. und 3. Satz oft in Führung und vergab leider Satzbälle. Der TSV Finning führte nun 3:2.

In der Mitte machte Kai Drebes in seiner 1. Partie extrem wenig Federlesens mit Geiger (+2, +3, +3). Sein Gegner war nie in der Lage die Top-Spins nachhaltig zu parieren, gegen die Schüsse von Drebes war er ohnehin machtlos. Eine glasklare Angelegenheit.
Adrian Scholz kam gegen Pittrich gut in den ersten Satz, führte weit und verlor ihn am Ende leider doch noch. Auch der 2. Satz ging verloren. Dann aber war unser Mann wie umgewandelt, seine Zieher kamen gut und er war für die nächsten beiden Sätze der Chef am Tisch. Im 5. Satz lag er auch noch 9:7 in Führung, dann aber gelang ihm leider kein Punkt mehr und Finning führte wieder 4:3.

Das hintere Paarkreuz machte dann aber seine Sache sehr gut. Zuerst gewann Stefan Held mit Konterspiel und wichtigen Blockbällen seine Partie gegen Wagenbauer. Er lag schon 1:2 nach Sätzen zurück und gewann den 4. Durchgang extrem knapp und spannend mit 12:10. Dann lief es im 5. Satz fast automatisch für ihn (+3)!

Rüdiger Brundaler führte gegen Steber schnell 2:0 nach Sätzen, weil er gut blockte und auch zu direkten Punkten nach dem Service kam. Aber plötzlich drehte sich das Blatt und Rüdiger ging in den Sätzen 3 und 4 mit -4,-5 deutlich unter. Im 5. Satz wogte das Spiel hin und her. Am Ende hatte unser Mann mit +9 unter dem frenetischen Jubel der Fans das bessere Ende für sich. Halbzeitstand: 5:4 für Moorenweis.

Dann musste Leib gegen Neugebauer ran. Leider vergab er im ersten Satz mehrere Satzbälle(-14). Auch der 2. Satz war knapp, aber die Jugend war eindeutig beweglicher (-9). Mit letzter Kraft gewann dann der Moorenweiser Oldie den 3. Satz (+9) und überraschend auch den 4. mit +6. Im Entscheidungssatz aber drehte der Finninger Spitzenspieler wirklich auf und ließ Leib mit schnellen Bällen keine Chance (-4). An diesem Abend verlor Leib 22 TTR-Punkte!
Sehr viel besser machte es dann Sebastian Josties bei seinem 3:0 Sieg gegen Boos. Er blockte gut und war auch mit den Angriffsbällen sehr erfolgreich. Moralisch unterstützt von seiner Frau gewann er sehr sicher und brachte seine Mannschaft wieder in Führung.
Das mittlere Paarkreuz hielt mit 1:1 diese Führung. Einmal mehr war Kai Drebes Chef am Tisch. Auch gegen Pittrich gewann er 3:0, wenn auch nicht so überlegen wie zuvor. Nicht alle Schüsse und Zieher fanden ihr Ziel, aber nachdem die Eingangssätze mit +9 und +8 knapp ausfielen zauberte er im 3. Satz und deklassierte Martin Pittrich mit +3. Der Dank der Mitspieler und Fans war ihm sicher, Moorenweis führte erstmals mit 2 Punkten Vorsprung (7:5). Aber postwendend war „Erkan“, Stefan Geiger für die Finninger der „Verkürzer“. Nur im 1. Satz war es knapp, Adrian Scholz holte gut auf, musste aber am Ende mit 9:11 den Satz abgeben; über den 2. Satz reden wir nicht (-1). Der 3. Satz sah anfänglich gut für uns aus, dann aber gingen die Angriffsbälle von Adrian oft ins Netz oder über den Tisch hinaus und im Gesamtstand war der Vorsprung nur noch 1 Punkt (7:6).

Dann muss es eben das hintere Paarkreuz richten. Aber Steber erwies sich für Held mit seinen Vorhandbällen als zu stark. Stefan konnte diese Zieher nicht immer blocken und war am Ende mit 1:3 leider der Verlierer. Er hat dennoch eine gute und ansprechende Leistung geboten, aber manchmal ist der Gegner einfach stärker.
Nun hofften wir alle auf Rüdiger Brundaler´s Coup. In den ersten beiden Sätzen sah es schlecht für uns aus, mit -4 und -6 gingen sie an Wagenbauer. Sebastian Josties flüsterte aber Rüdiger beim Satzwechsel etwas ins Ohr und Rüdiger war plötzlich viel besser bei der Sache. Er blockte, schoss und zog mit voller Kraft und die nächsten 3 Sätze gewann er auch, wobei starke Unterstützung von den Fans zu vermelden war. 8:7 für Moorenweis!
Im Schlußdoppel zeigten Josties und Drebes dann 1a-Tischtennis. Gegen die hoch eingeschätzten Neugebauer/Boos waren sie nur im 2. Satz ohne Chance (-3), aber alle anderen Sätze gewannen sie 11:7. Gute Top-Spins und Schüsse brachten die beiden Finninger Spitzenleute immer wieder in große Bedrängnis und die harten Angriffsbälle aus den Einzeln gelangen den Gästen nicht so sicher.
Unter großem Beifall der Mannschaftskollegen sicherten Josties/Drebes 2 weitere Punkte für den TSV Moorenweis im Kampf gegen den Abstieg.     (R.L.)

Zum Auswärtsspiel in Hurlach am 1.10. fuhren wir nur mit 5 Startern; Aledort sagte am Tag vor dem Spiel seine Teilnahme ab, den Grund konnte unser Mannschaftsführer nicht in Erfahrung bringen. Martin Lay sagte dazu, dass er sich nicht erinnern kann, wann Moorenweis I mal zu fünft gespielt hat. Gott sei Dank hatte Flo Burg an dem Freitag sonst nichts vor, chauffierte den Abteilungsleiter zum Match über den Lech und zog dann das TSV-Trikot an.
Bei Hurlach fehlte die starke Nr. 1, Korbinian Schmid, der beim letzten Punktspiel noch beide Einzel gewonnen hatte, sicherlich ein Handicap für unsere Gastgeber.

Bei den Eingangsdoppeln gelang es Lay/Leib tatsächlich 2 Sätze gegen Seybold/Süssmeir zu gewinnen, aber leider reicht das nicht zum Sieg. Aber wenigstens mitgehalten haben unsere Männer.
Josties/Drebes gewannen dagegen 3:0, wobei es in den ersten beiden Sätzen recht knapp herging, der 3. Satz war dann mit +6 ungefährdet. Nachdem Doppel 3 kampflos an Hurlach fiel, stand es 2:1 vor den Einzeln.

Hurlach erhöhte durch Seybold auf 3:1. Sebastian Josties fand nicht zu seinem gewohnten aggressiven Spiel. Der Hurlacher kam immer wieder mit knallharten Vorhandschüssen zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Youngster zurück.
Leib hingegen hatte mit Rochelt keine Probleme, im 3. Satz war der Oldie allerdings recht unkonzentriert und konnte mit +9 nur knapp den Sieg sichern.

In der Mitte musste dann Martin Lay gegen Dominic Kamp ran. Aber eh man schaute, hatte Lay mit einer geschickten Kombination von giftigen Schnittbällen, geschwungenen Vorhand-Top-Spins und guten Aufschlägen die ersten beiden Sätze für sich herumgerissen. Und im 3. Satz hatte Lay Matchball, aber leider wurde er vergeben. Aber im 4. Satz war Lay „wieder da“ und schaukelte das Match sicher heim.
Danach spielte Kai Drebes gegen Bihler sehr souverän auf; er gewann deutlich mit 3:0. Nur im 2. Satz machte er es spannend, weil er erst den 4. Satzball mit einem Vorhand-Schmetterball zum 13:11 verwandelte.
Moorenweis lag jetzt 4:3 in Führung!!

Im hinteren Paarkreuz gewann Hurlach zwar eine Partie kampflos, aber dann ging Flo Burg in die Box! Er war wohl anfänglich im Eröffnungssatz etwas nervös. Zwischenstand 8:0 für Frank Kamp!! Endstand im 1. Satz? 14:12 für Burg!! Eine unglaubliche Aufholjagd mit schönen Bällen und guten Aufschlägen. Der 2. Satz allerdings fiel nach Hurlach. Doch im 3. Satz war Flo wieder der nervenstarke Angriffsspieler! 12:10 für Flo. Wenn Flo jetzt noch den 4. Satz gewinnt….. dachte der Abteilungsleiter! Gedacht – getan. Unser Mann gab nie die Führung aus der Hand, er punktete immer wieder mit hervorragend platzierten Bällen und sein Gegner war sichtlich irritiert. Natürlich war der Jubel bei den Moorenweisern riesig. Flo wurde gefeiert! 5:4 für Moorenweis zur Halbzeit.

Dann ging es im vorderen Paarkreuz weiter. Leib gewann gegen Seybold den 1. Satz mit +3; im 2. Satz allerdings konnte Seybold das Spiel an sich reißen und er schoss Leib von der Platte. Im 3. Satz führte Leib dann 10:4, ließ aber dann 6 Satzbälle aus und stand mit dem Rücken zur Wand. Wenn der Abteilungsleiter diesen Satz verloren hätte; glücklich gewann er aber 16:14. Nach einer ordentlichen Standpauke von Josties beim Satzwechsel ging es dann im 4. Satz wieder besser +3!
Überhaupt keine Probleme hatte Josties mit Rochelt! Die Sätze endeten 5,4 und 3! Das war eine gute Leistung, was auch vom Team entsprechend gewürdigt wurde; der Zwischenstand war nämlich nun 7:4 für die Leute aus dem Brucker Kreis.

Und anschließend gewann im Duell der 3er Kai Drebes die ersten beiden Sätze mit +5 und +4. Alle dachten schon, das ist der 8. Punkt…Aber plötzlich riss der Faden bei Drebes; die Angriffsbälle kamen nicht mehr und wurden zu Pluspunkten für Kamp. Die Sätze 3 und 4 gingen nach Hurlach und nun kam der Entscheidungssatz. Wieder lag Kai zum Seitenwechsel zurück. Bei 8:5 für den Hurlacher nahmen die Moorenweiser die Auszeit. Irgendwie punktete Drebes nun öfter und er gewann den nervenzerfetzenden 5. Satz mit 12:10. Das Unentschieden war geschafft!

Den glorreichen Schlusspunkt setzte dann in 5 Sätzen Martin Lay! Immer extrem knappe Sätze, nur der 3. Satz endete nicht mit 2 Punkten Differenz, sondern mit dreien! Martin spielte meistens sichere Bälle, wenn sich eine Chance zum Vorhang-Top-Spin ergab, dann zog er auch an – nicht immer erfolgreich, aber am Ende so, dass er – nachdem er einen Matchball abgewehrt hatte – selbst den 2. Matchball nutzen konnte. Riesenjubel über den Gesamtsieg. Niemand hatte im Traum an diesen Erfolg mit 5 Leuten geglaubt.     (R.L.)

Zu unserem 1. Punktspiel in der neuen Saison 21/22 traten wir komplett an, bei den Gästen wurde die Nr. 6 von Tamara Eberhard ersetzt.

Josties/Drebes als Doppel 1 waren gegen Welschenberg/Eberhard ungefährdet; gegen die Dame konnten unsere beiden Angreifer oft gut punkten. Für Piecha/Leib war es gegen das junge Spitzendoppel der Herrschinger schwieriger, vor allem Struß war mit seinen Vorhandbällen sehr gefährlich, aber am Ende war mit einem 11:9 im 4. Satz das Match gewonnen.
Wie unorthodox die beiden älteren Herren Rellensmann und Schmidt-Achert spielen, musste unser Doppel 3 Lay/Scholz erfahren. Im 1. Satz reichte es noch zu einem knappen 11:9 Satzgewinn, dann aber waren die schnellen Schüsse von Rellensmann und die Noppenbälle von Schmidt-Achert von unseren beiden Kameraden nur schwer zu kontrollieren; am Ende hatten die Herrschinger nach 4 Sätzen den Sieg verbucht.

Dann aber gab es 2 Niederlagen für uns im vorderen Paarkreuz.
Leib konnte die schnellen und mit viel Rotation gezogenen Top-Spin-Bälle seines Gegners nur ganz selten erfolgreich blocken. Er kam eigentlich nur zu Punkten, wenn der Herrschinger die Bälle selbst verschlug. Im 5. Satz schwächelte er zudem noch bei den gegnerischen Angaben und schupfte bei 8:8 zweimal das Service ins Netz. Der Siegpunkt für Welschenberg war wieder ein Rückhandtopspin, den Leib ins Aus blockte.
Im 2. Einzel des Tages spielte der Herrschinger Struß, – wie im Doppel- wieder sehr starke Vorhandbälle, vergab allerdings im 1. Satz einen Satzball und Josties holte sich danach postwendend diesen Satz (+10). Aber Struß wurde dann immer sicherer und unser Youngster war mit seinem Angriffsspiel in den nächsten 3 Sätzen nicht mehr so erfolgreich.
Leider half auch die leidenschaftliche Unterstützung unserer Fans nicht und Josties musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Zwischenstand 2:3!!

Nun kam das mittlere Paarkreuz an die Reihe! Dass es am Ende für uns zum Sieg reichte, verdanken wir den reinen Westen von Piecha und Drebes. Aber der Reihe nach:
Piecha musste zuerst gegen Rellensmann ran. Die ersten beiden Sätze des Matches gingen nach Herrsching! Rellensmann blockte gut und kam mit „komischen“ Top-Spins und knallharten Schüssen zum Erfolg. Doch dann legte sich Tom Piecha noch mehr ins Zeug. Super platzierte Top-Spins, die auch gute Geschwindigkeit hatten, brachten die Wende! Der 3. Satz ging mit 11:3 an Piecha; im 4. Satz wurde es mit +9 nochmals enger und im 5. Satz konnte der Herrschinger die schnellen Ballwechsel nur noch selten parieren. 3:3 Ausgleich!!
Auch Kai Drebes gab zum Leidwesen der Fans gegen Sepperl seine ersten beide Sätze ab; -6 und -8. Aber ab dem 3. Satz lief es für Drebes plötzlich besser; die Top-Spins kamen sicherer und Sepperl schlug selbst oft ins Aus. Der 3. Satz ging mit +7 an Drebes und danach war die ganze Geschichte eigentlich problemlos. Einige direkten Punkte beim Aufschlag und leichte, aber sehr sichere Angriffsbälle bescherten unserem Spieler 2 weitere lockere Satzgewinne (+3 und +4). Wir führten wieder! 4:3

Martin Lay baute im hinteren Paarkreuz die Führung auf 5:3 gegen Eberhard aus. Im 1. Satz ließ er sich noch auf Schupfduelle ein und verlor mit -8. Dann aber stellte er sich um und holte – neben einigen gefährlichen Aufschlägen – die Vorhand-Schwinger aus der Trickkiste. Gegen diese kraftvollen und schnellen Bälle konnte die Herrschingerin keine adäquaten Gegenmittel einsetzen und sie gab die nächsten 3 Sätze mit -4,-6,-6 ab.
Adrian Scholz musste nun die schwere Aufgabe gegen Schmidt-Achert meistern. Im 1. Satz ging es noch knapp hin und her und der 1. Satz fiel mit +9 nach Moorenweis. Dann aber kam der Mann vom Ammersee mit seinen unangenehmen, schnellen Rückhandbällen sehr gut ins Spiel und bereitete unserer Nummer 6 zunehmend mehr Probleme. Und schließlich brachte Schmidt-Achert die unorthodoxe Spielweise den Sieg und den 4. Punkt für Herrsching.

Im nächsten Einzel gewann Leib überraschend glatt mit 3:0 gegen Struß. Er hielt seinen Gegner oft auf der Rückhand und beim Umlaufen machte der Herrschinger immer wieder Fehler. Wenn Leib einen schnellen Top-Spin von Struß blocken konnte, war er klar im Vorteil, denn für die komplizierten Angriffsbälle war für Struß das Tempo dann (noch!!) zu hoch.
Mit 0:3 verlor auch Josties gegen Welschenberg. Die Herrschinger Nr. 2 war zu sicher im Angriff; Josties haderte mit seinem Schicksal und einigen vergebenen Chancen mit der Vorhand. Aber letztendlich müssen wir konstatieren, dass der Sieg von Welschenberg mit +9,+7,+4 in Ordnung geht.

Im Duell der Dreier spielte Piecha gegen Sepperl wieder voll auf Angriff. Im 1. Satz konnte der junge Herrschinger noch mit gutem Blockspiel mithalten, dann aber schwammen ihm die Felle davon. Piecha war sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand erfolgreich und drückte damit Sepperl immer wieder von der Platte weg – ein gutes Rezept das zu einem sicheren 3:1 Sieg führte.
Unsere Nummer 4, Kai Drebes, gewann die ersten beiden Sätze gegen Rellensmann vor allem mit sehr guten Aufschlägen, den 3. Satz musste er in Folge von eigenen Fehlern abgeben. Das Gleiche passierte im 4. Satz. Drebes attackierte immer wieder, aber leider nicht erfolgreich und so verlor er auch diesen Satz trotz der vielen Punkte, die er direkt mit seinen Aufschlägen machte. Das ging im 5. Satz so weiter und der Herrschinger hatte bei 10:8 zwei Matchbälle, bei eigenem Aufschlag! Aber nach einem guten Schmetterball von Drebes und einem Schupffehler von Rellensmann stand es 10:10. Ein gutes Service und ein Ball auf der weißen Linie brachten uns am Ende den Sieg. Aber dieses Spiel war nichts für Leute mit schwachen Nerven. Beim Zwischenstand von 8:5 sah es nun gut für uns aus, wir lagen erstmals 3 Punkte vorne.

Machen jetzt unsere Spieler im hinteren Paarkreuz den „Sack zu“? Martin Lay schaffte es gegen Schmidt-Achert nicht, denn der Herrschinger war sicherer im Schupfen und konnte mit den schnellen Rückhandbällen – wie auch schon gegen Scholz – das Match dominieren. Die Angriffsbälle von Lay kamen nur selten auf den Tisch und wurden zudem auch noch oft gut retourniert. 3:0 für Schmidt-Achert.
Aber dafür war Adrian Scholz gegen Tamara Eberhard ungefährdet. Gute Aufschläge und sichere Top-Spin-Bälle war die Basis für seinen klaren 3:0 Erfolg. Wenn es zu Rallys kam, dann konnte die junge Dame vom Ammersee oft mithalten, aber am Ende hatte Scholz eben doch das bessere Ende für sich. Das war auch ganz wichtig, denn das Schlußdoppel, das nun nicht mehr in die Wertung kam, wäre an Herrsching gefallen.

Fazit: Ein spannendes Spiel (Originalton Wolfgang Klotz), das bis 23:50 Uhr dauerte und dem TSV Moorenweis die ersten beiden Punkte gegen den Abstieg bescherte, vor allem auch, weil Thomas Piecha und Kai Drebes sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen blieben.     (R.L.)

Als Kai unsere Gäste von Gröbenzell II zum Pokalspiel begrüßte, wiesen sie uns gleich darauf hin, dass mit Kreuzer und Plendl 2 Stammspieler der 3. Mannschaft dabei sind, nur Füchsl war ein regulärer Vertreter der 2. Mannschaft. Deshalb gingen wir mit Leib, Piecha und Drebes als leichte Favoriten ins Rennen.

Die 1:0 Führung sicherte uns der aktuelle Vereinsmeister mit einem 3:0 Sieg gegen Kreuzer; der Gröbenzeller attackierte zwar gut und ließ Richard oftmals noch älter aussehen als er schon ist. Aber mit einer gehörigen Portion Glück konnte unser Senior die 3 Sätze am Ende immer wieder zu seinen Gunsten umbiegen.

Tom, der erst kurz vor Spielbeginn eintraf, musste seine ersten beiden Sätze gegen Plendl jeweils mit -11 abgeben. Dann aber fand sich unser Mann immer besser zurecht, wurde warm und sicherer in seinem Spiel. Er traf dann auch die Top-Spins und Plendl fand kein Rezept gegen diese Bälle. Seine Blockbälle gingen meist ins Aus. Tom gewann den 3. und 4. Satz mit +8 und im 5. Durchgang machte er mit +3 kurzen Prozess.

Mit einer 2:0 Führung im Rücken war Kai gegen Füchsl dran. Der 1. Satz ging bei Kai leider völlig daneben (-4), er wollte zu schnell mit aggressiven Angriffsbällen zum Erfolg kommen. Mit besserer Spieleinteilung konnte er den 2. Satz knapp mit +9 für sich entscheiden. Der 3. Satz ging wieder nach Gröbenzell, Füchsl kam dabei mit einigen guten Rückhandbällen zum Erfolg. Kai hielt dem Druck aber stand und konnte in einem heiß umkämpften 4. Satz (12:10) den Ausgleich erzielen. Im Entscheidungssatz lag Kai von Beginn an in Führung und brachte ihn am Ende mit +6 auch sicher nach Hause!

Den 4. Punkte holte dann Richard gegen Plendl. Im 1. Satz gab es aber wieder mal eine Lehrstunde für unseren Mann. Jeder Schnittball wurde von Plendl gnadenlos und erfolgreich gezogen. Erst am Ende des Satzes realisierte der Moorenweiser Abteilungsleiter, dass mehr Offensive von ihm verlangt war. Mit schnellen Aufschlägen, offensiven Returns und sogar einigen Schmetterbällen zwang er Plendl in ein Spiel, das dieser nicht mochte. Unter den Augen des coachenden Schiedsrichters Basti Josties gewann er dann die nächsten 3 Sätze relativ locker mit +3,+2,+6. Der Gesamtsieg für das Team war somit geschafft.

Tom legte auch gleich den 5. Punkt drauf. Relativ zügig gewann er gegen seinen alten Bekannten Füchsl mit 3:0. Nur im 1. Satz war es spannend (+10) weil Füchsl ebenfalls den Angriff suchte und schöne Treffer erzielen konnte. Danach aber war Tom mit seinen Angriffsbällen erfolgreicher und – man muss es erwähnen – auch etwas glücklicher. Die Sätze 2 und 3 gingen mit jeweils +6 nach Moorenweis. Tom nahm die Glückwünsche von Füchsl dankend entgegen.

So lief abschließend nur noch das Duell von Kai gegen Kreuzer in der Halle. Die ersten beiden Sätze gingen jeweils mit +7 nach Gröbenzell. Kai kam mit seinen Angriffsbällen nicht nachhaltig genug zum Erfolg, immer wieder konnte der nicht den finalen, erfolgreichen Schuss umsetzen. Im 3. und 4. Satz gelang ihm dann sein Angriffsspiel besser, er konnte zudem auch Angriffsbälle von Kreuzer entschärfen und wurde mit jeweils +9 auf dem Spielblock als Sieger eingetragen. Also wieder ein Entscheidungssatz für Kai! Kai unterliefen aber nun einige unnötige Fehler, über die er sich zurecht ärgerte. Er kämpfte sich dann wieder heran, war bei 8:10 selbst am Aufschlag. Aber ein schwieriger Vorhandball ging ins Aus – unser Mannschaftskapitän erwies sich somit als guter Gastgeber; er überließ den Gröbenzellern den Ehrenpunkt.

Als nächster Gegner im Pokal wurde uns der ASV Biburg zugelost – es wäre ein schwerer Brocken auf dem Weg zum „Finale dahoam“ gewesen, das ja nun wegen der Pandemie wieder nicht bei uns in der Halle stattfinden kann.     (R.L.)

Nach Hurlach fuhren wir mit Maxim, der für Martin einsprang, sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte und seine Sache sehr gut machte.

Wir wollen aber chronologisch vorgehen:

Der Hurlacher Spitzenmann Korbinian Schmid mit mittlerweile über 1600 TTR-Punkten erwies sich als die erwartet harte Nuss, auch für Sebastian. Nur im 1. Satz konnte der junge Moorenweiser mithalten, wobei er am Ende sogar noch hätte das 10:10 schaffen können, aber sein Blockball ging knapp ins Netz. Danach war der Hurlacher mit seinen Tops-Spins, sowohl aus der Vorhand, als auch aus der Rückhand, sehr erfolgreich. Er verschaffte sich auch im Aufschlag Vorteile und gewann am Ende klar 3:0.

Aber die Abteilungsleitung konnte auf der anderen Platte mit konsequentem Spiel auf die Rückhand von T. Seybold den 1:1 Ausgleich herstellen.

Dann kamen 2 Punkte vom mittleren Paarkreuz und diese Führung gaben wir ab da nicht mehr her!

Kai hatte es mit dem Abteilungsleiter „Charly“ Starkmann zu tun. Den 1. Satz gab er noch ab weil er zu ungestüm attackierte. Im 2. und 3. Satz stellte sich heraus, dass Starkmann auf Schnittvariationen anfällig ist und oftmals seine Schmetterbälle ins Leere gehen. (+7 und +2 für Kai). Im 4. Satz machte unser Mann aus Römertshofen die Sache nochmals spannend, gewann aber dann mit +9!

Tom war im ersten Satz gegen Kamp sehr sicher und ungefährdet, er gewann mit +6. Danach schlichen sich Ungenauigkeiten bei seinen Top-Spins ein und der 2. Satz wurde eine sehr knappe Sache. Tom wehrte sogar Satzbälle ab und behielt in der Verlängerung mit 16:14 die Oberhand. Im 3. Satz lag Tom immer in Führung, gegen Schluss wurde es aber wieder eng. Mit einem schönen Zieher beendete er aber Satz und Match mit 11:9 zu seinen Gunsten !!
3:1 war der Zwischenstand!

Dann kam Maxim zu seinem Debüt! Den 1. Satz gegen Roland Bihler gewann er gleich, weil er schön konterte und auch seine Top-Spins aus der Vorhand trafen. Ab dem 2. Satz aber realisierte der Hurlacher, dass er mit variantenreichen Aufschlägen sich Vorteile verschaffen kann. Ansonsten konnte Maxim im offenen Spiel gut mithalten. Der 2. und 3. Satz fielen nach Hurlach, aber im 4. Satz war Maxim sehr gut drauf und konnte mit schnellen Bällen, oft auf die Rückhand von Bihler, den Satz gewinnen. Mit guter Anfeuerung von der Bank ging es für unseren Youngster in den Entscheidungssatz. Bihler führte am Anfang hoch, Maxim kam aber nochmals gut heran, weil er wieder besser blockte und Angriffsbälle traf. Bei 10:8 und eigenem Aufschlag hofften wir wieder – aber vergeblich, der Satz ging weg. Maxim aber kann sich dennoch über seine gute Leistung freuen.

Adrian stellte dann den alten Vorsprung wieder her. Gegen Michael Süssmeir war er ungefährdet. Die Angriffsbälle gingen gut und er zeigte sich auch körperlich sehr beweglich. Wenn das Spiel schnell wurde, war er eindeutig im Vorteil und Top-Spins mit viel Rotation führten oft zum Erfolg. Im 3. Satz ließ es Adrian etwas lockerer angehen, aber am Ende war der 3:0 Sieg verdient und einwandfrei herausgespielt. Es steht 4:2 zur Halbzeit; in Hurlach folgte eine 10minütige Lüftungspause.

Dann musste Richard gegen Schmid ran. Unser Mann versuchte über die Rückhand den eindeutig Jüngeren zu Fehlern zu verleiten. Das gelang auch manchmal und so reichte es zu 2 Satzgewinnen. Aber unser Mann war permanent unter Druck und konnte nie selbst aktiv punkten, weil Schmid auch sehr gut seine Schnittbälle platzierte. Im 5. Satz war Schmid eindeutig besser, traf sehr oft seine Angriffsbälle und unser Abteilungsleiter konnte nur gratulieren.

Sebastian tat sich mit Seybold schwer. Einem knappen Sieg mit +9 im ersten Satz folgten 2 verlorene (-5, -7). Seybold traf mit seiner Rückhand und Sebastian konnte diesen Bällen überraschenderweise wenig entgegensetzen.
Im 4. Satz aber glaubt der Berichterstatter einen Ruck bei Sebastian gesehen zu haben; andere Körpersprache, höhere Konzentration und bessere Körperspannung. Mit Unterstützung von der Bank gingen die beiden Sätze mit 4 und 8 nach Moorenweis; Zwischenstand 5:3.

Nun hofften wir wieder auf die gute Mitte. Tom gewann gegen Starkmann die ersten beiden Sätze sicher und führte im dritten mit 6:2! Eine klare Sache? Denkste! Der 3. und vierte Satz ging jeweils in der Verlängerung mit – 12 verloren. Matchbälle ließ Tom aus. Seine Angriffsbälle kamen nicht mehr sicher genug. Doch im 5. Satz ließ Tom es langsamer angehen und der Hurlacher versuchte selbst mit Angriffsbällen zum Erfolg zu kommen. Aber – ähnlich wie bei Kai – gingen die meisten davon ins Aus und der Entscheidungssatz mit +4 an Tom.
Nun konnte Kai gegen Kamp den Gesamtsieg schon sicherstellen. Beide Spieler waren aktiv und zogen und schossen die Bälle meist kompromisslos. Kai war mit seiner Vorhand erfolgreicher, nur im 3. Satz kam er manchmal in Bedrängnis. Aber er war nervenstärker und gewann in der Verlängerung mit +13.
Damit stand es 7:3 für uns und der Gesamtsieg war sicher.

Da hätte Adrian eigentlich ohne Druck gegen Bihler schön aufspielen können. Tat er auch, aber nur im 1. Satz (+8). Danach riss urplötzlich der Faden in seinem Spiel und die Zuschauer erkannten ihn nicht wieder. Hatte Bihler sein Spiel total umgestellt? Auf jeden Fall traf Adrian in den nächsten 3 Sätzen ganz wenige gute Bälle und er konnte auch sein Spiel nicht umstellen. Mit -5, -7 und -4 ging Andrian sichtlich genervt vom blauen Tisch.

Das Finale unseres Matches hatte dann wieder Maxim. Und dabei mussten wir wieder feststellen, dass bei ihm im Return der Aufschläge starkes Verbesserungspotential besteht. Der 1. Satz endete 17:15 für Süssmeir, wobei extrem viele Aufschläge, auch in der Verlängerung, zu einem direkten Punkt führten. Man merkte Maxim im 2. Satz die Enttäuschung darüber noch an (-4), aber im 3. Satz lief es viel besser. Er hielt gut mit, konnte sein Angriffsspiel aufziehen und war immer dabei. Aber am Ende reichte es nicht ganz (-9) Maxim hat sich aber bravourös geschlagen!     (R.L.)

Mit Erich, der Martin vertrat, fuhren wir nach Landsberg in eine absolut gut gelüftete – und deshalb auch sehr kalte – Halle.
Corona-bedingt spielten wir ohne Zählgeräte (man will sich nicht die Arbeit der Desinfektion machen) und wie traditionell bei Jahn Landsberg – mit nur minimaler Abtrennung zwischen den beiden Tischen, also vielen Unterbrechungen!

Der Start verlief für uns gut. Sebastian gewann gegen Ulf Lind die ersten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung. Leider ließ er danach die Zügel schleifen und genehmigte seinem Gegner 2 Satzgewinne. Im 5. Satz spielte er allerdings variabler und auch mit Schnittwechseln. Deshalb kam der Landsberger mit seinem Angriff nicht mehr so oft zum Erfolg und Sebastian gewann den Entscheidungssatz mit +5.

Richard gewann sein Match gegen Jahn zwar 3:0, aber er musste in fast allen Sätzen einem Vorsprung seines Gegners hinterherlaufen. Aber irgendwie brachte er dann die 3 Sätze doch noch nach Hause, den letzten mit 16:14!

Kai erhöhte dann gegen Nauendorf souverän auf 3:0. Nauendorf verschoss oft, schimpfte und ärgerte sich deshalb, Kai traf hingegen mit seinen Vorhandbällen recht sicher, sodass er mit +6, +8, +4 als klarer Sieger aus der großen – nur mangelhaft umrandeten Box – ging.

Der Abteilungsleiter träumte vom 4:0, er gab es auch schon aus Versehen in den Live-Ticker ein! Aber leider war dem nicht so. Schrottenbaum, ein kompromisslos angreifender Spieler der FT Landsberg, war mit seinem Spiel eine harte Nuss für Tom. Unserem Kämpfer gingen einige technisch schwere Angriffsschläge knapp ins Aus und so reichte es am Ende, trotz einer zwischenzeitlichen 2:1 Satzführung, nicht ganz zum Sieg. Der Entscheidungssatz war sehr umkämpft, aber letztlich war das Glück auf der Landsberger Seite und mit 11:9 fiel der Sieg auch entsprechend knapp aus.

Nun mussten Erich und Adrian ran. Erich hatte vor den Noppen von Merkt Respekt. Die ersten beiden Sätze gingen auch glatt mit -3 und -5 weg. Dann aber keimte Hoffnung auf. Erich traf im 3. Satz mit seiner Vorhand sehr gut und gewann ihn. Diese gute Phase wurde aber im 4. Satz von Merkt mit seinen unangenehmen Noppen wieder beendet. Erich kam mit seinen Angriffsbällen weniger zum Erfolg und Landsberg verkürzte so auf 2:3.

Anschließend – nach einer 15-minütigen Lüftungspause – kam es zum Duell zweier Angreifer. Adrian hatte es mit Großkopf zu tun. Fast jeder Ball wurde attackiert, viel Spin und Drall war im Spiel. Adrian führte auch schon mit 2:1 Sätzen, aber leider, leider unterliefen ihm dann doch einige unglückliche Bälle, die Großkopf zum Sieg verhalfen. Der schwergewichtige Landsberger hatte dem Ende zu auch einige wichtige Kantenbälle, die absolut unhaltbar für Adrian waren.
Somit war aus der anfänglichen 3:0 Führung für uns wieder ein 3:3 geworden.

Aber das Spitzenpaarkreuz blieb ungeschlagen!!
Leib steigerte sich im Vergleich zur ersten Partie; im 1. Satz konnte er Lind ausblocken. Im 2. Satz aber war der gebürtige Schwede Chef im Ring und konterte Richard nieder. Danach änderte der Moorenweiser Abteilungsleiter die Taktik und spielte in den nächsten beiden Sätzen die Bälle kürzer und auch mit mehr Schnittwechsel. Lind traf mit seinen Angriffsbällen viel weniger und verließ die Box als Verlierer.

Sebastian gewann anschließend gegen Jahn den 1. Satz sehr locker, was ihm aber in den nächsten beiden Sätzen nicht gelang. So war nach einem 1:2 Satzrückstand für den jungen (Ehe-)mann ein gewisser Druck gegeben. Mit großem Kampf und gutem Einsatz meisterte er den 4. Satz (+8), im 5. Satz lief es dann wieder gut. Von den Zuschauern gut unterstützt holte er ihn ungefährdet. Und das gibt somit gute TTR-Punkte!

Das mittlere Paarkreuz ging dann leider leer aus.
Tom und Nauendorf zeigten beide schöne Angriffsspielzüge, allerdings unterliefen ihnen auch manchmal Fehler, weil die Rallyes zu schwierig und schnell wurden. Nauendorf hatte auch in einigen Situationen Glück, einige Kantenbälle von ihm waren unhaltbar. Im 5. Satz führte Nauendorf immer, Tom holte aber auf, bei 8:10 hatte er schließlich 2 Matchbälle gegen sich. Der schiedsrichternde Abteilungsleiter drückte die Daumen und hoffte und hoffte wie gegen Jung aus Wildenroth – aber vergebens! Sieg für Landsberg! 5:5 der neue Zwischenstand.

Dann zeigte Adrian gegen Merkt ganz großes Tischtennis. Mit sicheren Top-Spins als Vorbereitung und guten Schmetterbällen zur Vollendung konnte er immer wieder die Abwehr von Merkt durchlöchern; der Landsberger Kapitän wurde sichtlich immer ungehaltener im Verlauf des Matches.
Die Moorenweiser Bank war begeistert und beklatschte jeden Punkt von Adrian frenetisch. Mit den Satzgewinnen von +9, +7, +4 bewies Adrian, dass er sich immer besser im Laufe des Spiels auf die Abwehr einstellen konnte. 6:5 der Zwischenstand. Das Unentschieden ist fixiert, geht da noch ein Sieg?

Erich gegen seinen alten Bekannten Großkopf! Beide suchten überwiegend ihr Heil im Angriff, Erich glich die Satzführungen postwendend immer aus, entscheidend war die Frage: Kommen seine Vorhandzieher und treffen die Rückhandschüsse? Es lief nur noch dieses eine, letzte Spiel. Als Erich den 2:2 Satzausgleich schaffte, war die Spannung extrem. Er übernahm im Entscheidungssatz gleich die Führung, jeder Punkt wurde bejubelt. Rückhandschüsse ganz besonders. Seitenwechsel bei 5:3 für uns, dann 8:5 als Zwischenstand, nur noch 3 Punkte…..9:6, 9:7 – dann eine Auszeit für Erich! Guter Aufschlag, hoher Return von Großkopf, aber Erich verschießt. Bei 10:9: 1. Matchball Moorenweis, 11:10: 2. Matchball – aber leider fiel der Sieg mit 13:11 an Großkopf. Schade, schade, schade.    (R.L.)

Das 1. Heimspiel in der neuen Saison war für die 1. Mannschaft das Lokalderby gegen Wildenroth II. Mit einem Team, das bis auf Martin komplett war (Stefan vertrat ihn), traf man auf einen Gegner, bei dem nur der Kapitän Geipel fehlte. 4 Zuschauer unterstützten unser Team tatkräftig.

Im Eröffnungseinzel gewann der Abteilungsleiter gegen Albrecht 3:0. Im letzten Jahrtausend, als Albrecht noch für Thalkirchen spielte, hat Richard manchmal gegen ihn herbe Niederlagen einstecken müssen, aber mittlerweile sind sie beide im Kontern langsamer geworden. Albrecht vielleicht noch etwas mehr und deshalb viel der Sieg nach Moorenweis.

Wildenroth konnte allerdings zum 1:1 ausgleichen. Im Duell der beiden Sebastians hatte Fink seine Nase knapp vorne. Er kam mit aggressiven Top-Spins und Schüssen, sowohl aus der Vorhand, aber auch aus der Rückhand immer wieder zum Erfolg und ließ einen enttäuschten Moorenweiser Kontrahenten zurück, der mit seinem Angriffsspiel nicht sicher genug war.

Vom mittleren Moorenweiser Paarkreuz kamen aber dann 2 Punkte, die Beruhigung ins Spiel brachten. Tom lag die gerade und offene Spielweise von Fimpel-Eichler. Schöne Rallyes sorgten immer wieder für Szenenapplaus und am Ende hatte Tom im 1. und 3. Satz in der Verlängerung das bessere Ende für sich. Absolut ungefährdet gewann er den 2. Satz mit +3.

Kai bekam es mit dem Materialspieler Jung, der auf der Rückhand lange Noppen spielt, zu tun. Kai griff meistens kompromisslos an und zog auch auf die Noppen seine Vorhand durch. Er lag auch schon 1:2 zurück, kam aber dann im 4. und 5. Satz besser mit den Störbällen von Jung zurecht und traf vor allem nach seinen Aufschlägen die Returns von Jung besser und gewann jeweils mit + 7.

Im hinteren Paarkreuz kam Adrian gegen Daser nur zu einem Satzgewinn. Der Wildenrother konnte die Top-Spins von Adrian gut blocken. Adrian war dann einfach nicht sicher genug und einige gezogene Bälle die mit der Schlägerkante getroffen wurden, verfehlten das Ziel. Als dann Daser auch noch selbst einige Schüsse traf, musste im Adrian nach 4 Sätzen zum Sieg gratulieren.

Stefan stellt aber dann den Zwischenstand auf 4:2. Er ließ Kevin Kunz in allen 3 Sätzen bei 8 Punkten „stehen“. Beide Spieler versuchten mit Top-Spins und Angriff ihr Glück. Stefan war da eindeutig sicherer und bestätigte seine aktuell gute Form, die er schon in Hurlach bei seinem Sieg mit der 2. Mannschaft unter Beweis gestellt hatte.

Eine gewisse Vorentscheidung fiel dann im vorderen Paarkreuz, weil beide Partien von Moorenweis 3:0 gewonnen wurden.
Fink traf gegen Richard bei weitem nicht so viel wie gegen Sebastian, immer wieder schmetterte er aus der Rückhandseite ins Aus. Die wenigen Top-Spins, die ihm gelangen, waren zwar meistens Punkte, weil Richard wirklich schlecht blockte. Aber insgesamt hat sich hier nochmals die Erfahrung durchgesetzt.

Auch Sebastian war nach Anfangsschwierigkeiten im 1. Satz, den er durch eine gute Aufholjagd aber doch noch mit + 8 gewann, Chef am Tisch. Viele kraftvolle Vorhandbälle zogen Albrecht endgültig den Zahn und er beendete, wie auch schon gegen Richard, im 3. Satz bei 10 das Match.
Alle Moorenweiser freuten sich mit Sebastian über seinen ersten Sieg in dem für ihn neuen, vorderen Paarkreuz.

Mit einem Zwischenstand von 6:2 sah es schon recht gut für uns aus, dann aber sorgten Tom und Kai mit 5-Satz-Spielen für extreme Spannung.
Tom führte in den beiden Eingangssätzen gegen die Noppen von Jung sehr hoch und verlor aber leichtsinnig immer mit 2 Punkten Unterschied. Im 3. und 4. Satz ging es knapp hin und her und Tom behielt jeweils mit 9 die Oberhand. Er griff weiterhin konsequent nahezu jeden sofort Ball an, Jung aber erwies sich auch als guter Block- und Abwehrspieler. Im Entscheidungssatz führte Jung dann 10:6. Matchbälle für Wildenroth!! Aber Tom wehrte alle 4 Matchbälle ab. Dann stellt Jung ein Service von Tom hoch auf! Schuss und Matchball Tom! Und der letzte Punkt war natürlich ein Angriffsball, er streifte die Kante und der Sieg war gelungen.

Auch Kai zeigte gegen Fimpel-Eichler gute und schnelle Angriffsbälle, die trafen. Manchmal allerdings war er überhastet und schoss oder zog die Bälle ins Aus. Auch der Mannschaftskapitän strapazierte die Nerven der Mannschaftskameraden und Fans mit einem 5. Satz.
Da allerdings war der Wildenrother sehr sicher und kam selbst mit seinen Konterbällen zum Erfolg. Er lag im Entscheidungssatz immer in Führung und gewann diesen dann mit +5. Kai ärgerte sich etwas, weil die Chancen zu einem Matchgewinn sicherlich gegeben waren.

Den Schlusspunkt setzten dann Adrian und Stefan. Sie verloren in den beiden finalen Einzeln keinen Satz. Ihre Angriffsattacken verliefen meist erfolgreich und so konnten die anwesenden Moorenweiser sie lautstark und unter großem HALLO zum Sieg klatschen!
Fazit: Der 1. Sieg war eingefahren – am Mittwoch geht es ( wieder ohne Martin) in Landsberg weiter!!    (R.L.)

Mit einem 6:6 Remis holten wir uns einen wirklich hoch verdienten Punkt gegen Kaltenberg 4. Wir waren gut beraten unseren Gegner nicht zu unterschätzen.
Es spielten: Burkhard, Franz, Christoph und Meli.
Spielstatistik: Spiele 6:6 ; Sätze 24:24 ; Bälle 461:445
Erfolgreich waren für unser Team Burkhard (2x) Franz (2x), Christoph (1x) und Meli (1x).
Burkhard legte vor und gewann sein erstes Spiel. Aber nach dem 5. Match sah es nicht nach einem Punktgewinn für uns aus. Wir lagen mit 1:4 zurück. Dabei mussten Burkhard und Franz ihre Spiele leider in den 5. Sätzen abgeben. Unsere Moral war allerdings ungebrochen und wir starteten eine Aufholjagd und kamen zum 4:4 Ausgleich durch Siege von Franz, Christoph und Meli. Nachdem Christoph sein Match gegen die 1 verlor holten Burkhard und Franz die Matches 10 und 11 für uns. Mit einer 6:5 Führung gingen wir ins letzte „Gefecht“. Für Meli war die Nr. 2 allerdings etwas zu stark, so dass am Ende unter dem Strich ein 6:6 stand.
Der Einstieg ist geschafft und wir haben den ersten Punkt auf der Habenseite.
Danke an das Team für die super Einstellung und das ihr den Fight bis zum letzten Ballwechsel angenommen habt.   (W.K.)

Nach dem relativ einfachen Pokalaufgalopp in Gernlinden wartete nun der schwere Gang nach Gilching auf uns.

Wir kamen um 18:45 an die Halle und mussten erst mal warten, weil in Gilching Jugendliche und Erwachsenen nicht gemeinsam in der Halle anwesend sein dürfen! Niemand von uns hatte die Vorgaben des TSV Gilching, die uns auch übermittelt worden waren, genau studiert. Pünktlich um 19:05 Uhr – so wie im Konzept vorgesehen – konnten wir dann die Halle über unsere eigene Kabine betreten.

Die Gilchinger machen auch während des Punktspiels eine Lüftungspause, bei der dann sogar der Kohlendioxidwert gemessen wird. Er muss nach der Pause einen gewissen Wert unterschreiten, sonst geht’s nicht weiter und man lüftet noch länger….

Aber nun zum Match:
Wir traten mit der kompletten Mannschaft an, die Gilchinger stellten ein Team, das ähnlich aufgestellt war, wie bei ihrem 8:4-Sieg in Landsberg.

Der Start verlief eigentlich gut, der Abteilungsleiter gewann gegen Braun den 1. Satz nach Rückstand doch noch knapp und konnte dann die nächsten beiden Sätze konzentriert nach Hause blocken. Sebastian war gegen Fiegert eigentlich immer auf Augenhöhe, aber am Ende verlor er mit 1:3 Sätzen, alle sehr, sehr knapp. Die Aufschläge von Fiegert waren wirklich sehr unangenehm und verschafften ihm einen merklichen Vorteil im Spielaufbau.

Das mittlere Paarkreuz, in dem Tom nun zum ersten Mal das TSV-Trikot trug, kam auch mit einem 1:1 aus dem ersten Durchgang. Tom, der früher schon in Gilching gespielt hat, konnte seinen „alten Bekannten“ Gassenhuber mit 3:0 bezwingen. Die Angriffsschläge kamen ziemlich sicher und nach 2 knappen Eröffnungssätzen (jeweils zu 9) war er im 3. Satz souverän und dominierte mit 11:2.
Auch Kai führte gegen Hampel schon 2:0 nach Sätzen, aber dann riss der Faden urplötzlich beim aktuellen Vize-Vereinsmeister. Er hatte dabei ab dem 3. Satz sichtlich Probleme mit den Aufschlägen (seinen eigenen) und so gingen die nächsten 3 Sätze mit -7,-8,-8 an die Gastgeber.

Dann kam unser 3. Paarkreuz an die Reihe. Adrian bekam es dabei mit dem Materialspieler Seemüller zu tun. Er tat sich mit dem unangenehmen Belag und der „schrägen“ Spielweise seines Gegners sehr hart. Erst im 3. Satz kam er etwas besser ins Spiel und schaffte auch ein 9:9. Aber am Ende ging der Gilchinger mit 3:0 als Sieger aus der Box.
Bei Martin merkte man gegen den neuen (jungen) Gilchinger Abteilungsleiter Marksteiner, dass er Trainingsrückstand hat. Sein Gegner war sicherer mit den schnellen Schlägen und Martin musste um jeden Punkt enorm kämpfen. Aber es reichte leider zu keinem Satzgewinn.

Nach dem 4:2 Zwischenstand waren Sebastian und Richard wieder an der Reihe. Richard gelangen zwar gegen Fiegert einige gute Blockbälle, aber er hätte auch bei seinen sporadischen Angriffsversuchen punkten müssen. Das war aber vor allem bei Aufschlag Fiegert unmöglich, weil Richard – ähnlich wie Sebastian – diese Aufschläge nur mit Mühen retournierte. Mit 1:3 zog der Blocker vom TSV den Kürzeren.
Nun hofften die Moorenweiser auf Sebastian. Das schnelle und abwechslungsreiche Match schwankte hin und her, mit einigen glücklichen Bällen für Braun. Und es ging voller Spannung in den 5. Satz. Trotz der guten Anfeuerung von der Bank – auch Nicole war stark dabei – fiel dann der Entscheidungssatz mit 11:8 leider an Braun.

Das mittlere Paarkreuz verkürzte im nächsten Durchgang auf 4:6!
Tom war eine sicher Bank bei seinem 3:0 Sieg gegen Hampel. Die offensiven Bälle kamen gut und der Gilchinger konnte nicht genügend Gegenwehr auf die Platte bringen um Tom zu stoppen. Ein souveräner und ungefährdeter Sieg!
Auch Kai gewann sein Spiel, 3:1 gegen Gassenhuber! Er spielte manche Angriffsbälle wirklich spektakulär und führte auch im 4. Satz deutlich. Dann aber wurde es plötzlich wieder knapp und Gassenhuber holte den Rückstand noch auf. Aber schlussendlich sicherte sich Kai den Satz in der Verlängerung und es stand 4:6.

Geht da noch was????

Martin musste gegen den unangenehmen Seemüller ran! Er versuchte viele Varianten: Schupfen, etwas Angriff, lange Schnittabwehr und gute, schnittgetränkte Aufschläge. Aber es reichte nicht! Die 3 Sätze fielen alle nach Gilching (-7,-5,-5).
Das Finale dieser Partie war dann das Match von Adrian gegen den jungen Abteilungsleiter. Es wurde zum besten Match des Abends, wie viele der Anwesenden bestätigten. Die ersten beiden Sätze gingen an Marksteiner, aber dann kam Adrian groß auf! Unglaubliche Vorhand-Rallyes wurden von den beiden gespielt und Adrian schaffte mit der Super-Unterstützung von der Bank den 2:2 Satzausgleich. Der Entscheidungssatz war immer eng. Adrian traf mit der Vorhand phänomenal. 2 Rückhänder verfehlten das Ziel! 10:9 Matchball für Marksteiner! Luftanhalten bei den Zuschauern. Marksteiner verschießt! Aber die nächsten beiden Punkte gehen nach Gilching und die Spieler anschließend zum Duschen!

Fazit: 8:4 mit einem Satzverhältnis von 25:20 für Gilching, alle 5.Sätze (3 Stück) verloren. Wir haben uns gewehrt. Gegen Wildenroth II am nächsten Freitag geht´s weiter!   (R.L)

Wir waren uns schon bewusst, dass wir als Favorit zu diesem Pokalspiel der ersten Runde nach Gernlinden fahren.
In der Besetzung Leib, Josties und Drebes (schwarz-grüne Trikots) gab es für unsere Gegner (gemischte Trikots), die mit Kolbe, Camp und Petzold antraten, relativ wenig zu holen.

Das Moorenweiser Trio spielte ziemlich konsequent und verlor in dieser Partie keinen Satz. Aber dennoch gab es einige spannende Ergebnisse, 3 Mal gelang es unseren Gegnern, die wirklich großen Einsatz zeigten, Sätze mit 2 Punkte Unterschied zu beenden. Manchmal liefen die Männer in den schwarz-grünen Trikots einem Rückstand hinterher, der aber dann doch noch souverän aufgeholt und in einen Sieg umgemünzt wurde.

Nach Abschluss des Matches diskutierte man natürlich über die Corona-Maßnahmen (keine Zählgeräte und keine Seitenwechsel in Gernlinden). Die Spieler fuhren auch ungeduscht und verschwitzt nach Hause, weil in der gemeindlichen Turnhalle in Gernlinden die Duschen gesperrt sind.

Da wussten wir wieder, was uns eine warme Brause nach dem Training in Moorenweis Wert ist.  (R.L.)

Chronik

Tischtennis in Moorenweis

Begonnen hat es mit dem Tischtennissport in Moorenweis Anfang der 60er Jahre im letzten Jahrhundert. In Scheunen, Garagen oder unter freiem Himmel wurde auf manchmal noch sehr einfachen Gerätschaften auf privater Ebene Tischtennis gespielt. Junge Burschen veranstalteten dabei auch Tischtenniswettkämpfe gegen andere Ortschaften in der Umgebung.

Am 28. Juli 1964 wurde schließlich im Gasthaus Braun, wo man an Abenden im Saal an zwei selbst gebauten Tischen übte, die Tischtennisabteilung innerhalb des TSV Moorenweis ins Leben gerufen. Die Männer der ersten Stunde waren Manfred Schrödl, Hans Schäffler, Hans Steinhardt, Martin Steinhardt, Wenzel-Horst Haselbauer, Richard Reindl, Peter Popfinger, Josef Rieser und Dieter Seiler. Sechs dieser Herren arbeiteten im Postamt Fürstenfeldbruck, was den Zusammenhalt der Gruppe sicher stärkte.

Man startete dann auch sofort mit einer Mannschaft im Punktspielbetrieb des Bayerischen Tischtennisverbandes, Spiellokal war immer noch der mittlerweile abgerissene Saal im Gasthaus Braun.

Mit der Fertigstellung der Turnhalle an der Jahnstraße nahm dann die Tischtennisabteilung einen großen Aufschwung, drei Herrenmannschaften und eine Jugendmannschaft waren 1970 im Punktspielbetrieb gemeldet. Die sportlichen Erfolge blieben nicht aus und mit engagierten Aktiven – auch aus der Umgebung (z.B. Adelshofen, Mammendorf, Grafrath, Althegnenberg, Landsberied, Fürstenfeldbruck) – schaffte man in der Saison 1973/74 zum 10jährigen Jubiläum den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Bezirks Oberbayern-West. Das Jubiläum wurde mit einem großen Freundschaftsturnier in 2 Turnhallen (Moorenweis und Türkenfeld) und einem Festabend mit einer Theatervorstellung im Gasthaus Schamberger gefeiert.

Im regulären Spielbetrieb führten die Fahrten zu den Wettkämpfen bis nach Eichstätt bzw. Garmisch-Partenkirchen, auch in München spielte man u.a. in den Hallen des TSV Milbertshofen oder der SV Allianz München. Das waren Clubs, die mit Ihren Spitzenmannschaften damals in der Tischtennis-Bundesliga vertreten waren.

Mit der 2. und 3. Mannschaft kämpfte man eigentlich immer innerhalb des Kreises Fürstenfeldbruck und hatte viele spannende Spiele in Olching, Unterpfaffenhofen, Gröbenzell oder Maisach zu absolvieren.

Die Saison 74/75 war ein erster Höhepunkt für die Abteilung, endete sie doch damit, dass der TSV Moorenweis ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Landesliga mit der SG Messerschmitt Augsburg bestritt. Das Match ging verloren und anschließend zerfiel auch die 1. Mannschaft, weil viele Sportler den Verein verließen.

In den 70er Jahren nahm nämlich der Tischtennissport einen enormen Aufschwung und in vielen Orten der Umgebung schossen die Clubs wie Pilze aus dem Boden. Für die Tischtennisabteilung im TSV Moorenweis bedeutete dies, dass es zu sehr starken Wechseln/Abgängen bei den einzelnen Mannschaften kam.

Doch in der Saison 78/79 schaffte man den Wiederaufstieg in die Oberbayernliga. In der nächsten Saison 1980 kam es zu einem legendären Wettkampf in der alten Turnhalle an der Jahnstraße. Vor über 100 Zuschauern verlor das – vermutlich stärkste Team das es je in Moorenweis gab – am letzten Spieltag 7:9 gegen die TTK Siemens München und vergab damit erneut den Aufstieg in die Landesliga.

Danach wurden wieder kleinere Brötchen gebacken, es folgten – bedingt durch Spielerabgänge – Abstiege bis in die 3. Bezirksliga und auch auf der Kreisebene war nur noch die 2. Mannschaft vertreten.

Mit dem Neubau der Mehrzweckhalle an der Ammerseestraße kam es wieder zu einem kleinen Boom. Die sehr viel besseren Bedingungen in der neuen Halle – man konnte jetzt nach jedem Training duschen und musste im Winter nicht mehr in einer eiskalten Halle, bei der die Fenster manchmal mit Eis bedeckt waren, spielen – lockten wieder einige spielstarke auswärtige Akteure zum TSV Moorenweis.

So gelang 1994 der Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga. Die Klasse konnte auch 5 Jahre gehalten werden; sogar die 2. Mannschaft schaffte es in diesen Jahren auf die Bezirksebene! Eine 3. Mannschaft wurde etabliert, die erfolgreich in den Kreisligen agierte! Auf den ersten 12 Plätzen der Rangliste einer Saison waren exakt noch 2 Spieler mit dem Wohnsitz in Moorenweis vermerkt!

Zu Beginn der 2000er Jahre ging es dann sportlich wieder abwärts. Eine Lawine von Vereinswechseln führte dazu, dass die 1. Mannschaft Mühe hatte, sich in der 3. Bezirksliga zu halten, die 3. Mannschaft wurde zurückgezogen. Und in der Saison 2006/2007 war es dann wieder soweit, dass der TSV Moorenweis im Tischtennis mit seinen Teams nur noch auf der Kreisebene vertreten war. Die Spielerdecke wurde dünner und die 2. Mannschaft war nur noch in der untersten Liga aktiv.

Bis auf die Saison 2018/2019, als die 1. Mannschaft kurz Bezirksliga-Luft schnupperte, spielten die Moorenweiser Mannschaften seither wieder auf Kreisebene. Aber durch Neuzugänge und auch die Rückkehr ehemaliger Spieler – Tischtennis kann man sein ganzes Leben lang spielen – hat sich nun ein Stamm von etwas mehr als 20 Spieler*innen, gebildet, sodass ab der Saison 2020/2021 sogar 4 Teams am Start waren. Fast alle der Aktiven sind mit Herzblut und viel Engagement dabei.

Dies galt auch für die Seniorensportler, die in unserer Abteilung recht aktiv sind. Ab der Saison 2018/2019 haben wir ein Team am Start, das in der höchsten bayerischen Seniorenliga über 60 Jahre agiert. Dazu gesellte sich ab der Saison 2019/2020 ein zweites Team, das in der Verbandsliga aufschlägt.

Das Jugendtraining ist gegenwärtig sehr gut besucht, allerdings wechseln die Interessen der Jugendlichen oftmals abrupt, sodass hier eine starke Fluktuation zu beobachten ist. Wir freuen uns sehr, wenn Jugendliche den Sprung zu den Erwachsenen erfolgreich gestalten, leider geschieht das derzeit zu selten. Aktuell sind zwei Jugendmannschaften für den Wettkampfbetrieb gemeldet.

Einige Sportkameraden der Tischtennisabteilung kümmern sich darum, dass gut organisierte Turniere in unserer Halle abgehalten werden. Auf Bezirksebene, aber auch darüber hinaus, haben wir hier schon Gäste in unserer Halle begrüßen können und wirklich guten Sport gesehen.

Gegenwärtig zählt Moorenweis, nach den Aussagen von Offiziellen des Verbandes, in unserem Bezirk zu den „hot spots“ als Ausrichter.

Insgesamt geht ja im deutschen Tischtennissport die Zahl der aktiven Spieler*innen, der Mannschaften und der Turnierteilnahmen zurück. Der TSV Moorenweis versucht sich da etwas gegen den Trend zu stemmen.

Wir begrüßen gerne jeden, der mitmachen will!

Moorenweis, im September 2020

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